| | # 2 |
| Registriert seit: 10.11.2006 Ort: dort, wo Berlin schön ist
Beiträge: 1.287
| Sicher, Du hast Recht, wenn man sich mit den Leuten unterhält - es kommen genau die Äußerungen, wie Du sie gesammelt hast. Aber das ist kein Wunder, die Leute meckern immer, sind nie zufrieden, aber jeder weiss, auch Dank der Zeitung mit den Vier Buchstaben(LINK), alles, was die Welt ausmacht. damit wird immer die Meinungshoheit an Stammtischen errungen, die da oben sind an allem Schuld, keiner greift richtig durch, Steuern werden nur verschwendet ..... Du hast ja selbst genug Beispiele. Aber - die wirklich interessante Frage ist, wem nutzen solche "Diskussionen", wohin will man sie führen? Kaum jemand ist in der Lage, sich über alles ein vernünftiges Urteil zu bilden, lieber lassen wir uns die Welt von "Experten" in der Glotze erklären, verstehen nur die Hälfte und geben diesen Müll auch noch falsch wieder. Bitte ... denken ist erste Bürgerpflicht, wirklich nachdenken, den Sinn der Sachen, das cui bono, suchen, zu eignen Erkenntnissen kommen :eyegrazy:
__________________ Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007 |
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| | # 4 |
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Nachtrag: Ist es nicht an der Zeit Herrn Schäuble zuzurufen: " Du bist uns mit deiner Paranoia lange genug auf den Keks gegangen - verpi** dich" - oder Herrn Beck zu sagen: "Wir braiuchen kein SED-Kader und auch keine fundamentalistischen Sozialbeschwörer - also weg mit dir" - oder Herrn Westerwelle (bei Gott, ich mag ihn nicht) zu sagen: "Richtig, der Energiepreis ist der Brotpreis des 21ten Jahrhunderts"? Diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen - also sagt doch was euch stört. Sicher, unreflektiertes Rumgemöppere hilft nicht wirklich - Maulkörbe auch nicht. |
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| | # 5 | ||
| Registriert seit: 23.01.2008 Ort: Dresden
Beiträge: 271
| Zitat:
Zitat:
Es ist nicht nur Geld sondern Macht. Geld erzeugt Macht, Macht erzeugt Geld, ist meine Meinung. Nun sollte sich doch jeder einmal fragen, was er tun würde, wenn er ein Abgeordneter (Macht) wäre, er die Möglichkeit hätte, z. B. die Diäten (Geld) per Gesetz zu stoppen... Ja, aber dann müsste er selbst darauf verzichten!!! Welche Partei wäre in der Lage, eine Änderung zugunsten des "Fußvolkes" zu schaffen? Selbst wenn eine neue Partei demnächst regieren würde, müsste sie erst einmal das auslöffeln, was die andere ausgefressen hat. Außerdem geht es mir auf den Wecker mit den ganzen Koalitionen. So kann man sich auch "Stimmen" kaufen. Ich gebe zu, mich ärgert einiges aber ich alleine bin nicht in der Lage, das zu ändern. Dazu würden tausende Leute von nöten sein und dazu ist genau unser "Volk" nicht in der Lage. | ||
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| Registriert seit: 23.01.2008 Ort: Dresden
Beiträge: 271
| Zitat:
Finanzamtnummer, SV-Nummer, KV-Nummer, ARGE-Nummer, sämtliche Versicherungsnummern, Telefonanbieter-Nummer, Rechnungsnummer, Autonummer Welche drei Familien würde das Geld bekommen von den 3,5 Millionen + "verteckten" Arbeitslosen? Ich nicht, da habe ich nämlich noch nicht gelebt. "Man" konnte besser leben. Wer ist "Man"? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ja, wo sind sie? Die, die nur reden und nichts tun, sind gewiss nicht mutig. Eigentlich fast so, wie einige Politiker, die auch nur reden. Das Schlimme ist, dass, wenn ein Politiker anderer Auffassung ist oder was ändern möchte/würde ...er KANN nicht weil dagegen genug andere Politiker stehen, irgendwelche Verordnungen im Wege stehen oder sonst ein Wurm die Leber kreuzt. Geldmann, frage doch mal Deine Bekannten nach dem "man", "jeder", die "anderen" ... wem meinen sie damit? Auch sich selbst? So lange wir denken, dass es noch Osten und Westen in D gibt, solange wir Ausländer diskrimminieren, solange wir denken, besser zu sein als die anderen, solange wir egoistisch denken, solange uns alleine schon das Leid unseres Nachbarn nicht interessiert oder gar das schreiende Kind "überhören", solange wir so ignorant sind, so lange sind wir kein Volk. Organisatorisch würde ich ebenfalls Bedenken anmelden aber bei einer Organisation sind wir sowieso noch lange nicht! Noch eine Frage: Warum verdient "man" im "Osten" immer noch weniger Lohn/Gehalt? Warum verdient ein Ausländer noch weniger? Einen schönen Tag wünsche ich noch! Entschuldigung für die "Zerpflückung" Deines Textes | ||||
