Mac Pro oder iMac für Gamedesign-Student?

Alt 09.10.2010, 17:25   # 1
EssiMonster
 
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Hi liebe Macuser-Community,

hab im Oktober mein Studium als Gamedesigner begonnen und bräuchte in nächster Zeit einen neuen Computer. Es eilt zwar noch nicht, da der Schwerpunkt im ersten Semester auf Zeichnen liegt, aber man bereitet sich ja auch gern mal auf die zukünftigen Anforderungen vor und will dann vielleicht mal etwas Hardware-lastigere Sachen üben
Und dafür wird mein Notebook nicht mehr reichen, fürchte ich...
Jetzt hab ich festgestellt, dass in der Branche und auch an meiner Hochschule sehr gerne Macs verwendet werden und die Entscheidung, einen zu kaufen steht praktisch schon fest. Ich war jetzt schon mehrfach im Apple Store, hab online Tests gelesen, Videos gesehen, etc. und bin eigentlich sehr überzeugt davon.

Es geht also nur noch um das Modell. Er sollte schon die nächsten drei Jahre reichen, also ich schrieb einfach mal, was wir so machen und benutzen (werden):

Adobe Photoshop CS5
Adobe Flash CS5
Adobe After Effects CS5
Adobe Premiere Pro CS5

Autodesk 3D Studio Max 2010/2011
Maxon Cinema 4D
Blender
Unreal Engine
Unity Game Engine

und ähnliches, sowie Programme zur Sound-/Musikproduktion (hab vergessen, nach konkretem Programm zu fragen, aber Musikproduktion wird wohl nicht so rechenintensiv sein).

Es wird auch viel in 3D zur Vorschau und Präsentation gerendert, wär also gut wenn das auch recht flott geht (vllcht. paar Stunden bei Full-HD und guter Quali wären super, also mit Anti-Aliasing, 16 Bit-Farbtiefe und so Zeug, wills jetzt nicht zu sehr konkretisieren, kann ja von einem Projekt zum anderen ganz unterschiedlich sein und folglisch sehr wenig/sehr viel Leistung benötigen. Aber auch etwas kompliziertere Sachen sollten halbwegs schnell gehen... Aber korrigiert mich bitte, wenn meine Vorstellungen komplett unrealistisch sind.)

Und um der Frage vorzubeugen: Ja, die Hochschule hat natürlich auch Macs, an denen wir arbeiten können und die auch wirklich Power haben Ich bin nur echt sehr motiviert und will daheim auch unabhängig arbeiten können, z.B. am Wochenende, in der Nacht oder in den Ferien.

Als Favoriten hätte ich mir den neuen
iMac mit 2.93GHz Intel i7 Quad-Core
oder den 8-Core Mac Pro mit 2x2,4 GHz Intel Xeon Westmere Dual Quad-Core
rausgesucht.

Meine Frage wäre, ob der iMac reicht, oder ob ich mit dem Mac Pro doch deutlich besser dastehe und Sachen in Null Komma nix rendern kann. Ram hab ich jetzt nicht dazugeschrieben, dazu wären Empfehlungen sehr nett. Und die Grafikkarten sind ja sehr ähnlich.

Wobei ich dazu auch noch ne Frage hätte:
Kann ich den iMac auch so gut aufrüsten wie den Mac Pro? Also GraKa, Prozessor, Ram, optisches Laufwerk, etc., falls nötig.
Was mich bei dem noch abschreckt, ist, dass blos maximal 1 2TB Festplatte reinpasst. Vielleicht werden SSDs in naher Zukunft ja doch so günstig, dass sich ein Boot-Laufwerk richtig lohnt.

Das Budget reicht bis ca. 3500 Euro, nur mal für die Hardware.
Programme muss ich noch schauen, was ich demnächst brauche und wieviel ich als Student Rabatt kriege...

Wär sehr nett, wenn mir da jemand helfen könnte. Am allerbesten natürlich aus Erfahrung.
Was habt ihr, was macht ihr damit, und wielange dauert's?

