Digiprotect und Kornmeier wie weiter vorgehen?

Alt 22.03.2008, 09:50   # 581
Alter Esel
 
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
...Mein Provider teilte mir dann nunmehr mit, dass aufgrund einer eingeschränkten Speicherung der Verbindungsdaten die IPs zu den besagten Tatzeiträumen (Zeit der erfolgten Urheberrechtsverletzung) nicht mehr verfügbar sind, weil sie eben gelöscht worden sind...
...sage ich doch...gelöscht!

Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
...Weiterhin erklärte man mir, dass weder eine Anfrage zu meinen Daten anhand der IP über einen Staatsanwalt vorliegt, noch dass ein gerichtlicher Besschluss dazu eingereicht worden sei (andererseits hätte der Provider die Daten zur Beweismittelsicherung speichern müssen)...
...und wenn doch, dann hätte man Dir dazu ohnehin keine Auskunft darüber geben dürfen.

Es macht daher eben keinen Sinn, über den Provider der fraglichen IP nachzujagen.

Im von Dir zitierten Urteil kam der IP-Fehler lediglich durch Akteneinsicht des Verteidigers an das Tageslicht.
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Alt 22.03.2008, 10:35   # 582
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen
...sage ich doch...gelöscht!



...und wenn doch, dann hätte man Dir dazu ohnehin keine Auskunft darüber geben dürfen.

Es macht daher eben keinen Sinn, über den Provider der fraglichen IP nachzujagen.

Im von Dir zitierten Urteil kam der IP-Fehler lediglich durch Akteneinsicht des Verteidigers an das Tageslicht.

Aus welchem Grund hätte man mir denn die Auskunft darüber nicht geben dürfen??? Nenne zumindest einen Grund.
Bei erfolgter Herausgabe der persönlichen Daten durch den Provider wird zwar laut § 113 Abs. 1 Satz 4 TKG der Anschlussinhaber darüber nicht informiert, jedoch ist mir kein Gesetz bekannt, welches eine direkte Auskunft beim Provider seitens des Anschlussinhabers untersagt.
Wird eine IP über das zuständige Gericht, bzw. eine zuständige Staatsanwaltschaft beim Provider abgefragt, so müssen analog dazu auch irgendwelche Dokumente beim Provider existieren, denn sonst könnte sich dieser im Falle einer Schadensersatzklage seitens des Abgemahnten nicht währen (bekanntester Fall am Beispiel vom Herrn Voss gegen T-Online: http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Voss).
Erreicht man privat keine zufriedenstellende Antwort aufgrund einer Anfrage bezüglich solcher Daten, so wäre eventuell eine Kontaktierung des Providers über einen Rechtsanwalt möglich. Ich denke, dass man da mehr erreichen könnte. Hätte der Provider in diesem Fall solche Daten nicht mehr zur Hand, wie sollte man dann die Richtigkeit der Daten in der Ermittlungsakte überprüfen können (das beziehe ich nicht auf den von mir zitierten Fall im vorhergehenden Beitrag)? Das sind Beweise, die hier vernichtet worden wären!!!

Gruß, N-Traxx.
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Alt 22.03.2008, 10:46   # 583
Lissy4fun
 
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Zitat:
Zitat von Weltklassefrau Beitrag anzeigen
Hallo,

es kam jetzt das zweite Schreiben von Kornmeier nachdem ich die mod.UE geschickt habe. In dem Schreiben steht "wir nehmen Bezug auf Ihre Unterlassungserklärung vom 11.03.08. Leider wird nicht mitgeteilt, ob Sie bereit sind, die Zahlungsansprüche unserer Mandantschaft zu erfüllen. Sollte dies der Fall sein und die Zahlung gemäß Abmahnschreiben erfolgen, ist die Angelegenheit für Sie erledigt.!

Er fordert jetzt einen Betrag von 651,80 Euro plus 150 Euro Schadensersatz.
Fälligkeit ist der 25.03.08 und heute kam das Schreiben an.

Habt ihr auch so ein Schreiben bekommen nachdem ihr die mod.UE geschickt habt?

hallo!

