Realismus in Rennspielen - Sind Chrashorgien die bessere Unterhaltung?

Alt 03.04.2008, 09:43   # 1
baDi
 
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Unter der Überschrift Unfallporno schlägt Buchhalterboliden gibt es heute bei Spiegel Online einen nicht uninteressanten Artikel über die aktuellen Rennspiele GT5 Prologue und Burnout zu lesen.

Dabei geht es im Großen und Ganzen um die Lust an der Zerstörung bzw. der Lust an Realismus in Rennspielen. Als aktuelle Vertreter werden die beiden o. g. Titel im Artikel genannt.

Wie ist Eure Meinung? Gehört ein Schadensmodell (siehe Burnout oder auch Motorstorm) einfach dazu, oder reicht es Euch in wundervoll realistisch designten Fahrzeugen Eure Kreise zu ziehen?
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Alt 03.04.2008, 09:59   # 2
serkoner
 
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Ist bei mir nicht vereinbar. Ist genau andersrum. Ich spiel beides gerne. Crash und auch Simulation. Und für das eine kaufe ich burn out weil ich da weiß worums geht,dasselbe gilt auch für GT. Wenn ich super Optik und schweres Sim-Racing suche nehme ich nicht Burn Out. Und beides zu vereinbaren hat noch nie Sinn gemacht,weil mann dann bei Crash rennen trotzdem erster werden soll,aber es definitiv nicht wird wenn man ständig die Kameraden von der Bahn schiebt. Also wenn GT auf einmal die Möglichkeit besäße das die autos zerknittern und dann an leistung verlieren,hätte man schonmal das Problem diverse Rundenzeiten nich zu schaffen,weil man die nur bricht wenn man vole esse in die Kurve rauscht und die Bande als Führung nutzt. Ich glaube GT wäre nicht mehr GT wenn die Kisten auseinanderfliegen würden. Dann lieber Burn Out zocken und richtig krach machen und sinnlos durch die Gegend geigeln.
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Alt 03.04.2008, 10:00   # 3
imported_patti
 
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Ich finde das ein schadensmodell schon im spiel sein sollte, das zählt ja auch zu realismuss dazu. Ist ja im echten rennen auch so das wenn sich zwei wagen berühren die nicht ohne schaden/kratzer weiterfahren.

bei burnout ist das in meinen augen eine andere sache, da kann man kaum vom realismuss reden, weil man da sachen mitn wagen machen die in echt wohl kaum möglich sind...
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Alt 03.04.2008, 10:03   # 4
sirhenrythe3rd
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Ich persönlich kann auf ein Schadensmodell gut und gerne verzichten,
da das ja eh zum tragen kommt, wenn ich einen Crash baue und
somit Gefahr laufe das jeweilige Rennen zu verlieren.
Und das ist ja nicht das Ziel des Spieles.

Das simlulationsstärkste Spiel in meinem Besitz ist wohl
"Passionata Rossa - Ferrari Challenge" für die Dreamcast.
Das ist so realistisch, dass der Original-Automat sogar einen
Ausdruck der Telemetrie-Daten ausspuckte.
bike5rr7
Allerdings ist das auch im weitesten Sinne kein "Spiel" mehr,
aber für Befürworter des authentischen Fahrverhaltens nach wie
vor die Nummer eins.
Ich meine gelesen zu haben, dass ein Nachfolger für die PS3
geplant ist.
Ich hoffe, dass wird wieder vom gleichen Programmierer bearbeitet,
denn der ist auch im real Life Ferrari-Owner und -Fan.
Das Spiel war für ihn nicht nur eine Projektarbeit, sondern eher
eine Berufung, was man dem Game auch deutlich anmerkt. ^^
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Alt 03.04.2008, 10:57   # 5
ammenell
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gt5 lässt sich für mich mit burnout genauso wenig vergleichen wie splinter cell mit the club: sie sind jeweils mehr oder weniger im selben genre anzusiedeln, das wars dann aber auch schon wieder.
ich für meinen teil finde rennsimulationen langweilig, witzig wirds erst, wenn ich meine gegner aus dem rennen rammen kann oder im nfs-style vor der polizei flüchten muss. aber hey, ich gehör auch zu den leuten die sich gerne ins typische popcornkino setzen, das hirn ausschalten und sich freun, wenns zwei stunden lang nur "laut und bunt" ist. ist eben geschmackssache und leute, denen wie yobbo153 beides gefällt sind da eher rar denk ich.
als definitive antwort: in videospielen sind mir aufwendig inszenierte und bombastische crashes um einiges lieber als detailreicher realismus.
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Alt 03.04.2008, 12:48   # 6
master 23456
 
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ich find, es wäre besser gewesen hätte es ein schadensmodell, ist einfach realistischer und macht auch mehr spass. da kann mich ja online jeder wegrammen und sein auto hat 0 kratzer und ich bin aus der strecke.
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Alt 03.04.2008, 13:10   # 7
ammenell
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um den grad vom realismus lässt sich immer streiten, man könnt immer noch mehr reinpacken. aber wenn jetzt z.b. assassin's creed damit wirbt, absolut jeder gegenstand ist interaktiv, ist das doch auch kein kaufskriterium? klar ists realistischer wenn ich jeden einzelnen korb umwerfen kann, aber bringt mir doch im endeffekt bei spielspaß genauso wenig wie ein schadensmodell. kann mir zwar vorstellen, dass manchen dadurch vielleicht die atmosphäre verloren geht, aber ich find sowas nicht so tragisch
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Alt 03.04.2008, 14:29   # 8
imported_El Bartó
 
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Ein authentisches Fahrverhalten ohne Schadensmodell wie bei GT5 ist in meinen Augen nicht so spannend/sinnvoll.
Das liegt einfach daran das ein realistisches Fahrgefühl bei spielen unmöglich darstellbar ist. Beim richtigen Fahren bekomme ich über Lenkrad und Sitz eine genaue Rückmeldung über das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Das gibts im Spiel aber natürlich nicht.
Somit kann ein Spiel wie GT5 immer nur halb - realistisch sein. Das Fahrzeug bricht zwar aus aber ich bemerke die erst viel später als in der Realität.

Daher kommt es bei Spielen wie GT5 sehr stark auf das Auswendiglernen von Bremspunkten und Kurvengeschwindigkeiten an. Und für die Zeit die ich an meiner PS3 verbringe kann ich mir spannenderes als dieses lernen vorstellen.
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Alt 26.05.2012, 10:27 # --
News Flash
 
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