Schonmal vielen Dank im Voraus =)
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Alt 10.10.2010, 03:16   # 2
Diggsagg
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Sag mal, nur interessehalber: Reicht es nicht, wenn du dasselbe Posting nur im Macintosh-Forum stellst? Oder in wievielen anderen Foren steht es noch?
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Alt 10.10.2010, 11:08   # 3
EssiMonster
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Da es hier doch um recht viel Geld und um ein Gerät geht, das mindestens 3-5 Jahre in den angegebenen Arbeitsbereichen schnell arbeiten soll, hab ich die Frage eben in mehreren Foren gestellt.
Schließlich sind überall unterschiedliche Nutzer angemeldet, die unterschiedliche Meinungen haben.
Ich find, es ist nur vernünftig, an mehreren Stellen zu fragen. Ich hätte auch gar nicht fragen können, und einfach auf das vertrauen können, was der Apple-Mitarbeiter sagt, natürlich.
Ich könnte mich auch locker auf die Macintosh Forum-Community verlassen, groß genug ist das Forum ja, allerdings werden da wohl auch recht viele Fans von Apple drin sein, deren Urteil vielleicht nicht ganz sachlich ist
Was ich aber will, sind Gründe, die dafür und dagegen sprechen, von Leuten, die sich vielleicht selbst gefreut oder geärgert haben über bestimmte Sachen, damit ich weiß, woran ich bin.
Wenn mir in 2 Jahren der Prozessor vom iMac nicht mehr reicht, und ich dann merke, dass ich den nicht austauschen kann, werd ich mir auch denken: "Toll, hätte mir das keiner sagen können?"

Und aus diesem Grund steht die Frage eben auch hier. Es ist wichtig.
Wer's nicht versteht, oder wen sowas nervt, muss ja nicht antworten
Auch nur mal so gesagt.
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Alt 11.10.2010, 13:43   # 4
Diggsagg
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Okay, von mir aus. Wenn du eine objektive Meinung hören willst, dann bist du bei mir genau richtig! Denn, im Gegensatz zu den meisten aus dem Mac-Forum, bin ich kein "Apple-Jünger" oder lobe den Konzern und seine Produkte ständig über den grünen Klee, sondern bin sehr sachlich, was das angeht. Und störe dich nicht an meiner Signatur, denn ich habe aktuell auch ein MacBook und einen iMac privat laufen - kann also auch aus Erfahrung berichten.

Wie auch immer, wenn es dir bei deinem Anwendungsbereich wirklich arg um Leistung geht, was ich aus dem schließe, was du ge- und beschrieben hast, dann würde ich gar nicht zu einem Mac greifen, sondern mir ein eigenes leistungsfähiges System zusammenstellen, das deine Wunschkomponenten beinhaltet und dazu noch um einiges günstiger wird als z.B. der MacPro.

Einen iMac kannst du schon mal gar nicht großartig aufrüsten, ganz zu schweigen davon, selbst an den Teilen zu schrauben, was an der Bauweise der Geräte liegt. Selbst wenn du nur eine größere Platte einbauen wolltest, müsstest du das über das TFT-Panel tun, denn die aktuellen Unibody-Geräte lassen nichts anderes zu. Davon abgesehen musst du auch noch was bedenken: Egal welche Leistungsmerkmale ein iMac hat, die enthaltenen Teile sind allesamt Notebook-Komponenten, was auch auf die kompakte All-in-one-Bauweise zurückzuführen ist. Das heißt, die Leistung wird sich (im Gegensatz zu einem Tower) immer in Grenzen halten. Dazu kommt noch, dass die iMacs mit Glossy Display kommen, wovon auch viele (vor allem Grafiker) nicht sehr begeistert sind.

