Aus Wüsten des Todes werden Energieoasen. Die Wüsten dieser Welt als da sind:
Namib, Sahara, Kalahari, Gila, Nevada, Alacama, Nefud, Lut, Thar, Kewir, Schamo,
Karakum, Registan, Negeb, Negev, Mujunkum, Karakum, Kysylkum.
Könnten mit Solarenergie Wasser zu Wasserstoff in einen umweltverträglichen
Energieträger umwandeln, unter unbedingter Einbeziehung der Staaten, in denen
diese Wüsten sind. Das wäre die Entwicklungshilfe die allen gerecht würde.
Die Welt hängt am Energietropf. Ohne Energie totale Stagnation. Aus OPEC wird
WPEC= Wasserstoff Exportierende Länder als da sind: Afrika-Arabien-Asien-Amerika-
Israel-Kasachstan-Turkmenistan-Usbekistan.Der größte Anteil irdischen Wasserstoffs kommt in der Verbindung Wasser vor. In dieser Form bedeckt er über zwei Drittel der Erdoberfläche. Die gesamten Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf circa 1386*Milliarden km³. Davon entfallen 1338*Milliarden km³ (96,5*%) auf Salzwasser in den Ozeanen. Die verbliebenen 3,5*% liegen als Süßwasser vor. Davon befindet sich wiederum der größte Teil im festen Aggregatzustand: in Form von Eis in der Arktis und Antarktis sowie in den Permafrostböden v.*a. in Sibirien. Der geringe restliche Anteil ist flüssiges Süßwasser und findet sich meist in Seen und Flüssen, aber auch in unterirdischen Vorkommen, etwa als Grundwasser.
Eine Methode zur industriellen Gewinnung von molekularem Wasserstoff ist die Dampfreformierung. Unter hoher Temperatur und hohem Druck werden Kohlenwasserstoffe mit Wasser umgesetzt. Dabei entsteht Synthesegas, ein Gemisch aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff.
Durch die weltweite Zunahme schädlicher Umwelteinflüsse, durch den Menschen ver-
ursacht, wird das Ozonloch immer größer, die Erderwärmung immer intensiver. Dadurch
Abschmelzen der Eiskappen an den Polen. Man spricht in Jahrzehnten von 2-3m
Anstieg der Ozeane. Dadurch bedingte Überflutung und Landunter an den Küsten-
streifen aller Kontinente und Inseln dieser Welt.
Man muß absofort ein mit der Umwelt verträgliches und vereinbares absolut neues
Energiekonzept weltweit erarbeiten. Weg mit den alten Energieträgern (Öl-und
Atomenergie). Nur noch als Übergangslösung, bis die neue Energieform sprich :
Wasserstoff sich etabliert hat.Es muß ein politisches und energiewirtschaftliches Um-
denken erfolgen. Investoren müssen gefunden werden, die innovativ und visionär
erkennen, das mit dieser neuen Energieform (Wasserstoff) wie mit Öl Geld zu verdienen
ist. Aber erst müßten sie erhebliche Gelder investieren. Es müßten neue Infrastrukturen
und Wasserstoffsolaranlagen erdacht und gebaut werden. Das geht nicht von Heut auf
Morgen. Das braucht mindestens 10-15 Jahre bis die Menschen und die Industrie sich
auf die neue Energieform eingestellt haben.
Wir haben noch nicht die Möglichkeit und das Now-Hou um terrestrische Gravitationsantriebe zu bauen, aber in 50-100 Jahren ist es soweit.
Machbarkeitsstudie
Grobkonzept
Man müßte an den angrenzenden Ozeanen zu den jeweiligen Wüsten Pipelines verlegen,
durch sie würde das Meerwasser zu den Solaranlagen gelangen. Riesige Pumpenanlagen
wären Notwendig, um das Meerwasser zu transportieren. Die Solaranlagen würden die
nötige Energie liefern. Die Bauteile für diese Anlagen müßen in diesen Ländern gebaut
und gefertigt werden. Das würde in diesen Entwicklungsländern Arbeitsplätze geben und
somit Anstieg der Lebensqualität dieser dort lebenden Einwohner.
Als nicht zu verachtender Nebeneffekt könnte man große Teile der Wüsten mit
entsalztem Meerwasser beregnen und so Landwirtschaft mit mehreren Ernten betreiben Das würde die Hungersnot der Welt beträchtlich eindämmen.
Der dort hergestellte Wasserstoff müßte in riesigen Druckbehältern zu den vor den je-
weiligen Häfen vor Anker liegenden Tankern transportiert werden.
