| bei der neulichen klage der eu kommission gegen microsoft, wegen seiner einseitigen zur verfügungstellung des webbrowsers internet explorer 8 innerhalb von windows7, konnte ich das vorgehen noch verstehen. dort wurde microsoft gezwungen, im betriebssystem selbst dem nutzer zu überlassen, ob er mozilla firefox oder opera usw., nutzt. in der umsetzung bedeutete das dass windows einen auswahl bildschirm einbauen musste, womit der nutzer die auswahl über mehrere browser hat, von haus aus sollen die konkurrenzbrowser installiert sein/werden. denn der internet explorer 8 ist instabil und weist ziemlich prekäre sicherheitslücken auf, die immernoch nicht behoben worden sind. ich verstehe in dem falle (eu gegen microsoft) das vorgehen der eu, weil dadurch der wettbewerb verbessert wird, zu gunsten des nutzers, da man als nutzer dadurch ein noch besseres, weil konkurrenzfähigeres produkt, erhält bzw. nutzen kann, ohne große umwege. ohne sich erst einen trojaner einzufangen...
es ist hier in dem jetzigen falle, vermutlich gegen apples iphone und ipad politik, was bislang nur ein gerücht ist und meines erachtens nach zum glück noch nicht bestätigt wurde, das gegenteilige der fall. das vorhandensein von flash, auf dem iphone, würde dem nutzer nichts bringen, weil die instabilität ziemlich hoch ist; kurz dazu: ich bin selbst mac nutzer und die flash player plugins innerhalb des browsers stürzen ständig ab, weil die umsetzung bzw. portierung auf macs ziemlich schlecht ist, schon fast laienhaft von statten geht/ging/gehen wird. da ich auch pc user bin, kenne ich den unterschied, adobe kann es machen ja! und auch richtig, aber wie gesagt sie geben sich keine mühe um flash auf dem mac anzupassen... flash ist also nur bedingt plattformübergreifend, und wenn flash keine plattformstandards, die von steve jobs definiert werden müssten (bzw. definiert wurden, nur fehlt da ein manifest), erfüllt werden, dann hat flash auch dort nichts zu suchen. anstatt das adobe sich beklagt, weil es keine flash applikationen auf dem iphone oder ipad anbieten kann/darf, da sollten die erstmal die probleme auf dem mac os x rechnern, mit der flash umsetzung, lösen, anstatt nach dem nächsten system zu greifen um es zu erobern.
apple, bzw. steve jobs hat niemals geltend gemacht, dass flash grundsätzlich unerwünscht ist, sondern dass es wegen der sicherheitslücken und der stabilitätsprobleme, nicht unterstützt wird. es kann sein dass es in naher zukunft ein update geben wird von apples seite und flash dann auf dem ipad iphone nutzbar wird, doch dafür müsste flash erstmal richtig portiert werden und adobe leistet dafür bisher keinen großen aufwand, sie könnten ja bei mac os x anfangen, das wäre die halbe miete, denn wenn die implementierung auf mac os x safari gelingen sollte, dann wäre es die allerkleinste hürde das im safari browser und generell auf dem ipad/iphone auch zu ermöglichen...
und alles wäre in butter!
geschichtlich hat apple schon viel mit adobe zusammen gearbeitet, die bildschirmausgabe in macs erfolgt über pdf! und adobe premiere nutzt apples quicktime, so soll es sein! aber das man daraus apple einen strick draus drehen wird, auf eu ebene, halte ich für ein gerücht, denn das wäre eine geistige bankrotterklärung für die kommission. Macht nutzen schön und gut, aber bitte mit verstand! |