Ja, ich habe auch exakt den gleihen erhalten. Meine Frist lief bis gestern.
Mal sehen, was heute schönes in der Post ist...
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Alt 22.03.2008, 11:43   # 584
Alter Esel
 
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Aus welchem Grund hätte man mir denn die Auskunft darüber nicht geben dürfen??? Nenne zumindest einen Grund.
siehe Abmahn-FAQ Ziffer 2.7:

"Jeder Provider ist dazu verpflichtet im Zuge des staatsanwaltlichen Auskunftsverfahrens nach § 113 TKG bzw. 100g Strafprozessordnung die Daten zu den geloggten IP-Adressen an die Strafermittlungsbehörden herauszugeben. Der Provider darf Sie über die Datenauskunft nicht informieren und erteilt Ihnen somit weder mündlich noch schriftlich Auskunft."


Leider benötigt man danach tatsächlich einen Anwalt zur Akteneinsicht.
Der Provider hat ja kurz danach bereits gelöscht, da die aufbewahrten Daten ja inzwischen "ordnungsgemäß" an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet wurden.
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Alt 22.03.2008, 11:58   # 585
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen
siehe Abmahn-FAQ Ziffer 2.7:

"Jeder Provider ist dazu verpflichtet im Zuge des staatsanwaltlichen Auskunftsverfahrens nach § 113 TKG bzw. 100g Strafprozessordnung die Daten zu den geloggten IP-Adressen an die Strafermittlungsbehörden herauszugeben. Der Provider darf Sie über die Datenauskunft nicht informieren und erteilt Ihnen somit weder mündlich noch schriftlich Auskunft."


Leider benötigt man danach tatsächlich einen Anwalt zur Akteneinsicht.
Der Provider hat ja kurz danach bereits gelöscht, da die aufbewahrten Daten ja inzwischen "ordnungsgemäß" an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet wurden.
Müsste er aber diese zu Beweiszwecken nicht aktengerecht aufbewahren?
Wie kann man da noch die Richtigkeit der IP überprüfen???
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Alt 22.03.2008, 12:19   # 586
Alter Esel
 
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Müsste er aber diese zu Beweiszwecken nicht aktengerecht aufbewahren?
Nöö...

Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Wie kann man da noch die Richtigkeit der IP überprüfen???
Jetzt hast Du das Problem erfasst. :aetsch:
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Alt 22.03.2008, 12:39   # 587
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen
siehe Abmahn-FAQ Ziffer 2.7:

"Jeder Provider ist dazu verpflichtet im Zuge des staatsanwaltlichen Auskunftsverfahrens nach § 113 TKG bzw. 100g Strafprozessordnung die Daten zu den geloggten IP-Adressen an die Strafermittlungsbehörden herauszugeben. Der Provider darf Sie über die Datenauskunft nicht informieren und erteilt Ihnen somit weder mündlich noch schriftlich Auskunft."


Leider benötigt man danach tatsächlich einen Anwalt zur Akteneinsicht.
Der Provider hat ja kurz danach bereits gelöscht, da die aufbewahrten Daten ja inzwischen "ordnungsgemäß" an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet wurden.
Lies Dir das mal genau durch! Er darf mich nicht darüber informieren, dass er die Daten herausgegeben hat, denn so hätte ich die Zeit gehabt, meine Wohnung z.B. zu "säubern". Eine Anfrage zu der IPs, die meinem Anschluß zur Zeit der erfolgten Urheberrechtsverletzung zugeordnet waren, darf er durchaus nachkommen, denn dies dient lediglich einer Überprüfung der Daten meinerseits.

Aber für das Problem mit der IP gebe es noch eine elegantere Lösung:
Fast jeder Internetnutzer besitzt einen Router, welcher ebenfalls kurzzeitig (in der Regel für ca. 3 Tage) die Verbindungsdaten und die durch den Provider zugeordneten IPs in seinem internem Speicher aufbewahrt. Weiterhin verfügen die meisten Router über die Möglichkeit, solche Übertragungsprotokolle entweder direkt in einem freigegeben Ordner auf einem Rechner zu speichern, oder via E-Mail zu verschicken.
Damit wäre das Problem mit der IP gelöst.

