| | # 5941 | |
| Registriert seit: 20.04.2010
Beiträge: 1.314
| US-Musikindustrie gab mehr als 90 Millionen Dollar für Lobbying aus Zitat:
F&H | |
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| | # 5944 |
| Registriert seit: 20.04.2010
Beiträge: 1.314
| Erste Ergänzungen zur Datenbank in diesem Jahr http://u0d.de/b80ed2/erganzungen_dat...07.01.2011.pdf F&H |
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| | # 5946 |
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.466
| Es kann davon ausgegangen werden, dass das Betrachten der Inhalte nicht legal ist. Für das Betrachten der Inhalte wird das Video nämlich dennoch (temporär) auf deinen Rechner heruntergeladen; zwar im Browser-Cache, aber das tut nichts zur Sache. In Folge beziehst du also urheberrechtlich geschütztes Material (in 99% der Fälle...) von einer "offensichtlich rechtswidrigen Quelle". Auch wenn du kein Filesharing betreibst und dabei etwas hochlädst, ist es dennoch nicht legal, von solchen Seiten Material zu besorgen, für das man sonst an der Ladentheke Geld hinblättern müsste. Wurde hier auch schon mal diskutiert: Legal-illegal? PS: Verschiebe es mal in die allgemeine Filesharing-Diskussionen, wo es thematisch am besten reinpasst. |
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| | # 5947 | |
| Registriert seit: 09.05.2009 Ort: In der Stadt, die es gar nicht gibt
Beiträge: 2.261
| Zitat:
Das hast Du doch nicht nötig. Oder? Mein "halbseidenes Nichtwissen" habe ich übrigens von einem Kollegen von Herrn Thieme, der seit 30 Jahren als freier Journalist im Geschäft ist, davon ca. 25 Jahre schon für die FR schreibt. Meine Aussagen, die ich dem Forum mitteilen wollte, sind nach wie vor richtig, auch wenn ich Dank Deines Beitrages nun deutlich schlauer geworden bin - nicht zuletzt durch ein längeres Telefonat mit diesem freien Journalisten. 1. Mehrfachverwertungen sind heutzutage durchaus üblich Ich bin zwar von der Mehrfachverwertung eines freien Journalisten ausgegangen, wobei dann in der Regel per Zeilenhonorar abgerechnet wird. Bei größeren Zeitungen können dabei Überschriften und Text abgeändert werden - bei kleineren Zeitungen kann es aber auch zu einer 1:1-Übernahme des Artikels kommen. Die Tatsache, dass Herr Thieme Redakteur bei der FR ist und ein Festgehalt bezieht, war mir bekannt. Mir ist aber nicht bekannt, dass er auch Redakteur des Kölner Stadtanzeigers ist. Unbekannt war mir bis dato auch, dass der Kölner Stadtanzeiger ebenso wie die FR u.v.a. zum DuMont Schauberg-Konzern gehört, dem drittgrößten Zeitungsverlag Deutschlands. Dieser unterhält einen Redaktionspool (Dumont Redaktionsgemeinschaft), die mehrere Tageszeitungen der DuMont-Schauberg-Gruppe bedient. Insofern bleibt zu hoffen, dass dieser Artikel demnächst auch z.B. in der Berliner Zeitung oder Hamburger Morgenpost erscheint. Radio Erft übrigens, dass letzten Donnerstag die Sendung mit Solmecke ausstrahlte, gehört ebenfalls zu DuMont Schauberg. 2. Von der Mehrfachverwertung wird ein Journalist nicht reich Wo habe ich denn mein Mitgefühl für verarmte Journalisten zum Ausdruck gebracht? Wer fleissig arbeitet, kann auch davon leben. Dabei spielt es keine Rolle, ob er ein Festgehalt bezieht oder ob überwiegend nach Zeilenhonorar abgerechnet wird. Es ist doch kein Geheimnis, dass den Tageszeitungen die traditionellen Einnahmen durch das Anzeigengeschäft eingebrochen sind. Einer einzelnen Tageszeitung stehen daher weniger Gelder für eigene redaktionelle oder gar selbst recherchierte Beiträge zur Verfügung. Ob nun allerdings die Mehrfachverwertung durch einen freien Journalisten selbst oder einer Redaktionsgemeinschaft wie von DuMont erfolgt, spielt dabei keine wesentliche Rolle. Dem Kölner Stadtanzeiger sind u.U. gar keine Kosten entstanden, da diese durch das Festgehalt des Herrn Thieme beriets abgegolten sind. Es ist aber müßig darüber zu spekulieren und tut nichts