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| | # 7 | |
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
Die sitzen vor dem Fernseher, ein Bier in der Hand, und üben (sie üben das, und kommen nicht zum Punkt) Kritik. Im Übrigen sinnieren sie in Foren darüber, was sein könnte, wenn die Welt nicht so ungerecht und die Politiker nicht so unfähig wären - auf die Strasse, also zum aktiven Protest - bringst Du niemanden mehr. Wenn 1970 oder 1972 ein Politiker auf die Idee gekommen wäre, Studiengebühren einführen zu wollen, dann hätten 100.000 Studenten die Uni's gerockt. Wochenlange, lautstarke Demo's wären die Minimalfolgen gewesen. Heute labert die künftige geistige Elite bei studivz mehr oder minder dummes Zeug und darüber hinaus - es scheint, es interessiert keine Sa*. Ähnliches gilt für den Rest des "Volkes" und für die gesamte Politik. Die Wahlbeteiligung spricht da deutliche Sprache - wir reden da zu allem Überfluß auch nich von Wahlrecht! Also, allein bist Du wohl wirklich aufgeschmissen und die meisten anderen sind wohl zu müde oder desillusioniert um sich durch den entstandenen Sumpf zu kämpfen. Man müßte auch die Basisposten in den Parteien freischießen um dort ein Bein an die Erde zu bekommen. Also sind das, was geldmann3 beschreibt doch nur (mehr oder weniger hilflose ) Äußerungen und Zustandsbeschreibungen eines Systems. Und mit Deinem Hinweis auf den Unterschied zwischen (guten) "Ossis" und (bösen) "Wessis" fügst Du nur einen weiteren Gesichtspunkt hinzu. | |
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| | # 8 | ||
| Gastposter | Zitat:
Eine kleine Zusammenfassung: 2.6.1967 Bei Straßenschlachten anlässlich eines Besuchs des Schahs von Persien in Berlin wird der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen. 9.11.1967 Bei der Rektoratsübergabe an der Universität Hamburg enthüllen einige Studenten das Transparent "Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren". 5.2.1968 In Frankfurt kommt es zu Straßenschlachten mit der Polizei, als unter Führung von Rudi Dutschke vor dem amerikanischen Generalkonsulat und vor dem Amerikahaus gegen den Vietnamkrieg demonstriert wird. Ähnliche Demonstrationen finden in den nächsten Monaten in vielen Orten der Bundesrepublik statt. 11.4.1968 In Berlin wird Rudi Dutschke bei einem Attentat schwer verletzt. Anschließend kommt es zu den schweren "Osterunruhen". 11.5.1968 Ein Sternmarsch auf Bonn mit etwa 60.000 Teilnehmern bildet den Höhepunkt der Demonstrationen gegen die Notstandsgesetze. 30.5.1968 Die Notstandsgesetze werden mit großer Mehrheit verabschiedet. 7.11.1968 Auf einem CDU-Parteitag in Berlin gibt Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger eine Ohrfeige, um auf seine NS-Vergangenheit aufmerksam zu machen. 21.3.1970 Nach langem Richtungsstreit löst sich der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) auf. ........................... Die Folge;sehr lautstarke DEMOS. Aus den Jahren stammen die sogenannten Neuen Bewegungen Link Nachteil,aus diesen Unruhen entwickelte sich die RAF. Zitat:
![]() m.f.G. | ||
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| | # 9 | |
| Registriert seit: 10.11.2006 Ort: dort, wo Berlin schön ist
Beiträge: 1.287
| Zitat:
![]() Ich weiss, was z.B. Studenten in Hessen alles veranstaltet haben gegen die Studiengebühren. Nur, es hat sich gezeigt, dass die Ignoranz mancher Politiker heute derart groß ist, dass sie der vollen Überzeugung sind, gegen die Meinung der Mehrheit regieren zu können. {Ironie an} Schließlich geben wir ja unsere Stimme alle 4 Jahre ab, dann haben wir halt keine mehr {Ironie aus}
__________________ Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007 | |
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| | # 10 | |||
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
