Seltsame(r) KazaaLite-Nutzer...

Alt 24.03.2003, 01:27   # 1
Andreas-Hamburg
 
Registriert seit: 21.03.2003
Beiträge: 7
Bei dem Herumspielen in der Suchfunktion von "Kazaa-Lite" ist mir seltsamerweise in den letzten Tagen etwas aufgefallen, was ich mir nicht so ganz erklären kann... vielleicht weiß jemand von Euch, was es damit auf sich hat:

Ich habe spaßeshalber "tv makes a superstar" von Modern Talking in das Suchfeld eingetragen (NEIN, ich bin kein Bohlen-Fan!!! ). Bei den Ergebnissen (werden wohl so um die 400 - 500 gewesen sein) ist mir ein Benutzer aufgefallen, der diesen Song in ca. 80 verschiedenen Schreibweisen anbietet (auch jeweils mit unterschiedlichen Datei-Namen) - wenn man nun auf die Funktion "Mehr vom gleichen Benutzer finden" klickt, erhält man eine ewig lange Liste relativ weniger Songs von diversen Interpreten, die jeweils in Hunderten von verschiedenen Schreibweisen angeboten werden.

Komischerweise erscheint bei jeder neuen Suchanfrage von "tv makes a superstar" (auch innerhalb weniger Sekunden) der gleiche Benutzer mit den gleichen Dateien, die zum Tausch angeboten werden, unter einem anderen Benutzernamen.

Was hat es damit auf sich? Kann mir das irgendwie nicht erklären...
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Alt 24.03.2003, 16:36   # 2
Sasa69
 
Registriert seit: 13.03.2003
Beiträge: 101
Das ist der neue Trick der Musik-branche, dass sind fakes. Wenn du schlau bist lädst du die files mit den weniger anbieter, dauert etwas länger aber dann hast du die richtige . Ich glaube jemand andere aus diese forum wird es dir besser erklären können (z.b. Austria 123).
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Alt 24.03.2003, 16:54   # 3
austria123
 
Registriert seit: 01.01.2003
Beiträge: 143
hi

@Sasa69 danke für die blumen

ich hab tatsächlich versucht dieses prob nachzuvollziehen, nur tauchten
die geheimnissvollen user bei mir nicht auf.

daß fakes gezielt verbreitet werden kann man auch Hier nachlesen.

da hilft nur augen auf und vorhören, was man da saugt! :wink:

mfg
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Alt 24.03.2003, 17:56   # 4
mrbi
 
Registriert seit: 25.09.2002
Beiträge: 115
ICh kann das nur bestätigen. was Andreas-Hamburg sagt. Einige User, z.B. perdas@kazaalite oder kurmoggi oder khgjdbfdgh habe sehr viele Songs gleichen Namens mit unzähligen Varianten des gleichen Liedes. Das sind aber alles Fakes mit Knacksern und Loops.
Außerdem verfügen diese User über eine enorme UL-Rate - wahrscheinlich Standleitung - von über 50 Kb/s. Sehr verdächtig.
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Alt 24.03.2003, 22:30   # 5
Andreas-Hamburg
Threadstarter
 
Registriert seit: 21.03.2003
Beiträge: 7
Was mich nun noch viel mehr interessiert: inwieweit wäre es der Musikindustrie - insofern sie für solche Phänomene verantwortlich sein sollte - möglich, Rückschlüsse auf diejenigen zu ziehen, die die Dateien herunterladen.

Lässt sich eine IP-Adresse eindeutig herausbekommen, bzw. kann die "Spionage" so weit gehen, dass der Nutzer direkt ausfindig gemacht werden kann?

Könnte dies eine Möglichkeit sein, Strafverfahren in größerem Umfang gegen Nutzer von Filesharing-Netzwerken anzustrengen???
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Alt 24.03.2003, 22:44   # 6
Zomby
FluffileinNervSpambot #2
 
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Beiträge: 1.706
ich glaube nicht, das sie es rückverfolgen können, und wenn, dein Provider darf die IP-Adressen nicht freeigeben!
und ausserdem hast du ja nicht gegen das Urheberrecht verstoßen! Du hast ja nicht das echte Lied runtergeladen
mir is es übrigens auch schon passiert, das ein User so viele Verschiedene Fakes hat
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Alt 24.03.2003, 23:15   # 7
hyrican
 
