RA Auffenberg Abmahnungen

Alt 29.01.2009, 17:47   # 101
hector112
 
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Hallo an alle und besonders an dich, blade208, denn wir sitzen im selben Boot!

Mein Vater(Anschlussinhaber) bekam am 9.1. diesen Jahres nämlich auch ein Schreiben von Herrn Auffenberg bzgl. "Day of Dead" mit der Forderung von 187,- €.

Aufgelistet wurden die üblichen Sachen, also p2p Netzwerk (BitTorrent), Titel der Datei, Hashwert, Uploader-IP, Provider und Datum (10-06-2008?!?).

Ich benutze den Pc in erster Linie geschäftlich und habe noch nie im Leben ein Torrent Programm auf dem Rechner gehabt, also totaler Quatsch das ganze. Wir (also mein Vater und ich) haben noch am gleichen Tag per Einschreiben mit Rückschein an den Anwalt zurückgeschrieben dass eben einige der aufgelisteten "Beweise" von uns nicht überprüfbar sind (Hashwert, Uploader-IP vom 10.06. bzw. 06.10., das Datum soll er uns auch bitte mal exakt geben) bzw. schlicht falsch (kein Torrentprogramm installiert).
Herr Auffenberg vermeidet es in seinem Schreiben, anzugeben über welches Antipiracy-Unternehmen er seine "Beweise" ermitteln hat lassen. Auch diese Info haben wir von ihm erbeten.

Ich weis, es wird immer gleich zur mod. UE geraten, den Schritt werde ich wahrscheinlich auch sehr bald nachholen. Wir hielten unsere Variante insofern sinnvoll, da wir ausgehen dass hier ein Irrtum vorliegt. Wenn das der Fall wäre, müsste Herr Auffenberg ja Interesse am Dialog zeigen, zwecks Aufklärung.

Ausserdem haben wir an die Telekom geschrieben, dass wir eben von dem Anwalt beschuldigt werden dies und das getan zu haben. Wir haben sie aufgefordert, uns zwecks Aufklärung genau aufzulisten welche Daten sie herausgegeben haben, und zwar:
- wann (Das Datum ist ja wie gesagt nicht klar zu erfassen und muss nicht mit dem Datum der Anfrage identisch sein)
- wieviel (Evtl. listet Herr Auffenberg sie in seinem Schreiben ja nicht komplett auf)
- mit welcher Begründung
- und vor allen Dingen an wen (Name des Antipiracy-Unternehmens).

Auf beide Briefe bekamen wir bisher noch keine Antwort, obwohl wir die Rückscheine erhalten haben.
Heute haben wir ein zweites Schreiben an die Telekom verfasst, diesmal mit Bitte um Beantwortung bis zum 13.02. (Wenn das Datum mal kein Glück bringt) Wieder per Einschreiben mit Rückschein und Bitte um Beachtung des ersten Briefes. So kann zumindest keiner behaupten wir haben uns nicht um eine Aufklärung bemüht bzw. wir zeigen ja, dass wir den Dialog suchen.

Ehrlich gesagt habe ich keine großen Hoffnungen von der Telekom irgendeine konkrete Auskunft zu bekommen, das war auch mehr die Idee meines Vaters, dort nachzuhaken. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungswerte?

Ein paar Dinge noch, die mich etwas überraschen:

1. Abgemahnt wurde der Film "Day of Dead", nun der Film heißt aber korrekt "Day of the Dead" und als Dateinamen wird "799284-filme-divx-xvid-day-of-the-dead.torrent" angegeben. Somit hat er erstens den Namen falsch geschrieben und zweitens mahnt er nicht die Filmdatei, sondern die Torrentdatei ab. Darf er das eigentlich?

2. Aufgrund der fehlerhaften Schreibweise geht auch nicht klar hervor, dass es bei der Abmahnung um das Remake des Filmes geht und nicht den original Film. Ich habe im Netz recherchiert und recht schnell herausgefunden, dass es sich eben um den neueren Film handelt. Wie es der Zufall nämlich will besitze ich beide Versionen auf DVD, also die Originale. Und die Kaufbelege habe ich auch noch, mit Datum deutlich vor dem angeblichen Runterlade-Datum (egal ob 06.10. oder 10.06.).
Sicher, mir ist klar dass die Tatsache, die Originale zu besitzen, allein kein Beweis sind, dass ich den Film nicht trotzdem später runtergeladen haben könnte. Würde es überhaupt etwas bringen, mit diesen Argumenten zu argumentieren zu versuchen oder interessiert das auf gut Deutsch "keine Sau?!?" Wie kann ich überhaupt beweisen, dass ich etwas NICHT getan habe?!? Die Frage wurmt sich schon die ganze Zeit.