Beim MacPro bist du da zwar schon besser bedient, da kannst du wenigstens einen Monitor deiner Wahl anschließen. Allerdings ist das Problem generell, dass das System sehr wählerisch ist, was andere Komponenten angeht. Die Hardware zu verändern bzw. aufzurüsten, ist von daher nie wirklich unproblematisch. Davon abgesehen sind die Komponenten der Apple-Geräte nie so wirklich aktuell, sondern hinken der Zeit immer ein bisschen hinterher.

Was das "sollte die nächsten 3 Jahre reichen" angeht: Die Entwicklung (gerade im Grafik-Bereich) schreitet ja so schnell voran, dass auch die Hardware-Hersteller da natürlich mitziehen. Und seit Apple auch Intels verbaut, sind dort die Produktzyklen auch wesentlich kürzer geworden. Die Apple-Geräte haben deswegen auch nicht mehr den Wiederverkaufswert wie noch vor einigen Jahren.

Es ist auch ein Mythos, dass in der Grafiker-und Musik-Branche noch so viele Macs verwendet werden. Ich kenne etliche Grafikdesigner und andere Kreative, die schon lange keine Macs mehr verwenden, weil sie mit "normalen" Rechnern wesentlich besser bedient sind.

Ich persönlich habe auch (leider) die Erfahrung gemacht, dass viel Software unter Windows wesentlich stabiler und flüssiger läuft als unter OS X, was wohl daran liegen muss, dass ein Großteil der Applikationen eher für das System aus Redmond optimiert wird.

Wie gesagt, in deinem Fall würde ich mir viel eher ein Wunschsystem zusammenstellen, das du nach Belieben verändern/aktualisieren kannst.
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Alt 11.10.2010, 14:06   # 5
EssiMonster
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oh ok, das ist wirklich mal eine andere Meinung als die, die ich bisher gehört habe. Auf jeden Fall erstmal danke für die ausführliche Erklärung.
Allerdings überrascht mich echt der letzte Teil, dass viel (!) Software aus deiner Erfahrung unter Windows stabiler läuft, das hört man sonst ja meistens andersrum.

Und auch das mit den scheinbar doch sehr begrenzten Ausbaumöglichkeiten des iMac überrascht mich, das hatte man mir im Apple Store nicht gesagt, dass es wohl doch so schwierig ist, was anderes als Ram aufzurüsten.
Dann müsste ich ja (wenn ich's will) gleich bei Apple z.B. die SSD und die 2TB Festplatte einbauen, oder sehr viel rumschrauben... Und bei Apple ist ja alles nicht ganz billig.

Das mit der Mac Pro-Aufrüstung hab ich auch schon gehört, dass man da nicht wie bei Windows einfach alles reinbauen kann, was reinpasst^^
Wobei man sch da wahrscheinlich gut informieren müsste, damit man zum Aufrüsten wirklich nur eine kompatible Komponente kauft. Man ist halt wahrscheinlich etwas eingeschränkter als bei Windows.

Ok, und das mit dem System selbst zusammenstellen (nach eigenen Bedürfnissen) werd ich mir dann doch auch mal überlegen. Vielleicht ist es echt besser.
Vielleicht kann ja noch der ein oder andere was aus Erfahrung sagen.

Auf jeden Fall vielen Dank für die Tipps, Diggsagg. Das hilft mir schon ganz gut weiter.
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Alt 12.10.2010, 03:29   # 6
Diggsagg
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Zitat:
Zitat von EssiMonster Beitrag anzeigen
Und auch das mit den scheinbar doch sehr begrenzten Ausbaumöglichkeiten des iMac überrascht mich, das hatte man mir im Apple Store nicht gesagt, dass es wohl doch so schwierig ist, was anderes als Ram aufzurüsten.
Dann müsste ich ja (wenn ich's will) gleich bei Apple z.B. die SSD und die 2TB Festplatte einbauen, oder sehr viel rumschrauben... Und bei Apple ist ja alles nicht ganz billig.
Ja, das mit dem Selberschrauben bei den iMacs ist wirklich mit erheblichem Aufwand verbunden. Du kannst dir ja mal auf iFixit.com die Anleitungen anschauen. Auf der eite gibt es ohne Ende Step-by-Step-Guides fürs Schrauben an Apple-Geräten. Wie gesagt, bei den aktuellen iMacs, die ja auch aus einem Alu-Block gefertigt sind, kommt man nur über die Glasscheibe an das Innenleben. Dafür muss man sich noch solche Saugnäpfe besorgen usw. Ich hab auch schon von Leuten gehört, die sich beim Demontieren die Scheibe zerdeppert haben...