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Beiträge: 3.109
Hm,also deine IP kann er rauskriegen und sich auch anzeigen lassen was du alles zum sharen freigegeben hast aber meines Wissens sind Screenshots vor Gericht nicht als Beweis zugelassen.In Dänemark ham sie das mal versucht,ham die User angeschrieben das sie für ihre Songs und Filme zahlen sollten weil sie sonst verklagt würden.dort ist es aber nicht bis zur Anklage gekommen weil die User Schiß bekamen und gezahlt haben.Schade eigentlich,dann hätte man mal nen Präzedenzfall gehabt.So aber gibts wieder keine definitiven Aussagen sondern nur Vermutungen.
Im Kazaa kann man nur die IP rauskriegen,die Adresse kriegt man nur über den Provider der sie aber normal nur mit einem Gerichtsbeschluß rausgeben darf(wenn ich nicht irre).

hyrican
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Alt 25.03.2003, 08:01   # 8
Druide
Netzweltpionier
 
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Beiträge: 2.517
Zitat:
Zitat von hyrican
Im Kazaa kann man nur die IP rauskriegen,die Adresse kriegt man nur über den Provider der sie aber normal nur mit einem Gerichtsbeschluß rausgeben darf.

hyrican
Im Moment irrst Du noch nicht.

PS.: Hast Du Dich jetzt geoutet ?
Zitat:
Zitat von hyrican
...(wenn ich nicht irre)
Sam Hawkins ? :wink:
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Alt 25.03.2003, 19:37   # 9
hyrican
 
Benutzerbild von hyrican
 
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Beiträge: 3.109
*grins*den mochte ich bei Old Shatterhand am liebsten.Nee,das ist nur ein Zusatz den ich gern dazuschreibe wenn ich etwas nicht hundertprozentig weiß.Könnte auch schreiben "mit 90%iger Sicherheit" aber das wär ja langweilig.
Übrigens danke für deine Bestätigung.

hyrican
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Alt 13.04.2003, 09:12   # 10
CyberCorporation
 
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Beiträge: 8
Also zur Zeit verhält es sich folgendermaßen :

Provider darf Benutzerdaten nur nach gerichtsbeschluß rausgeben. Doch die meisten geben die Daten nach Anfrage der Polizei meistens auch so weiter, weil sie nicht für die Handlungen des Benutzers verantwortlich gemacht werden wollen. Dies ist nämlich bald nach neuem EU recht möglich ! Siehe auch die Kinderpornogeschichte auf den Servern der provider ! Es gibt eine Urteil das Provider haftbar macht für den Unfug den die benutzer auf deren Servern abladen und verbreiten.

Im zweifelsfall immer auf ein Gerichtsverfahren warten und sich nicht vorher kleinkrigen lassen. Bei den Musikgeschichten ist die aussicht zu gewinnen ganz gut, weil die " Beweise " meistens nicht gerichtsverwertbar gesammelt worden sind.
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Alt 13.04.2003, 10:14   # 11
mrbi
 
Registriert seit: 25.09.2002
Beiträge: 115
Kann mir nicht vorstellen, dass ein Provider es riskiert, wegen Verletzung des Datenschutz verurteilt zu werden. Wenn es aber um Kinderpornografie geht, wird die Polizei immer einen Gerichtsbeschluss vorlegen können. Nur auf Grund eines Verdachts darf ein Provider keine Daten herausgeben.
Mich würde auch interessieren, welches die Quellen deines Thread sind. Solche Dinge laufen in der Regel ohne Mitwissen der Öffentlichkeit ab. Es müsste sich also um Insiderwissen(Provider, Staatsanwalschaft, Polizei, Gericht) handeln.
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Alt 13.04.2003, 15:33   # 12
CyberCorporation
 
Registriert seit: 13.04.2003
Beiträge: 8
@ mrbi

Es existiert in den USA ein Gerichtsurteil, nachdem Time/Warner ( AOL ) haftbar gemacht worden ist, für die Inhalte der auf Ihrem Server abgelegten User Daten. Desweiteren soll nach Vorhaben einiger Länder 8 Deutschland natürlich an der Spitze ) sowas auch hier ins EU Recht. Hintergrund der ganzen Geschichte ist die "bessere" Kontrolle des Internets ( Kinderpornografie, NeoNazis ). Aktenzeichen kann ich leider nicht nennen, weil ich die nicht weiß.
In einem hast du recht, auf bloßen verdacht hin geht nix ( Laut Gesetz ) die Realität sieht meistens anders aus . Deswegen immer auf einen Pr0zeß warten und dann die Anklage auf Verfahrensfehler prüfen lassen. Nicht umsonst wird einem immer Angeboten den " Schaden " Außergerichtlich zu klären !!!!!

Es gab auch schon hier in Deutschland einen Gesetzentwurf zur haftbarkeitmachung der internetprovider ! Bin mir nur nicht sicher was daraus geworden ist.

Werd aber demnächst mal meinen Anwalt fragen und dann mal die genaue Gesetzeslage hier posten.

Gruß

Stefan
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Alt 26.05.2012, 20:03 # --
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