Du sagst es: Ich habe das Problem erfasst! :aetsch:
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Alt 22.03.2008, 12:47   # 588
fckoelle
 
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen

zu 1.: Aber schleunigst vorab per Fax und dann zur Post per Einschreiben mit Rückschein!

zu2.: Ich hoffe, dass Dein Briefträger nicht bereits heute ein faules Osterei für Dich bringt.
Das Einschreiben ist raus; ne Fax-Nr. habe ich nicht gefunden- also weitersuchen!
Bis gestern Abend habe ich von einer vorbeugenden UE noch nie etwas gehört.
Daher war ich erst ein bisschen skeptisch und brauchte zunächst Rat.

Wenn ich wirklich so ungeschoren davon komme, könnte die polizeiliche Vernehmung ein heißer Tipp gewesen sein!
Aber mal abwarten was kommt!!!


Zitat:
Zitat von jubi Beitrag anzeigen
Wieso denn gleich mit Vorladung, war das viel mehr wie ein Film?
Nein, nur dieser eine Film!!!
Aber hierbei ging es nicht um eine Urheberrechtsverletzung, sondern um eine Strafttat nach § 184 StGB ´Verbreitung pornografischer Schriften´! Daher die Vorladung.

Den Film habe ich teilweise geladen, aber nicht komplett- allerhöchstens 200-250MB! Habe mich selbst gefragt: “was saugste da eigentlich für ne Kagge“ und den Film sofort gelöscht! Aber die Einsicht kam leider etwas zu spät!

Das habe ich so zugegeben. Und das stimmt auch!

Nach heutiger Erkenntnis hätte ich besser nichts sagen sollen. Angaben zur Person bestätigen und das war’s!


Zitat:
Zitat von jubi Beitrag anzeigen
Übrigens war es auf Seite 35 Thread 350
So isses...
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Alt 22.03.2008, 13:10   # 589
Deiddel
 
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@N-Traxx
Ich habe auch an meinen Provider geschrieben ( 1&1 )
um Auskunft über meine IP zu bekommen.
Als Antwort bekam ich :
Dynamische IP-Adressen werden nicht von der 1&1 Internet AG vergeben, sondern von der Deutschen Telekom, deren Backbone die 1&1 Internet AG nutzt.
Deshalb kann mir 1&1 keine Auskunft zu konkreten Nutzern dynamischer IP-Adressen geben.
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Alt 22.03.2008, 13:12   # 590
Alter Esel
 
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
...Eine Anfrage zu der IPs, die meinem Anschluß zur Zeit der erfolgten Urheberrechtsverletzung zugeordnet waren, darf er durchaus nachkommen, denn dies dient lediglich einer Überprüfung der Daten meinerseits...
...falls er die Daten zu diesem Zeitpunkt Deiner Anfrage noch hätte.

Aber warum er diese Wochen bis Monate später noch hat, müsste er mir dann auch erklären.

Übrigens...

...wenn er die Daten zu früh gelöscht hat, kann er selbst ebenfalls Ärger als Mitstörer bekommen (danke Hadron):

Mitstörerhaftung des Access-Providers LG Koeln Urteil v. 12.09.2007 - Az.: 28 O 339/07

"Ein Access-Provider ist auf Aufforderung verpflichtet, die Verbindungsdaten einer Person, die über P2P-Tauschbörsen urheberrechtswidrig Dateien tauscht, über die gesetzliche Speicherfrist hinaus zu speichern."

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Alt 22.03.2008, 13:33   # 591
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Deiddel Beitrag anzeigen
@N-Traxx
Ich habe auch an meinen Provider geschrieben ( 1&1 )
um Auskunft über meine IP zu bekommen.
Als Antwort bekam ich :
Dynamische IP-Adressen werden nicht von der 1&1 Internet AG vergeben, sondern von der Deutschen Telekom, deren Backbone die 1&1 Internet AG nutzt.
Deshalb kann mir 1&1 keine Auskunft zu konkreten Nutzern dynamischer IP-Adressen geben.
Die Deutsche Telekom AG speichert nach meinen Informationen nur 8 Tage lang. Du kannst die mal anschreiben, aber ich denke, Du wirst die gleiche Antwort bekommen, wie ich letztes Jahr und zwar, dass die IP aufgrund einer begrenzten Speicherung nicht mehr ermittelt werden kann.
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Alt 22.03.2008, 13:51   # 592
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen
...falls er die Daten zu diesem Zeitpunkt Deiner Anfrage noch hätte.