Sorry für den riesen Haufen Text, aber ich wollte alle Details mit drinhaben. Falls ich was wichtiges vergessen haben sollte, bitte nachfragen.

Was haltet ihr generell von unserer Vorgehensweise? Sollten wir nicht auf jeden Fall noch die mod. UE nachreichen, evtl. mit Vermerk "Nur der Vollständigkeit halber"? (Nicht dass der auf die Idee kommt wir fühlen uns doch irgendwie schuldig.) Das ganze nervt mich echt tierisch und ich werd' schon ganz hibbelig.

Bin für jede Hilfe dankbar und halte euch auf dem Laufenden wie's weitergeht.
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Alt 29.01.2009, 19:03   # 102
korniopfer
 
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Beiträge: 217
@hector112:

Wenn auch mein Fall etwas anders gelagert ist, so habe ich ebenfalls der Abmahnung wiedersprochen und gegen die Kostenlast protestiert (nur der Vollständigkeit halber: Ich hatte einen Anwalt zu Rate gezogen). Desweiteren ist eine mod. UE beigefügt werden um einer möglichen EV vorzubeugen.

Generell hatte ich aber keine Informationen der Gegenseite geliefert. Es hat den Abmahner nicht zu interessieren, ob ich ein Torrent-Programm installiert hatte oder nicht. In meinen Fall kann ich hier im Forum nur sagen, dass z.B. auf meinen Webserver der Zuhause im "Keller" steht, z.B. standardmäßig ein Bittorrent-Client installiert ist und dieser z.B. für Updatedienste oder Downloadjobs aktiviert wird. Ich meine auch, dass Bittorrentclient bei diversen Linux-Distris z.B. gleich mitinstalliert werden. Auch der Opera-Browser hat einen Bittorrent inklusive! Dieses habe ich freilich erst nach der Abmahnung erfahren, da ich mich aufgrund der Abmahnung natürlich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt habe.

Auch wenn ich gegenüber dem Abmahner nicht die Wahrheit sagen muss, brauche ich diesem doch keine Informationen zuspielen.

Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Antwort ja schon raus. Durch das Nachreichen der mod. UE konnte natürlich einer möglichen EV noch vorgebeugt werden. Allerdings ist mir nicht bekannt, ob da dieser Abmahnanwalt besonders aktiv ist. Es bleibt natürlich immer zu bedenken, dass man 30 Jahre daran gebunden ist. Wenn man keine P2P-Software nutzt bzw. FTP-Server unterhält, sollte einem das Einhalten nicht schwer fallen. Aber wenn mal eigene Kinder im Haus sind oder Freunde das Internet mit benutzen, sollten diese bloß nicht die Datei tauschen. Am besten sollte man daher den Anschlussinhaber "austauschen". Ich hatte diesen dann z.B. auf meinen Lebenspartner übertragen.
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Alt 30.01.2009, 10:44   # 103
hector112
 
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Hallo korniopfer,

hast eigentlich Recht, jetzt im Nachhinein hätte ich dem Anwalt die Info so konkret garnicht geben müssen. Aber was solls, das Geschriebene entspricht ja den Fakten, soll er mit den Infos von mir aus machen, was er will.

Ich denke ich werde eine mod. UE nachreichen und ihn erneut auffordern, mir auf mein erstes Schreiben zu antworten. Ich werde das so formulieren, dass wenn ich bis zu einem bestimmten Datum keine Rückmeldung bekomme, ich die Sache meinerseits als Verwechslung und somit als erledigt ansehe.
Bis jetzt hat er's ja nicht für nötig gehalten uns zu antworten, vielleicht rührt sich dann ja was. Zumindest kann er nicht behaupten, wir hätten nicht reagiert.

Wie war es eigentlich bei dir genau? Hat er bei dem Abmahnschreiben als Dateinamen auch die Torrent-Datei hingeschrieben? Weil ich bin in mehreren Foren unterwegs gewesen und wenn ich das richtig verstanden habe kann er die .torrent-Datei selbst garnicht abmahnen. Weil das Herunterladen derselben wäre je nach dem zwar auch als illegal zu bewerten (Die Absicht den besagten Film zu laden ist ja durch das Handeln erkennbar.), jedoch muss der Name des torrents nichts über die damit verbundene Downloaddatei aussagen, den kann man ja ändern. Und es sagt schon garnichts darüber, wieviel % davon runter- bzw. wieder hochgeladen wurden. Und in der Abmahnung geht es ja explizit wieder um das hochladen bzw. verteilen.

Somit wäre das ganze Schreiben nicht ganz sauber gewesen.
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Alt 30.01.2009, 13:11   # 104
wlanopfer
 
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Hallo

Hat hier mal einer eine Gerichtsverhandlung wegen diesem ganzen Abmahnwahn!!!!

Viele Foren durchgeschaut noch nie ein Gerichturteil gefunden,was diesen lieben und netten herr RA A:::::::: betrifft!!!

Und wie heisst eigentlich diesen ANTIPIRACY-unternehmen wirklich.
Da sollen filme wie ANAl10 oder drunken zuger..... nR.15 oder 14 geladen worden sein,LÄCHERLICH keine %angabe wieviel runtergelden,nun beim anklicken schon Geld verlangen ,Ich hoffe das jemand es mal bis zum Tribunal schafft und den Herrn mal so richtig die Hölle heiss macht:evil2::evil2:

MFG
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Alt 30.01.2009, 13:17   # 105
blade208
 
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willkommen im boot hector.. mich nervt die gange sache auch tierich..

hab vorgestern die mod. ue rausgeschickt.. der anwalt hat mir ne frist bis zum 1.02.09 gegeben.. auch seltsam, weil es nen sonntag ist und welcher anwalt arbeitet bitte an nem sonntag?

Der Brief wurde per einschreiben verschickt.. laut dem onlinepost dienst steht dort

"Der Empfänger wurde benachrichtigt, dass die Sendung zur Abholung bereitliegt. "

was heißt das genau? der rechtsanwalt hat auch kein postfach angegeben sondern ne ganz normale adresse.. mit der frist bin ich doch jetzt im reinen da kann er mir nicht ans bein pinkeln oder sehe ich das falsch?
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Alt 30.01.2009, 13:32   # 106
princess15114
Moderation
 
Benutzerbild von princess15114
 
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Zitat:
Zitat von blade208 Beitrag anzeigen
hab vorgestern die mod. ue rausgeschickt..
..und mit deiner geplanten Zahlung, dürfte die Sache auch vom Tisch sein!
Also, wozu noch aufregen?
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Alt 30.01.2009, 13:34   # 107
blade208
 
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mir geht s eher um die frist und das was ich bei post.de online abgefragt habe
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Alt 30.01.2009, 13:36   # 108
korniopfer
 
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@hector112:

Nein der Anwalt hat sich nicht sehr viel Mühe gemacht. Es wurde ein Name, den ich nicht ein Einklang mit einem gültigen Dateinamen bringen kann, angegeben. Daneben ein Datum + Uhrzeit und eine IP-Adresse.

Ein Vorteil, den ich in meinen Fall sehe, ist es, dass es sich um einen Hoppelwestern handelt. In diesem Fall sollte zumindest für den Rechteinhaber keine Schaden entstanden sein. In einem anderen Beitrag mein Gedankengang: Digiprotect und Kornmeier wie weiter vorgehen?
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Alt 02.02.2009, 01:52   # 109
clou2625
 
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@ blade208 um die frist brauchst du dir keine sorgen machen.du hast alles ordnungsgemäß verschickt und wenn der ach so tolle anwalt seine post nicht abholen geht ist es sein problem.du kannst ja anhand des belegs zeigen wann du es verschickt hast.


wir haben im übrigen auch nix mehr von diesem anwalt gehört.er hat die frist die er von unserem anwalt gesetzt bekommen hat einfach verstreichen lassen.somit sehe ich die sache als erledigt an.
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Alt 03.02.2009, 13:00   # 110
blade208
 
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Beiträge: 6
ich habe mal eine allgemeine frage wie lange dürfen Provider die IP speichern? ich lese als bei Flatrate kunden dass die IP maximal 7 tage gespeichert werden darf..

woher bekommt dann der RA die Daten, wenn z.B Telekom die Daten bzw. die ip 7 Tage speichern darf?

Ich hab hierzu nur eine 1 Jahr alte News gefunden

gulli: IP-Logging bei T-Com und Arcor: Nur noch eine Woche
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Alt 03.02.2009, 14:24   # 111
Werniman
 
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Beiträge: 109
Zitat:
Zitat von blade208 Beitrag anzeigen
ich habe mal eine allgemeine frage wie lange dürfen Provider die IP speichern? ich lese als bei Flatrate kunden dass die IP maximal 7 tage gespeichert werden darf..

woher bekommt dann der RA die Daten, wenn z.B Telekom die Daten bzw. die ip 7 Tage speichern darf?
Die Loggingfirmen bedienen sich eines einfachen,wenn auch nicht ganz fairen Tricks:Sie schicken regelmäßig Mails an die Provider,wonach vom Anschluß mit den angegebenen IPs Straftaten begangen wurden und daß der Staatsanwalt darauf zurückkommen wird. Dann sind die Firmen verpflichtet, die Daten länger als 7 Tage (dank Vorratsdatenspeicherung inzwischen 6 Monate) aufzuheben.
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Alt 03.02.2009, 16:14   # 112
blade208
 
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 6
Zitat:
Zitat von Werniman Beitrag anzeigen
Die Loggingfirmen bedienen sich eines einfachen,wenn auch nicht ganz fairen Tricks:Sie schicken regelmäßig Mails an die Provider,wonach vom Anschluß mit den angegebenen IPs Straftaten begangen wurden und daß der Staatsanwalt darauf zurückkommen wird. Dann sind die Firmen verpflichtet, die Daten länger als 7 Tage (dank Vorratsdatenspeicherung inzwischen 6 Monate) aufzuheben.
danke

ich wurde Mitte Januar abgemahnt für ne Sache die angeblich im juni 08 geschehen sein soll.. dann müssten die Daten doch mittlerweile gelöscht sein oder habe ich gerade einen denk fehler? Oder müssen bei einer Strafanzeige die Daten dann auch wieder länger gespeichert werden ?
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Alt 03.02.2009, 16:26   # 113
Werniman
 
Registriert seit: 28.06.2006
Beiträge: 109
Zitat:
Zitat von blade208 Beitrag anzeigen
danke
ich wurde Mitte Januar abgemahnt für ne Sache die angeblich im juni 08 geschehen sein soll.. dann müssten die Daten doch mittlerweile gelöscht sein oder habe ich gerade einen denk fehler?
Die Loggingfirmen schicken die Mail an den Provider unmittelbar nach dem erfolgten Loggen. Dadurch müssen die Abmahner sich nicht so sehr mit dem Erstatten der Anzeige beim Staatsanwalt beeilen und sind auch halbwegs gegen Überlastung der Staatsanwaltschaft geschützt. Oder anders gesagt:Sie sind zeitlich nicht so unter Druck,a) Strafanzeige zu erstatten und b) sinkt die Gefahr,daß die Daten gelöscht wurden,weil der Staatsanwalt zu langsam war. Sprichie Loggingfirmen schinden auf die Art Zeit,um die Interessen des Rechteinhabers zu wahren.

Zitat:
Oder müssen bei einer Strafanzeige die Daten dann auch wieder länger gespeichert werden ?
Richtig. Allerdings weiß ich nicht,wie lange die dann gespeichert werden.
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Alt 03.02.2009, 18:45   # 114
korniopfer
 
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Da der "mündige" Provider aber in diesem Fall wissen sollte, dass hier eine privat agierende Firma um Datenspeicherung "bietet", sollte diese auch in der Lage sein, den Anschlussinhaber darüber zu informieren, dass jemand anders eine personenbezogen Sicherung der Daten verlangt hat. Damit würde zumindest der Provider zeigen, dass Ihm seine Kunden wichtig sind. Ich wage sogar die These aufzustellen, dass die Provider gerade aufgrund des Booms im Bereich "Datentausch", eine erhebliche Nachfragen nach Breitbandanschlüssen hatten und haben.

Nicht umsonst hat die Telekom mich mitlerweile als Kunden verloren und den hörigen Reseller werde ich baldmöglichst ebenfalls den Rücken kehren.
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Alt 03.02.2009, 19:05   # 115
Werniman
 
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Zitat:
Zitat von korniopfer Beitrag anzeigen
sollte diese auch in der Lage sein, den Anschlussinhaber darüber zu informieren, dass jemand anders eine personenbezogen Sicherung der Daten verlangt hat.
Datenschutztechnisch verständlich. Ich bin kein Anwalt,aber ich nehme an,daß es auch dafür wieder eine Klausel gibt,die genau dieses Handeln verbietet. Könnte ja sein,daß der Beschuldigte dann schnell Beweise verschwinden lässt.