Sicherlich kannst du dir von Apple direkt den Rechner konfigurieren lassen, aber das kostet in der Regel Aufpreise, die schon nicht mehr feierlich sind. Ein gutes Beispiel sind die RAM-Preise - die sind dort wirklich jenseits von Gut und Böse. Von dem Geld könnte man sich locker Software kaufen, die man braucht.

Versteh mich nicht falsch, ich bin mit meinen Apple-Geräten wirklich zufrieden, aber ich würde sie nicht uneingeschränkt jedem empfehlen. Ich z.B. schreibe kreativ, und da gibt es eine Menge guter Software, die es für andere Systeme nicht gibt. Aber dein Einsatzbereich schreit geradezu danach, dass du dir ein ganz individuelles System zusammenstellst, mit dem einigermaßen flexibel bist, was Soft- und Hardware angeht.

Vielleicht meldet sich N-Traxx hier noch zu Wort, der hat immer ganz gute Tipps auf Lager, und wenn du ganz nett fragst, dann macht er sich sogar die Mühe, dir hier ein komplettes System zusammenzustellen. Jedenfalls hat er das schon öfter gemacht.
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Alt 12.10.2010, 06:47   # 7
.:Philipp:.
 
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@Diggsagg,
verliert man nicht auch die Garantie wenn man den iMac aufschraubt und selbst aufrüstet?

@EssiMonster,
für 3500 Euro kann man sich sicher einen ordentlichen "Windows-PC" zusammenbauen. Ich habe auch schon mit Photoshop, Blender, 3D Studio Max etc. gearbeitet und das auf einen durchschnitts-PC. Wie Diggsagg schon schrieb könnte N-Traxx vielleicht noch was dazu schreiben. Wenn einer etwas weiss dann er (Werde ihn mal auf den Thread aufmerksam machen).
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"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." - Bertolt Brecht
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Alt 12.10.2010, 12:34   # 8
Diggsagg
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Zitat:
Zitat von .:Philipp:. Beitrag anzeigen
@Diggsagg,
verliert man nicht auch die Garantie wenn man den iMac aufschraubt und selbst aufrüstet?
Müsste noch mal gucken, wie das bei den aktuellen Unibody-Geräten aussieht. Vorher war es aber defintiv immer so, dass man zumindest den RAM nach Belieben erweitern durfte, ohne dass es Auswirkungen auf die Garantieansprüche hat.

Allerdings hatte ich, gerade was den iMac angeht, schon öfter mal gelesen, dass der teilweise Probleme mit so manchen Riegeln haben soll und auch etwas "wählerisch" ist. Meistens funktionieren Riegel von Kingston oder Samsung einwandfrei, wobei da manche User (je nach iMac-Modell) auch schon Probleme hatten. Ich habe meine Riegel z.B. immer bei DSP bestellt, weil da auch immer genau aufgeführt ist, was mit welchem Gerät kompatibel ist.
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Alt 12.10.2010, 15:52   # 9
N-Traxx
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Hi Leute,