In den jeweiligen Zielhäfen-und Länder müßte die Infrastruktur auf die neue Energieform
zugeschnitten werden, sprich : neues Tankstellennetz, neue mit Wasserstoff betriebene
Motoren für Autos Maschinen Industrieanlagen- Heizungsanlagen.
Wenn das dann alles endgültig planläuft, könnten wir einem zu erwartendem Exitus vielleicht nochgrademanso verhindern. Wünschen wir uns Allen Glück, das dies
gelingen möge.
Seit gegrüßt
Euer Undertaker
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17.06.2009, 19:09
#
2
King W.
Team SAT-Technik
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
Erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:
Für Visionäre haben wir hier, auf einer technik-orientierten Seite natürlich immer ein offenes Ohr.
Die Nutzung von Sonne und Wind zur Energiegewinnung ist ja nicht neu und es wird auch schon gemacht, selbst bei uns. Die vielen Kollektoren auf den Häusern sprechen eine deutliche Sprache. Und sieh dich mal in Ostfriesland um: Mehr Windräder findest du nirgends.
Deine Idee, die in den Wüsten mehr als reichlich vorhandene Sonnenenergie zu nutzen, ist im Prinzip auch nicht schlecht. Aber da gibt es ein Problem:
Zitat:
Eine Methode zur industriellen Gewinnung von molekularem Wasserstoff ist die Dampfreformierung. Unter hoher Temperatur und hohem Druck werden Kohlenwasserstoffe mit Wasser umgesetzt. Dabei entsteht Synthesegas, ein Gemisch aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff.
Besagtes Kohlenmonoxid ist geruchlos und hoch giftig. Wird es eingeatmet, so lagert es sich an den roten Blutkörperchen an. Diese sind dann für den Sauerstofftransport nicht mehr verfügbar, man erstickt innerlich.
Dieses Synthesegas kann natürlich verbrannt werden, dabei wird der Wasserstoff wieder zu Wasser und das Kohlenmonoxid zu CO2, dem zwar nicht giftigen, aber trotzdem berüchtigten Klimakiller.
Und wo kommt denn das Ausgangsprodukt für die umzusetzenden Kohlenwasserstoffe her? Doch wohl aus fossilen Energieträgern, oder siehst du eine andere Möglichkeit? Die aber sind begrenzt. Der Vorrat davon könnte mit deiner Methode zwar gestreckt werden, aber er wird nicht verzichtbar. Und der hohe Druck und die hohe Temperatur muß auch erst mal her. Wie denn? Wahrscheinlich doch durch den Einsatz eben dieser Energieträger.
Eine andere Möglichkeit erscheint mir da sinnvoller: Die Elektrolyse.
Hierzu wird Wasser benötigt, das durch Zusätze (Salze) leitfähig gemacht wird. Ich bin kein Chemiker, aber vielleicht eignet sich das Meerwasser aufgrund seines Salzgehaltes direkt, also ohne weitere Zusätze. Hier müßte sich mal jemand äußern, der mehr davon versteht, als ich.
Leitet man nun mittels zweier Elektroden Strom durch das Wasser, so wird es zersetzt und es bildet sich an der Kathode Wasserstoff und an der Anode Sauerstoff. Den Sauerstoff kann man einfach in die Atmosphäre entlassen und den Wasserstoff auffangen. Dieser verbindet sich, z.B. in einer Brennstoffzelle, wieder mit dem Luftsauerstoff, wobei wieder Strom entsteht.
Damit sich die ganze Sache lohnt, muß der Strom aus regenerativen Quellen kommen. Hier bieten sich in der Tat die Wüstenregionen, wo die Sonne fast immer scheint, an. Und genug Silizium, in Form von Sand, zur Herstellung von Solarzellen, gibt es dort auch.
Wenn ich zu sagen hätte, würde ich in einem geeigneten Land, z.B. in Marokko, eine Solarzellenfabrik betreiben. Die Solarzellen würden nicht verkauft, sondern direkt an Ort und Stelle in der Sahara aufgestellt, um dort große Mengen an Strom zu produzieren. Direkt ans Meer käme eine Wasserstoff-Fabrik, die aus dem Meerwasser mit Hilfe des Stroms Wasserstoff gewinnt. Natürlich wäre es aber auch denkbar, den Strom mit Überlandleitungen direkt an die Verbraucher zu liefern.
Natürlich ist mir klar, daß noch einiges an Forschungsarbeit gemacht werden muß, bis das alles mal so funktioniert.
Aber in einem Punkt sind wir uns einig: Es muß was geschehen, und zwar je schneller, desto besser.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein