| | # 582 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Aus welchem Grund hätte man mir denn die Auskunft darüber nicht geben dürfen??? Nenne zumindest einen Grund. Bei erfolgter Herausgabe der persönlichen Daten durch den Provider wird zwar laut § 113 Abs. 1 Satz 4 TKG der Anschlussinhaber darüber nicht informiert, jedoch ist mir kein Gesetz bekannt, welches eine direkte Auskunft beim Provider seitens des Anschlussinhabers untersagt. Wird eine IP über das zuständige Gericht, bzw. eine zuständige Staatsanwaltschaft beim Provider abgefragt, so müssen analog dazu auch irgendwelche Dokumente beim Provider existieren, denn sonst könnte sich dieser im Falle einer Schadensersatzklage seitens des Abgemahnten nicht währen (bekanntester Fall am Beispiel vom Herrn Voss gegen T-Online: http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Voss). Erreicht man privat keine zufriedenstellende Antwort aufgrund einer Anfrage bezüglich solcher Daten, so wäre eventuell eine Kontaktierung des Providers über einen Rechtsanwalt möglich. Ich denke, dass man da mehr erreichen könnte. Hätte der Provider in diesem Fall solche Daten nicht mehr zur Hand, wie sollte man dann die Richtigkeit der Daten in der Ermittlungsakte überprüfen können (das beziehe ich nicht auf den von mir zitierten Fall im vorhergehenden Beitrag)? Das sind Beweise, die hier vernichtet worden wären!!! Gruß, N-Traxx. | |
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| | # 583 | |
| Registriert seit: 01.03.2008
Beiträge: 21
| Zitat:
hallo! Ja, ich habe auch exakt den gleihen erhalten. Meine Frist lief bis gestern. Mal sehen, was heute schönes in der Post ist... | |
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| | # 584 | |
| Registriert seit: 21.08.2007 Ort: heute hier, morgen dort
Beiträge: 1.428
| Zitat:
"Jeder Provider ist dazu verpflichtet im Zuge des staatsanwaltlichen Auskunftsverfahrens nach § 113 TKG bzw. 100g Strafprozessordnung die Daten zu den geloggten IP-Adressen an die Strafermittlungsbehörden herauszugeben. Der Provider darf Sie über die Datenauskunft nicht informieren und erteilt Ihnen somit weder mündlich noch schriftlich Auskunft." Leider benötigt man danach tatsächlich einen Anwalt zur Akteneinsicht. Der Provider hat ja kurz danach bereits gelöscht, da die aufbewahrten Daten ja inzwischen "ordnungsgemäß" an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet wurden. | |
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| | # 585 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Wie kann man da noch die Richtigkeit der IP überprüfen??? | |
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| | # 587 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Aber für das Problem mit der IP gebe es noch eine elegantere Lösung: Fast jeder Internetnutzer besitzt einen Router, welcher ebenfalls kurzzeitig (in der Regel für ca. 3 Tage) die Verbindungsdaten und die durch den Provider zugeordneten IPs in seinem internem Speicher aufbewahrt. Weiterhin verfügen die meisten Router über die Möglichkeit, solche Übertragungsprotokolle entweder direkt in einem freigegeben Ordner auf einem Rechner zu speichern, oder via E-Mail zu verschicken. Damit wäre das Problem mit der IP gelöst. Du sagst es: Ich habe das Problem erfasst! :aetsch: | |
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| | # 588 | |
| Registriert seit: 21.03.2008
Beiträge: 4
| Zitat:
Bis gestern Abend habe ich von einer vorbeugenden UE noch nie etwas gehört. Daher war ich erst ein bisschen skeptisch und brauchte zunächst Rat. Wenn ich wirklich so ungeschoren davon komme, könnte die polizeiliche Vernehmung ein heißer Tipp gewesen sein! Aber mal abwarten was kommt!!! Nein, nur dieser eine Film!!! Aber hierbei ging es nicht um eine Urheberrechtsverletzung, sondern um eine Strafttat nach § 184 StGB ´Verbreitung pornografischer Schriften´! Daher die Vorladung. Den Film habe ich teilweise geladen, aber nicht komplett- allerhöchstens 200-250MB! Habe mich selbst gefragt: was saugste da eigentlich für ne Kagge und den Film sofort gelöscht! Aber die Einsicht kam leider etwas zu spät! Das habe ich so zugegeben. Und das stimmt auch! Nach heutiger Erkenntnis hätte ich besser nichts sagen sollen. Angaben zur Person bestätigen und das wars! So isses... | |
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| | # 589 |
| Registriert seit: 06.02.2008
Beiträge: 2.153
| @N-Traxx Ich habe auch an meinen Provider geschrieben ( 1&1 ) um Auskunft über meine IP zu bekommen. Als Antwort bekam ich : Dynamische IP-Adressen werden nicht von der 1&1 Internet AG vergeben, sondern von der Deutschen Telekom, deren Backbone die 1&1 Internet AG nutzt. Deshalb kann mir 1&1 keine Auskunft zu konkreten Nutzern dynamischer IP-Adressen geben. |
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| | # 590 | |
| Registriert seit: 21.08.2007 Ort: heute hier, morgen dort
Beiträge: 1.428
| Zitat:
