| | # 1 |
| Registriert seit: 23.11.2008 Ort: Bayern
Beiträge: 898
| Viele Lebensmittel haben einen überraschend hohen Salzgehalt. Das zeigt ein Test der Verbraucherorganisation Foodwatch. Die Verbraucherschützer prüften den Salzgehalt von 22 Produkten und bewerteten sie mit Ampelfarben. Das Ergebnis: Viele Fertigprodukte und auch Brot, Käse oder Senf enthalten zu viel Salz. Kompletter Tagesbedarf in Suppe und Pizza Bei Snickers, einer Tafel Milka Alpenmilch und der Konserve Kings Crown "Junge Erbsen mit Möhrchen sehr fein" aus dem Aldi-Sortiment zeigt die Ampel beim Salzgehalt Gelb. "Spitzenreiter" im Ampeltest: Die Tütensuppe "Thai Chef Ente" mit sechs Gramm Salz pro 100 Gramm. Hier zeigt die Foodwatch-Ampel Rot, denn damit hätten Verbraucher ihren kompletten Tagesbedarf an Salz gedeckt. Das gilt ebenso für die Tiefkühlpizza "Ristorante Pizza Speciale" von Dr. Oetker. Häufig können Verbraucher den Salzgehalt von Lebensmitteln durch die Angaben auf der Verpackung nicht erkennen. "Die Nährwertangaben der Industrie führen in die Irre. Die Ampelkennzeichnung dagegen zeigt auf einen Blick, ob ein Produkt versalzen ist", erklärt Foodwatch-Sprecher Martin Rücker. Salzkonsum in Deutschland viel zu hoch Nach Einschätzung von Ärzten und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist der Salzkonsum in Deutschland deutlich zu hoch. Besonders bei männlichen Jugendlichen liegt er nach Angaben der Bundesregierung bei mehr als zehn Gramm am Tag empfohlen werden fünf bis sechs Gramm, ausreichend wären sogar ein bis 1,5 Gramm Salz am Tag. Drei Viertel der Zufuhr stammt aus versteckten Salzgehalten in zusammengesetzten Produkten aus dem Supermarkt. Quelle: Selbstgemacht ist immer noch am besten, doch leider hat die heutige Menschheit einfach nicht die Zeit/Lust. Fastfood ist schnell und billig, kein Wunder das es somit immer mehr fette Kinder gibt. Siehe Amerika, Fastfood = Standard. |
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| | # 9 |
| Gastposter | Ihr seit teilweise selbst Schuld an den Imitaten. Bei "Geiz-ist-geil" muss irgendwo gesparrt werden. Und Preiserhöhungen kann sich im Moment fast keiner erlauben, daher wird entweder mit "Mogelpackungen" gespart oder an "echten Zutaten". Das mit dem zuviel Salz in Fertigprodukten ist auch keinesfalls zu unterschätzen! Was lernen wir daraus? Meidet Fertigprodukte und kocht selber! Schmeckt auch besser! |
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| | # 10 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Kann da nur Bonkel recht geben. Die meisten Konsumenten haben keinen Geschmack mehr und stopfen alles in sich rein, Hauptsache billig. Irgendwie schon eigenartig, wie sich dann der Konsument über Analogkäse (was kein bisschen schädlich ist) ärgert, sich aber gleichzeitig jeden Schrott rein stopft. Wenn sich der Konsument bewusst ernähren würde, mit einem Bezug zum Lebensmittel müsste er sich darüber eigentlich keine Gedanken machen. Was mich auch wundert, wie man manche Produkte essen kann, die voll mit Geschmacksstoffen sind. Fast alle haben gar nichts mit dem Original zu tun, andere erwecken schon Eckelgefühle, trotzdem schmecken viele der Geschmacksstoff besser. Also bevor ihr euch über sowas ärgert, solltet ihr lieber mal mehr Bezug zu dem haben, was ihr isst. |
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| | # 11 |
| Registriert seit: 10.07.2008 Ort: Münster
Beiträge: 212
| Welch lustige Wege der Evolution.. Steinzeit: Essen zum Zweck, nicht wegen des Geschmacks. später: Essen wegen dem Geschmack und zum Zweck. Jetzt: Essen zum Zweck, nicht wegen des Geschmacks. Ist vielleicht ein wenig überspitzt.. aber ich bin fasziniert. |
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| | # 12 |
