| Die offenen Systeme bieten auch in diesem Bereich ihre üblichen Vorteile gegenüber "geschlossenen" Systemen. Wie so häufig kommt man jedoch auch hier nicht ganz um den Zusatz "eher was für Bastler" herum.
Aus eigener Erfahrung stellt sich die Treibersituation häufig als problematisch dar - zumindest dann, wenn man als Anwender nicht in der Lage ist (oder keine Lust hat), eigene Treiber zu schreiben.
Treiberunterstützung ist ja selbst beim Mac schon ein nicht zu vernachlässigendes Thema.
Das Auslassen der offenen Betriebssysteme geschah also keinesfalls aus Ignoranz, sondern aus pragmatischen Gründen. Außerdem sollten einige Punkte nicht vergessen werden:
1.: Windows ist bis heute mit deutlichem Abstand das am weitesten verbreitete Betriebssystem der Welt. Das bedeutet auch, dass viele Anwender das Betriebssystem kennen, sich also nicht noch zusätzlich zur Audio-Software in das Betriebssystem einarbeiten müssen.
2.: Die Mac-Rechner kommen (ob heutzutage noch zurecht oder nicht) häufig im Kreativbereich zum Einsatz und halten zudem Einzug in immer mehr Heimanwender-Wohnungen. Hier könnten potenzielle Käufer quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erster Mac + Audio-PC in einem.
3.: Einige Käufer möchten ihren Audio-PC vielleicht nicht nur für das Aufnehmen von Musik nutzen, sondern daran auch arbeiten oder spielen und hier ihre vorhandene Windows-/Mac-Software nutzen.
4.: Auch im professionellen Audiobereich kommen bis heute nahezu ausschließlich Mac- und Windows-Systeme zum Einsatz.
Der Artikel soll Nutzern, die sich einen Audio-PC kaufen möchten, einfach einige Überlegungen mit auf den Weg geben.
Beste Grüße
BPM |