Das muß man sich so vorstellen : die Videospielsparte eines Musik-Verlags-Giganten kauft einen weiteren, am Markt ebenfalls sehr erfolgreichen Videospiel-Publisher, und fusioniert somit zu einem Großen auch in der Branche der Videogames.
Nun hat man also zwei große Firmen unter einem Dach : einen Musikverlag und einen Videospielentwickler.
Da liegt es auf der Hand das man ein Cross-Over-Management startet : man läßt die Produkte verschmelzen bzw. nutzt das Kauf-Potential der Videospieler, indem man versucht über das Produkt A (Guitar Heroes) auch noch Produkt B (Musik) an den Mann zu bringen.
Möglich macht das aus Sicht der Firma einerseits der hohe Bekanntheitsgrad des Labels "Guitar Heroes", als auch eine Menge Kapital zum investieren. Neben der Kohle, die der Konzern eh schon hat, kommt nämlich noch ein Batzen von 3,5 Milliarden $ an Barreserven von Activision in den Topf.
Diese hatten sich sich für Übernahmen angespart...Ironie des Schicksals