Bin schon dabei. Danke für den Hinweis Philipp.
Also grundsätzlich würde ich sicherlich nicht zum Mac nein sagen. Jedoch sollte man hier auch bedenken, dass man bei Apple viel für den Namen alleine zahlt. Abgesehen davon gibt es aus meiner Sicht nichts, was man mit einem 64 Bit Windows-Rechner auch nicht machen könnte.
Da es sich hier eindeutig um eine Workstation handelt, würde ich also dann auch auf professionelle Hardware setzen. Intel kann, muss aber nicht sein. Von der elektr. Leistungsaufnahme würde ich sogar auf die aktuellen 6, 8, oder 12 Kern CPUs von AMD setzen. Beim aktuellen 6-Kern Phenom und passendem Asus-Mobo kann man auch viel Geld sparen, da hier im Gegensatz zu Intel ECC-Ram unterstützt wird und man nicht auf teure Workstation-Boards angewiesen ist.
Von der Grafikbeschleunigung sollte man bei den genannten Anwendungen sicherheitshalber zur Quadro, bzw. FireGL Grafikkarten greifen. Letztere sind ebenfalls sparsamer im Energieverbrauch.

Jetzt stellt sich zuerst mal die Frage, wieviel darf das ganze Set denn insgesamt kosten und ob ein professioneler Monitor auch dazu kommen soll?

Gruß, Sebastian.
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Alt 12.10.2010, 17:35   # 10
EssiMonster
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Hi Leute,
Jetzt stellt sich zuerst mal die Frage, wieviel darf das ganze Set denn insgesamt kosten und ob ein professioneler Monitor auch dazu kommen soll?

Gruß, Sebastian.
Hi Sebastian,
was man so bisher gehört hat, bist du hier wohl der "Master of Harware" xD Schonmal vielen Dank, dass du reingeschaut hast.

Zu deiner Frage: Ich kann für das ganze System (Hardware + Monitor) ca. 3500 Euro ausgeben, allerdings hab ich eine wichtige Sache vergessen, zu schreiben: Und zwar hätte ich glücklicherweise die Möglichkeit, das System abzüglich Mehrwertsteuer zu kaufen (hab einen guten Freund in der Branche, der bei der nächsten Massenbestellung demnächst halt ein bisschen mehr bestellen würde ).
Hab's auch schon ausgerechnet, und für einen 6-Core Mac Pro (mein aktueller Favorit, nachdem ich einige Benchmarks/Renderings/Tests für Photoshop, 3D-Anwendungen und After Effects-Rendering gesehen hab) mit Monitor würde das Budget tatsächlich reichen.
Und OSX wär halt schon praktisch, da ich das an der Hochschule auch hätte. Gibt ja auch Tricks, wie man OSX auf nem "normalen" Rechner benutzen kann, aber das würd ich lieber lassen^^ Wobei ich mir die Windows-Machine natürlich trotzdem überlege, nachdem doch mehrere dazu raten.

Aber wenn du noch Ratschläge hast, (egal ob Richtung Mac oder Windows Workstation) bitte gerne
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Alt 14.10.2010, 15:49   # 11
N-Traxx
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Nichts zu danken.
Wie groß hast Du Dir den Monitor so vorgestellt?

In welcher Konfiguration war der Mac Pro ursprünglich vorgesehen?

Was die Mehrwersteuer angeht, so musst Du sie auch dann entrichten, wenn Du die Teile über Deinen Bekannten bestellst. Hier scheint eine falsche Information vorzuliegen. Was beim Kauf evtl. entfällt, wäre der Händleraufschlag.

Du könntest den Rechner evtl. bei der Steuererklärung unter Werbungskosten absetzen.
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Alt 14.10.2010, 16:37   # 12
EssiMonster
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Beim Monitor wollte ich gleich den 27' LED TV nehmen. Ist zwar extrem teuer, aber da der ja doch deutlich weniger Strom zieht, als die älteren Apple Cinema Displays denke ich, dass sich der längerfristig auszahlt. Den behalt ich dann bestimmt auch 10 Jahre, weil größer muss es echt nicht mehr sein Naja, außer vielleicht wenn mal 3D-Monitore oder solche Projektoren á la Star Wars rauskommen xD

Die ganze Mac Pro-Geschichte hab ich mittlerweile (u.a. dank euch ;P) schon ganz gut geplant, glaub ich:
Und zwar wollte ich den 2010er 6-Core mit der standardmäßigen ATI Radeon HD 5770, 8 GB Ram (von OWC kaufen wurde mir empfohlen, da es billiger und die Qualität sehr gut sein soll und die auch den eingebauten Apple Ram ankaufen) und der einen TB Platte, die dabei ist (1TB reicht locker für's erste Semester und dann im März werd ich mal schauen, wie die Preise dann für SSDs/Festplatten stehen).
Also das wäre jetzt nach meinem bisherigen Wissensstand die günstigste Lösung.

Und thx für den Tipp mit der Steuerabsetzung, da werd ich dann auf jeden Fall auch mal schauen.
Und ne, also rein formell stimmt das mit ohne Mehrwertsteuer^^
Ich hab heute mal bei meinem Kumpel im Onlineshop von seiner Quelle geschaut, und da stand neben den Produkten tatsächlich netto.
Wahrscheinlich wird's so sein, dass der Händler die Macs über extreme Massenbestellungen so günstig kriegt, dass er es sich tatsächlich leisten kann, 19% abzuziehen und das dann eben als "netto" bewirbt
Ich weiß es natürlich nicht, aber es stand tatsächlich netto da.
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Alt 14.10.2010, 16:58   # 13
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Händlerpreise werden immer ohne Mwst. angegeben, Endkundenpreise immer mit. Auf der Rechnung müssen die 19% jedoch trotzdem ausgewiesen werden und die muss er dann auch ans Finanzamt abführen.
Daher solltest Du Deine Kalkulation mit den 19% machen.
Bei ca. 3500.-€ netto wären es dann etwa 4165.-€ brutto.

Also handelt es sich dann bei dem Mac Pro um einen Single CPU Rechner?
Weisst Du noch, wie schnell der Prozessor getaktet war?

Für Rendering und professionelles Grafikdesign sollte man schon zur FireGL Grafik greifen, da hier die Treiber speziell für Deine Anwendungen zertifiziert und getestet werden. Mit einer üblichen Radeon Karte kann es da schon zu Problemen kommen. Die Rendering-Performance ist bei den Profi Grafikkarten auch etwas besser, da die Hersteller hier besser auf OpenGL optimieren und die Grafikkarten einige Features mehr enthalten, als die Mainstream-Grafikkarten.
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Alt 14.10.2010, 18:00   # 14
EssiMonster
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Also handelt es sich dann bei dem Mac Pro um einen Single CPU Rechner?
Weisst Du noch, wie schnell der Prozessor getaktet war?

Für Rendering und professionelles Grafikdesign sollte man schon zur FireGL Grafik greifen, da hier die Treiber speziell für Deine Anwendungen zertifiziert und getestet werden. Mit einer üblichen Radeon Karte kann es da schon zu Problemen kommen. Die Rendering-Performance ist bei den Profi Grafikkarten auch etwas besser, da die Hersteller hier besser auf OpenGL optimieren und die Grafikkarten einige Features mehr enthalten, als die Mainstream-Grafikkarten.
Jep, es ist ein Single CPU-Rechner: Der Mac Pro 6-Core mit 3,33 Ghz. Alternativ wär der Doppelprozessor-8-Core Mac Pro (2x2,4 GHz Quad-Core) genauso teuer, allerdings denke ich, dass ich von der höheren Taktrate mehr profitiere als von den 2 Kernen mehr. Hab mir dazu auch einige Benchmarks angeschaut, also das wird schon die beste Wahl sein

FireGL sagst du? Hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht gehört
*Kurz gegoogelt*
Ok, von ATI gibt's ja scheinbar gar keine Mac-Unterstützung für FireGL (laut Wikipedia). Bei Nvidia aber schon, allerdings hab ich leider auch keine Nvidia-Karte gefunden, die FireGL für Mac unterstützt
Hättest du da konkret einen Vorschlag? Ich find leider nix auf der Nvidia Seite..
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Alt 15.10.2010, 16:28   # 15
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FireGL ist eine Grafikkartenserie von AMD/ATI. Die Grafikkarten sind mit den Mainstream-Grakas fast baugleich, werden jedoch speziell für anspruchsvolle Grafikprogramme optimiert und zertifiziert. Die FireGL Serie kannst Du zwar auch auf dem MAC nutzen, jedoch nur unter Windows, welches über Bootcamp installiert werden kann. Unter Mac OS fehlt es wohl noch an Treibern.