Aber warum er diese Wochen bis Monate später noch hat, müsste er mir dann auch erklären. Übrigens... ...wenn er die Daten zu früh gelöscht hat, kann er selbst ebenfalls Ärger als Mitstörer bekommen (danke Hadron): Mitstörerhaftung des Access-Providers LG Koeln Urteil v. 12.09.2007 - Az.: 28 O 339/07 "Ein Access-Provider ist auf Aufforderung verpflichtet, die Verbindungsdaten einer Person, die über P2P-Tauschbörsen urheberrechtswidrig Dateien tauscht, über die gesetzliche Speicherfrist hinaus zu speichern." ![]() | |
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| | # 591 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
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| | # 592 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
2007 waren die Provider aber doch garnicht zur Speicherung verpflichtet, oder sehe ich das falsch? Hätte der Provider z.B. die Verbindungsdaten nach Trennung der Verbindung grundsätzlich gelöscht, dann hätte er sicherlich ein anderes Urteil erwirken können. Da hatten es die Kunden bei Arcor wohl am besten, den meines Wissens speicherte Arcor nur bis zur nächsten Verbindungstrennung. In so einem Fall hätte der Abmahner wohl kaum schnell genug den Provider informieren können und der hätte wiederum nicht seine Pflicht verletzt. | |
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| | # 593 | |
| Registriert seit: 21.08.2007 Ort: heute hier, morgen dort
Beiträge: 1.428
| Zitat:
Verfassungsgerichtsentscheidung zur Vorratsdatenspeicherung sorgt für Konfusion ...aber diese Thema wird gerade ausführlich etwa ab hier im Rasch-Thread diskutiert: KLICK | |
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| | # 594 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Sicherlich auch für alle anderen hier interessant. | |
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| | # 595 |
| Registriert seit: 06.02.2008
Beiträge: 27
| Hallo ich habe mal eine Frage? Ist ja alles soweit hier bekannt wie alles von statten geht aber bekommt der RA die Auskunft doch wohl einiges schneller, ich kann mir nicht vorstellen das alles so lange dauert. Und ist es nicht so das er dann ein Beweismittel hat ? das nicht mehr nachvollzogen werden kann da der Provider die IP später löschen kann. Also könnte ein Zahlendreher (Menschliches versagen) nicht ausgeschlossen werden. So kann ein Abgemahnter oder sein Rechsanwalt nichts mehr machen um dies zu beweisen. Hat es etwas damit auf sich warum die Briefe erst so spät ankommen! Bekommt der Provider auch eine Nachricht wenn der Staatsanwalt das Verfahren einstellt? Wenn meine Person beim Provider nach einer bestimmten IP von Datum X Fragt und er diese ja ab Januar länger speichern muss und keine anfrage der Staatsanwaltschaft vorliegt würde Ich diese bekommen handelt sich ja im Grunde um nichts schlimmes? |
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| | # 596 |
| Registriert seit: 06.02.2008
Beiträge: 2.153
| @ N-Traxx Klar werde ich tun und bei der Deutschen Telekom nach fragen wobei ich höchst wahrscheinlich das gleiche Ergebniss bekomme . Habe aber trotz alle dem meinen Provider noch mal angeschrieben und ihn um mit Hilfe gebeten ob er bei der Deutschen Telekom nach fragen könnte, mal sehen was da raus kommt. Werde dich auf dem laufenden halten |
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| | # 598 |
| Registriert seit: 06.02.2008
Beiträge: 2.153
| @ N-Traxx Es ist ja egal ob 7 oder 8 Tage . Fakt ist das ich wohl nicht mehr in Erfahrung bringe welche IP ich an dem besagten Tag gehabt habe. Mir kommt es langsam so vor das die Ra sich extrem lange zeit lassen so das von uns keiner mehr recherchieren kann welche IP er wirklich gehabt hat. |
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| | # 599 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
In einem anderen Beitrag zum IP-Problem habe ich bereits folgendes geschrieben: "Aber für das Problem mit der IP gebe es noch eine elegantere Lösung: Fast jeder Internetnutzer besitzt einen Router, welcher ebenfalls kurzzeitig (in der Regel für ca. 3 Tage) die Verbindungsdaten und die durch den Provider zugeordneten IPs in seinem internem Speicher aufbewahrt. Weiterhin verfügen die meisten Router über die Möglichkeit, solche Übertragungsprotokolle entweder direkt in einem freigegeben Ordner auf einem Rechner zu speichern, oder via E-Mail zu verschicken. Damit wäre das Problem mit der IP gelöst." | |
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| | # 600 | |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Ab da hat er nun alles, was er für eine Abmahnung benötigt und weder Du noch Dein Anwalt haben eine Möglichkeit, diese Daten auf Richtigkeit zu prüfen, außer Du warst schlau genug und hast Deine IPs zum Zeitpunkt der erfolgten Urheberrechtsverletzung selber mitgeloggt (z.B. über Deinen Router). | |
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