| | # 1 | |
| Registriert seit: 01.07.2008 Ort: Mainz
Beiträge: 3.070
| Personalausweis 2.0 wird auf der CeBIT 2009 vorgestellt Zitat:
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| | # 7 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Vieles muss man nicht machen, wie zB einen Fingerabdruck abzugeben oder die Funktion für einen Ausweiß im Internet. Also wenn ihr das nicht wollt, einfach nicht "bestellen". Aber wenn die Funktionen gut umgesetzt werden, dann finde ich es eigentlich eine gute Idee. zB fände ich es praktisch, wenn ich mich über das Internet ausweißen könnte, zB um mein Alter nachzuweißen. Auch die elektronische Signatur fände ich sehr praktisch und würde ich auch verwenden. Solch eine Signatur würde vielleicht auch den nötigen Anstoß geben, dass sich jeder mal mit dem Thema Signaturen beschäftigt. Die Frage ist nur, wie es am Ende umgesetzt wird. Im Moment hat der Ausweiß noch ein paar Macken, bei denen nachgebessert gehört. |
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| | # 9 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Ich weiß nicht, welch ein Chip verwendet wird, aber für sowas gibt es Chips, die nur aus kürzester Entfernung funktionieren, man muss die Karte schon fast berühren. Und auch das auslesen geht bis jetzt nicht einfach so, trotz Schwachstellen. Also wenn die da noch Nacharbeiten, denke ich schon, dass man das relativ sicher machen kann. Man kann sicherlich über solche Risiken reden und sowas sollte auch so sicher wie möglich gemacht werden, aber größtenteils wird hier einfach nur Panik gemacht und gewisse Leute machen sich nur wichtig. Und wenn ich an die Daten von jemanden will, dann geht es leichter mit einem Gewinnspiel, als die RFID eines Ausweises auszulesen |
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| | # 10 |
| Registriert seit: 11.11.2008
Beiträge: 1.225
| auf dem Gewinnspielschein ist aber sicherlich nicht dein Fingerabdruck digital hintlegt oder ein Foto von dir... Das macht dann doch schon einen großen Unterschied. Die Chips auszulesen stellt kein allzu großes Problem dar, mit sogenannten Handheld können diese ohne probleme ausglesen werde. Natürlich sollen diese Lücken ausgebessert werden, aber ganz verhindern kann man das nie. |
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| | # 11 |
| Moderator Registriert seit: 12.12.2007 Ort: Münster / NRW
Beiträge: 3.965
| Da verweise ich mal auf eine Folge des "Computerclubs2", in welcher das ganze Thema RFID-Chip und Ausweis bis ins letzte Detail von Technikguru Wolfgang Back aufgebröselt wird. Die Schwachstellen im Auslesen der persönlichen Daten ist da nur ein Aspekt - es geht vor allem um die ganzen Dinge die dadurch bewirkt werden, die nicht dem Träger nutzen, sondern nur dem Überwachungsstaat aka "IM Schäuble". Da geht es um solche Dinge wie "Bewegungsprofil", "Standortdefinierung" etc. Solange ich noch die Möglichkeit und Wahl habe wehre ich mich gegen diese Überwachungsinstrumente und werde Wolfgang Backs Rat beherzigen das Teil in die Mirkowelle zu schmeissen. |
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| | # 12 |
| Registriert seit: 11.11.2008
Beiträge: 1.225
| Ja schon, im allgemeinen gehts halt um das Thema "Gläserner Mensch" Vor kurzem hab ich irgendwo ne Doku über RFID gesehen, in den Kundenkarten von Supermärkten befinden sich jetzt schon RFID - Chips, aomit kann jeder auslesen was man sich zuvor gekauft hat und somit die Kaufeigenschaften der Kunden herausfinden... Ist ein schwieriges Thema |
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| | # 15 | ||
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Zitat:
Zitat:
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| | # 16 | |
| Moderator Registriert seit: 12.12.2007 Ort: Münster / NRW
Beiträge: 3.965
| Zitat:
