Adoptionen - Barmherzigkeit oder Modetrend?

Alt 16.06.2009, 09:47   # 1
RealMario_MayhemFan
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bin mal wieder in diskussionsstimmung - dieses mal gehts um stars und sternchen mit ambitionen, kinder im großen stil zu adoptieren

aktuell ist ja madonna mit nem kind aus malawi im gespräch - bei dem thema dürfen auch brad und angelina natürlich nicht fehlen. mittlerweile gibts über das thema dermaßen viel zu lesen, dass man meinen könnte, intime privatvideos dies rein zufällig ins netz geschafft haben wären out, kinder adoptieren ist in.
oft wird ihnen nachgesagt, nur durch geld und einfluss über die bürokratischen hürden zu kommen, und kritik ist auf der tagesordnung

die einen halten es für pure machtdemonstration, die reichen stars entreißen armen eltern ihre kinder - andere sind der meinung, den kindern würde nur so ein unbeschwertes leben fernab ihrer ärmlichen existenz zuteil.

wie steht ihr dazu, wer hat sich über das schon gedanken gemacht?
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Alt 16.06.2009, 10:01   # 2
Crash
 
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Grundsätzlich halte ich eine Adoption für etwas tolles. Es wird Menschen die Möglichkeit gegeben, einem Kind zu helfen und selbst in die Rolle der Eltern zu schlüpfen. Viele können keine Kinder bekommen oder es klappt aus irgendwelchen anderen Gründen nicht. Diese Leute wünschen sich aber nichts sehnlicher als ein Kind und ich denke Sie werden sehr gute Eltern.

Was bei den Promis der Vorteil ist, sie haben Geld und sind bekannt.

In Deutschland muss sich ein Paar zur Adoption anmelden und dies dauert nicht selten mehrere Jahre, bis es dazu kommt, dass man ein Kind großziehen darf.

Viele angehende Eltern haben nicht das Geld, in fremde Länder zu reisen, um Kinder zu adoptieren. Ganz anders die Promis. Man muss natürlich festhalten, dass es auch "normale" Reiche gibt, denen diese Möglichkeit offen steht.

Die Promis reisen in die Länder, werden dabei gefilmt, suchen sich ein Kind aus und reisen wieder ab. So kommt es zumindestens rüber. Ich denke aber, dass gerade die ärmeren Länder sich über so eine "Werbung" freuen, denn nicht wenige werden sich denken "dort könnte man es mit einer Adoption probieren".

Warum sollte das schlecht sein? Jedes Baby/Kind was zur Adoption frei ist, ist ein Kostenfaktor für das Kinderheim. In den Ländern ist man mehr als froh, wenn sich die "reichen Ausländer" dazu bereiterklären, ein Kind zu adoptieren und somit den Kostenfaktor senken.

[x] Ja, es gibt einen Promi-Bonus
[x] Nein, ich finde es nicht problematisch (sehe es eher als pos. Werbung)
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Alt 16.06.2009, 10:03   # 3
djsaid
 
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also ich denke das die promis nur ihren Star bonus nutzen um sich kinder zu nehmen sie sagen wir adoptieren dieses kind damit es später ein gutes leben haben kann. Aber ich finde es einfach ekelhaft wie man ein kleines kind seiner familie wegnehmen kann und die eltern sitzen da und freuen sich darüber. Da sollten die promis lieber geld spenden so hat jeder was davon. Also ich finde diese kinder adoptionen ist das letze das grenzt für mich schon an kinderhandel..
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Alt 16.06.2009, 10:14   # 4
RealMario_MayhemFan
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Zitat:
Zitat von Crash Beitrag anzeigen
...
Warum sollte das schlecht sein? Jedes Baby/Kind was zur Adoption frei ist, ist ein Kostenfaktor für das Kinderheim. In den Ländern ist man mehr als froh, wenn sich die "reichen Ausländer" dazu bereiterklären, ein Kind zu adoptieren und somit den Kostenfaktor senken.
...
so siehts aber nicht jedes land - grade aus malawi hagelt es wüste kritiken gegen madonna, stichwort "baby-shopping"

ich selbst sehe das so ähnlich wie du - aber im bekannten- und freundeskreis gibt es - zu meiner verwunderung - ebenfalls einige, die das ganz anders sehen. deswegen wollte ich das thema hier auch starten.

