Olympische Spiele in China

Alt 31.03.2008, 11:24   # 1
Rammi
 
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Hab mal eine Frage!

Was haltet ihr von den Olympischen Spielen in China?

Klar die Sportler freuen sich drauf und trainiren darauf hin.Aber muß es China sein?So wie sie sich benehmen!Es bewerben sich immer viele Länder für die Austragung der Spiele,da hätte man auch im Nachhienein ein anderes nehmen können.
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Alt 31.03.2008, 12:18   # 2
Hans Der Driver
 
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Hab mal eine Frage!

Was haltet ihr von den Olympischen Spielen in China?

Klar die Sportler freuen sich drauf und trainiren darauf hin.Aber muß es China sein?So wie sie sich benehmen!Es bewerben sich immer viele Länder für die Austragung der Spiele,da hätte man auch im Nachhienein ein anderes nehmen können.
Ich bin auch mal sehr gespannt, wie das ausgehen wird, europäische Politiker drohen ja nun schon mit Ihrem Nichterscheinen zur Eröffnungsfeier, ich denke mal das wird die Menschenrechte in China sehr befestigen und die Komm. Partei in die Knie zwingen
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Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007
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Alt 31.03.2008, 12:35   # 3
Rammi
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Die Olympischen Spiele waren als Spiele des friedlichen Miteinander geplant und nun sollen sie in China stattfinden,wo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.Werde sie mir wohl nicht ansehen.
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Alt 31.03.2008, 12:40   # 4
Pascal1984
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Ich halte Boykott für den falschen Weg.
Ein fernbleiben europäischer Politiker würde niemandem auffallen d.h. das chinesische Fernsehen würde es ganz einfach nicht erwähnen.
Ein fernbleiben der Spieler würden die Chinesen nur als westliche Arroganz betrachten.
Im Reich der Mitte ist man allgemein der Meinung, westliche Medien würden falsch über Tibet berichten …und manchmal haben sie damit sogar recht
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Alt 31.03.2008, 12:48   # 5
Hans Der Driver
 
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@ Pascal - was wäre dann der richtige Weg? Einfach so tun als wäre nichts? Ich erinnere noch das Theater, das die Chinesen veranstaltet haben, als unsere Kanzlerin den Dalai Lama im Kanzleramt empfangen hat.

Aber ich glaub auch an keine ernsthafte Einflussnahme, VW China ist einer der Hauptsponsoren, die anderen Globalplayer haben die Verträge mit ihren rennenden und springenden Reklametafeln gemacht - zur Not wird man darauf hinweisen, dass Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet sind, vor allem bei der "deutschen" Firma mit den 3 Streifen
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Alt 31.03.2008, 13:05   # 6
Pascal1984
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@ Pascal - was wäre dann der richtige Weg?
Mit Verhandlungen. Und zwar hinter den Kulissen damit China sein Gesicht wahren kann. Von der Idee eines unabhängigen Tibets müssen wir uns aber verabschieden. Das einzige worauf sich China vielleicht einlassen würde wäre ein Tibet mit einer Sonderstellung innerhalb der Volksrepublik. Ähnlich dem Status von Hong Kong. Soviel ich weiss wäre auch der Dalai Lama mit dieser Lösung zufrieden.
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Alt 31.03.2008, 13:29   # 7
Hans Der Driver
 
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Ja, Verhandlungen wären sicher ein guter Weg, aber ohne Druck werden nicht einmal die aufgenommen, und dieser Druck muss auch auf unsere Politiker ausgeübt werden. Tibet zur Olympiade!!!
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Alt 31.03.2008, 13:38   # 8
Pascal1984
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Gerade solche "Provokationen" halte ich für den falschen Weg. Damit erreicht man höchstens das Gegenteil.
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Alt 31.03.2008, 13:43   # 9
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Gerade solche "Provokationen" halte ich für den falschen Weg. Damit erreicht man höchstens das Gegenteil.


Wer "provoziert" wen? Und welches Gegenteil, das Gegenteil zur jetzigen Situation wäre doch wünschenwert?!
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Alt 31.03.2008, 13:43   # 10
schnippewippe
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Es tut mir leid, aber ich kann diesen Aufschrei jetzt überall nicht verstehen.
Als China den Zuschlag bekam , hatte das Olymische Comitee doch gewusst worauf man sich einlässt. Man hat doch wohl nicht geglaubt, dass Chinas Regierung menschlicher wird. Ich habe nie verstanden, dass der Zuschlag nach China ging. Wieso wurden da nicht gleich die Stimmen so laut. China war doch nie ein Land , wo die Menschenrechte gross geschrieben wurden. Vielleicht kann mir mal Jemand erklären wieso es nach China ging.

