| | # 41 |
| Moderator Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.432
| Moin, das hat zwei Seiten: Ich denke, man kann schon auch außerhalb einer Amtskirche (schönes Wort, gell) einer christlichen Gemeinschaft angehören, schon kleine Freundes- oder Familienkreise wären mir da hinreichend. Aber tun werden das in heutigen Zeiten die wenigsten. Und Gemeinschaft ist schon ein wichtiger, prägender Aspekt des Christentums. Ich kann nur beisteuern, dass ich meine kirchliche Arbeit in der Gemeinde in Kindheit, Jugend und jungen Erwachsensein nicht missen will. Und dass ich stets die Chance hatte auch das Drumherum, die Institution kritisch zu betrachten. Es ist wie überall, man darf nicht alle über einen Kamm scheren, bloß weil jemand innerhalb des Konstruktes Kirche aktiv ist, ist er nicht für Fehler der Vergangenheit verantwortlich (muss sich dessen natürlich trotzdem bewusst sein) noch vertritt er deswegen jede Lehre und Meinung anderer in dieser Kirche, auch nicht die irgendwelcher Priester, Bischöfe oder Päpste. Grüße, Thorsten
__________________ Wieder da: FreewareGuide.de ...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht! ![]() |
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| | # 42 | |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
Beiträge: 4.981
| Zitat:
wer behauptet, dass die kirche, das haus gottes, der ort der versammlung sein muß? viel wichtiger ist, meiner meinung nach, sein christentum zu leben, nächstenliebe zu praktizieren, als in ein haus zu rennen und dort zu beten! ein gebet, egal an welchem ort und zu welcher zeit und in welcher form, dass von herzen kommt, ist doch viel wertvoller als eines, dass aus dem gesangbuch abgelesen oder auswendig runtergeleiert wird, wenn es die liturgie für angebracht hält.
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| | # 44 |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
Beiträge: 4.981
| @florinho: ich für meinen teil habe, nicht zuletzt durch meine arbeit in einem christlichen ( nicht kirchlichen) betrieb, viele freunde gefunden, mit denen ich auch bete. in diesem betrieb habe ich über mehrere jahre meinen glauben gelebt. für die armen gearbeitet und wenn sie das bedürfnis hatten, mit ihnen gebetet oder einfach nur mit ihnen geredet und bin für sie da gewesen. mit meinen kindern bete ich auch. ich gehe selten in die kirche, das muß ich ehrlich zu geben. lieber gehe ich in den wald und spreche mit gott. macht auch nix, wenn die leute mich doof anschauen, wenn ich mal wieder laut geredet habe. meine art mit meinem glauben unzugehen ist vielleicht unkonventionell, aber ehrlich! und wenn ich das bedürfnis habe in die kirche zu gehen, dann tue ich das, folge aber nicht immer dem ablauf,- ich mag diese scheinheilige gesangbuchbeterei einfach nicht-, sondern bete still für mich. aber ganz wichtig ist: ich muß nicht verkniffen sein in meinem glauben! es ist unwichtig, seinen glauben offen in die welt zu rufen und der welt zu zeigen: "schau mal wie gläubig ich bin!" viel wichtiger ist und bleibt: seinen glauben zu leben!!!!
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| | # 46 | |
| Gastposter | Zitat von perdita Zitat:
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| | # 47 |
| Registriert seit: 01.09.2007
Beiträge: 54
| Dies ist eure Meinung und ich will nicht mit euch streiten...ihr seid ja auch Christen genauso wie ich. Ich habe eine andere Überzeugung, und ich denke jeder sollte selbst wissen was er tut. Ich halte die Kirche als sehr wichtig, aber wenn ihr das anders sieht, will ich nicht mit euch streiten. |
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| | # 48 |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
Beiträge: 4.981
| wir streiten doch nicht! aber eines will ich dir gerne noch zum thema kirche mit geben: ich hatte vor jahren ein sehr langes gespräch mit meinem gemeindepfarrer. fast 4 stunden haben wir geredet. ich habe ihm meine ansichten geschildert und er hat mir nicht nur zugestimmt, er hat mich und mein damaliges anliegen unterstützt (obwohl ich keine zeit und auch nicht viel lust darauf hatte in seine gottesdienste zu gehen)! er unterstützt es noch heute, wo ich nicht mehr dort bin, weil ich mich damals kaputt gearbeitet habe. heute, wo ich gerne sofort wieder anfangen könnte, habe ich angst, meine körperlichen und seelischen grenzen wieder zu überschreiten. ich bin damals sehr schwer erkrankt und bin noch immer ( 3,5 jahre später) nicht wieder gesund. das war nur ein gespräch von vielen! abgesehen davon, habe ich engen kontakt zu einem pastor einer freikirchlichen gemeinde und zu einem freien prediger und auch diese beiden respektieren meine art, meinen glauben zu leben, ja sie lieben mich und laden mich manchmal ein zu sprechen. ich predige nicht, ich bekehre nicht, ich erzähle nur von dem was ich sehe und das reicht! das macht viele menschen wach und einige tun, was ich nicht mehr tun kann. natürlich hatte ich auch dispute mit anderen. denen reichte meine arbeit nicht. vor allem haben sie bemängelt, dass meine arbeit auch "ungläubigen" zugute kommt ( ja, auch das gibt es in einer christlichen gesellschaft!). sie ( 2 professionelle und predigende "christen") waren nicht unbeteidigt an meiner seelischen verletzung, die mich gezwungen hat, mit meiner arbeit auf zu hören. ich habe gegen sie gekämpft, denn nächstenliebe darf nicht begrenzt sein auf menschen des "richtigen" glaubens! es steht nicht geschrieben, liebe deinen nächsten, ausser muslime, buddhisten, atheisten,............was auch immer. da gibt es keine einschränkung! nun habe ich mich in rage geschrieben. ich könnte jetzt noch weiter schreiben, mein herz ist übervoll, oder alles löschen, was nicht als erwiederung zu deinem post gedacht ist, aber ich lasse es so stehen, weil ich es so geschrieben habe und mir selbst geholfen habe, weil mir etwas bewußt geworden ist!
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| | # 50 | |
| Registriert seit: 01.09.2007
Beiträge: 54
| Zitat:
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| | # 51 | ||
| Gastposter | Zitat:
Zitat:
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| | # 52 |
| Registriert seit: 01.09.2007
Beiträge: 54
| @snoopy: das eine hat mit dem anderen doch nix zu tun.....für mich gehört das einfach dazu in die kirche zu gehen, wenn man ein guter christ sein will. und anderen menschen zu helfen.....egal welchen glaubens wird damit doch nicht ausgeschlossen. |
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