Zitat:
Ich wage sogar die These aufzustellen, dass die Provider gerade aufgrund des Booms im Bereich "Datentausch", eine erhebliche Nachfragen nach Breitbandanschlüssen hatten und haben.
Diese These unterstütze ich. Daß die Provider einerseits über zu hohen Traffic jammern,andererseits aber auf Teufel-komm-raus DSL16000 oder noch schnellere Anschlüsse verkaufen wollen,beißt sich doch. Sieht man's andersrum,so dürfte klar sein,daß ein Kunde mit so einem schnellen Zugang den auch ausgiebig nutzen will...und allein für ein bißchen surfen,Webradio etc lohnt sich sowas nicht. Oder um es ander zu vergleichen:Wer sich 'nen schicken Sportwagen kauft,wird damit nicht nur in 30er Zonen fahren.
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Alt 03.02.2009, 19:57   # 116
nichtmitmir
 
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Zitat:
Daß die Provider einerseits über zu hohen Traffic jammern,andererseits aber auf Teufel-komm-raus DSL16000 oder noch schnellere Anschlüsse verkaufen wollen,beißt sich doch.
Nun fragte ich mich auch warum brauche ich so eine schnelle Verbindung bzw.
größere Bandbreite wenn ich nur im Netz surfe oder e-mails versenden will?
Antwort von der ***com: Sie wollen doch bestimmt Filme XY saugen.
Die Kapazitäten der HDD und iPods werden immer größer.
Sie wollen mir doch bestimmt nicht erzählen das Sie zb.
einen 160 gb iPod mit kostenpflichtiger Musik füttern.
Bei 40 000 Songs pro file ein euro, da ist ein Kommentar überflüssig.
Der zu hohe Traffic wird mit bereitwilliger Datenübermittlung unsererseits wieder wettgemacht.
Aufwachen !
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Alt 03.02.2009, 21:23   # 117
Baxter
Gesperrt
 
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Beiträge: 168
... nicht immer so sehr auf's (klassische) filesharing beschränken!

IPTV z.B. braucht für'n Standard-TV-Signal mit mpg2 so um die 3-4 Mbit/s, ein HD-TV-Signal so ca. das 3-5-fache... [ohne Gewähr]

In diesem Sinne, Baxter
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Alt 03.02.2009, 21:44   # 118
Werniman
 
Registriert seit: 28.06.2006
Beiträge: 109
Zitat:
Zitat von nichtmitmir Beitrag anzeigen
Antwort von der ***com: Sie wollen doch bestimmt Filme XY saugen.
Der zu hohe Traffic wird mit bereitwilliger Datenübermittlung unsererseits wieder wettgemacht.
Aufwachen !
Da hätte ich erstmal gefragt,wo man denn legal Filme in solchen Mengen laden kann,als daß sich so ein Anschluß lohnt.
Ich nehme an,daß die bereitwillige Datenübermittlung aber auch nachlässt,wenn eine der folgenden Sachen passiert: a) mehr Staatsanwaltschaften bearbeiten Anzeigen wg. Urheberrechtsverletzungen nicht mehr (der Geldfluss aus der Staatskasse für den Provider lässt nach) oder b) die Rechteinhaber erhalten einen Auskunfsanspruch und weigern sich,die bisher vom Steuerzahler gezahlten Gebühren zu löhnen.
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Alt 03.02.2009, 22:54   # 119
nichtmitmir
 
Registriert seit: 05.11.2008
Beiträge: 75
Es geht ums klassische Filesharing Baxi.
Iptv/Hdtv haben zukünftig ihre Berechtigung und benötigen
dementsprechende Geschwindigkeit.
Momentan füllen diese Produkte jedoch noch eine Nische.
Der Mainstream zieht mp3&Avi/DivX.
Die xxxkom nach was legalem Fragen? ..woW..der ist gut!
Der Grossteil der Provider Verträge macht 2 Jahre aus.
Mit diesem Puffer kann die xxxkom gut leben.
Ansonsten ist Sie froh sich von diesem "kriminellen Gesindel" zu lösen.
Die haben ja selber ein gehöriges strafbares Potential in den eigenen Reihen.
@Baxter, bitte hechle noch einmal..
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Alt 04.02.2009, 14:27   # 120
wlanopfer
 
Registriert seit: 13.11.2008
Beiträge: 23
Hallo

Wie hier ja fast jeder weiss das die DSl Provider die Adressen der Anschlussinhaber einfach herausgeben (gibt ja Kohle dafür).
Hat jemand mal den Provider deswegen eine kündigung ausgesprochen,wegen dieser sache ,sprich Datenschutz USW.
Und wie haben die sich dazu geäußert.
die abmahnwelle eine sauerei = meine antwort alle anschlüsse bei den jeweiligen Provider kündigen,weil selbst Fehler bei denen man nicht nachweisen kann sprich IP verwechslung zwecks Datenüberwachung siehe DBAHN.


MFG
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