Wer von uns denkt schon an die Menschenrechte in China, beim Kauf von deren Billigprodukte. Billigere Arbeitskräfte als in China kann man sich wohl kaum vorstellen.Wo ist da unsere Anteilnahme und unser Rechtsempfinden.

So nun habe ich bestimmt wieder voll daneben gehauen.
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Alt 31.03.2008, 13:50   # 11
Hans Der Driver
 
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Wer von uns denkt schon an die Menschenrechte in China, beim Kauf von deren Billigprodukte. Billigere Arbeitskräfte als in China kann man sich wohl kaum vorstellen.Wo ist da unsere Anteilnahme und unser Rechtsempfinden.

So nun habe ich bestimmt wieder voll daneben gehauen.
Ne - Punktlandung! Das ist genau der Zusammenhang, der gesehen werden muss, ich komm jetzt mal mit einem Marx-Zitat: Bei 20 Prozent Profit wird das Kapital lebhaft; bei 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß und bei 300 Prozent existiert kein Vebrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des eigenen Untergangs. Irgendwie richtig
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Alt 31.03.2008, 13:54   # 12
Pascal1984
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Wer "provoziert" wen?
Du musst dich fragen was deine Ziele sind. Möchtest du China eins auswischen oder den Tibetern langfristig helfen?
Es kommt nicht darauf an wie du eine solche Aktion betrachtest, sondern wie sie die Chinesen sehen.


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Und welches Gegenteil, das Gegenteil zur jetzigen Situation wäre doch wünschenwert?!
Ich meinte, du erreichst damit nicht den beginn von Verhandlungen sondern eine Verhärtung der Fronten.
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Alt 31.03.2008, 14:41   # 13
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Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
Es tut mir leid, aber ich kann diesen Aufschrei jetzt überall nicht verstehen.
Als China den Zuschlag bekam , hatte das Olymische Comitee doch gewusst worauf man sich einlässt. Man hat doch wohl nicht geglaubt, dass Chinas Regierung menschlicher wird. Ich habe nie verstanden, dass der Zuschlag nach China ging. Wieso wurden da nicht gleich die Stimmen so laut. China war doch nie ein Land , wo die Menschenrechte gross geschrieben wurden. Vielleicht kann mir mal Jemand erklären wieso es nach China ging.

Wer von uns denkt schon an die Menschenrechte in China, beim Kauf von deren Billigprodukte. Billigere Arbeitskräfte als in China kann man sich wohl kaum vorstellen.Wo ist da unsere Anteilnahme und unser Rechtsempfinden.

So nun habe ich bestimmt wieder voll daneben gehauen.
Nein meine Gute, Du liegst mit Deiner Meinung genau da wo ich auch bin.
Wieso China den Zuschlag bekam kann ich auch nicht nachvollziehen. Vielleicht, weil man der westlichen Welt mal zeigen will wie man drillt, kleine Kinder zu Leistung zwingt, statt mit dem Bauklötzchen zu spielen. Uns eventuell aufführen, dass wir unsere Kinder nicht im Griff haben, weil diese Feizeit und Kindheit haben. Lachen, spielen, toben und Unsinn machen dürfen.
Ja, wenn das so ist, hat China natürlich eindeutig die Nase vorn. Schade das der Westen nix davon weiss. ....es lebe die Leistung, das Plagiat und das Fake Wenn Mao das noch wüsste, wäre er stolz auf sein emsiges Völkchen.

(Ich glaube ich mache mich gerade unbeliebt, sorry)
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Alt 31.03.2008, 20:03   # 14
Pascal1984
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Wieso China den Zuschlag bekam kann ich auch nicht nachvollziehen.
Vielleicht weil die westlichen Länder schon oft genug dran waren – Asien aber erst 2 mal.
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Alt 31.03.2008, 20:06   # 15
schnippewippe
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Zitat von Pascal1984 Beitrag anzeigen
Vielleicht weil die westlichen Länder schon oft genug dran waren – Asien aber erst 2 mal.
Das ist jetzt aber als Scherz von dir gemeint ! Oder ?
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Alt 31.03.2008, 20:12   # 16
ausdemnorden
 
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Das ist jetzt aber als Scherz von dir gemeint ! Oder ?
Das kann nur ein Scherz sein. ....
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Alt 31.03.2008, 20:45   # 17
Pascal1984
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Warum?
1936 fanden die olympischen Spiele in Deutschland statt obwohl die Nazis schon an der Macht waren.
1984 wurden sie in den USA ausgetragen – trotz der US Invasion in Grenada nur wenige Monate davor.
1956 waren die Spiele in Australien zu Gast. Trotz der "White Australia" Politik.
Diese Liste liesse sich sicher noch lange fortsetzen.