edit:
djsaid hat da auch seine eigene meinung, die ganz klar in die andere richtung geht. so solls aber auch sein
Zitat:
Zitat von djsaid Beitrag anzeigen
...Da sollten die promis lieber geld spenden so hat jeder was davon.
...
wie stellst du dir das mit spenden vor, wie vergleichst du das leben von nem kind mit spendengeldern?
nicht missverstehen, ist jetzt kein angriff auf deine meinung - versteh nur nicht, wie du das meinst...
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Alt 16.06.2009, 10:24   # 5
Wuzman
 
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das ist auch so ein dummer, grausamer, unnötiger trend wie alle anderen von/in hollywood auch.
vorher waren yoga/gymnastikübungen die "in" waren, dann waren es die nach einem stückchen essen murmelden/lechzenden skelette auf den laufstegen, dann wollten auf einmal alle eigene kinder haben und jetzt wollen sie halt keine eigenen kinder mehr, jetzt kaufen sie sich halt welche.
auch das geht irgendwann vorbei, dann konzentriert sich jeder wieder auf seinen eigenen mist oder das was man halt am besten/schlechtesten machen kann.

ich halte von hollywood nicht viel, wir werden hier in europa schon zu viel "amerikanisiert". immer mehr trends schwappen übern teich zu uns rüber und irgendwie verstehe ich nicht, wie man so entsetzlich dumm sein kann und auch noch ernsthaft über dies oder jenes neue dümmliche Ding von Hollywood näher eingehen kann.

naja geld verdirbt eben den charakter -punkt-
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Alt 16.06.2009, 10:25   # 6
djsaid
 
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Zitat:
Zitat von RealMario_MayhemFan Beitrag anzeigen
edit:
djsaid hat da auch seine eigene meinung, die ganz klar in die andere richtung geht. so solls aber auch sein

wie stellst du dir das mit spenden vor, wie vergleichst du das leben von nem kind mit spendengeldern?
nicht missverstehen, ist jetzt kein angriff auf deine meinung - versteh nur nicht, wie du das meinst...
ja spenden halt fürs land oder für einrichtungen die den Kindern in der dritten welt helfen ich finds halt nicht ok das kinder aus ihrer gewohnten umgebung gerissen werden nur weil da so ein ***** promi kommt..:=) und ich seh das überhaupt nicht als angriff soll ja ne diskussion sein
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Alt 16.06.2009, 10:32   # 7
EnesGTR
 
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was wird sich ein schwarzes kind denken, dessen eltern weiß sind, wenn es 20 ist?!

nur weil seine eltern nicht bessonders gut lebten, soll das kind reich aufgezogen werden?

ich finde hier irgendwie keinen sinn dabei...

und noch schlimmer muss es für die Mutter sein, dessen kind irgendwo in Hollywood bei Reichen eltern lebt...


ich weis nicht, was ich so davon halten soll,...
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Alt 16.06.2009, 11:00   # 8
DonneS
 
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Sasha Baron Cohen (Borat/Bruno) hat das in einem Interview sehr passend im Fall zu Madonna ausgedrückt:

Zitat:
"Dank Madonna sind kleine schwarze Kinder DAS Mode-Accessoires des Sommers"

Quelle: StarChat.at


ich denke, gerade bei Madonna ist es wieder ein Weg in die Presse, TV usw.. zufinden, da sie mit Ihrer Musik zur Zeit weniger Erfolg hat.
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Alt 16.06.2009, 11:10   # 9
waldvogel
 
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Ich denke nicht, dass man von einem Modetrend sprechen kann, nur weil sich Madonna mal wieder ein "kleines Schwarzes" geholt hat.

Zitat:
Zitat von Crash Beitrag anzeigen
Warum sollte das schlecht sein? Jedes Baby/Kind was zur Adoption frei ist, ist ein Kostenfaktor für das Kinderheim. In den Ländern ist man mehr als froh, wenn sich die "reichen Ausländer" dazu bereiterklären, ein Kind zu adoptieren und somit den Kostenfaktor senken.
Weil das Kind von seiner Familie weggerissen wird. Auch wenn diese Kinde in einem Heim leben, weil die Mutter gestorben ist und der Vater nicht genügend Geld hat haben viele der Kinder noch eine Familie.

Und Madonna unterstelle ich schon, dass sie den Bezug zur Welt komplett verloren hat. Mag sein, dass sie es sich einbildet, dass sie etwas gutes tut, aber ich denke hauptsächlich ist es für sie eine Bereicherung des Images.


Statt Kinder zu adoptieren sollten sie sich lieber einsetzen, dass sich die Lebenssituation in solchen Länder verbessern, dass machen auch viele andere Promis, nur ist das nicht immer so Medienwirksam.

Bei Angelina Jolie würde ich es ein wenig anders sehen. Sie setzt sich wirklich für diese Länder ein, und danach entschied sie sich, ein Kind zu adoptieren. Denke, dass sie das Kind aus anderen Gesichtspunkten aussuchte und der Hauptgrund auch wirklich war, dem Kind zu helfen.
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Alt 16.06.2009, 11:55   # 10
abduladarula
 
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Adoptieren würd ich kein Kind aber ich würde und werde eine Patenschaft übernehmen. So wächst es mit der Geborgenheit seiner Familie und meiner finanziellen Unterstützung auf.
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Alt 16.06.2009, 12:12   # 11
TheManiac
 
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Zitat:
Zitat von abduladarula Beitrag anzeigen
Adoptieren würd ich kein Kind aber ich würde und werde eine Patenschaft übernehmen. So wächst es mit der Geborgenheit seiner Familie und meiner finanziellen Unterstützung auf.
Das ist wie ich finde der beste Weg und auf diese Weise kann man wirklich sicher sein etwas gutes zu tun...
Die Gesichtspunkte spielen imo gar keine so große Rolle, es geht lediglich darum, dass die Kinder ein gutes Leben mit ihren LEIBLICHEN Eltern führen können.
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Alt 16.06.2009, 12:21   # 12
Crash
 
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Zitat:
Zitat von waldvogel Beitrag anzeigen
Weil das Kind von seiner Familie weggerissen wird. Auch wenn diese Kinde in einem Heim leben, weil die Mutter gestorben ist und der Vater nicht genügend Geld hat haben viele der Kinder noch eine Familie.
Wenn ein Kind hierzulande im Heim landet, wurde den Eltern das Kind entzogen, sie wollen es nicht oder die Eltern sind gestorben. In jedem dieser Fälle wird ein Anspruch des Kindes in die Hand des Kinderheims gegeben.

Wenn sich eine Pflegefamilie anbietet, bekommen auch hier in Deutschland die evtl. noch lebenden Eltern das Kind nicht mehr zu sehen, es sei denn es werden entsprechende Vereinbarungen getroffen.

Wenn sich eine Madonna ein Kind von nem "Stamm" "erkaufen" würde, würde ich dies nicht gutheißen aber da es mWn Heime sind, finde ich es i.O.
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Alt 16.06.2009, 12:46   # 13
waldvogel
 
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Zitat:
Zitat von Crash Beitrag anzeigen
Wenn ein Kind hierzulande im Heim landet, wurde den Eltern das Kind entzogen, sie wollen es nicht oder die Eltern sind gestorben. In jedem dieser Fälle wird ein Anspruch des Kindes in die Hand des Kinderheims gegeben.
Aber in Afrika und in anderen armen Ländern ist es nicht so wie in Deutschland. Dort werden zB Kinder abgegeben, weil die Familie nicht mehr die finanziellen Mittel hat, sich um das Kind zu kümmern. Dort gibt es kein Kindergeld oder andere soziale Leistungen, die jeder Familie ermöglicht ihr Kind selber aufzuziehen.

Und das Kind, welches Madonna adoptierte, bzw das, welches Madonna adoptieren will hatte/hat noch eine Familie, die noch im Kontakt mit dem Kind war/ist.
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Alt 16.06.2009, 12:54   # 14
Agent-Kiwi
 
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Es kommt natürlich immer darauf an, wie das Kind in der neuen Heimat dann behandelt und erzogen wird. Wenn Mama das ganze Jahr auf Tounree ist und nur irgendwelche Nannys die Mutter machen, kann man das Ganze natürlich auch gleich lassen.

Auf der anderen Seite ist selbst dieses Leben wohl besser für das Kind, als ein Leben in Armut, Hunger und Krankheiten. Was bringt mir meine leibliche Mutter, wenn sie zu krank oder zu arm ist um mich großzuziehen. Bevor ich als Kindersoldat oder auf dem Stich, an der Nadel oder mit 16 im Grab Ende, würde ich auch wollen das ich als Baby in die westliche Welt komme. So habe ich eine echte Chance auf ein geregeltes und ordentliches Leben.

Vor allem komplett ohne leibliche Eltern sollte es doch als Segen anzusehen sein, wenn man so ein Kind adoptiert. Vor allem wenn man es nicht nur wegen des Rufes macht, weil man bekannt und berühmt ist, sondern aus echter Überzeugung. Ich finde daran nichts verwerflliches, ganz im Gegenteil sogar.

Habe selber 2 Kumpels, die als kleine Babys beide aus Brasilien adoptiert wurde und seither ein gutes Leben führen. Wer weiß ob es sie heute überhaupt noch geben würde...
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Alt 16.06.2009, 13:14   # 15
RealMario_MayhemFan
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ich werf mal ne moralische frage in den raum:

angenommen, ihr hättet kohle. und zwar massig. eben vergleichbar mit madonna, jolie/pitt, etc.

weiters angenommen, ihr hättet eine partnerin (bzw. nen partner, falls hier mädls mitlesen) und einen kinderwunsch. aus irgendeinem grund habt ihr euch entschlossen, ein kind zu adoptieren.

außerdem kommt euer partner (ich erspar mir jetzt das geschlechtsblabla, ihr wisst was ich meine) kommt aus afrika/südamerika/asien/... und ihr fahrt mit zum gemeinsamen besuch der verwandten.

eh klar, worauf das hinausläuft, oder?

vater, mutter, 1jähriges baby. alle drei leben in einer baracke und leben von der hand in den mund. die familie lebt in einem dorf nicht unweit vom heimatdorf eures partners, man kennt sich natürlich.

gegen ende eures aufenthaltes, während dem ihr unter anderem auch oft bei besagter familie wart, kommt der vater plötzlich mit ner herzzerreißenden bitte: er liebt sein kind, kann es aber kaum versorgen. ebenso weiß er, dass das baby bei euch gut behütet ist, immer was zu essen bekommt und die möglichkeit auf eine gute ausbildung und ein besseres leben hat.

was würdet ihr tun?
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Alt 16.06.2009, 13:18   # 16
Mayhem
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Ich würde der Familie Geld geben. Habe dann ja genug davon.
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Alt 16.06.2009, 13:27   # 17
RealMario_MayhemFan
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Zitat:
Zitat von Mayhem Beitrag anzeigen
Ich würde der Familie Geld geben. Habe dann ja genug davon.
ist gut, hat das baby vielleicht was davon. wenn sich der vater von dem geld nicht besäuft und zu höhenflügen berufen fühlt.

versuch dich mal in jemanden reinzudenken, der nen kinderwunsch hat. oder hat das deine entscheidung einfach nicht genug beeinflusst?

einfach nur mit geld durch die gegend schmeißen ist nichts getan. gibst dus jemanden direkt, musst du angst haben, dass ers nicht versäuft oder verwettet. das ist weder klischee noch vorurteil, so ist der mensch nun mal. willst du dann alle 4 wochen mal hinfliegen um nach dem rechten zu sehen?
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Alt 16.06.2009, 13:28   # 18
Cetheus
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Ich wuerde der Familie auch Geld geben, bis das Kind Schulfaehig ist und dann dafuer sorgen, dass es auf eine Schule kommt, wo das Kind in der Muttersprache und Englisch unterrichtet ist, damit es spaeter nicht aufgrund mangelder fremdsprachen ans heimatland gebunden ist.

Zitat:
Zitat von RealMario_MayhemFan Beitrag anzeigen
ist gut, hat das baby vielleicht was davon. wenn sich der vater von dem geld nicht besäuft und zu höhenflügen berufen fühlt.

versuch dich mal in jemanden reinzudenken, der nen kinderwunsch hat. oder hat das deine entscheidung einfach nicht genug beeinflusst?

einfach nur mit geld durch die gegend schmeißen ist nichts getan. gibst dus jemanden direkt, musst du angst haben, dass ers nicht versäuft oder verwettet. das ist weder klischee noch vorurteil, so ist der mensch nun mal. willst du dann alle 4 wochen mal hinfliegen um nach dem rechten zu sehen?
man kann ja dann vor ort fuer einen betreuer sorgen, der die Familie unterstuetzt und sie auf den rechten weg geleitet.
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MfG Cetheus
Zum Zeitpunkt des Postens war ich all meiner 5 Sinne (Stumpfsinn, Schwachsinn, Wahnsinn, Irrsinn und Unsinn) mächtig.
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Alt 16.06.2009, 13:29   # 19
two-v
 
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Würde auch Geld geben.
Ich finde es auch sinnvoller mit einer Patenschaft oder ähnliches zu helfen, anstatt sich ein Kind zu adoptieren, finde man sollte sich auch nur ein Kind adoptieren dürfen, wenn man selber keins zeugen kann.
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Alt 16.06.2009, 13:32   # 20
MaSSaKeR
 
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Grundsätzlich halte ich eine Adoption für etwas tolles. Es wird Menschen die Möglichkeit gegeben, einem Kind zu helfen und selbst in die Rolle der Eltern zu schlüpfen. Viele können keine Kinder bekommen oder es klappt aus irgendwelchen anderen Gründen nicht. Diese Leute wünschen sich aber nichts sehnlicher als ein Kind und ich denke Sie werden sehr gute Eltern.

Was bei den Promis der Vorteil ist, sie haben Geld und sind bekannt.

In Deutschland muss sich ein Paar zur Adoption anmelden und dies dauert nicht selten mehrere Jahre, bis es dazu kommt, dass man ein Kind großziehen darf.

Viele angehende Eltern haben nicht das Geld, in fremde Länder zu reisen, um Kinder zu adoptieren. Ganz anders die Promis. Man muss natürlich festhalten, dass es auch "normale" Reiche gibt, denen diese Möglichkeit offen steht.

Die Promis reisen in die Länder, werden dabei gefilmt, suchen sich ein Kind aus und reisen wieder ab. So kommt es zumindestens rüber. Ich denke aber, dass gerade die ärmeren Länder sich über so eine "Werbung" freuen, denn nicht wenige werden sich denken "dort könnte man es mit einer Adoption probieren".

Warum sollte das schlecht sein? Jedes Baby/Kind was zur Adoption frei ist, ist ein Kostenfaktor für das Kinderheim. In den Ländern ist man mehr als froh, wenn sich die "reichen Ausländer" dazu bereiterklären, ein Kind zu adoptieren und somit den Kostenfaktor senken.

[x] Ja, es gibt einen Promi-Bonus
[x] Nein, ich finde es nicht problematisch (sehe es eher als pos. Werbung)

madonna hat 3 jahre und 13 mio $ gebraucht um das kind aus malawi adoptieren zu dürfen
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Alt 26.05.2012, 14:07 # --
News Flash
 
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