Es ging mir darum darzustellen, dass in der Zeit die Mobilisierung der Menschen einfach größer war. Die 68er Bewegung hat entscheidend an der Entwicklung unserer Demokratie teilgehabt. Das heißt nicht automatisch und gleichzeitig, dass man die Fehlentwicklungen (hier: RAF) auch gutheißt. Die Auseinandersetzung mit der NPD kann hier als positives Beispiel gelten - die Politik unserer Zeit kämpft immer noch damit. Zitat:
Zitat:
Übrigens: es gibt ein paar Studenten die sich für ihre Interessen einsetzen aber - schau dir die Wahlbeteiligungen und die Kandidaturen zum ASTA oder zu den Fachschaften an - mündige Beteiligung sieht anders aus..... | |||
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| | # 14 |
| Registriert seit: 12.01.2008 Ort: Köln
Beiträge: 934
| liebe sarazena, ich bin weit davon entfernt, dich für eine alt-68erin zu halten, doch eher jung-86erin. manche bücher liest man vielleicht besser nicht wegen der spannung, sondern wegen des inhaltes. dann wüsstest du auch, was hinter dem geist steckt, den du versuchst heraufzubeschwören... |
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| | # 15 |
| Gastposter | Da haben wir in Deutschland sowieso ein Problem. Man denke doch nur mal an die Karikaturen aus England aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Da wird der Deutsche Michel mit Zipfelmütze dargestellt und das ist auch heute noch so. Wir haben immernoch die Zipfelmütze auf. Nehmen wir sie ab. Seit dem Aufschwung in den 1950er und 1960er Jahren denkt doch jeder nur noch an sich. Haben wollen , raffen raffen raffen, möglichst viel, speziell unsere Politiker und die BIG Manager kriegen den Hals doch nicht voll genug. Von oben her geht es doch nur so:"Hälst du die Klappe, wirst du gestreichelt. Machst du den Mund auf , kannst du gehen." Leider haben die Gewerkschaften in Deutschland nicht die Möglichkeit zu einem Generalstreik aufzurufen, diese Möglichkeit wurde uns schon bei Gründung der BR Deutschland genommen.Außerdem verfolgt uns noch immer die Braune Zeit von 1933-1945. Es liegt für meinen Begriff daran, das bei UNS kein bisschen Stolz auf unsere Nation aufkommen kann, weil viele Angst haben als N*** beschimpft zu werden. Guckt mal nach Frankreich und Italien, wenn da den Leuten irgendetwas nicht passt, gehen alle auf die Straße. |
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| | # 16 | |
| Registriert seit: 23.01.2008 Ort: Dresden
Beiträge: 271
| Zitat:
Niemand darf sagen: "Ich bin stolz ein ... zu sein!" Warum? Kannst du etwas dafür, dass es eine Person schaffte, Menschen, ja ganze Ländereien, zu bewegen und diese in einen Krieg zu führen? Warum also sind wir immer noch Schuld? Den Film kenne ich nicht aber das Buch habe ich gelesen; "Die Welle". Hochinteressant und selbst wenn es nur Seiten sind, war es für mich sogar eine "plastische" Darstellung. Aber trotzdem, die Frage lautet doch, ob wir ein armes Deutschland sind! Und irgendwie befriedigen mich die Antworten nicht! Selbst meine nicht! Ich weiß nicht, ob ich mich "arm" fühle nur weil ich mit einigen Dingen unzufrieden bin und ich diese auch als ungerecht empfinde. Ich weiß auch nicht, ob diese "Ungerechtigkeiten" änderbar sind. Wer hat denn tatsächlich einen Einblick in die Geschehnisse des Staates? Was die Medien bringen, kann und wird nicht alles sein! Wer kann sich ein Urteil über unsere Politik erlauben? Am Ende kann es doch nur jemand der involviert ist. Ich glaube, dass wir alle schon mehrmals über etwas geschimpft haben. Sei es der Gesundheitsreform geschuldet oder Hartz IV oder der Rentenpolitik, jetzt auch aktuell die Abgeltungssteuer, egal was...haben wir uns nicht alle schon mindestens einmal aufgeregt!? Nur, nutzt es was? Können wir wirklich was dagegen tun? Hier gibt es ein Forum, wo es um Nokia geht. Sie stecken Fördergelder ein, arbeiten hier in Deutschland mit einem sehr hohen Gewinn und wir können nicht verstehen, warum sie nun "auswandern", sind wütend auf sie, vielleicht sogar berechtigt, und werden von jetzt an kein Nokia mehr kaufen. In sehr weniger Zeit werden wir das Thema "vergessen" haben und wir kaufen doch wieder Nokia. Kauft