Hallo miteinander, ich bin Alex und neu in diesem Forum.
Also, ich habe noch immer WinXP und leider in letzter Zeit mit einem Hacker zu tun gehabt.
Mit einem Programm namens "Buddy Spy" hat er sich bei einer Chatfreundin von mir eingehackt (in yahoo messenger).
Sie war, um nicht gestöhrt zu werden, auf "invisible", plötzlich hat er sich bei ihr gemeldet und hat ihr erzählt das er wisse das sie online ist und das er auch sehen könne mit wem sie am chatten ist und was wir gechattet haben, hat nebenbei meinen namen und nachnamen sowie e-mail adresse herausgefunden und dann bei ihr damit geprahlt.... deswegen weiss ich ja alles,... ob er auch das pc to pc gespräch auf YM abhören konnte und/oder die webcam (die zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet war) einsehen konnte weiss ich nicht.
Nun wollte ich fragen ob es einem Hacker auch so einfach gelingt bei Appel Mac OS X (Leopard) einzudringen wenn man mit YM online ist.
Oder aber mit dem Appeleigenen VoIP und Chatsystem, ob es da so einfach ist die Gespräche und Instant messages mitzulesen/hören, wie in einem offenen Buch?? und wie sieht das mit dem Apple eigenen VoIP und Chat System aus... müssen da beide Gesprächspartner einen Appel Computer haben? Dann müsste ich ihr auch schnell einen kaufen.
Wie verhält sich das generell mit den Hackern im Bezug auf Apple?
Ich habe bereits auf diesem Forum gelesen, dass es für Apple keine Würmer, Trojaner, Viren und anderes geben soll, ich will schwer hoffen dass der Apple sein Geld wert ist, wenn ich mir einen zulege!
Bedanke mich schon im Vorraus für die Antworten.
Gruss an alle
Alex
02.06.2009, 16:17
# --
netzwelt.de
03.06.2009, 10:03
#
2
capa
Registriert seit: 26.02.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 174
Hallo Lex33!
Grundsätzlich gibt es auch bei Mac OS X Sicherheitslücken, die Hacker nutzen können um dich zu belästigen. Dies ist durchaus noch einfacher, wenn Lücken in Programmen von Dritten genutzt werden können, also zum Beispiel im Yahoo Messenger.
Es gibt aber deutlich weniger Viren, Trojaner und andere schädliche Programme für Mac OS X als für Windows. Die Erklärung ist ganz einfach und nicht unbedingt auf der technischen Ebene zu finden. Die Programmierer von Trojanern & Co wollen mit ihren Programmen etwas erreichen - in den meisten Fällen einfach nur Geld verdienen. Und das geht natürlich viel besser bei eine Betriebssystem mit einem Marktanteil bei rund 90 Prozent als bei Betriebssystemen im einstelligen Prozentbereich wie Mac OS X oder Linux.
Sollte Apple seinen Marktanteil irgendwann über einen kritischen Punkt steigern (ich weiß aber nicht wo der liegt), dürfte es auch für Mac OS X deutlich mehr Viren und Trojaner geben als jetzt.
Grüße Capa
03.06.2009, 10:35
#
3
striz
Registriert seit: 04.05.2009
Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
Zitat:
Zitat von Lex33
Wie verhält sich das generell mit den Hackern im Bezug auf Apple?
Erst mal vielen dank an Capa!... und selbstverständlich an striz der SEHR ausführlich war... lol
Ach das ist ja ein Link von striz,..sry habs erst jetzt bemerkt!! werds mir gleich anschauen.
Nun wie sieht es den mit dem Abhören und Ausspionieren von der Mac eigenen VoIP und Chatplattform aus?
Und bei Skype?
Ich habe herausgefunden das es für jeden Analphabeten ein Kinderspiel ist Yahoo messenger zu hacken, man läd sich blos ein Programm runter (Bsp. buddy spy) und wendet es nach Anleitung an,... der Witz ist dass das sogar bei der Yahoo Suchmaschiene Xfach zu finden ist.
Ich hoffe doch das man schon ein Spezialist der anderen Sorte sein muss, um dies bei Apple oder Skype zu erreichen... wenn überhaupt!!
Gruss
Alex
04.06.2009, 01:41
#
5
Zorah137
Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Im Norden
Beiträge: 556
Wenn Du mit einem Messenger unterwegs bist, hat das schon mal nichts mit Viren, Trojanern etc. zu tun. Bestehende Profile in ungeschützten Chat-Plattformen jeder Art können relativ leicht ausspioniert werden, dafür gibt es anscheinend Such-Algorithmen. Auch ich hab speziell auf Skype für Mac schon so einige Idioten erlebt.
Halte Deine Profile bedeckt, und stell alles so ein, dass nur von Dir erlaubte Personen Dich kontaktieren können.
Ansonsten ist Apple angesichts des Unix-Unterbaus nicht ganz so schnell zu hacken. Dafür ist das OS etwas zu "anders" und möchte noch immer eine Bestätigung des Tuns.
06.06.2009, 00:56
#
6
Diggsagg
Backswitcher
Registriert seit: 28.01.2007
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 785
Zitat:
Zitat von Zorah137
Ansonsten ist Apple angesichts des Unix-Unterbaus nicht ganz so schnell zu hacken.
Dito! Finde es wirklich erschreckend, dass hier sogar ein Redakteur den gern zitierten Mythos von der "geringen Verbreitung" anbringt. Auch wenn es stimmen mag, dass UNIX basierte Systeme unter Umständen auch zu infizieren/hacken etc. sind, liegt die Sicherheit noch immer in der Architektur.
