Alt 26.11.2010, 16:52   # 1
Redakteur
 
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In der aktuellen Diskussion um mögliche Terroranschläge kommen auch die Vorratsdatenspeicherung und das verstärkte Abhören von Telefonaten und E-Mails wieder ins Gespräch. Gefahr droht jedoch nicht nur von Terroristen, auch Bürgerrechte und Privatsphäre stehen auf dem Spiel.


Diskussion zu: Kommentar: Das Comeback der Überwachungsstaats
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Alt 26.11.2010, 16:52 # --
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Alt 26.11.2010, 21:31   # 2
Sandro
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Super Artikel. Wir müssen darauf sensibilisiert werden, wie wir Datenspuren hinterlassen und dass wir uns entsprechend dagegen wehren können/sollen. Wofür braucht ein Online-Shop mein Geburtsdatum? Was interessiert die Gemeindeverwaltung, ob und mit wem ich in der WG wohne? Was geht es Google an, was ich mir heute für Informationen angeschaut habe? Was geht es Apple an, was ich mit meinem Telefon mache? Selbst die angebliche Anonymität im Internet ist längst passé: fast jede Website verwendet Google Analytics und ermöglicht Google damit, dem Nutzer von Seite zu Seite zu folgen, Interessensprofile zu erschaffen und personalisierte Werbung zu schalten. Und wo liegen diese, eigentlich hochpersönliche Daten? Irgendwo auf einem Server in den USA - wo ich der letzte bin, der darüber bestimmen kann.
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Alt 27.11.2010, 12:46   # 3
Backend
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So abwegig ist der Artikel überhaupt nicht. Polizei und Zoll beschlagnahmen jedes Jahr zigtausend Computer, Smartphones usw. und kopieren deren Daten. Regelmäßig werden täglich Anträge durch Gerichte genehmigt Bürger abzuhören und auszuspionieren. Dazu reicht es bereits aus ein Pfund Kaffee bei einem Online-Händler bei eBay gekauft zu haben. Für alle großen Verkaufsplattformen hat sich Polizei und Zoll bereits spezielle Zugänge durch die Betreiber einrichten lassen. So kann auf Knopfdruck ausgewertet werden Wer, Wann und Was gekauft hat. Das was hier beschrieben wird ist bereits Realität. Das interessante dürfte sein, was noch nicht beschrieben wurde. Damit sind Bewegungsprofile, In- und Outdoor-Überwachung und dergleichen gemeint. Die regulären, staatlich kontrollierten Medien berichten darüber kaum und wenn dann meist nachts um 23.45 Uhr oder früh um 3 Uhr. Wirklich freie Berichterstattung gibt es so gut wie überhaupt nicht mehr, da sich auch viele Medienvertreter von Politik und Staat auf die eine oder andere Weise abhängig gemacht haben. Es ist halt auch nur ein Geschäft.
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Alt 27.11.2010, 17:52   # 4
Markus Henkel
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@Backend Deine Aussage, dass jedes Jahr Tausende Geräte beschlagnahmt und deren Daten kopiert werden, ist im Zusammenhang "Datenschutz" schlichtweg falsch. Auch werden keine Bürger regelmäßig abgehört. Letztes Jahr waren es acht vom Staat angeordnete Abhöraktionen. Auch würde ich die "keine freie Berichterstattung"-Aussage nicht unterschreiben.

Auch sind wir im staatlichen Bereich weit entfernt vom Überwachungsstaat. Zumindest können die Gesetze noch nicht so umgesetzt werden, wie manche Politiker es gerne hätten. Dennoch ist Vorsicht geboten und auch weiterhin sollten die Jungens vom CCC und Co gehört werden.
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Alt 27.11.2010, 18:50   # 5
Backend
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@Markus Henkel : Jeder soll die Meinung kundtun die er vertritt.
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Alt 27.11.2010, 19:59   # 6
Ernest
 
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Zitat:
Zitat von News Flash Beitrag anzeigen
In der aktuellen Diskussion um mögliche Terroranschläge kommen auch die Vorratsdatenspeicherung und das verstärkte Abhören von Telefonaten und E-Mails wieder ins Gespräch. Gefahr droht jedoch nicht nur von Terroristen, auch Bürgerrechte und Privatsphäre stehen auf dem Spiel.
Falscher Singular. Es muß richtig heißen: "Das Comeback des Überwachungsstaates".

---------- Doppelpost zusammengeführt am 27.11.2010 um 20:10 ----------

Zitat:
Zitat von Sandro Beitrag anzeigen
Super Artikel. Wir müssen darauf sensibilisiert werden, wie wir Datenspuren hinterlassen und dass wir uns entsprechend dagegen wehren können/sollen. Wofür braucht ein Online-Shop mein Geburtsdatum? Was interessiert die Gemeindeverwaltung, ob und mit wem ich in der WG wohne? Was geht es Google an, was ich mir heute für Informationen angeschaut habe? Was geht es Apple an, was ich mit meinem Telefon mache? Selbst die angebliche Anonymität im Internet ist längst passé: fast jede Website verwendet Google Analytics und ermöglicht Google damit, dem Nutzer von Seite zu Seite zu folgen, Interessensprofile zu erschaffen und personalisierte Werbung zu schalten. Und wo liegen diese, eigentlich hochpersönliche Daten? Irgendwo auf einem Server in den USA - wo ich der letzte bin, der darüber bestimmen kann.
Facebook und eigentlich alle Kontaktbörsen orientieren sich an bzw. leben von Bescheuerten, die sich unbedingt und überall präsentieren müssen. Lass die doch. Es ist leider nicht Aufgabe der Community Idioten abzusichern bzw. jeden User eindringlich darauf hinzuweisen, daß er mit seinen Daten teilweise unfreiwillig hausiert und ggf. ausgespäht wird. Sämtliche Statistiken über das Userverhalten ändern gar nichts an dem Umstand - sondern die Statistiker profilieren dadurch (ebenfalls auf Kosten der profilneurotischen User).

Vor etwa 20 Jahren war das Einstellen des eigenen Profils im Internet nicht diskussionsfähig. Warum also soll man nun eine Lanze dafür brechen, daß es vorteilhafter ist?

Wie auch immer: Die Bekloppten binden sich durch ihre nahezu krankhafte Selbstdarstellung an das Internet - müssen möglichst immer online und erreichbar sein und "versklaven" sich dadurch. Muß man diese Einschränkung wirklich freiwillig eingehen? Ich meine: Nein, da das die Lebensqualität erheblich einschränkt (und man sich auf Dauer lächerlich macht).
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Man kann so alt sein wie eine Kuh und lernt trotzdem noch dazu.
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Alt 29.11.2010, 00:19   # 7
Markus Henkel
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@Backend: Du hast ja keine Meinung vertreten, sondern Behauptungen in die Welt gesetzt.
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Alt 19.06.2013, 10:06 # --
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