NVidias Quadro Karten sind sehr teuer.
Gut, der Intel Hex-Core ist schon verdammt schnell und AMD kann da mit seinen aktuellen Hex-Cores nicht ganz mithalten. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass alleine der Intel-Prozessor gut das 4 bis 5-fache des AMD-Prozessors kostet. Dazu muss man dann auch noch auf ein teureres Server/Workstation Mainboard ausweichen, um Speicher mit ECC-Fehlerkorrektur nutzen zu können.
Hier Frage ich mich dann doch, ob dieser Aufwand sich gerade jetzt für Dich überhaupt auszahlt, denn immerhin soll das ja vorerst ein Übungsrechner werden, oder nicht?
Ich würde da echt mal drüber nachdenken, ob man hier vielleicht nicht in etwas günstigere Komponenten investieren sollte.
Dass Du den Rechner unangetastet die nächsten 10 Jahre nutzen kannst, solltest Du Dir gleich aus dem Kopf schlagen. Was man heute für teures Geld kauft, ist bereits nach ein paar Monaten veraltet. PC-Hardware altet sehr schnell. Neue Produkte werden im Wochentakt auf den Markt geworfen.
Ich würde im Moment nicht so viel ausgeben und erst dann richtig investieren, wenn ich das System auch wirklich produktiv nutzen kann. Wegen den von Dir aufgelisteten 3D-Engines vermute ich auch, dass Du eher in Richtung 3D-Game-Design gehen willst und hier wirst Du wohl kaum ohne Windows auskommen.

Ich hab ein Windows 7 x64 System für Dich schon komplett zusammengestellt, welches mit einem Hex-Core mit 3.2GHz von AMD, einer sehr schnellen 240GB SSD und 2 1TB Platten (RAID1), sowie 8GB ECC-RAM, und einer flotten FireGL-Karte von AMD/ATI in einem schönen Alu-Tower für ca. 2300.-€ zu haben wäre. Den Apple Monitor könntest Du da auch mit verwenden. Mit dem Monitor würden ich auf ca. 3400.-€ inkl. Mwst. kommen. Wenn Du das ganze System zum HEK bekommst, könntest Du grob geschätzt 10-20% unter meinem Preis liegen, also bei ca. 2720.-€ bis 3060.-€.

Ich bin hier einfach mal der Meinung, dass Dir das für den Anfang völlig reichen sollte. Überlege es Dir einfach mal.

Zue einer Quadro-Grafikkarte habe ich im Moment keinen Vorschlag da. Wie gesagt, die etwas besseren Karten von nVidia kosten locker ab. ca. 1000.-€, was Dein Budget einfach sprengen würde.
Die Kombination aus Westmere-CPU und einer nVidia-Grafikkarte dürfte auch Deinen Stromzähler ziemlich kitzeln. Das AMD-System ist da um einiges genügsamer.

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Man könnte hier sogar noch etwas mehr Geld in eine grössere SSD investieren, die man im Gegensatz zum Prozessor unter Windows auch fühlbar spürt, weil Programme beim Klick sofort startbereit auf dem Bildschirm erscheinen. 280MB/s sprechen da für sich.

Für den Preis des Intel Hex-Cores wärem sogar zwei echte Octa-Cores von AMD drin, welche allerdings nur mit 2,4GHz laufen würden. Die Entwicklung geht hier doch mehr in Richtung Multicore-technik, weil man mit hohen Taktfrequenzen einfach nicht mehr rausholen kann. Die Siliziumtechnik stößt einfach an ihre Grenzen.
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Alt 16.10.2010, 12:29   # 16
EssiMonster
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Alles klar, schonmal vielen Dank für die ganze Hilfe und die Arbeit, die du meinem Problem widmest.