zur Sache. Selbst wenn er für diese zweite Veröffentlichung extra noch mal eine Vergütung erhalten haben sollte, wird er nicht reich davon. Ein Abmahner wie Rasch oder Waldorf dürften mit ein oder zwei sofort bezahlten Abmahnungen mehr verdienen, als ein festangestellter Journalist durch einen Artikel in dieser Länge bei der Weiterverwertung. Ein freier Journalist wäre mit 200-300 Euro für einen zweiseitigen Artikel auf Seite 3 oder 4 bereits schon sehr zufrieden. Mein Bekannter erhält für einen ca. halb so langen Artikel von großen Zeitungen gerade mal ca. 60-80 Euro. Deswegen bemitleide ich ihn aber nicht. 3. Ich wünsche mir mehr "unabhängige" Journalisten Für meine Begriffe gehört der Artikel von Thieme/Rest mit zum Besten, was 2010 die Zeitungen zum Thema "Abmahnwahn" abgeliefert haben. Oder siehst Du das anders? "Unabhängig" kannst Du auch durch "investigativ" ersetzen. Ich bleibe aber bei "unabhängig" im Sinne von unabhängig von wirtschaftlichen Interessen, sei es von seiten der Contentlobby, Justiz oder Politik. Dabei ist es mir ehrlich gesagt recht schnuppe, ob ein Herr Rost Mitglied bei der SDS ist oder bei einem Kleintierzüchterverband. Ich bedanke mich aber für Deine Information, denn mit Herrn Rost habe ich mich überhaupt nicht beschäftigt. Allerdings mit Herrn Thieme, der nicht unerheblich bei der Aufdeckung des Spendenskandals bei der Unicef beteiligt war. Journalisten, die den Wächterpreis erhalten, können von mir aus auch gerne Ihre eigene politische Meinung oder Weltanschauung haben. Ich wünsche mir eben mehr Journalisten, die kritisch den Abmahnwahn hinterfragen. Du scheinst Dich aber zweifelslos sehr gut in der Journalistenlandschaft auszukennen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Du mich daran teilhaben läßt. Schicke mir doch bitte einmal eine Liste von Journalisten, die sich mit dem Abmahnwahn auseinandersetzen und deren Objektivität Du ähnlich bewertest wie die von Herrn Rost. Wenn diese Journalisten nicht für die DuMont-Schauberg-Gruppe tätig sind, umso besser. Unsere Presseverteilerliste freut sich über Zuwachs und die Abgemahnten hier dürften es Dir danken. | |
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| | # 5953 | ||
| Registriert seit: 06.09.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 495
| Der von niemehrsaugen gepostete Verweis auf einen Artikel in seinem Käseblatt (pdf) ist eine der Ausnahmen, die es immerhin doch zu geben scheint. Auch gulli berichtet oft über die Porno-Abmahner. Zitat:
Zitat:
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| | # 5954 |
| Registriert seit: 18.11.2010
Beiträge: 1.027
| Eine, wie auch immer geartete (oder abartige), Berichterstattung muss heute reisserisch sein, am besten vor Blut triefen, Oder kein Schwein schaut sich das an! Dann kommt noch hinzu das bei den meisten Beiträge sich einem die Ohren falten, so schlecht haben die Redakteure da ermittel. Was sich da heute so alles Presse nennt ... *kotz* |
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| | # 5955 | |
| Registriert seit: 15.09.2008
Beiträge: 6.813
| Zitat:
Ich werde Eure (Deine) Gedanken kurz mit aufnehmen. So am Mittwoch wird man mit der Story online gehen. ---------- Doppelpost zusammengeführt am 10.01.2011 um 16:50 ---------- Jain/Nein. Wenn etwas geschieht muß es überhaupt mal jemandem bekannt werden. Die meisten Fälle melden sich aber einfach nicht wenn etwas geschieht. Es kommt noch hinzu das man solche Vorfälle sehr schwer dokumentieren kann. Und es gibt die berüchtigte "mod-UE-Drive-by-Mentalität": Soziale Studien, Dunkelzifferrechnungen über Hausdurchsuchungen, Insolvenzen, psychische Probleme, Suizide und Suizidversuche, etc.... fallen flach da sich die Menschen schnell hier versorgen und dann abdampfen. Im Klagefall aber erfährt man alles. Dann aber darf man schon nicht mehr reden sondern ist zur Verschwiegenheit dreifach verpflichtet.
__________________ The Ocean - The Origin of Species; The Origin of God | |
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| | # 5956 |
| Registriert seit: 09.05.2009 Ort: In der Stadt, die es gar nicht gibt
Beiträge: 2.261
| Die Schlussfolgerungen sind immer die gleichen, wenn ein Anwalt als Experte zu Rate gezogen wird. Das Käseblatt "Express" gehört übrigens zu 100% auch zur DuMont Schauberg Verlagsgruppe, genau wie der Kölner Stadtanzeiger, der erst kürzlich über den Abmahnwahn berichtete - sehr ähnlich dem anderen DuMont-Blatt Frankfurter Rundschau, wo sie aber nur eine 50%-ige Beteiligung besitzt. Ich finde aber selbst den Express-Artikel vom Informationswert gar nicht so schlecht, läßt man die Fazite einmal weg. Innerhalb kurzer Zeit haben nun also schon drei DuMont-Schauberg-Zeitungen einen Artikel über den Abmahnahn veröffentlicht. Alle drei haben als Experten Herrn Solmecke zu Rate gezogen, wobei ich allerdings davon ausgehe, dass er nur einmal einem DuMont-Redakteur seine kostbare Zeit zur Verfügung stellen musste. Trotz mehr als 10.000 Mandanten und gelegentlichen Auftritten vor Gericht, was bei Wilde und Beuger wohl Chefsache von Herrn Solmecke ist, hat er aber offenbar genügend Zeit für diverse Kanzleiwerbeaktionen. Ich hoffe diese Kanzlei ist auch ein Ausbildungsbetrieb, so dass man mit der staatlichen Anzahl von insg. 17 Anwälten (was machen die denn alle?) in der Zukunft rechnen kann. Nicht nur von der Mandantenzahl her, sondern auch von der Präsenz in den öffentlichen Medien und im Internet ist er derzeit wohl unbestritten die Nummer 1 im ModUe-Geschäft. Das meine ich erstmal wertneutral, aber man sollte das nicht ganz aus den Augen verlieren. Gestern habe ich mir vorgestellt, ich sei ein ModUe-Kollege, der auf der Googlesuchseite 2 bis ferner liefen erscheint. Ein Blick auf meinem bescheidenen Filesharingaktenberg hat mich dann in tiefe Resignation versetzt. Es ist wirklich der helle Wahnsinn wie alle möglichen RA's das Medium Internet nutzen, um an ein paar Mandanten zu gelangen. Gebt z.B. mal "Abmahnung Waldorf" bei Google oder Youtube als Suchbegriff ein und lasst Euch über den imposanten Auswurf überraschen. Als ich das bei Youtube selbst machte, kam mir die glorreiche Idee, man könne die Youtube-Videos kommentieren und auf die kostenlose ModUe aus dem Netz aufmerksam machen. Leider haben aber einige die Kommentarfunktion deaktiviert oder ein Kommentar erscheint nur nach Freigabe (also Zensur). Bedauerlicherweise sind auch die vielen Solmecke-Werbeclips ohne Kommentarfunktion. Da fällt mir spontan nur ein Werbespruch zu ein: "Vorbeugen ist besser als Bohren". Vielen Dank. So macht eine Unterhaltung gleich viel mehr Spaß. Deine Kritik war ja auch durchaus berechtigt und hatte auch noch etwas Gutes: Auf der SDS-Seite bin ich auf die Emailadresse von Herrn Rest gestoßen. Mal sehen ob und wann er antwortet. |
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| | # 5957 |
| Registriert seit: 06.09.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 495
| Wirklich erstaunlich, das YouTube-Ergebnis. RA Andreas Gerstel stellt offenbar für jeden abgemahnten Titel ein separates Video bei YouTube ein. Ich beglückwünsche ihn für seine Idee. Möge das Phänomen des Filesharings und seine Monetarisierung auch ihm einem bequemen und ruhigen Vermögensaufbau dienen. Auch RA Solmecke macht sich da nicht gerade rar. Aber da bin ich befangen, denn der hat uns zur Erheiterung mal einen Kugelschreiber geschenkt, auf dem "Raubkopierer sind Verbrecher" steht... Solange der Gesetzgeber da nicht die Lukrativität rausnimmt, wird es so bleiben. Das haben wir schon vor drei Jahren gesagt. Eher trocknen wohl die Tauschbörsen aus, als dass da irgendwann mal ein Deckel greift. |
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| | # 5958 | ||
| Registriert seit: 09.05.2009 Ort: In der Stadt, die es gar nicht gibt
Beiträge: 2.261
| Zitat:
