Am Dienstag öffneten die Gamestage ihre Pforten - ein Anlass für das ZDF, den warnenden Zeigefinger gegen Videospiele zu erheben. So strahlte die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt gestern einen Beitrag über vermeintlich jugendgefährdende Inhalte in Videospielen aus.
Im Rahmen der Sendung Heute Journal kamen unter anderem Dr. Rainer Fromm als Reporter, der Münchener Schulpsychologe Werner Hopf und Bayerns Innenminister Joachim Herrman zu Wort. Schon die Anmoderation des Beitrages durch Sprecher Steffen Seibert zeigte die Richtung an, in welche es in den nächsten knapp vier Minuten gehen sollte. Und wenn man kein in nächtelangen Computerspielschlachten gestählter Jugendlicher ist, dann sind viele dieser Szenen schwer zu ertragen", so Seibert als Vorgeschmack auf den Beitrag über üble Produkte.
Als nächstes beschreibt Dr. Fromm Inhalte des Spiels Resident Evil 5 mit den Worten Tötungssequenzen, Sadismus pur und ist der Meinung, genau das läge derzeit im Trend. In diesem Zusammenhang warnt Elke Monssen-Engberding von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vor immer realistischer erscheinenden, virtuellen Gewalttaten.
Kurz darauf kommt der Beitrag auf das angeblich im Jahr 2008 erschienene Call of Duty 4: Modern Warfare zu sprechen und betitelt Inhalte derartiger Spiele als virtuelles Drillcamp, die Handlung als militärisches Training. Darüber hinaus ist von "sadistischen Rahmenhandlungen" und "Massenerschießungen" die Rede. Diese sollten den "Spielspaß wohl anheizen".
Der Münchener Schulpsychologe Werner Hopf sagt über den Shooter: Dieses Spiel, Call of Duty, ist ein exaktes Training für das Militär. Deswegen findet weltweit eine Militarisierung der Gesellschaften statt. Denn, wer das trainiert, in diesem Befehlston, ist gleichgeschaltet mit militärischem Drill und mit Töten."
Kurz darauf folgt ein Kommentar von Bayerns Innenminister Joachim Herrman, der auf ein Verbot bestimmter Videospiele drängt: Wir müssen solche Spiele eindeutig verbieten. Das kann kein Freizeitvergnügen sein, andere Menschen zu ermorden. Das hat es im Altertum gegeben, dass man da begeistert im römischen Zirkus zugeschaut hat, wenn sich die Gladiatoren gegenseitig erstochen haben. Hermann ist überzeugt: Wir können nicht wieder in derartige archaische Zeiten zurückfallen."
Im Laufe des Beitrags wird zusätzlich noch auf die Titel GTA: San Andres, in dem Frauen mit einer Schaufel erschlagen werden können, sowie Prey eingegangen. Und auch Dr. Angelika Kolp, Justizministerin von Sachsen-Anhalt, ist der Meinung, dass einige Spiele durchaus gewaltverherrlichend und damit strafrechtlich bedenklich sind.
Wer sich den Beitrag vollständig ansehen möchte, kann dies auf der Webpräsenz des ZDF unter unserem Link machen.
1. Wenn ich mir die Leute bei der Bundesjugend-Prüfstelle anschaue, ist mir klar warum da nur Quark rauskommt.
Wenn ich einem die Kehle durchschneide, schreit der ganz sicher nicht mehr.
2. Die Massenerschießung am Anfang von CoD 4 soll nicht den Spielspaß anheizen, sondern Atmosphäre schaffen. Die tun gerade so, als ob Gamer blutsüchtige Werwölfe sind.
3. Call of Duty 4 kam Ende 2007 und nicht Ende 2008. Nur ein Tropfen auf dem heißen Beweißstein, das solche "Psychologen" keine Ahnung haben. "Dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär"...Wie soll ein simpler Controller jemals eine echte Waffe ersetzen und ich hätte noch von keinem Soldaten gehört, der während seiner Ausbildung auf der Couch rumsitzt. Von Training also keine Rede.
4. Eine Militarisierung der Welt stammt sicher nicht von Games, sondern von den tatsächlichen Kriegen, die gerade auf der Welt stattfinden. Wie wäre es, das Ross dort mal anzupacken?
5. In Games ermordet man Menschen? Seit wann zählen Polygone als offizielle anerkannte Mitglieder der Gesellschaft?
6. Das weitere Propaganda wie im Dritten Reich gegen Computerspiele gemacht wird, ist ok. Aber wir dürfen natürlich nicht in mittelalterliche Zustände zurückfallen, indem wir Games zocken. Klar wie Kloßbrühe.
Warum die Jugend in Deutschland systematisch schlecht geredet wird, obwohl diese die inzwischen wichtigste Altersgruppe ist (man denke man die Überalterung in D), ist mir weiterhin unverständlich. Traurig, aber wahr.