Ich werd an meiner Schule auch nochmal fragen, was die mir so empfehlen.
Es muss ja wirklich nicht unbedingt ein Mac sein, also werd ich mir deine Empfehlung auf jeden Fall mal genauer anschauen
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Alt 18.10.2010, 08:28   # 17
N-Traxx
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Nichts zu danken.
Nun ja, das wäre im Moment halt die günstigste Variante.
Für einen 3,33GHz Hex-Core XEON von Intel muss man schon weit über 1000.-€ hinblättern. Der Phenom X6 ist bereits für ca. 230.-€ zu haben und sollte für den Anfang eben reichen.

Was mich bei Apple persönlich sehr stört ist z.B. auch die magere Garantie von nur einem Jahr auf alle Apple Produkte.
Technischer Support & Garantie - Apple Store (Deutschland)
Bei den Preisen werte ich das schon als unbefriedigend.
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Alt 18.10.2010, 20:12   # 18
EssiMonster
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das ist wahr, bei einem so teuren Gerät sollte eine längere Garantie Standard sein. Wenns aber doch ein Apple Rechner wird, werd ich auf jeden Fall die verlängere Garantie auf 3 Jahre nehmen (für 250 Euro mehr, tja... -.-). Apple ist eben schon sehr teuer, da können Apple-Jünger echt sagen, was sie wollen. Auch wenn die Qualität wahrscheinlich spitze ist, bezweifle ich nicht, dass man auch einiges bloß für die Marke löhnt
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Alt 18.10.2010, 21:03   # 19
N-Traxx
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Na ja, Qualität hin oder her. Apple verbaut auch nur normale PC-Hardware, die jeder OEM von den Hardwareschmieden zugeschickt bekommt. Im Grunde gibt es kaum noch Unterschiede zu aktuellen PCs, ausser vom BIOS (Apple nutzt einen etwas kastrierten EFI-Standard), was sich bald mit UEFI wohl auch im PC-bereich ändern wird.

Im Prinzip kaufst Du bei Apple auch nur einen PC, nur eben mit einem anderen Betriebssystem. Da es sich hier aber um einen OEM handelt, kannst Du die Garantieabwicklung auch nur über Apple machen.

Bei einem eigenständig gebauten PC sieht die Sache anders aus. Da gilt auf jede einzelne Komponente die Garantie des jeweiligen Herstellers, die sich in der Regel zwischen 2-5 Jahren bewegt. Auf Speichermodule bekommt man gar mehr als 10 Jahre.

Es hat halt alles so seine Vor- und Nachteile.

Warum Du allerdings einen MAC in Betracht ziehst, wo Du doch eher in Richtung Spieleprogrammierung gehst, ist mir immer noch schleierhaft. Immerhin werden Spiele hauptsächlich für Windows und Spielekonsolen geschrieben. MAC und Linux gehen da eher leer aus.
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Alt 18.10.2010, 21:42   # 20
Diggsagg
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Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Warum Du allerdings einen MAC in Betracht ziehst, wo Du doch eher in Richtung Spieleprogrammierung gehst, ist mir immer noch schleierhaft. Immerhin werden Spiele hauptsächlich für Windows und Spielekonsolen geschrieben. MAC und Linux gehen da eher leer aus.
Ja, genau das ist mir auch gerade aufgefallen! Habe jetzt erst gemerkt, dass er ja explizit Gamedesign geschrieben hatte. Aber da hast du vollkommen Recht, N-Traxx! Von der Warte aus betrachtet, spricht eigentlich alles für einen selbst zusammengestellten Tower. Da würde ich gar nicht lange überlegen.
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Alt 27.05.2012, 00:25 # --
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