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| Registriert seit: 19.03.2008
Beiträge: 53
| In einem offenen Brief fordern die betroffenen Familien der getöteten Schülerinnen und Schüler von Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Merkel ein Verbot der Killerspiele. Im Brief, der auch in der Lokalzeitung abgedruckt wurde, fordern die Mitglieder von sechs Familien: "Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt." Horst Köhler reagierte heute bereits im Rahmen seiner Trauerrede in der Kirche und forderte Politik und Gesellschaft auf, gegen gewaltverherrlichende Computerspiele und Filme vorzugehen. Er geht von einer Schädigung der Zuschauer solcher Produkte aus. Dieser Art von Marktentwicklung sollte seiner Meinung nach Einhalt geboten werden. Im Brief der Opferfamilien wird dazu aufgefordert, jungen Menschen den Zugang zu Waffen zu erschweren. Die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole sollte so erst ab einem Alter von 21 Jahren erlaubt werden. Die Politik solle zudem darüber nachdenken, die groß-kalibrigen Waffen komplett zu verbieten. Auch ist den Autoren des Briefes zu viel Gewalt im Fernsehen zu sehen. "Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird." Eine "Gewaltquote" sollte als Lösung eingeführt werden. Außerdem wird das Verbot der Killerspiele gefordert. Nicht nur die Regale der Computergeschäfte, auch das Internet soll aufgeräumt werden. So ruft man nach mehr Regulierung und Jugendschutz im Internet. "In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen." Es bleibt abzuwarten, wie aus den Reihen der Politik auf diese Forderungen reagiert wird. (Ghandy) (via techfieber.de, thx!) quelle:http://www.gulli.com/news/winnenden-...rn-2009-03-21/ Werbung |
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| Review-Redakteur Registriert seit: 21.05.2008 Ort: Wien
Beiträge: 4.015
| bei allem respekt, warum fordern die familien nicht ein striktes waffenverbot für privatleute? weil sie wissen, dass sie damit sowieso nicht durchkommen? ich frag mich, ob tatsächlich 6 familien glauben, videospiele sind für nen amoklauf (achtung, jetzt kommt die einzig richtige wortwahl: ) entscheidend, oder ob da irgendwelche respektlosen $%&/($( die "gunst" der stunde nutzen, um ihren interessen mehr gehör zu verschaffen.... nach nem kompletten verbot würde eine waffe zu besorgen viel schwerer, wenn auch nicht unmöglich werden. aber wenn dadurch nur eine einzige wiederholungstat verhindert oder ein einziger mensch weniger stirbt, ist das grund genug. Zitat:
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| Review-Redakteur Registriert seit: 21.05.2008 Ort: Wien
Beiträge: 4.015
| Zitat:
"killerspiele" sind einer von zig faktoren - ich zähle die restlichen gar nicht erst auf, jeder hier kann dutzende ausm ärmel schütteln. was unterm strich bleibt ist folgende, beklemmende, unerschütterliche aussage: "die gesellschaft bekommt, was es verdient." würde ein "killerspielender", im umgang mit waffen geübter, ....., spätpubertierender, aber von der gesellschaft (=nahes umfeld: freunde, familie, schule) akzeptierter mann (und genau JETZT fallen faktoren wie keine freunde, isolation, probleme innerhalb der familie, mobbing, etc. weg) ebenso ausklinken? so brutal es ist, aber ich gebe generell der gesellschaft (als ganzes, keinen einzelnen individuen!) die meiste schuld. überall wird ein "gutes miteinander" propagiert, egal ob in schule oder am arbeitsplatz. und was wird tatsächlich gemacht? unausgesprochene konflikte, abgrenzung, mobbing,... die gesamte palette eben. was sollen die strengsten verbote da bringen? wie seht ihr das mit der gesellschaft, die ich als größten, gewichtigsten faktor ins gespräch bringe?