23.04.2009, 14:47
#
3
shader
Registriert seit: 26.11.2007
Ort: Halle S.
Beiträge: 1.176
@Agent-Kiwi
Triffst mit deinem Text den Nagel voll aufm Kopf, mehr gibts da nicht zu sagen. Langsam stresst diese Hetze gegen Videospiele
23.04.2009, 17:15
#
4
angriff
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Beiträge: 1.329
Also ich muss dazu sagen
Kiwi hast recht
Da kann echt nur quark rauskommen
Naja zu den Spielen
Ich muss sagen
Die können noch nichteinmal Call of Duty
-Richtig Aussprechen (siehe der Typ da der das Spiel so kritisiert Zitat :" Call of uty Duty)
-Sie wissen noch nicht einmal das es 2007 erschien
die sind so schlau wie n aufgegessenes Brot
So dazu bleibt mir nur eins zu sagen...
Dieses Thema ist so ausgelutscht wie sonst etwas.
Die eltern die mit sowas keine Erfahrung haben werden durch diese Spasten von der Presse nur beeinträchtigt.
Die Presse hat mal keine Ahnung und redet nur mist.
So die haben keine Ahnung und sollen mal ihre Klappe halten.
Also
Entschuldigung aber es ist war
Man kann die Intelligenz nicht mehr retten.
Die Intelligenz ist ausgestorben und es leben und regieren nur noch die dummen
23.04.2009, 17:21
#
5
waldvogel
Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt. Das sind keine Spiele für Kinder und Jugendliche...
23.04.2009, 17:27
#
6
Agent-Kiwi
Registriert seit: 05.12.2007
Beiträge: 3.321
Zitat:
Zitat von waldvogel
Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt. Das sind keine Spiele für Kinder und Jugendliche...
Vollkommen richtig.
Aber es sind Spiele für (geistig) Volljährige und darum geht es.
23.04.2009, 17:35
#
7
angriff
Registriert seit: 20.02.2008
Beiträge: 1.329
Zitat:
Zitat von Agent-Kiwi
Vollkommen richtig.
Aber es sind Spiele für (geistig) Volljährige und darum geht es.
Genau.
Ich finde es einfach nur dämlich, dass sie mit vollkommen falschen Argumenten die Sache durch ziehen wollen. (Wer sich die Videos angeguckt hat weiß wo von ich spreche)
Das ist schlimm. Der Kontroller erstetzt nicht eine Waffe !
Ich spiele natürlich Ego-Shooter !
Als ich im Urlaub war konnte man da auf Zielscheiben schießen.
(natürlich über das Hotel)
Ich hab jeden Schuss versemmelt ! Man lernt dadurch nicht das schießen !
So ich weiß nicht warum man darüber reden muss.
Es bleibt in der Hand der Eltern ob sie ein Spiel kaufen oder nicht.
Ansonsten kann man es (ab1 selber kaufen.
Also ihr Politiker und Presse Heinos
Klappe ihr habt keine Ahnung
24.04.2009, 13:34
#
8
imported_Trigger
Registriert seit: 01.07.2008
Ort: Mainz
Beiträge: 3.070
Verbietet Killerspiele xD man die haben echt kein anderes Thema und die leute sind echt zum
Die können noch nichteinmal Call of Duty
-Richtig Aussprechen (siehe der Typ da der das Spiel so kritisiert Zitat :" Call of uty Duty)
-Sie wissen noch nicht einmal das es 2007 erschien
die sind so schlau wie n aufgegessenes Brot
So dazu bleibt mir nur eins zu sagen...
Dieses Thema ist so ausgelutscht wie sonst etwas.
Die eltern die mit sowas keine Erfahrung haben werden durch diese Spasten von der Presse nur beeinträchtigt.
Die Presse hat mal keine Ahnung und redet nur mist.
So die haben keine Ahnung und sollen mal ihre Klappe halten.
Also
Entschuldigung aber es ist war
Man kann die Intelligenz nicht mehr retten.
Die Intelligenz ist ausgestorben und es leben und regieren nur noch die dummen
Danke für das Video, ist echt gut!
24.04.2009, 14:50
#
13
Cetheus
Captain des Konsolengrill
Registriert seit: 06.06.2008
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 1.624
Der Beitrag von ZDF so wie das youtube video zeigen leider gottes, wie wenig diese menschen davon verstehen.
meine ma hat nach dem letzten amoklauf auch in die kerbe gehaun.
ich hab ihr nach 3 min diskussion verboten ueber das thema zu reden weil sie keine ahnung davon hat und mit dem unwissen nur schaden anrichten wuerde. bis jetzt hat sie sich zumindest in meiner gegenwart zurueck gehalten...
