Zum Unmut vieler Kunden entfernte Apple die Navigationslösung Navigon D-A-CH aus dem AppStore. Grund dafür ist die Veröffentlichung der neuen, in den Grundfunktionen kostenlosen App "Navigon select Telekom Edition". Bereits gekaufte D-A-CH-Versionen erhalten kein Update mehr.
Weitere Infos auf der Navigon Facebook seite und bei iphone-ticker!
Im Apple Support Forum werden alle Artikel dazu sofort zensiert!
Wir können jede Unterstützung gebrauchen!
12.04.2010, 16:47
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3
NobiMan
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Die Ausreden von Navigon sind doch völlig lächerlich!
Die Select-Version kann man durch Zukäufe bis zur Funktion und dem Kartenmaterial der Europe Version aufrüsten.
Da stellt sich die Frage: Warum gibt es die Europe Version noch im AppStore?
12.04.2010, 17:31
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4
Mona
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Ich sags gerne auch hier noch mal:
Es gibt zig Gegenbeispiele im appstore, z. B. im Fall von kostenlosen Lite-Versionen gegenüber kostenpflichtigen Vollversionen.
Außerdem unterscheiden sich die D-A-CH und die Select-Variante schon alleine dadurch, dass in letzterer das Kartenmaterial aktueller ist.
Mehrere Anfragen diesbezüglich wurden vonseiten Navigons schlicht und einfach ignoriert, und mir konnte bisher auch noch niemand die betreffende Stelle in den Richtlinien bei apple zeigen.
Wenn es diesen Passus denn wirklich gibt, dann vermutlich nicht erst seit vergangenem Donnerstag, und Navigon hätte die Select-Version ja auch durchaus als Westeuropa, D-A-CH-BENELUX oder was weiß ich anbieten können.
Dass sich im Select-Paket unsinnigerweise Kartenmaterial für ganz Europa befindet, lasse ich jetzt mal außer Betracht.
12.04.2010, 17:40
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5
Starfish
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Die Tatsache das sie Apple die schuld zuweisen ist ein Armutszeugnis ihres Unternehmens, das lediglich die Inkompetenz der verantwortliche Mitarbeiter Naviogons unterstreicht.
13.04.2010, 13:03
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6
Appetence
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Ich bin nicht persönlich betroffen, aber ich finde die Geschichte ein absolutes Unding.
Navigon hat ja auch noch schnell weiterhin die D-A-CH-App für 60 statt 90 Euro zum Kauf angeboten, anstatt sie gleich zu entfernen, und so wie ich die Produktbeschreibungen im App-Store kenne, wohl kaum sofort erkennbar dazu gesagt: "Sie können jetzt Ihr Geld dafür rausschmeißen, aber es wird sowieso nicht mehr unterstützt und nächste Woche entfernt".
Was steht eigentlich in den AGBs der Navigon-Produkte? Hat man nicht ein Anrecht auf Unterstützung für eine bestimmte Zeit, wenn man sich für teures Geld ein Navigon-Produkt kauft?
Ich finde wirklich, Navigon sollte von der Staatsanwalt wegen Kundenverarschung angeklagt werden und dazu gezwungen werden, allen Betroffenen Ersatz zu leisten.
-----Doppelpost zusammengeführt am 13.4.2010 um 13:52:20-----
Ach ja, ich war noch nicht fertig:
Die Schuld auf Apple zu schieben, ist absolut lächerlich, denn es stimmt einfach nicht, dass Apple "zwei gleichwertige Versionen" im App-Store nicht zulassen würde. Es gibt viele Spiele-Apps, von denen es mehrere mögliche Downloads des identischen Spiels gibt; Sie unterscheiden sich lediglich darin, dass bei der einen oder anderen Version noch eine Anzahl von Spiel-relevanten Punkten oder Münzen o.ä. enthalten ist (Bsp. TouchPetsDogs), oder dass es zusätzlich eine Integration in ein soziales Spiele-Netzwerk gibt. Im Vergleich dazu kann bei den Navigon-Apps überhaupt keine Rede davon sein, dass sie gleichwertig seien. Die Sache betrifft also Navigon und Telekom, nicht Apple.
13.04.2010, 16:45
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7
Adrian E.
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Ob in diesem Fall die Schuld bei Apple liegt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist es ein grosses Risiko, eine Plattform zu verwenden, bei der man nicht selbst entscheiden darf, welche Software man einsetzt und davon abhängig ist, dass eine Firma wie Apple die Installation genehmigt. Ein solcher obligatorischer App-Store, den eine Drittfirma zensiert, ist einfach ein zu großes Risiko; die Zukunft gehört Plattformen, bei denen man sich nicht so von einer Firma abhängig macht (z.B. Android, Maemo, Java ME).
14.04.2010, 23:28
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8
Appetence
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"zwei gleichwertige Versionen": Bei vielen Zwillings-Apps im App-Store besteht der Unterschied zwischen den zwei Versionen auch ausschließlich darin, dass es in der Gratis-Version ein kleines Werbebanner in der App gibt, in der Kauf-Version nicht.
Für mich ist die Geschichte eine Warnung für die Zukunft: Wenn ich mir eine Navi-Lösung für das Auto kaufe, dann gebe ich lieber mehr für eine eigenständige Hardware aus als auf mein Smartphone zu setzen. Ansonsten kann es offenbar jederzeit passieren, dass der Anbieter der Navi-Software plötzlich irgendeinen komischen Vertrag mit einem Mobilfunk-Anbieter eingeht.