__________________ MacBook Pro (Mid 2012) | 2,5 GHz Intel Core i5 | 4GB Ram | OS X 10.8.3
Case: 3R R370 Maple | MoBo: AsRock H61M/U3S3 | CPU: Intel Core i5 3,10 GHz Sandy Bridge | Ram: 8GB TeamGroup Elite | HDD: WD Caviar Green 1TB + 3TB | NT: 450W be quiet! | TFT: LG Flatron E2250V | CHERRY Strait Black Keyboard & Microsoft Touch Mouse | Windows 7 Ultimate 64-bit
iPhone 4 + iPad 2 schwarz: iOS 6.1.3
Sound: Teufel Concept C100 | Xbox 360 (weiß)
08.06.2009, 08:10
#
7
striz
Registriert seit: 04.05.2009
Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
Zitat:
Zitat von Diggsagg
Auch wenn es stimmen mag, dass UNIX basierte Systeme unter Umständen auch zu infizieren/hacken etc. sind, liegt die Sicherheit noch immer in der Architektur.
Deswegen kann sich Apple leisten so miserabel zu patchen?
mit Mac und Apple kenne ich mich leider net aus.
Und da ich nicht wegen doppelposten
rausfliegen will habe ich meine Meinung auch zum Programm
"buddy spy"
Ja, ich kenne die Studie, und genau das ist ein Problem, das ich (und viele andere Mac-User auch) schon oft angeprangert haben und auch weiterhin werden, sollte sich in dieser Hinsicht nichts ändern. Was man Apple allerdings zugute halten muss, ist die Tatsache, dass wenn gepatcht wird, es auch richtig gemacht wird. Wenn ich da an so diverse Patches von Microsoft denke (z.B. den einen für Excel), wo der Patch noch mal gepatcht werden musste, dann muss man sich schon fragen, was die Jungs und Mädels da eigentlich machen. Aber davon abgesehen, sitzt das größte Sicherheitsrisiko immer noch vor dem Rechner, ganz egal, um welches System es sich letztendlich handelt.
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29.06.2009, 20:13
#
10
Zorah137
Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Im Norden
Beiträge: 556
Zitat:
Zitat von Diggsagg
Aber davon abgesehen, sitzt das größte Sicherheitsrisiko immer noch vor dem Rechner, ganz egal, um welches System es sich letztendlich handelt.
Aber sowas von korrekt.
Ich hab es nicht mal auf der WinDose geschafft, nen Schädling an Land zu ziehen. Andere User brauchen dafür keine 30 Minuten......
Und bislang keinen ich auch keinen Mac-User, der nen echten bösen Virus auf der Kiste hatte. Und ich mach das etwas länger und kenne so einige User.
05.07.2009, 09:32
#
11
N-Traxx
Hardware Guru
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bamberg
Beiträge: 5.396
Zitat:
Zitat von Diggsagg
Dito! Finde es wirklich erschreckend, dass hier sogar ein Redakteur den gern zitierten Mythos von der "geringen Verbreitung" anbringt. Auch wenn es stimmen mag, dass UNIX basierte Systeme unter Umständen auch zu infizieren/hacken etc. sind, liegt die Sicherheit noch immer in der Architektur.
Was ist daran denn so erschreckend, wenn es doch den Tatsachen einfach entspricht. Ein Hacker will immer die breite Masse mit einem Schädling treffen und daher programmiert er seine Schadprogramme meistens für die Windows-Plattform.
Aussagen zur Sicherheitsarchitekturen interessieren gute Hacker im Prinzip nicht, denn die wissen schon, wie man was umgehen kann. Habe mal vor ein paar Jahren einen interessanten Artikel in der c't gelesen, in dem ein Hacker einen Unix/Linux Trojaner programmiert hatte, der sich derart in das System integrieren konnte, dass eine Bereinigung praktisch unmöglich war. Selbst die besten Systemadministratoren taten sich schwer, diesen Schädling überhaupt ausfindig zu machen.
Es sind einfach Fakten, dass Windows wegen seiner Verbreitung das erste Angriffsziel ist. UNIX-basierte Systeme werden sehr selten unter Beschuss genommen, daher kann man im Prinzip auch wenig zur Effizienz der Sicherheitsmerkmale unter Unix sagen, auch wenn andere Leute hier andere Meinungen vertreten.
Gruß, Sebastian.
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07.07.2009, 23:10
#
12
Zorah137
Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Im Norden
Beiträge: 556
Naja, Mac OS ist auch kurz davor, zur breiten Masse zu werden.
Ich kenne seit sehr vielen Jahren einen Händler, der an einem eher ungünstigen Standort begonnen und daher weniger Macs verkauft hat.
Nun sitzt er an einer Stelle, die ihm die Laufkundschaft quasi ins Haus spült, und er verkauft Rechner ohne Ende. Okay, etwas übertrieben, aber die Zahlen haben sich extrem gesteigert.
Somit ist es ne Frage der Zeit, bis irgendein Freak es tatsächlich schafft, die Sicherheitsabfragen der aktuellen Mac OS zu umschiffen. Sein Problem wird aber sein, dass Apple da sehr viel schneller und härter durchgreifen wird als MS, die ihre Fehler lieber im Echtzeittest entdecken lassen und sich verdammt viel Zeit lassen, um sie zu beheben.......