Alt 27.08.2010, 09:03   # 1
Redakteur
 
Benutzerbild von News Flash
 
Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 19.938
Bis zu 600 Musikvideos deutscher Künstler könnten in den nächsten Tagen auf YouTube gesperrt werden. Denn heute verkündigt das Landgericht Hamburg sein Urteil im Rechtsstreit zwischen dem Internet-Portal und der Verwertungsgesellschaft Gema.


Diskussion zu: Gema vs. YouTube: 600 Musikvideos stehen auf der Kippe
  Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2010, 09:37   # 2
.:Philipp:.
 
Benutzerbild von .:Philipp:.
 
Registriert seit: 05.11.2008
Beiträge: 1.826
Oh Nein. Hoffentlich muss ich nicht bald vor jedem Video das ich anschauen möchte den "Ergo - Versicherungs" Spot ansehen

Was ich aber lächerlich finde ist, das in Deutschland mal wieder alles gesperrt wird. In den USA ist es egal dort kann alles angesehen werden.
__________________
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." - Bertolt Brecht
  Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2010, 11:05   # 3
foanDroll
 
Registriert seit: 09.09.2009
Ort: Netzwelt-Katakomben, in der Trollhöhle
Beiträge: 228
Da stellt sich doch unweigerlich die Frage, wenn "Abkommen mit Musikverwertungsgesellschaften in aller Welt" funktionieren, warum dann nicht auch in Deutschland? Die GEMA ist stur bis zum Erbrechen, weshalb sich sogar bereits Musiker von der Gesellschaft losgesagt haben:

Groll gegen die Gema: 80.000 Kreative proben den Aufstand - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

@ Philipp: Wenns denn irgendwann noch Videos gibt, die man sich anschauen kann, ohne simulieren zu müssen, dass man aus den USA oder von sonstwo aus auf YT zugreift.
  Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2010, 13:51   # 4
xfireUnregistriert
Gastposter
 
Ich hoffe das youtube genauso gegen hält wie google. Warum soll alles in deutschland immer schnell verboten werden? Andere Länder dürfen mehr?
  Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2010, 11:16   # 5
Apfelesser
Gastposter
 
Im Endeffekt ist Youtube ja eine Art kostenlose Werbeplattform für die Musiker. Wer keine Lust hat Musik zu kaufen wirds auch nicht tun, wenns Youtube nicht gibt. Während andererseits derjenige mit Interesse am Kauf durch ein Video in seiner Kaufentscheidung bekräftigt werden kann.

Ich selbst habe beispielsweise schon Künstler über Youtube kennen gelernt und mir auch Alben gekauft, die ich andererseits wohl nie kennen gelernt hätte. Aber gut, die Diskussionen gabs schon zuhauf ...
  Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2010, 11:54   # 6
Apfelesser
Gastposter
 
Ergänzung: Bin gerade mal wieder auf Youtube gewesen und auf dem offiziellen Apocalyptica Bereich gelandet (super Band übrigends, wer Metal mag und Apocalyptica mit Sandra Nasic "Path" noch nicht kennt, unbedingt mal reinhören ^^) und musste feststellen, dass ich mir sogar in dem Channel einen Großteil der offiziell von der Plattenfirma eingestellten Titel nicht anhören darf!

Da stellt sich eine als gemeinnützig geltende Gesellschaft zum Rechtsschutz über die Entscheidungsfreiheit des Rechteinhabers, oder was ist da los?
  Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2010, 14:18   # 7
Orphilaner
Gastposter
 
Das ganze leidige Thema wäre vom Tisch wenn man einen Tarif ähnlich BAT für Musikauthoren und Komponisten (Erstrechteinhaber) einführen würde und nicht weiter Komponisten mangels Einkommen am Leben zu Null behindert.

Klassisches Beispiel wäre wenn Deejays nachts in den Clubs als Verwerter in sämtlichen Grossstädten der Welt die Tracks von unterbezahlen und um ihren Lohn gedumten Komponisten spielen und diese nicht einmal das Geld haben, um Eintritt und Getränke im Club bezahlen zu können um zum Teil ihre eigene Musik zu hören.

"Dieses komplette System wie es ist,ist eine Schande entgegen der Menschlichkeit und der Anerkennung für das, was Komponisten und kleine Musiklabels für den Musikmarkt leisten aber das was an Einkommen durch deren Produkte erzielt wird im Handel versackt oder ihre Majorlabels sich daran die Taschen füllen und die den eigentlichen Macher bleibt nichts davon oder nicht mal zum Leben über."

mfg
Pj von Orphilus Recordings
  Mit Zitat antworten