Zitat:
Zitat von News Flash In der aktuellen Diskussion um mögliche Terroranschläge kommen auch die Vorratsdatenspeicherung und das verstärkte Abhören von Telefonaten und E-Mails wieder ins Gespräch. Gefahr droht jedoch nicht nur von Terroristen, auch Bürgerrechte und Privatsphäre stehen auf dem Spiel. |
Falscher Singular. Es muß richtig heißen: "Das Comeback
des Überwachungsstaa
tes".
---------- Doppelpost zusammengeführt am 27.11.2010 um 20:10 ----------
Zitat:
Zitat von Sandro Super Artikel. Wir müssen darauf sensibilisiert werden, wie wir Datenspuren hinterlassen und dass wir uns entsprechend dagegen wehren können/sollen. Wofür braucht ein Online-Shop mein Geburtsdatum? Was interessiert die Gemeindeverwaltung, ob und mit wem ich in der WG wohne? Was geht es Google an, was ich mir heute für Informationen angeschaut habe? Was geht es Apple an, was ich mit meinem Telefon mache? Selbst die angebliche Anonymität im Internet ist längst passé: fast jede Website verwendet Google Analytics und ermöglicht Google damit, dem Nutzer von Seite zu Seite zu folgen, Interessensprofile zu erschaffen und personalisierte Werbung zu schalten. Und wo liegen diese, eigentlich hochpersönliche Daten? Irgendwo auf einem Server in den USA - wo ich der letzte bin, der darüber bestimmen kann. |
Facebook und eigentlich alle Kontaktbörsen orientieren sich an bzw. leben von Bescheuerten, die sich unbedingt und überall präsentieren müssen. Lass die doch. Es ist leider nicht Aufgabe der Community Idioten abzusichern bzw. jeden User eindringlich darauf hinzuweisen, daß er mit seinen Daten teilweise unfreiwillig hausiert und ggf. ausgespäht wird. Sämtliche Statistiken über das Userverhalten ändern gar nichts an dem Umstand - sondern die Statistiker profilieren dadurch (ebenfalls auf Kosten der profilneurotischen User).
Vor etwa 20 Jahren war das Einstellen des eigenen Profils im Internet nicht diskussionsfähig. Warum also soll man nun eine Lanze dafür brechen, daß es vorteilhafter ist?
Wie auch immer: Die Bekloppten binden sich durch ihre nahezu krankhafte Selbstdarstellung an das Internet - müssen möglichst immer online und erreichbar sein und "versklaven" sich dadurch. Muß man diese Einschränkung wirklich freiwillig eingehen? Ich meine: Nein, da das die Lebensqualität erheblich einschränkt (und man sich auf Dauer lächerlich macht).