Alt 14.07.2010, 14:30   # 1
Redakteur
 
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Als Konkurrenzprodukt zur Bunderegierung, Telekom und zur United Interner AG hat die Deutsche Post den E-Brief gestartet. Er ermöglicht den Briefversand übers Internet und kostet 55 Cent - genauso viel wie ein herkömmlicher Brief.


Diskussion zu: Sichere Kommunikation: Deutsche Post startet E-Brief
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Alt 15.07.2010, 12:01   # 2
Stulle mit Brot
 
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Oh da ist die Deutsche Post wohl von Ihren 1,90 EUR abgewandert.
Soviel sollte das ja vorher kosten.

fraglich wer seine Post offen für das Unternehmen an die Post übermittelt.
Ich werde es definitiv nicht sein.
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Alt 15.07.2010, 19:38   # 3
Stulle mit Brot
 
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Mal einen Nachtrag.

Ich habe mich jetzt auf der epost.de Seite mal durch die AGBs gekämpft.
Die verknüpfen da die AGBs mit weiteren AGBs, wo man sich schon stark konzentrieren muss, um nicht durcheinander zu geraten.

Die Datenschutzerklärung enthält zumindest eine für mich wichtige Aussage.
Keine Weitergabe von personenbezogenen Daten an dritte.

Negativ: Man muss Widerspruch einlegen, wenn man von der Post selber keine Werbung erhalten möchte.

Dann zum eigentlichen, warum soll ich für eine email bezahlen?
Nur weil Sie verschlüsselt ist?
Never

Hat der Empfönger kein Epost Konto, oder man wählt die Versandart der klassischen Variante, so steht in deren FAQ:

Unsere Tochtergesellschaften, die wir mit dem Druck und Versand der papierbasierten Schreiben beauftragen, verpflichten alle beteiligten Mitarbeiter auf das Postgeheimnis im Sinne des § 39 Postgesetz sowie auf das Datengeheimnis gemäß § 5 Bundesdatenschutzgesetz.

Holt man sich nun andere bekannte Datenschutzmissbräuche ins Gedächnis, wo solche eine Erklärung ebenfalls mit Sicherheit zugegen waren, ob es einem was genützt hat.

Die Geschäftsidee ist aber schon sehr gut.
Jedoch gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe.
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Alt 16.07.2010, 09:12   # 4
sarazena
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Zitat:
Zitat von Stulle mit Brot Beitrag anzeigen
Holt man sich nun andere bekannte Datenschutzmissbräuche ins Gedächnis, wo solche eine Erklärung ebenfalls mit Sicherheit zugegen waren, ob es einem was genützt hat.
Da liegt das Problem. Das hat was mit Vertrauen zu tun und wo soll das herkommen

Zitat:
Zitat von Stulle mit Brot Beitrag anzeigen
Die Geschäftsidee ist aber schon sehr gut.
Jedoch gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe.
Die Geschäftsidee besteht doch wohl darin den guten, alten Briefkasten immer weiter zurück zu drängen. Das fände ich gar nicht gut.

Ich gehöre wohl auch nicht zur Zielgruppe. Die Briefe, die ich heute noch schreibe, würde ich schon jetzt weder als Mail noch als SMS versenden........
__________________
.
Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

2304 angela danke.......3maus1
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Alt 17.07.2010, 04:38   # 5
Stulle mit Brot
 
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Naja im Grunde ist es nichts anderes als nen CMS System.
Da ich auf der EPost Seite nichts dazu finden kann, dass man sich den Zugang auch in Thunderbird etc ermöglichen kann, frage ich mich, ob zwischen zwei epost Mail Adressen überhaupt ne Mail versendet wird
Denn wenn beide Seiten (Sender und Empfänger) sich dazu einloggen müssen, ist das ja eigentlich quatsch.

Dafür dann 55 Cent abverlangen ist schon fast ein Meisterwerk

Das Kontaktformular von der epost scheint auch defekt zu sein.
Trotz Auswahl der checkbox für eine Kopie der Nachricht kam nichts an und die Antwort blieb auch aus. Ist das schon die erste Panne?
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Alt 17.07.2010, 07:47   # 6
FreewareGuide
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CMS-System? Ähm, es ist doch auch bei normaler E-Mail so, dass es einen Briefkasten, ein (IMAP- oder POP3-) Postfach gibt, das liegt auf einem Server, wo sollte da ein Unterschied sein, außer dass es auch Postfächer für Leute geben kann, die dann nicht per Internet darauf zugreifen können/wollen und die es dann ausgedruckt als Papierpost bekommen (während man offenbar ein Mobiltelefon immer braucht für "HandyTAN"-Abfragen). Es geht nur darum, dass die Postfächer auch im wahren Leben Personen eindeutig zugeordnet sind. Daher spricht technisch auch nichts gegen Zugriff über E-Mail-Programm, aber tatsächlich finde ich dazu keine Aussagen in den FAQ, nur "Kommunikation über ein Gateway oder über die Weboberfläche" - was auch immer "Gateway" sein soll. Wenn man in der Spezifikation des Konkurrenten De-Mail liest, dort ist Gateway genau das: SMTP, IMAP und gesichertes POP3, und da steht auch "Gateway zwischen dem E-Mail-System der juristischen Person und dem De-Mail-Provider", das heißt es ist technisch berücksichtigt, dass auch E-Mail-Programme genutzt werden können. Wie E-Post das handhaben wird ist ja ein anderes Thema, man hätte es ja mal andeuten können (wenn man schon Browser-Mindestanforderungen auflisten kann).

Für mich ist ja die Sache durchaus sinnvoll, gerade wenn es um Behörden-Kommunikation usw. geht kann ich mir das auch für mich vorstellen, aber die Wahl zwischen E-Post und De-Mail ist irgendwie wie zwischen Pest und Cholera, nur die Big Player, die Unsympathen am Ruder. Trotzdem scheint mir die Grundlage von De-Mail, wo immerhin auch der Bund involviert ist offener und besser. (Immerhin ist zu diesem Bericht in der Netzwelt positiv anzumerken, dass er auf diese Konkurrenz eingeht, ich habe genug Berichte gesehen, die nur E-Post-Werbung gemacht haben.)
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Alt 17.07.2010, 21:18   # 7
Stulle mit Brot
 
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Das ist ja der springende Punkt.
In der FAQ steht, jetzt frei wiedergegeben, da ich zu faul bin das rauszusuchen.

Eine Privatperson wird aufgefordert einmal am Tag zu prüfen ob sogenannte Emails eingegangen wären. Zusätzlich mit einem Verweis bei Gewerbetreibenden.

Da ich nirgend etwas über die Einbindung in die bekannten Mailprogramme finden kann, meine ich, dass man da nicht mal von Email reden kann.
Denn wenn sich jeder über deren Portal anmelden muss, wäre der Versand einer Email absoluter Quatsch.
Im Grunde stellt das nach bisheriger Sichtweise aus den vorhandenen Informationen nichts anderes dar, wie hier im Forum die Private Nachricht nur etwas aufgepeppt.

de-Mail habe ich bisher nur überfolgen und mir noch nicht alles im Detail angetan. In erster Linie hat mich der Preisvergleich interessiert für eine Mail. Bei de-Mail wird da vorerst von 15 Cent je Mail gesprochen.

Dein zweiter Absatz trifft meine Meinung voll und ganz und schöner hätte man es gar nicht verfassen können.
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Alt 27.05.2012, 04:17 # --
News Flash
 
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