Wie Sicher sind Tauschbörsen?

Alt 04.03.2008, 14:19   # 1
Dr.Emmet
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HalloHallo,
Da ich hier neu bin, erst einmal einen schönen Guten Tag und vielen Dank und Respekt an diejenigen hier, die sich für andere einsetzen und Ratschläge sowie Hilfestellung geben.

Leider habe ich ich nun nach Erschöpfung bei beiden Rasche-Threads (Teil 1 und 2) bei ca. Seite 37 aufgehört zu lesen und hoffe, dass die Frage nicht schon gestellt wurde.
Da ich mich eigentlich auch als Hilfesteller bezeichne rate ich jedem, der mich fragt, folgendes: (Wenns nicht passt bitte Verschieben)

Grundsätzlich ist das Herunterladen und Bereitstellen von urheberrechtlich geschütztem Material über welchen Weg auch immer illegal. Deshalb empfehle ich Börsen wie Musicload napster oder derartige, da man dort zumindest teilweise die Rechte an den Medien erhält.
Wenn dann doch jemand z.B. die bekannte Plattform mit dem Esel nutzen möchte, weise ich immer darauf hin, dass die hierfür empfohlenen Ports zu sein müssen, damit von aussen niemand sehen oder vermuten kann, was man mit dem Esel treibt.
Wenn also jemand von aussen einen Portscan macht, wird er niemals Verdacht schöpfen, das da jemand saugt. (richtig?)

Nach allem was ich hier lese, gehen benannte Anwälte aber wohl scheinbar über einen anderen Weg an die User, nämlich, indem sie gezielt im Bearshare oder Esel-Netzwerk die verfügbaren Dateien angehen und schauen, wer sie freigibt. Wenn ich jetzt bei Emule 5 Titel in der Downloadschleife habe, die gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden, und diese direkt nach Fertigstellung entferne, steht mir dann auch demnächst ein Brief oder Besuch ins Haus?


Wie ist da eure Einschätzung?
Vielen Dank.
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Alt 04.03.2008, 21:31   # 2
remington223
 
Registriert seit: 15.10.2007
Beiträge: 9
Ich glaube der esel ist grundsätzlich zu einem Risiko geworden.Das loggen der Ip ist für viele Anwälte zu eine ertragreichen Nebeneinnahme gworden.
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Alt 04.03.2008, 23:42   # 3
_Macromonium_
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Zitat:
Zitat von Dr.Emmet Beitrag anzeigen
Wenn dann doch jemand z.B. die bekannte Plattform mit dem Esel nutzen möchte, weise ich immer darauf hin, dass die hierfür empfohlenen Ports zu sein müssen, damit von aussen niemand sehen oder vermuten kann, was man mit dem Esel treibt.
Wenn also jemand von aussen einen Portscan macht, wird er niemals Verdacht schöpfen, das da jemand saugt. (richtig?)
Bei einem reinen Portscan würde ich sagen "ja"... aber so einfach ist das nicht, die gewünschten Daten werden ja nicht nur über einen Portscan ermittelt.
Ich versuche nochmal zu erklären, worin der Vorteil eines offenen Ports liegt, aber du weisst es wahrscheinlich bereits:
Ist der entspr. Port zu, so kann man nur selbst Verbindungen zu anderen aufbauen, die anderen aber nicht zu "mir". Insofern ist man in einer gewissen Art "unsichtbar". Ist der Port offen, werden sowohl von mir zu anderen Verbindungen hergestellt, als auch von anderen zu mir - die Zahl der Verbindungen erhöht sich dadurch und die Verteilung ist besser.
Dies gilt jedoch nur für den Datentransfer; über die Suche oder die "Durchsuchen-/Browse-"Funktionen ist man jederzeit sichtbar, also defintiv bei Bearshare der Fall, aber auch andere klassische Tauschbörsen ermöglichen eine solche Suche. Zudem ist es ja möglich, dass Leute, die heiß auf des Filesharers Daten sind, selbst in dem File mit drinhängen und der auszuspähende User eine Verbindung zu diesen Leuten aufgebaut hat (reine Mutmaßung, kenne die realen Praktiken nicht genau), was dann auch die Suche im eMule-Netzwerk ermöglicht.
Es ist einfach von Tauschbörse zu Tauschbörse verschieden. Bei BitTorrent ist es sicher auch möglich, über den Tracker an alle verbunden IPs zu gelangen - theoretisch zumindest.

Zitat:
Zitat von Dr.Emmet Beitrag anzeigen
Nach allem was ich hier lese, gehen benannte Anwälte aber wohl scheinbar über einen anderen Weg an die User, nämlich, indem sie gezielt im Bearshare oder Esel-Netzwerk die verfügbaren Dateien angehen und schauen, wer sie freigibt. Wenn ich jetzt bei Emule 5 Titel in der Downloadschleife habe, die gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden, und diese direkt nach Fertigstellung entferne, steht mir dann auch demnächst ein Brief oder Besuch ins Haus?
Es ist möglich, da illegal. Denn du lädst schon bei zB 20% Fertigstellung Datenmaterial hoch an andere User (Stichwort Partsharing). Es gilt also nicht, dass man sich nur bei 100% strafbar macht - es dürfen auch keine 0,1% sein, denn an diesen 0,1% hast du ebenfalls keine Rechte.
Selbst wenn kein Upload aktiv ist, machst du dich strafbar, da du auch bei jedem noch so kleinen Byte der Vervollständigung des Files ja theoretisch dieses Byte an andere User weiterverteilen könntest, sprich anbietest.


Dies ist meine Sicht der Dinge, eine 100%ige Richtigkeit kann und möchte ich nicht garantieren.



PS: Hab's in den allgemeinen Filesharing-Bereich verschoben
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Alt 26.05.2012, 15:26 # --
News Flash
 
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