Mit dem RFID-Chip lassen sich solche Dinge viel einfacher und effektiver umsetzen als mit Kreditkarten oder Handys. Warum ? * Kreditkarten muß man benutzen, sonst lässt sich da auch nichts verfolgen. * Handys dito. Zudem kann man dabei immer nur den nächstliegenden Antennenstandort feststellen. Da bleiben also noch einige hundert Meter offen. * größter Vorteil : RFID-Chip auf Persos ist mehr oder weniger Staatseigentum. Da braucht man keine richterliche Anordnung mehr zu erwirken um vom Handy-Anbieter oder Kreditinstitut die notwendigen Daten zu bekommen. * Der Chip arbeitet unbemerkt. Das heißt der Nutzer merkt überhaupt nicht wo er gerade wieder erfaßt und geloggt worden ist. Und das Netz ist dabei um ein vielfaches dichter als bei Kreditkarten / Handys. Man wird nicht nur gescannt wenn man in eine Ausweiskontrolle gerät sondern permanent. Läuft man an einem Empfänger vorbei : *bumms*, registriert - der nächste bitte. Dies ganze Diskussion exisitiert wie gesagt schon in vielfältiger Form und ist kein Henry-Patent ![]() Was zweifelsohne der Kernpunkt ist : es geht letztendlich dem kleinen Bürger an den Kragen. Top-Terroristen sind nicht so blöd bei weltweitem Fahndungsaufruf ihre Kreditkarten zu benutzen, haben auch keine konventionellen Kommunikationsmittel wie ein D2-Handy des Otto-Normal-Verbrauchers und wird auf einen Personalausweis auch nicht zwingend angewisen sein. Deshalb unterstellt man Otto Schilys Traum vom lustigen Überwachungsstaat (zu dem der RFID zweifelsohne gehört) ja auch stets das er das eigentliche Ziel verfehlt (Bin Laden finden ^^) und sich (mal wieder) eher gegen den kleinen Bürger richtet. Dessen Würde, welche ja nach §1 unantastbar sein sollte, wird mit einer solchen Totalüberwachung durchaus beschnitten. | |
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| | # 17 | |
| Registriert seit: 11.11.2008
Beiträge: 1.225
| Zitat:
Die Verschlüsselung der Chips ist nicht allzu schwer zu knacken und das wurde schon oft genug bewiesen und dies vorallem auch mit tragbaren Geräten. Mit dem Fingerabruck hast recht, aber der kann abgegeben werden. Bis jetzt ist er natürlich noch auf freiwilliger Basis aber ich denke früher oder später wird sich auch da was tun. | |
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| | # 18 | ||||
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Das der Staat aber generell Bewegungsprofile mit RFID erstellt halte ich für ein Hirngespinst von Spinnern und Wichtigtuer. Nicht nur, dass es Dumm wäre, da man die Scanner natürlich auch entdecken könnte (um ein RFID zu lesen muss erstmal gesendet werden), sondern in glaube fst daran, dass sowas in einer Demokratie nicht möglich ist. Sollte es aber wieder einen totalitären Staat geben, dann sollte man sich über ganz andere Dinge sorgen machen. Zitat:
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| | # 19 | |
| Moderator Registriert seit: 12.12.2007 Ort: Münster / NRW
Beiträge: 3.965
| Kurze Antwort nur weil ich leider voll im Streß stecke. Aber man muß mal wieder festhalten : mit dir, Waldvogel, habe ich hier die intensivsten Diskussionen (positiv gemeint !!!! )Ohne jetzt alles en detail aufzubröseln : es geht nicht um die gezielte Überwachung sondern darum das du als RFID-Träger ständig Spuren hinterlässt. (Das Ding muß nicht extra angeschaltet werden- es ist konstant aktiv. Wie ein Induktionsmagnet am Fahrrad-Tacho) Die kann man dann halt nach Bedarf ganz schnell zu einem Bewegungsmuster zusammenfassen. Und das ist so ein Punkt den manchen kritisch denkenden Menschen sauer aufstösst. TAZ-Leser sowieso aber auch mich persönlich wurmt der Gedanke das man alle meine Schritte *so leicht* nachverfolgen könnte. Zitat:
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| | # 20 |
| Registriert seit: 10.07.2008 Ort: Münster
Beiträge: 212
| Es wurde schon viel getan, wo ich für meinen Teil gedacht habe "Das ist doch in einer Demokratie nicht möglich!". Aber Vater Staat kann anders. Ich fasse mich diesmal entgegen meiner eigentlichen Diskussionspflichten sehr kurz: Geld <=> Macht Macht <=> Geld Beispiel: Kriminalität <=> Kostet den Staat viel viel Geld Überwachung => Spart Zeit & Geld (Zeitfaktor!!!!) Zeit <=> Geld Geld <=> Zeit Und der heutigen Welt zählen überwiegend diese Faktoren. Würde ich jetzt übertreiben.. könnte man sagen, dass diese Ersparnisse letztendlich dem Steuerzahler zur Gute kommen. Und als ich das vorhin zuende gedacht habe, schlug ich mir auch schon mit der Hand vor die Stirn und legte ein breites hämisches grinsen auf. Natürlich nicht!! |
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