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| | # 13 |
| Registriert seit: 24.04.2007 Ort: Stuttgart
Beiträge: 4.602
| Ich könnte von dem Thema langsam echt Wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben, aber das muss ich kurz sagen: Als ich die Nachricht am Sonntag im Internet gelesen habe, dachte ich mir, wie naiv muss man sein um einen Satz zu verfassen, der lautet: "Wir müssen jetzt dafür sorgen, damit sich etwas in unserer Gesellschaft ändert" (nicht wörtlich wiedergegeben). Und dieser Satz kommt direkt nach den Forderungen, nämlich der Änderung der Gesetzgebung im Bezug auf Waffen und Spiele:wut: NEIN! Wir müssen nicht dafür sorgen, dass sich "etwas" in der Gesellschaft ändert, sondern das sich DIE Gesellschaft ändert, was in Winnenden passiert ist, war ein extremes Resultat, aus der Ignoranz, dem Egoismus, der Naivität und der Heuchlerei, die von einem Großteil der Gesellschaft ausgehen. (Jeder der sich angesprochen fühlt, ist auch angesprochen) |
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| | # 15 |
| Registriert seit: 24.04.2007 Ort: Stuttgart
Beiträge: 4.602
| Sry. ich hatte vorher leider keine Zeit die anderen Beiträge zu lesen, da ich gleich wieder weg musste hab ich also einfach selber noch schnell etwas gepostet Ich sehe das Größtenteils gleich wie du, allerdings sehe ich wie gesagt "nur" den Großteil der Gesellschaft so, wie ich es oben geschrieben habe. Einzelne "gute" Menschen (ohne diese Eigenschaften) gibt es zwar, aber das ist leider viel zu wenig um für jeden ein lebenswertes Dasein zu schaffen... |
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| | # 17 |
| Registriert seit: 03.08.2008 Ort: Lehrte
Beiträge: 161
| Warum fordern die Eltern nicht gleich schafft alles ab wo Gewalt drin vorkommt ? Also keine Tagesschau, Horrorfilme, Krimis und so weiter. Selbst in Zeichentrickfilmen geht es doch häufig nur um Gut und Böse. Also weg mit Tom und Jerry, den Schlümpfen und Co. Ab jetzt soll es nur noch Teletubbies geben. Killerspiele sind mal wieder nur eine gute Ausrede um den Amoklauf zu erklären. Schafft doch einfach alle Spiele ab und laßt nur noch Tetris über. Denn selbst bei Lego Indiana Jones töte ich andere Legofiguren halt nur ohne Blut. Ist das dann keine Gewalt? |
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| | # 18 | ||
| Registriert seit: 31.07.2008
Beiträge: 2.930
| Das was wir brauchen sind als allererstes Politkier (Achtung jetzt kommts) die ihr Hirn benutzen! Wie leid es mir tut , das ist sowas wie in der Nazi Zeit! Kurz erklärt: Minderheit suchen (Gamer) - Grund finden (amoklauf) - Verbieten (Gamesverbot). Genau dieses Schema hasse ich über alles, letzten hat mal ein Freund gesagt:"Also ich persöhnlich ha nichts gegen auslände" und daraufhin die Antwort einer "Kollegin" "Ich schon" ??? Ich mag es zwar gerade übertreiben, aber so ist es. Das sind alles Assis, klar kann ich verstehen, dass man wütend ist, aber sschon mal was von Recherschieren gehört ? Jeder Voll**** dessen Nachnahme Voll**** ist, weiss doch das ein Waffenverbot viel besser wäre! Jedoch sind die halt zu faul,Gierig o.A um das durchzusetzen. Ich zitiere: Zitat:
Zitat:
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| | # 19 |
| Registriert seit: 15.03.2009 Ort: nähe Freiburg
Beiträge: 216
| Und was wollen sie verbieten, wenn sie herausfinden, dass das nichts bringt? Zu verbieten, was Amokläufe wirklich fördert ist recht schwierig, denn das negative soziale Umfeld umzukrempeln ist mehr als nur ne Lebensaufgabe. Aber alles auf Filme und Spiele zu schieben ist ja auch viel einfacher. Bin ich eine schlechte Mutter, weil mein Sohn Menschen umbringt? Neeeee, das warn die Spiele. *****en |
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| | # 20 |
| Registriert seit: 21.04.2007 Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.395
| Boris Schneider-Johne den manche Xbox 360 Besitzer vielleicht vom Kugelblitz Kanal kennen trifft es mit seinem Blogeintrag auf dreisechzig.net genau auf den Punkt. Ist zwar ein bisschen lang, aber ich fande ihn sehr lesenswert! |
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