| ALso, ich finde es ja gut, dass ein Unternehmen mal nicht gleich klein beigibt! Sicherlich, aus eigener Erfahrung kann ich schon sagen, dass Flash auf Macs ein ziemlicher Schwachpunkt ist. Da hat Steve Jobs nicht ganz Unrecht. Mir sind z.B. schon so ziemlich alle Browser auf MacBook und iMac abgestürzt, weil Flash unter OS X so miserabel umgesetzt ist. Allerdings finde ich es schon "gefährlich", wenn ein Konzern die Entwicklung im Netz so mitdiktiert. Das Netz sollte ein Platz des freien Austauschs und der freien Wahl sein, und jeder sollte selbst bestimmen können, welche Software er nutzen möchte und welche nicht. Apple verfolgt ja scheinbar einen anderen Ansatz, auch wenn Jobs immer wieder betont, dass er offene Formate unterstützen möchte. Gleichzeitig aber dem User vorzuschreiben, was er auf seinen Geräten nutzen darf, beißt sich dann doch etwas.
Was in dieser aktuellen Fehde vielleicht auch noch eine große Rolle spielen könnte, ist Jobs' Charakter. Er soll ja angeblich nicht nur zu Mitarbeitern zuweilen sehr "komisch" sein, um es mal milde auszudrücken, sondern auch zu Geschäftspartnern. Jedenfalls haben das schon ehemalige Kollegen des Apple-Chefs berichtet. Ich kann mir gut vorstellen, dass der cholerische Jobs allzu emotional wird, wenn es mal nicht nach seinem Kopf geht.
Sicherlich, bei Adobe stehen wohl auch die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund. Trotzdem finde ich diese Kampagne gut, weil sie endlich mal das Kind beim Namen nennt - und dass es von einem Unternehmen kommt, dass auch ziemlichen Einfluss hat, kann man auch nur begrüßen.
__________________ Case: 3R System Maple R370
MB: AsRock H61M/U3S3 / CPU: Intel Core i5 2400 4x 3.10GHz
HDD: Western Digital "Caviar Green" 1TB / Ram: 8GB TeamGroup Elite DDR3-1333 DIMM CL9 Dual Kit
PWR: 450W be quiet! / Drive: Samsung Blu-Ray Combo Rom SH-B123L/BSBP
System: Windows 7 Ultimate 64-bit
TFT: LG Flatron E2250V / Logitech Solar Keyboard K750 + Wireless Mouse m705 |