Alt 30.04.2010, 18:14   # 1
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Das für den 29. April angesetzte Veröffentlichungsdatum schien in letzter Minute noch zu kippen: Kurz nachdem erste CD-Images erstellt wurden, haben die Entwickler noch einen kritischen Fehler bemerkt. Auf einigen Systemen konnte der Bootmanager bereits installierte andere Betriebssysteme ? insbesondere Windows ? nicht erkennen und booten.


Diskussion zu: Erschienen: Ubuntu 10.04 mit Long-Term-Support
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Alt 01.05.2010, 12:31   # 2
HelmutK
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Nach Jahren mit Ubuntu und vollster Zufriedenheit, hab ich jetzt die Schnauze voll. Schon das verkorkste 9.10 läuft nicht auf meinem Rechner. Und nun 10.04 - wie hab ich drauf gewartet. Das ist richtig Murks. Das ist doch garnicht fertig! Das ist höchsten die 5, Alpha. Und wißt ihr was? Windows 7 läuft in der Testversion seit 3 Wochen stabil auf meinem Rechner. Und das werd ich jetzt installieren. Ubuntu, wie es sich jetzt darstellt - nein danke!
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Alt 12.05.2010, 02:33   # 3
Diggsagg
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@HelmutK

Wenn du schon hier so arg emotionale Statements loslassen musst, dann wäre es auch nett, die ein bisschen zu begründen und zu präzisieren! Was funktioniert bei dir nicht oder nicht mehr seit 9.10? An welchen Stellen ist Ubuntu Murks?

Ich habe die Entwicklung von Ubuntu seit 7.04 (Feisty Fawn) beobachtet und hatte zuletzt 9.10 (Karmic Kolala) auf meinem Notebook installiert und war sehr begeistert. Vieles, was in den Vorgängerversionen nicht funktioniert hatte oder ein ziemliches "Gebastel" waren, konnte ich damit problemlos umsetzen. Ein Beispiel für meinen Anwendungsbereich ist z.B. das Mitschneiden und Editieren von DVB-T-Aufnahmen. Auch was Usability und Treiberunterstützung angehen, hat sich Ubuntu immer weiter entwickelt. Aktuell habe ich die neueste Version "Lucid Lynx" auf meinem Sony Vaio per Dualboot mit Win7 am Laufen und bin auch davon sehr angetan.

Wenn ich das System, auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, eingerichtet habe, kann ich hier gerne noch darüber berichten. Dass aber Ubuntu generell nachgelassen hätte, kann ich auf keinen Fall behaupten - eher noch im Gegenteil!

Wie gesagt, wäre nett, wenn du deine Kritik noch begründen und präzisieren könntest, sonst wirkt dein Posting eher wie das von einem Troll... Und so ganz nebenbei: Niemand hindert dich daran, eine ältere Ubuntu-Version zu benutzen!
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Alt 10.08.2010, 18:19   # 4
Praetorius
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Ich habe Ubuntu seit ungefähr einem halben Jahr als alleiniges Betriebssystem auf meinen Rechnern installiert. Das System begeistert mich schlicht und einfach. Die Vorwürfe, die HelmutK gegen Ubuntu erhebt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte das System und die Entwicklung bereits seit Ubuntu 8.04 im Auge, und auch mein Eindruck ist, dass sich das System seither stetig weiterentwickelt hat, sowohl was die User-Experience anbelangt, als auch den Gesamteindruck des Systems.

Im Vergleich zu Windows begeistert mich:
- die einfache Installation
- die einfache Administration, insbesondere was die Updates der Pakete anbelangt, die über die offizielle Paketverwaltung eingespielt wurden. Endlich kein mühsames Aktualisieren von einzelnen Programmen mehr. Das ist auch wirklich nicht mehr zeitgemäß, ein aktuelles Betriebssystem sollte das dem Anwender abnehmen können.
- die Arbeitsgeschwindigkeit
- der ressourcenschonende Umgang mit den Kapazitäten des Rechners (Installation auf ungefähr 2 GB Festplattenspeicher - Vergleich "blankes" Vista: 20 GB)
- die Sicherheitsaspekte, kein Virenprogramm mehr erforderlich, unbeschwertes Surfen
- und und und

Auch einige andere Linux- bzw. Unixsysteme habe ich an getestet, wobei keines davon so zugesagt hat, wie Ubuntu. Insbesondere mit der Hardwareerkennung von z.B. Opensuse hatte ich häufig Schwierigkeiten. Und ja, mir ist bewusst, dass es vermutlich für Linux-Spezialisten anpassbarere Systeme gibt, aber auch die Benutzerfreundlichkeit genießt bei mir einen hohen Stellenwert.

Die aktuelle Version von Ubuntu (10.04) hat mittlerweile (Stand 10.08.2010) auch ihre Kinderkrankheiten überwunden, so dass man sie aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlen kann.

Ob ich allerdings für ein Netbook (ich besitze kein solches Gerät) auf den Ubuntu-Netbookremix zurückgreifen würde, weiß ich nicht. Hier bieten beispielsweise Jolicloud oder Moblin (bzw. Meego) wohl deutlich innovativere Betriebssysteme, insbesondere was die Benutzeroberfläche angeht. Aber das muss ja jeder selbst entscheiden. Das ist der große Vorteil des Linux-Biotops, jeder kann sich im vorhandenen riesengroßen Pool der Distributionen nach den eigenen Vorlieben und Wünschen bedienen.
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Alt 27.05.2012, 01:58 # --
News Flash
 
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