| Gastposter | ....ich will jetzt nicht so weit ausholen, sonst driften wir ab.... Aber das mit dem Fertigzeug kommt doch auch oder vor allem deswegen, weil eine "normale" Familie heute gezwungen wird mit beiden Elternteilen arbeiten zu gehen, die Kinder (deswegen auf der Stecke bleiben) mit dem Fertigkram groß werden und dementsprechend der Geschmackssinn schon von Kindheit an versaut ist.... Selbst bei "gesundem" Gemüse weiss man heute nie, was man dort genau bekommt. Zahlreiche Studien belegen z. B. ,dass bei TK-Sachen der Vitamingehalt wesentlich höher und die Keime wesentlich geringer sind... Globale Welt, jeder verschaukelt den anderen, ist heute leider so... Von anderen Veränderungen, Gentechnik usw. spreche ich mal besser gar nicht... Es ist heute eigentlich fast unmöglich sich gesund zu ernähren, das ist meine persönliche Meinung.... |
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| | # 13 |
| Registriert seit: 08.02.2009 Ort: Berlin naya fast
Beiträge: 354
| Hmm also das mit den Salzgehalt ist schlecht aber die wollen doch das man was bischen rausschmekt. Aber zum Glück habe ihc eine mutter die nicht arbeitet (Mein Vater verdient genung) also macht sie immer selbst gemachtes essen und nie Fast food. |
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| | # 14 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Ich bin fest überzeugt, dass es bis jetzt keine Generation gab, die die Möglichkeiten hat sich so gesund und abwechslungsreich zu ernähren wie heute. Die Globalisierung bieten uns ganzjährig frisches Obst und Gemüse aus aller Welt und die Lebensmittel sind starken Kontrollen unterlegen, wie noch nie. Dazu kommen noch die Verbraucherschützer. Auch die Preise für Nahrungsmittel sind sehr günstig. Auch die Tiefkühltruhe hat einiges dazu beigetragen und man darf nicht vergessen, dass es noch nicht so lange möglich ist, dass jeder Haushalt eine sein eigen nennen kann. Im übrigen ist Gentechnik ungefährlich, solange die Pflanze nicht so verändert wird, dass in der Frucht zB eine Gift erzeugt wird. Und du jammerst das das Gemüse nicht mehr so viel Vitamine hat. Vor nicht zu all zulanger Zeit lag das Gemüse eine halbe Ewigkeit rum. |
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| | # 15 | |
| Gastposter | Zitat:
Nicht jeder hat heute einen eigenen Garten um selber was zu ernten. Meine Familie kauft viele Sachen noch direkt beim Bauern, dies ist bei unserer ländlichen Wohngegend kein Problem. Die Frische ist unerreicht, da keine Transportwege anfallen. Und dennoch weiss ich nicht, was der Bauer genau alles für Spritzmittel o. ä. verwendet. Denn die meisten Kunden wollen eben makellose Tomaten usw... Wir haben heute mehr technische Mittel zur Verfügung, da gebe ich Dir recht, allerdings bin ich nicht sicher, ob diese auch immer in unserem Sinne eingesetzt werden. | |
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| | # 16 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Heute scheint man eine Phobie gegen Keime und Gifte zu haben. Alles muss 100% steril und unbelastet sein. Lustig ist aber zB. dass jeder über gespritztes Obst klagt, obwohl die Belastung relativ gering ist, jedenfalls geringer als früher, aber bei natürlichen Giften, wie sie zB in der Schale der Kartoffel vor kommt sich keine Gedanken machen. Auch dürften wir bei weiten genug Vitamine bekommen, egal ob jetzt die Ware 2 Tage auf Transport liegt. Und du darfst ja auch nicht vergessen, dass regionale Ware nur eine kurze Erntezeit hat. Das war auch der Grund, warum früher die Ernährung so einseitig war und man zB auf Sauerkraut so angewiesen war. In die Herkunft wird doch überall angegeben, zumindest das Land und so gut wie überall dürfte es Wochenmärkte geben, die auch regionales Obst und Gemüse anbietet. Auch viele Supermärkte bieten das schon an. |
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| | # 17 | |
| Gastposter | Zitat:
Das mit der Herkunftangabe ist richtig, bin mir aber sicher, weil ich es selber schon erlebt habe, das die Leute im Supermarkt stellenweise die Schildchen gar nicht austauschen, ich unterstelle hier jetzt aber mal keine Böse absicht.... Das mit den Märkten ist richtig, wie es aber in Ballungsgebieten aussieht, weiss ich nicht... Wie gesagt ich persönlich bediene mich beim Bauern, also kauf soviel wie möglich direkt beim Erzeuger. Heute geht es aber um Gewinnmaximierung, stellenweise auch ums überleben, also wird versucht der Ernteertrag mit allen Mitteln zu maximieren.... | |
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