Soll man wirklich Sport und Politik mischen? ...Oder sollte man die Spiele vielleicht gerade wegen politischen Differenzen austragen, um Brücken zu schlagen und das Verständnis füreinander zu fördern?
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Alt 31.03.2008, 21:00   # 18
ausdemnorden
 
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Zitat von Pascal1984 Beitrag anzeigen
Warum?
1936 fanden die olympischen Spiele in Deutschland statt obwohl die Nazis schon an der Macht waren.
1984 wurden sie in den USA ausgetragen – trotz der US Invasion in Grenada nur wenige Monate davor.
1956 waren die Spiele in Australien zu Gast. Trotz der "White Australia" Politik.
Diese Liste liesse sich sicher noch lange fortsetzen.

Soll man wirklich Sport und Politik mischen? ...Oder sollte man die Spiele vielleicht gerade wegen politischen Differenzen austragen, um Brücken zu schlagen und das Verständnis füreinander zu fördern?

Nein, sollte man nicht. Wir haben ja auch die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Die haben es ja auch nicht so mit Menschenrechten, Apartheid und so weiter. Wir nehmen unsere Spieler deshalb ja auch nicht aus der Nationalmanschaft (Owomoleya, Asamoa...) Du hast recht. Man sollte Politik und Sport wirklich nicht verbinden. Nur die Sache mit China, hat für mich einen bittersüssen Beigeschmack.... Sorry

Selbstverständlich bin ich dafür, mit sportlichen Events Brücken zu bauen, oder Wege zu ebnen. Man sah´ es ja letztes mal bei der WM hier, erst Proteste wegen der "teefarbig-angelaufen-Zeitgenossen" und Nix hat man von denen mitgekriegt. Es war doch ein Supifeeling hier. ....aber China...
ich weiss nicht....
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Alt 31.03.2008, 22:52   # 19
Pascal1984
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....aber China... ich weiss nicht....
Aber warum reagieren Europäer so verkrampft beim Thema China? Mischt bei unserem Urteil vielleicht auch die Angst vor der möglicherweise überlegenen Wirtschaftsmacht mit?
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Alt 31.03.2008, 23:12   # 20
schnippewippe
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Zitat von Pascal1984 Beitrag anzeigen
Soll man wirklich Sport und Politik mischen? ...Oder sollte man die Spiele vielleicht gerade wegen politischen Differenzen austragen, um Brücken zu schlagen und das Verständnis füreinander zu fördern?
Natürlich sollte man Sport und Politik nicht mischen.
Aber genau das, passiert ja wohl im Augenblick.
Wenn ein Land so """arm ist """" das die Menschen Hunger leiden, und dann den Zuschlag bekommt, geht das über meinen Verstand.
Ausschnitt aus dem BerichtChina Intern - Willkommen auf der China-Intern Informationsseite
Zitat:
Die Kommission hat also nicht aus der Geschichte (1936 Nazi-Deutschland) gelernt. Die geplanten Kosten betragen offiziell 23 (inoffiziell 353) Milliarden US Dollar, während über 50 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schulbildung und etwa 50% der Bevölkerung keine ärztliche Hilfe bekommen, weswegen die VR. China Entwicklungshilfe aus dem Ausland, unter anderem von Deutschland bekommt. Um Peking als Stadt, die fast jährlich 200 Tage mit Smog bedeckt ist, im Grün erscheinen zu lassen wurden 1200 Milliarden Yuan ausgegeben. In Peking herrscht Wassermangel, deshalb soll das Trinkwasser für die Olympiade aus dem Süden herangebracht werden.

Die Kommunistische Partei Chinas fasst die Vergabe der Olympiade im Jahr 2001, ähnlich wie die Aufnahme in die WTO, als eine Bestätigung ihrer Diktatur auf und propagiert sie im Land als Anerkennung ihrer Politik, insbesondere ihrer Falun-Gong-Verfolgung, die im Jahr 1999 begann. Mit Lügen und Staatsterror erlaubt sich das Regime, wirtschaftlichen Fortschritt von rechtsstaatlichen Reformen zu trennen und eine korrupte Ein-Parteien-Herrschaft aufrechtzuerhalten.
Also ich werde nie verstehen, wieso sie den Zuschlag bekamen.
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Alt 26.05.2012, 10:54 # --
News Flash
 
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