Aber warum er diese Wochen bis Monate später noch hat, müsste er mir dann auch erklären.

Übrigens...

...wenn er die Daten zu früh gelöscht hat, kann er selbst ebenfalls Ärger als Mitstörer bekommen (danke Hadron):

Mitstörerhaftung des Access-Providers LG Koeln Urteil v. 12.09.2007 - Az.: 28 O 339/07

"Ein Access-Provider ist auf Aufforderung verpflichtet, die Verbindungsdaten einer Person, die über P2P-Tauschbörsen urheberrechtswidrig Dateien tauscht, über die gesetzliche Speicherfrist hinaus zu speichern."

Klar müsste er es dann erklären. Ab 2009 wird es aber wahrscheinlich aber auch egal sein, denn ab da müssen alle Internetprovider 6 Monate lang speichern.

2007 waren die Provider aber doch garnicht zur Speicherung verpflichtet, oder sehe ich das falsch?
Hätte der Provider z.B. die Verbindungsdaten nach Trennung der Verbindung grundsätzlich gelöscht, dann hätte er sicherlich ein anderes Urteil erwirken können. Da hatten es die Kunden bei Arcor wohl am besten, den meines Wissens speicherte Arcor nur bis zur nächsten Verbindungstrennung.
In so einem Fall hätte der Abmahner wohl kaum schnell genug den Provider informieren können und der hätte wiederum nicht seine Pflicht verletzt.
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Alt 22.03.2008, 14:00   # 593
Alter Esel
 
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen
Ab 2009 wird es aber wahrscheinlich aber auch egal sein, denn ab da müssen alle Internetprovider 6 Monate lang speichern.
Abwarten!

Verfassungsgerichtsentscheidung zur Vorratsdatenspeicherung sorgt für Konfusion


...aber diese Thema wird gerade ausführlich etwa ab hier im Rasch-Thread diskutiert: KLICK

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Alt 22.03.2008, 14:05   # 594
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Alter Esel Beitrag anzeigen
Abwarten!

Verfassungsgerichtsentscheidung zur Vorratsdatenspeicherung sorgt für Konfusion


...aber diese Thema wird gerade ausführlich etwa ab hier im Rasch-Thread diskutiert: KLICK

Danke, kenne das Durcheinander wegen der Vorratsdatenspeicherung bereits.
Sicherlich auch für alle anderen hier interessant.
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Alt 22.03.2008, 14:05   # 595
Franky60
 
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Hallo

ich habe mal eine Frage?

Ist ja alles soweit hier bekannt wie alles von statten geht aber bekommt der RA die Auskunft doch wohl einiges schneller, ich kann mir nicht vorstellen das alles so lange dauert.

Und ist es nicht so das er dann ein Beweismittel hat ? das nicht mehr nachvollzogen werden kann da der Provider die IP später löschen kann.
Also könnte ein Zahlendreher (Menschliches versagen) nicht ausgeschlossen werden.

So kann ein Abgemahnter oder sein Rechsanwalt nichts mehr machen um dies zu beweisen. Hat es etwas damit auf sich warum die Briefe erst so spät ankommen!

Bekommt der Provider auch eine Nachricht wenn der Staatsanwalt das Verfahren einstellt?

Wenn meine Person beim Provider nach einer bestimmten IP von Datum X Fragt und er diese ja ab Januar länger speichern muss und keine anfrage der Staatsanwaltschaft vorliegt würde Ich diese bekommen handelt sich ja im Grunde um nichts schlimmes?
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Alt 22.03.2008, 14:15   # 596
Deiddel
 
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Klar werde ich tun und bei der Deutschen Telekom nach fragen wobei ich höchst wahrscheinlich das gleiche Ergebniss bekomme .
Habe aber trotz alle dem meinen Provider noch mal angeschrieben und ihn um mit Hilfe gebeten ob er bei der Deutschen Telekom nach fragen könnte, mal sehen was da raus kommt. Werde dich auf dem laufenden halten
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Alt 22.03.2008, 14:28   # 597
N-Traxx
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Die Telekom speichert 7 Tage lang, nicht 8. Ein Tippfehler, sorry.
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Alt 22.03.2008, 14:35   # 598
Deiddel
 