Ich hätte für euch mal einen geilen satirisch-zynischen Text über
sogenannte "Killerspiele" (is aber viel zum lesen, dafür endgeil):
Spoiler:
Killertext
Das Universum ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Kernfusionen in den Sternen, komplizierte chemische Vorgänge in lebenden Organismen, Steuererklärungen irgendwie überrascht es da nicht, dass sich Menschen ganz gerne nach einfachen Antworten sehnen. Der Nachteil ist natürlich, dass einfache Antworten zumeist gequirlte Affenscheiße sind.
Gänzlich unbeeindruckt davon war für viele Menschen natürlich die Ursache für die Schulschießerei in Emsdetten klar: "Killerspiele". Der ehemalige Schüler Sebastian Bosse latschte (ausgestattet mit einem Arsenal an Schusswaffen und Bomben, welches die Bundeswehr neidisch gemacht hätte) eines Morgens in seine alte Schule, schoss 5 Leute an und erledigte sich dann selbst. Obwohl sein Bodycount nach Actionfilmmaßstäben lausig war, ging ein kollektiver Aufschrei durch die ach so schockierte Gesellschaft, welche sogleich versuchte, Ursachen für die Tat zu identifizieren, deren Beseitigung a) nicht viel Arbeit macht und b) die meisten Leute über 35 nicht in ihrer Lebensqualität beeinflusst.
Mich beeindruckte besonders, wie viel Energie aufgewendet wurde, um den Abschiedsbrief des Täters zu verdrängen, in dem er seine Motive ausführlich schilderte. Ich glaub inzwischen, man könnte dem niedersächsischen Innenminister Schünemann die Aussagen auf den Schwanz tätowieren, und er würde sie ignorieren. Denn Mobbing in der Schule und Perspektivlosigkeit fürs Berufsleben lassen sich nun mal nicht so einfach durch Verbote aus der Welt räumen.
Damit möchte ich allerdings nicht sagen, dass Sebastian doch eigentlich ein ganz feiner, aber fehlgeleiteter Kerl gewesen wäre. Wer auch nur Ausschnitte aus seinen Freakvideos gesehen hat, der kommt eigentlich nicht drum herum, ihm und seinen mitwirkenden Kollegen eine gehörige Klatsche zu attestieren. Und natürlich hätten die Eltern ihm schon was hinter die Löffel geben sollen, als ihr sauberer Sohn sich kiloweise Waffen im Internet besorgte oder in der Garage anfing, Bomben zu basteln. Computerspiele haben ihn aber sicher nicht zu einem aggressiven ********* gemacht: er war einfach ein aggressives *********, welches darauf stand, am Computer zu ballern, weil es gut zu seinem Hobby passte.
Extrem bizarr wurde es, als Medien und diverse Politiker behaupteten, dass der Knabe mit Counterstrike das Schießen geübt hätte. Genau. Er besaß legal ein paar echte Schusswaffen, warum also damit an einem Schießstand trainieren? Ich wette, er hat sich am Tag seines Schützenausflugs wirklich gewundert, warum kein Fadenkreuz in der Luft schwebt, wieso er nicht mit "R" nachladen kann und weshalb zum Teufel es einen Rückstoß gibt.
Aber auch mental ist Counterstrike nicht wirklich zur Einstimmung auf reale Amokläufe geeignet, da das Spiel optisch geradezu verblüffend harmlos auf jemanden wirken muss, der es nur aus Beschreibungen der Medien kennt. Die Redaktionen scheinen exakt auf die Fantasien der Journalisten abgestimmte Versionen bekommen zu haben, die sonst nirgendwo auf der Welt existieren. Anders kann ich mir nicht erklären, warum z.B. die "Rheinische Post" darlegte, das Spielziel wäre das Abknallen von Schulmädchen in weißen Blusen mit karierten Röcken, wogegen die "Hamburger Allgemeine" immerhin noch zuzufügen wusste, dass umgelegte Großmütter mit Kinderwagen Extrapunkte brächten. Millionen von CS-Spielern weltweit wanken nun selbstzweifelnd durch die Gegend, die vielen Spielpunkte vor Augen, die sie leichtfertig verschenkten, weil sie im gesamten verdammten Spiel weder uniformierte Schulmädchen noch Großmütter finden konnten und sich lieber auf das nebensächliche Hauptziel (Geiselbefreiung bzw. dessen Verhinderung unter unbedingter Vermeidung gewaltsamen Dahinscheidens der Gefangenen) konzentrierten.
Robert Steinhäuser, der aus den Medien wohl bekannteste Counterstrike-Spieler Deutschlands, wäre wohl auch ohne seinen Suizid im Anschluss an seinen Amoklauf in Erfurt allerdings nicht unter den Selbstzweiflern. Er hatte nämlich keinen Internetanschluss und war deswegen vermutlich auch der meistgelangweilte Counterstrike-Spieler Deutschlands.
Wohl nicht nur aus diesem Grund haben sich Politiker verschiedenster Parteien darauf geeinigt, den wunderbar schwammigen Begriff "Killerspiele" zu verwenden. Ursprünglich eher auf solche Sportarten wie Paintball gemünzt, umfasst er jetzt im Wesentlichen die bösen Computerspiele und hat es sogar in den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD geschafft. Das Schöne an dem Wort ist, dass man keine klare Kategorisierung treffen kann, was eigentlich ein Killerspiel sein soll. Töten kann man in vielen Computerspielen, und sei es nur, indem man als Mario auf arme Reptilien springt oder absichtlich ein paar Lemminge den Abgrund herunterstürzen lässt, damit sie effektvoll zerspritzen. Für einen Autor ist der Begriff "Killerspiel" wunderbar: man schreibt seine abstrusesten Gewaltfantasien auf und behauptet, sie wären aus einem "Killerspiel". Irgendwo auf der Welt wird es so was schon geben, und wenn nicht: wer will es ohne den Namen des Spiels beweisen?
Kurz nach der Schießerei in Emsdetten sprangen so einige politische Würdenträger vor wehrlose Mikrofone und Kameras, um gegen die "Killerspiele" zu polemisieren, indem sie Horrorszenarien von abgesägten Armen und verblutenden Vergewaltigungsopfern ausmalten, die in den Spielen der deutschen Jugendlichen an der Tagesordnung wären. Außerdem wäre die USK ja ein Witz und doof und riecht nach Fisch und sollte sowieso abgeschafft werden, nebst Killerspielen, Computern und jeglicher Freizeitbeschäftigung, die nicht im Absingen urdeutscher Volkslieder besteht. Einige haben sich die Mühe gemacht, nach den Gewaltszenen zu suchen, und dabei festgestellt, dass derartige Spiele, so sie denn überhaupt existieren, in Deutschland gar nicht erhältlich sind und daher sowieso nur illegal auf den Computern deutscher Jugendlicher vorhanden sein können. Trotzdem holten viele Redaktionen von BILD bis RTL alte Ausgaben von "Der Stürmer" und dem "Völkischen Beobachter" aus dem Archiv, ersetzten "Jude" durch "Killerspiele" und verwöhnten die Allgemeinheit mit Hetzberichten, die jedem Hassprediger Tränen der Rührung in die Augen getrieben hätten. Und sie wirkten: laut einer Umfrage waren kurz danach 79% der Befragten für ein Verbot von "Killerspielen".
Als der bayerische Innenminister Beckstein dann 1 Jahr Gefängnisstrafe für Herstellung, Verbreitung und Besitz solcher Spiele forderte, erhöhte Niedersachsens Schünemann die Forderung gleich auf 2 Jahre, und der brandenburgische Innenminister Schönbohm lud die beiden wahrscheinlich zum gemeinsamen Onanieren ein, weil sie so eine innige Seelenverwandschaft haben.* (Schandmännchen.de hat die Geisteshaltung der drei mal so beschrieben: "Steht nicht einfach so rum. Verbietet irgendwas!") Warum der Schönbohm den Blödsinn von der Gefährlichkeit der "Killerspiele" glaubt, ist mir sowieso ein Rätsel: Der Mann war früher General bei der Bundeswehr, und der will mir echt weismachen, dass eine tägliche Runde Half-Life in Sachen Waffen- und Schießausbildung äquivalent zum Grundwehrdienst wäre? Und was ist eigentlich das Problem von Beckstein, in dessen Bundesland immerhin auf Anordnung der Regierung alle Einwanderer abgeknallt werden, die vier Beine, wuschelige Ohren und einen Bärenhunger haben?
Zum Glück hat sich bei Politikern anderer Parteien (bei denen ohne C) auch mal die Stimme der Vernunft zu Wort gemeldet, dass das schärfste Jugendschutzsystem der freien Welt doch irgendwo ausreichend sein müsste, zumal zwei Schulamokläufe bei DEN Schülern doch noch erstaunlich wenig sind. (Denkt euch an dieser Stelle euren eigenen PISA-Witz. Das ist ein besonderer interaktiver Service von Klopfers Web 2.0 Beta.)
Einen alternativen Begriff musste man nach einer Gewalttat in Cottbus finden: Dort hatte jemand wiederholt gegen seinen Freund bei einem Wrestling-Videospiel verloren, danach frustriert einen Obdachlosen in die Wohnung eingeladen und diesen dann totgetreten. Angeblich wollte der Täter wissen, wie doll er jemanden verletzen kann, wenn er schon bei dem Wrestling-Spiel versagt, und schiebt die Schuld eindeutig auf das Spiel und den in nicht geringer Menge in seinem Blut zirkulierenden Alkohol. Ich schätze, er war frustriert, weil er verloren hatte, und wollte diesen Frust abreagieren das hätte allerdings auch passieren können, wenn er bei PacMan verloren hätte (nur hätte er sein Opfer dann vermutlich verschlungen).
Da der Tod eines Spielers bei "SmackDown vs. Raw" allerdings nicht möglich ist, musste die Presse aber auf ihr Lieblingswort "Killerspiel" verzichten und auf "Gewaltspiel" ausweichen. Verdammt, da denkt man sich schon einen möglichst umfangreichen Begriff aus, um besser polemisieren zu können, ohne zu recherchieren, und dann reicht das doch nicht aus man hats als Journalist wirklich nicht leicht.
* Um rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, betone ich hiermit, dass dies eine satirische, nicht ernst gemeinte Behauptung ist. Mir ist vollkommen klar, dass die drei Politiker entschieden gegen alle Tätigkeiten eintreten, die nachweislich Spaß machen, und daher sowohl einzeln als auch gemeinsam nicht für's Onanieren zur Verfügung stehen.
Ich hätte für euch mal einen geilen satirisch-zynischen Text über
sogenannte "Killerspiele" (is aber viel zum lesen, dafür endgeil):
Spoiler:
Killertext
Das Universum ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Kernfusionen in den Sternen, komplizierte chemische Vorgänge in lebenden Organismen, Steuererklärungen irgendwie überrascht es da nicht, dass sich Menschen ganz gerne nach einfachen Antworten sehnen. Der Nachteil ist natürlich, dass einfache Antworten zumeist gequirlte Affenscheiße sind.
Gänzlich unbeeindruckt davon war für viele Menschen natürlich die Ursache für die Schulschießerei in Emsdetten klar: "Killerspiele". Der ehemalige Schüler Sebastian Bosse latschte (ausgestattet mit einem Arsenal an Schusswaffen und Bomben, welches die Bundeswehr neidisch gemacht hätte) eines Morgens in seine alte Schule, schoss 5 Leute an und erledigte sich dann selbst. Obwohl sein Bodycount nach Actionfilmmaßstäben lausig war, ging ein kollektiver Aufschrei durch die ach so schockierte Gesellschaft, welche sogleich versuchte, Ursachen für die Tat zu identifizieren, deren Beseitigung a) nicht viel Arbeit macht und b) die meisten Leute über 35 nicht in ihrer Lebensqualität beeinflusst.
Mich beeindruckte besonders, wie viel Energie aufgewendet wurde, um den Abschiedsbrief des Täters zu verdrängen, in dem er seine Motive ausführlich schilderte. Ich glaub inzwischen, man könnte dem niedersächsischen Innenminister Schünemann die Aussagen auf den Schwanz tätowieren, und er würde sie ignorieren. Denn Mobbing in der Schule und Perspektivlosigkeit fürs Berufsleben lassen sich nun mal nicht so einfach durch Verbote aus der Welt räumen.
Damit möchte ich allerdings nicht sagen, dass Sebastian doch eigentlich ein ganz feiner, aber fehlgeleiteter Kerl gewesen wäre. Wer auch nur Ausschnitte aus seinen Freakvideos gesehen hat, der kommt eigentlich nicht drum herum, ihm und seinen mitwirkenden Kollegen eine gehörige Klatsche zu attestieren. Und natürlich hätten die Eltern ihm schon was hinter die Löffel geben sollen, als ihr sauberer Sohn sich kiloweise Waffen im Internet besorgte oder in der Garage anfing, Bomben zu basteln. Computerspiele haben ihn aber sicher nicht zu einem aggressiven ********* gemacht: er war einfach ein aggressives *********, welches darauf stand, am Computer zu ballern, weil es gut zu seinem Hobby passte.
Extrem bizarr wurde es, als Medien und diverse Politiker behaupteten, dass der Knabe mit Counterstrike das Schießen geübt hätte. Genau. Er besaß legal ein paar echte Schusswaffen, warum also damit an einem Schießstand trainieren? Ich wette, er hat sich am Tag seines Schützenausflugs wirklich gewundert, warum kein Fadenkreuz in der Luft schwebt, wieso er nicht mit "R" nachladen kann und weshalb zum Teufel es einen Rückstoß gibt.