Wenn sie wollen, können die Medien jedenfalls etwas auf die Beine stellen. Angeblich sind wir Deutsche ja eine begeisterte Wintersportnation, die unbedingt die Olympiade trotz Widerstände und Bedenken austragen muss. Mich als Flachländer langweilen die Wintersportarten aber zu Tode. Aber wenn's sein muss, dann tun wir den Oberbayern, Thüringern und Hochschwarzwäldlern eben den Gefallen und finanzieren dieses Großereignis, wovon zumindest auch das ZDF und sonstige Mitverdiener etwas davon haben. Das aktuelle Sportstudio von gestern abend mit Zugpferd Kathi Witt wurde flugs zur Werbesendung für München 2018 umfunktioniert und echte Werbespots laufen sogar schon in den Privaten zwischen Kukident und Ferrero Küsschen. Beim Abmahnwahn ginge auch mehr, wenn man denn wollte. Ich glaube, die wollen nicht. Ich befürchte sogar, dass ein allzu forscher Redakteur ernsthaft um seinen Job bangen müßte, wenn er offensiv unsere Positionen darstellen würde. Wir werden das weiterhin austesten und Kontakte suchen. Für mich und auch die anderen ist das Neuland. Uns wäre es lieber, Profis aus dem Bereich Öffentlichkeits-/Pressearbeit würden den Job übernehmen, aber die wurden entweder noch nicht abgemahnt oder posten nicht in Antiabmahnwahnforen. Da aber bisher noch kaum etwas geschah, probieren wir Laien es eben selbst. Wenn jemand von Euch über persönliche Kontakte mit Presse- oder Fernsehleuten haben sollte, die im weitestens Sinne als Ansprechpartner zum Thema Abmahnwahn in Frage kämen, dann laßt es mich bitte per PN wissen. Danke! Zitat:
Bei Solmecke ist nicht die Kommentarfunktion ausgeschaltet, sondern nur auf dem Kanal möglich. | ||
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| | # 5959 | |||
| Registriert seit: 10.04.2010
Beiträge: 67
| Zitat:
Nachrichten über Erdbeben im Takatukaland interessieren solange nicht, solange das Fernsehen die Bilder von verschütteten, obdachlosen Kindern, Frauen und Männern sendet. Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass die Veröffentlichungen, die bisher gelaufen sind, ihren positiven Beitrag geleistet haben. Sie haben dem Thema Öffentlichkeit verschafft und damit auch Meinungen geprägt. Nicht nur bei Hinz und Kunz. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich : Auch Richter lesen Zeitung und auch Richter, selbst wenn sie mehrheitlich anderes behaupten, machen sich ihre Meinung auch durch die Lektüre von Zeitungsartikeln. Manche sitzen kurz vor der Verhandlung vor ihrem Ipad und informieren sich bei Wiki und Konsorten über die Themen, die sie wenige Minuten später verhandeln.Aber klar, bis sich wirklich strukturell etwas bewegt, ist es noch ein langer Weg. Und der dauert meiner Meinung nach so lange, weil es hier, anders als beim Thema Arbeitslosigkeit, dem Staat nicht ans Portemonnaie geht, sondern eher noch ein paar Einnahmen dazu bringt. Zitat:
Zitat:
Was sind denn unsere Positionen, die du dargestellt haben möchtest? | |||
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| | # 5960 |
| Registriert seit: 09.05.2009 Ort: In der Stadt, die es gar nicht gibt
Beiträge: 2.261
| Ich mach's kurz, da mich gerade die Todesnachricht eines 45-jährigen Familienvaters mit zwei Kindern erreichte. Ich kenne ihn seit seiner Geburt. Die Inhalte des Grundkurses, unsere Vorgehensweise ohne Anwalt und die Existenz von Selbsthilfeforen im Internet, in denen der Abmahnwahn dokumentiert ist. Der Waldorf-/Frommer-Thread erwartet in Kürze das 24.000ste Posting. Darüber hinaus alle Fakten und Argumente, mit denen der gesunde Menschenverstand etwas anfangen kann, aber offenbar nicht die Richter, die wir nicht schätzen. Was Citylight, Baxter oder Shual erarbeitet haben oder wie Anwälte wie Goody oder Herr Eikmeier Urteile bewerten, sollte Gehör finden, damit eine grundlegende öffentliche Diskussion beginnt, deren Richtung nicht von Abmahn(erhaltungs)anwälten oder Lobbyisten vorherbestimmt wird. Themen gibt es wie Sand an mehr: Geschäftsmodell im Detail, Loggerlügen, alles zum Thema "gewerbliches Ausmass", Kölner Störerhaftung, Waldorfs Bettel- und Telefonaktionen etc. Fragen, die vor Gericht niemand stellt oder Fakten, die von Gerichten ignoriert werden, könnten außergerichtlich für Journalisten und Staatsanwälten von Bedeutung sein. In diese Richtung müssen wir hinkommen, damit der Begriff "Täter" im Zusammenhang mit Filesharingabmahnungen eine neue Bedeutung im öffentlichen Bewußtsein erlangt. Von A*b*z*o*c*k*e redet der Volkmunds ohnehin schon lange und selbst von einigen Blättern wurden die Abmahner schon in Richtung Abofallen gerückt. Es langt aber nicht aus, dass die Zeitungen von fragwürdigen Praktiken, Gesetzesauslegungen u.ä. spricht ohne diese klar zu benennen. So können keine Konsequenzen angemahnt werden. Der Hinweis, dass der Abmahnwahn dann aber doch auf soliden rechtlichen Füsse stehe, weshalb man dann auch einen Anwalt benötige, ist aber irreführend. Beides ist falsch. |
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Wenn man bedenkt das die angeblich am Hungertuch nagen ... 
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