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@ N-Traxx
Es ist ja egal ob 7 oder 8 Tage .
Fakt ist das ich wohl nicht mehr in Erfahrung bringe welche IP ich an dem besagten Tag gehabt habe.
Mir kommt es langsam so vor das die Ra sich extrem lange zeit lassen so das von uns keiner mehr recherchieren kann welche IP er wirklich gehabt hat.
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Alt 23.03.2008, 00:42   # 599
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Deiddel Beitrag anzeigen
@ N-Traxx
Es ist ja egal ob 7 oder 8 Tage .
Fakt ist das ich wohl nicht mehr in Erfahrung bringe welche IP ich an dem besagten Tag gehabt habe.
Mir kommt es langsam so vor das die Ra sich extrem lange zeit lassen so das von uns keiner mehr recherchieren kann welche IP er wirklich gehabt hat.
Wenn die Provider da eh keine Verpflichtung haben, solche Daten zumindest bis zum Abschluss eines damit möglicherweise verbundenen Rechtsstreits aufzubewahren, dann müssen sich die Internetnutzer auf eine andere Weise behelfen.

In einem anderen Beitrag zum IP-Problem habe ich bereits folgendes geschrieben:

"Aber für das Problem mit der IP gebe es noch eine elegantere Lösung:
Fast jeder Internetnutzer besitzt einen Router, welcher ebenfalls kurzzeitig (in der Regel für ca. 3 Tage) die Verbindungsdaten und die durch den Provider zugeordneten IPs in seinem internem Speicher aufbewahrt. Weiterhin verfügen die meisten Router über die Möglichkeit, solche Übertragungsprotokolle entweder direkt in einem freigegeben Ordner auf einem Rechner zu speichern, oder via E-Mail zu verschicken.
Damit wäre das Problem mit der IP gelöst."
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Alt 23.03.2008, 00:52   # 600
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Zitat:
Zitat von Franky60 Beitrag anzeigen
Hallo

ich habe mal eine Frage?

Ist ja alles soweit hier bekannt wie alles von statten geht aber bekommt der RA die Auskunft doch wohl einiges schneller, ich kann mir nicht vorstellen das alles so lange dauert.

Und ist es nicht so das er dann ein Beweismittel hat ? das nicht mehr nachvollzogen werden kann da der Provider die IP später löschen kann.
Also könnte ein Zahlendreher (Menschliches versagen) nicht ausgeschlossen werden.

So kann ein Abgemahnter oder sein Rechsanwalt nichts mehr machen um dies zu beweisen. Hat es etwas damit auf sich warum die Briefe erst so spät ankommen!

Bekommt der Provider auch eine Nachricht wenn der Staatsanwalt das Verfahren einstellt?

Wenn meine Person beim Provider nach einer bestimmten IP von Datum X Fragt und er diese ja ab Januar länger speichern muss und keine anfrage der Staatsanwaltschaft vorliegt würde Ich diese bekommen handelt sich ja im Grunde um nichts schlimmes?
Das ganze funktioniert ja folgendermassen, dass der Provider zuerst von dem Abmahner auf eine mögliche Starftat schriftlich (in der Regel per Mail) hingewiesen wird und ab da dazu rechtlich verpflichtet ist, diese IP zu speichern. Der Abmahnanwalt stellt dann einen Strafantrag ans zuständige Gericht, welches wiederum den Provider zur Datenherausgabe schriftlich auffordert. Wurden die Daten an die Staatsanwaltschaft übermittelt, so ist der Provider nicht mehr dazu verpflichtet, diese weiter zu speichern, da er hier seiner Auskunftspflicht nachgekommen ist. Logischerweise werden diese Daten dann auch gelöscht. Der Abmnahnanwalt fordert danach eine Akteneinsicht ein und zieht den Strafantrag parallel dazu zurück.
Ab da hat er nun alles, was er für eine Abmahnung benötigt und weder Du noch Dein Anwalt haben eine Möglichkeit, diese Daten auf Richtigkeit zu prüfen, außer Du warst schlau genug und hast Deine IPs zum Zeitpunkt der erfolgten Urheberrechtsverletzung selber mitgeloggt (z.B. über Deinen Router).
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Alt 26.05.2012, 17:28 # --
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