Aber auch mental ist Counterstrike nicht wirklich zur Einstimmung auf reale Amokläufe geeignet, da das Spiel optisch geradezu verblüffend harmlos auf jemanden wirken muss, der es nur aus Beschreibungen der Medien kennt. Die Redaktionen scheinen exakt auf die Fantasien der Journalisten abgestimmte Versionen bekommen zu haben, die sonst nirgendwo auf der Welt existieren. Anders kann ich mir nicht erklären, warum z.B. die "Rheinische Post" darlegte, das Spielziel wäre das Abknallen von Schulmädchen in weißen Blusen mit karierten Röcken, wogegen die "Hamburger Allgemeine" immerhin noch zuzufügen wusste, dass umgelegte Großmütter mit Kinderwagen Extrapunkte brächten. Millionen von CS-Spielern weltweit wanken nun selbstzweifelnd durch die Gegend, die vielen Spielpunkte vor Augen, die sie leichtfertig verschenkten, weil sie im gesamten verdammten Spiel weder uniformierte Schulmädchen noch Großmütter finden konnten und sich lieber auf das nebensächliche Hauptziel (Geiselbefreiung bzw. dessen Verhinderung unter unbedingter Vermeidung gewaltsamen Dahinscheidens der Gefangenen) konzentrierten.
Robert Steinhäuser, der aus den Medien wohl bekannteste Counterstrike-Spieler Deutschlands, wäre wohl auch ohne seinen Suizid im Anschluss an seinen Amoklauf in Erfurt allerdings nicht unter den Selbstzweiflern. Er hatte nämlich keinen Internetanschluss und war deswegen vermutlich auch der meistgelangweilte Counterstrike-Spieler Deutschlands.
Wohl nicht nur aus diesem Grund haben sich Politiker verschiedenster Parteien darauf geeinigt, den wunderbar schwammigen Begriff "Killerspiele" zu verwenden. Ursprünglich eher auf solche Sportarten wie Paintball gemünzt, umfasst er jetzt im Wesentlichen die bösen Computerspiele und hat es sogar in den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD geschafft. Das Schöne an dem Wort ist, dass man keine klare Kategorisierung treffen kann, was eigentlich ein Killerspiel sein soll. Töten kann man in vielen Computerspielen, und sei es nur, indem man als Mario auf arme Reptilien springt oder absichtlich ein paar Lemminge den Abgrund herunterstürzen lässt, damit sie effektvoll zerspritzen. Für einen Autor ist der Begriff "Killerspiel" wunderbar: man schreibt seine abstrusesten Gewaltfantasien auf und behauptet, sie wären aus einem "Killerspiel". Irgendwo auf der Welt wird es so was schon geben, und wenn nicht: wer will es ohne den Namen des Spiels beweisen?
Kurz nach der Schießerei in Emsdetten sprangen so einige politische Würdenträger vor wehrlose Mikrofone und Kameras, um gegen die "Killerspiele" zu polemisieren, indem sie Horrorszenarien von abgesägten Armen und verblutenden Vergewaltigungsopfern ausmalten, die in den Spielen der deutschen Jugendlichen an der Tagesordnung wären. Außerdem wäre die USK ja ein Witz und doof und riecht nach Fisch und sollte sowieso abgeschafft werden, nebst Killerspielen, Computern und jeglicher Freizeitbeschäftigung, die nicht im Absingen urdeutscher Volkslieder besteht. Einige haben sich die Mühe gemacht, nach den Gewaltszenen zu suchen, und dabei festgestellt, dass derartige Spiele, so sie denn überhaupt existieren, in Deutschland gar nicht erhältlich sind und daher sowieso nur illegal auf den Computern deutscher Jugendlicher vorhanden sein können. Trotzdem holten viele Redaktionen von BILD bis RTL alte Ausgaben von "Der Stürmer" und dem "Völkischen Beobachter" aus dem Archiv, ersetzten "Jude" durch "Killerspiele" und verwöhnten die Allgemeinheit mit Hetzberichten, die jedem Hassprediger Tränen der Rührung in die Augen getrieben hätten. Und sie wirkten: laut einer Umfrage waren kurz danach 79% der Befragten für ein Verbot von "Killerspielen".
Als der bayerische Innenminister Beckstein dann 1 Jahr Gefängnisstrafe für Herstellung, Verbreitung und Besitz solcher Spiele forderte, erhöhte Niedersachsens Schünemann die Forderung gleich auf 2 Jahre, und der brandenburgische Innenminister Schönbohm lud die beiden wahrscheinlich zum gemeinsamen Onanieren ein, weil sie so eine innige Seelenverwandschaft haben.* (Schandmännchen.de hat die Geisteshaltung der drei mal so beschrieben: "Steht nicht einfach so rum. Verbietet irgendwas!") Warum der Schönbohm den Blödsinn von der Gefährlichkeit der "Killerspiele" glaubt, ist mir sowieso ein Rätsel: Der Mann war früher General bei der Bundeswehr, und der will mir echt weismachen, dass eine tägliche Runde Half-Life in Sachen Waffen- und Schießausbildung äquivalent zum Grundwehrdienst wäre? Und was ist eigentlich das Problem von Beckstein, in dessen Bundesland immerhin auf Anordnung der Regierung alle Einwanderer abgeknallt werden, die vier Beine, wuschelige Ohren und einen Bärenhunger haben?
Zum Glück hat sich bei Politikern anderer Parteien (bei denen ohne C) auch mal die Stimme der Vernunft zu Wort gemeldet, dass das schärfste Jugendschutzsystem der freien Welt doch irgendwo ausreichend sein müsste, zumal zwei Schulamokläufe bei DEN Schülern doch noch erstaunlich wenig sind. (Denkt euch an dieser Stelle euren eigenen PISA-Witz. Das ist ein besonderer interaktiver Service von Klopfers Web 2.0 Beta.)
Einen alternativen Begriff musste man nach einer Gewalttat in Cottbus finden: Dort hatte jemand wiederholt gegen seinen Freund bei einem Wrestling-Videospiel verloren, danach frustriert einen Obdachlosen in die Wohnung eingeladen und diesen dann totgetreten. Angeblich wollte der Täter wissen, wie doll er jemanden verletzen kann, wenn er schon bei dem Wrestling-Spiel versagt, und schiebt die Schuld eindeutig auf das Spiel und den in nicht geringer Menge in seinem Blut zirkulierenden Alkohol. Ich schätze, er war frustriert, weil er verloren hatte, und wollte diesen Frust abreagieren das hätte allerdings auch passieren können, wenn er bei PacMan verloren hätte (nur hätte er sein Opfer dann vermutlich verschlungen).
Da der Tod eines Spielers bei "SmackDown vs. Raw" allerdings nicht möglich ist, musste die Presse aber auf ihr Lieblingswort "Killerspiel" verzichten und auf "Gewaltspiel" ausweichen. Verdammt, da denkt man sich schon einen möglichst umfangreichen Begriff aus, um besser polemisieren zu können, ohne zu recherchieren, und dann reicht das doch nicht aus man hats als Journalist wirklich nicht leicht.
* Um rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, betone ich hiermit, dass dies eine satirische, nicht ernst gemeinte Behauptung ist. Mir ist vollkommen klar, dass die drei Politiker entschieden gegen alle Tätigkeiten eintreten, die nachweislich Spaß machen, und daher sowohl einzeln als auch gemeinsam nicht für's Onanieren zur Verfügung stehen.
Ja und deins gleich mit...wenn du nichts anderes zu sagen hast, dann lass es doch am besten gleich ganz
Wisst ihr was lustig ist? Gerade das Night Cafe auf SWR-BW gesehen und da wollte unser Innenminister uns doch tatsächlich das Gegenteil weiß machen:
Man darf Öffentlich ja kaum mehr etwas gegen ein Medium sagen, sonst nutzen sie ihre Macht (nicht wortwörtlich übernommen, aber das war seine Aussage)
Jaja die vierte Gewalt im Staat lässt grüßen
Ich bin es echt leid, immer suchen sie sich den einfachsten und schnellsten Weg rauß, Ignoranz und Egoismus, dass sind doch die wirklichen Gründe, warum Menschen sich ungeliebt, gemobbt, missachtet fühlen und bei der richtigen Mischung mit anderen Faktoren einfach "durchdrehen". Aber wen wunderts, wie soll die Gesellschaft sich ändern, wenn es von einigen Fernsehsendungen und Politikern vorgelebt wird...
Frau Schneider (Mutter des in der Nähe von Stuttgart getöteten Jugendlichen, der von einer 16 Jährigen aufs Feld gelockt und von ihrem Freund erschlagen wurde) hat einen Biref mit 20 000 Unterschriften an Frau Zypries geschickt, in dem erklärt wird wo und wie diese 20 000 Menschen mitanpacken wollen (Soziale Umfelder, nicht in der "Killerspieldebatte"). Und was passiert? Gar nichts, es wird eiskalt nicht geantwortet...Ignoranz...wir bekommen sie vorgelebt.
25.04.2009, 00:20
#
18
Armauskugel-Ali
Shooooryuken!
Registriert seit: 01.01.2008
Ort: Im eigenen Haus:)
Beiträge: 1.313
Zitat:
Zitat von Agent-Kiwi
1. Wenn ich mir die Leute bei der Bundesjugend-Prüfstelle anschaue, ist mir klar warum da nur Quark rauskommt.
Wenn ich einem die Kehle durchschneide, schreit der ganz sicher nicht mehr.
2. Die Massenerschießung am Anfang von CoD 4 soll nicht den Spielspaß anheizen, sondern Atmosphäre schaffen. Die tun gerade so, als ob Gamer blutsüchtige Werwölfe sind.
3. Call of Duty 4 kam Ende 2007 und nicht Ende 2008. Nur ein Tropfen auf dem heißen Beweißstein, das solche "Psychologen" keine Ahnung haben. "Dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär"...Wie soll ein simpler Controller jemals eine echte Waffe ersetzen und ich hätte noch von keinem Soldaten gehört, der während seiner Ausbildung auf der Couch rumsitzt. Von Training also keine Rede.
4. Eine Militarisierung der Welt stammt sicher nicht von Games, sondern von den tatsächlichen Kriegen, die gerade auf der Welt stattfinden. Wie wäre es, das Ross dort mal anzupacken?
5. In Games ermordet man Menschen? Seit wann zählen Polygone als offizielle anerkannte Mitglieder der Gesellschaft?
6. Das weitere Propaganda wie im Dritten Reich gegen Computerspiele gemacht wird, ist ok. Aber wir dürfen natürlich nicht in mittelalterliche Zustände zurückfallen, indem wir Games zocken. Klar wie Kloßbrühe.
Warum die Jugend in Deutschland systematisch schlecht geredet wird, obwohl diese die inzwischen wichtigste Altersgruppe ist (man denke man die Überalterung in D), ist mir weiterhin unverständlich. Traurig, aber wahr.
ach kiwi...du hast absolut recht, mein großer, aber hey...mir persönlich ist dieses thema zu anstrengend...
25.04.2009, 11:53
#
19
waldvogel
Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
Zitat:
Zitat von TheManiac
Ja und deins gleich mit...wenn du nichts anderes zu sagen hast, dann lass es doch am besten gleich ganz
Nein weil solche Diskussionen immer ins Absurde laufen. Die meisten Aussagen der Spieler sind meist noch um ein zichfaches Dümmer als die der Gegner... am Ende kommen nur noch dumme Sprüche. Gut das kann man anhand ihres Alters erklären, macht das ganze aber nicht besser, denn immerhin sind das öffentliche Foren.
Viele Spieler sind erwachsen geworden, ich würde mir wünschen, dass es die Spielebranche auch schafft. Man sollte mal lernen objektiv zu diskutieren, vielleicht würden dann die ganze schwarz weiß Malerei aufhören, auf beiden Seiten und vielleicht würde dann auf der einen Einsicht kommen, dass Jugendschutz wichtig ist, und auf der anderen Seite, dass nicht jedes Spiel ein Metzelspiel ist.
Aber diese "Die haben doch keine Ahnung"-Diskussionen mir (24 jähriger) darf mein Zuckerl nicht weggenommen werden gehören nicht hier hin.
25.04.2009, 12:09
#
20
TheManiac
Registriert seit: 24.04.2007
Ort: Stuttgart
Beiträge: 4.602
Zitat:
Zitat von waldvogel
Nein weil solche Diskussionen immer ins Absurde laufen. Die meisten Aussagen der Spieler sind meist noch um ein zichfaches Dümmer als die der Gegner... am Ende kommen nur noch dumme Sprüche. Gut das kann man anhand ihres Alters erklären, macht das ganze aber nicht besser, denn immerhin sind das öffentliche Foren.
Viele Spieler sind erwachsen geworden, ich würde mir wünschen, dass es die Spielebranche auch schafft. Man sollte mal lernen objektiv zu diskutieren, vielleicht würden dann die ganze schwarz weiß Malerei aufhören, auf beiden Seiten und vielleicht würde dann auf der einen Einsicht kommen, dass Jugendschutz wichtig ist, und auf der anderen Seite, dass nicht jedes Spiel ein Metzelspiel ist.
Aber diese "Die haben doch keine Ahnung"-Diskussionen mir (24 jähriger) darf mein Zuckerl nicht weggenommen werden gehören nicht hier hin.
Im Bezug auf manche Beiträge in solchen Threads gebe ich dir definitiv Recht, aber das ganze pauschalisieren sollte man trotzdem nicht. Jugendschutz ist nötig, ja, aber auch da sollte man sich fragen wo die Grenzen liegen, unglaublich große Altersfreigaben, die aufs Cover gedruckt werden MÜSSEN, gehören nämlich definitiv nicht dazu.
Desweiteren verstehe ich diese ganze Debatte eigentlich überhaupt nicht und mich erschreckt es zu tiefst, dass vom Amoklauf in Winnenden betroffene Eltern einen Weg gehen, der letztenendlich nichts erreicht. Es liegt einfach nicht an den Spielen, wenn jemand so etwas macht, die Gesellschaft hat so viel größere Probleme im Bezug auf das Soziale Umfeld, dass an vielen Schulen herrscht, aber diese Probleme sind eben sehr schwer anzupacken, die Spiele, die sind nur ein einfaches Ziel. Dabei will ich nicht bestreiten, dass diese vielleicht dazubeitragen, dass ein Mensch auf die Idee kommt so etwas zu machen, aber dazu muss er auf sozialer Ebene schon sehr viel durchgemacht haben.