ihr überhaupt noch Benq-Siemens? Nun frage ich mich, warum Nokia weg ist!? Deutschland gehört zu den teuersten Ländern und das spiegelt sich in den Herstellungskosten wider. Nicht nur das: Die Personalkosten sind für einen Arbeitgeber so hoch, dass ein Arbeitnehmer "Luxus" für einen Arbeitgeber ist! Das gehört hier zwar nicht hin aber ich möchte damit ausdrücken, das wir uns aufregen, seitenweise in Foren schreiben, dass eine rießen Firma ihre Tore schließt weil die Medien es sooo duster, böse und gemein darstellen, das wir einfach wütend werden müssen. Wer kümmert sich aber um die kleinen Firmen? Täglich gehen davon hunderte in Insolvenz und keiner kümmert sich um sie. Das empfinde ich als ungerecht, sowohl Nokia als auch der kleinen Firmen gegenüber. | |
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| | # 17 | ||
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
![]() Zitat:
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| | # 18 |
| Gastposter | Naja, wenn ich das mal betrachte, was da bei einem der größten Elektrokonzerne weltweit in denletzten 20 Jahren so abgelaufen ist, ist es für mich nur noch eine Frage der Zeit, wann der ganze Laden hier zusammenbricht. Siemens wurde ja schon genannt, da hab ich auch mal gearbeitet, ja sogar meinen Beruf gelernt. Dann wirstdu ausgegliedert in eine Gmbh(Geh mal Bier holen) um anschließend, weil die GmbH keine 2stellige Zahl Gewinn schreibt, an eine ganz große Baubude verkauft zu werden. (Desterwegen hab ich mal was von Facility Management geschrieben).Herrn P***** sei dank. Wo soll das noch hinführen??? |
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| | # 19 |
| Registriert seit: 23.01.2008 Ort: Dresden
Beiträge: 271
| Hallo Sara, es ging mir doch bei Benq-Siemens nicht um Restposten oder den "Luxus" von Nokia. Das Thema; "Du armes Deutschland" assoziiere ich nicht nur mit Armut sondern auch mit Zufriedenheit, Lebensqualität, seinem eigenen Lebensgefühl. Assoziiere ich mit Glück oder Unglück, mit Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit. Zumindest habe ich es so von Geldmann verstanden. Ein arbeitsloser Mensch schimpft auf die wenigen Leistungen des Staates, ein gesunder Mensch schimpft auf die Gesundheitsreform, ein Arbeitnehmer schimpft auf sein Gehalt (weil es mehr sein könnte), ein etwas betuchter Mensch schimpft auf die Abgeltungssteuer, ein reicher Mensch schimpft auf die Zinssteuer (immerhin 42%). Da würde jeder sein Geld ins Ausland bringen usw. Ein kleines Beispiel. Jeder Arbeitnehmer zahlt "Rentenversicherungsbeiträge". Natürlich gibt es den Generationsvertrag und dieser muss schon gesichert sein. Das sehe ich ein. Aber: Wenn ich einmal in Rente (immerhin darf ich bereits bis 67 >noch< Jahre arbeiten) gehen darf ist dieser Generationsvertrag nicht mehr gültig oder existent, zumindest nicht in dem Umfang wie es heute ist. Also, müsste sich der Staat eigentlich was einfallen lassen aber er hat diese Verantwortung auf das "Volk" abgewälzt. Bist Du damit zufrieden? Jahrelang zu arbeiten, wenn man denn Arbeit hat, und nicht zu wissen, wie man in der "Rente" lebt? Soll ich mir jetzt schon den Strick basteln? So wird es jeden Menschen ergehen, nicht nur mir. Ausbildungsplätze: Wo sind sie? Warum "gammeln" bereits schon Jugendliche, die jung, dynamisch, flexibel sein sollten, auf der Straße rum? Welche Perspektiven haben sie? Es kann keine Lösung sein, sie nur im Ausland zu wissen denn dann "veraltet" Deutschland und dann würde es mit den Renten noch "düster" aussehen. Aber auch steuerlich würde sich etwas ändern, natürlich zum negativen, und bei der Gesundheitspolitik sowieso. Es ist ein ewiger Kreislauf. Keine Arbeit heißt Mehrausgaben für den Staat, weniger Einnahmen in die Rentenkasse und den Krankenkassen. Ergo: Es müssen neue Steuern erfunden werden, damit die Staatskasse sich wieder füllt oder/und Steuern werden erhöht und der Arbeitnehmer erhält immer weniger Netto. Mit den Lebenshaltungskosten will ich erst gar nicht anfangen. Nun kommt Nokia! In den Medien wird die Firma durch den Kakao gezogen. Wieso? Damit wir, das Volk, der Firma die Schuld geben, dass es wieder mehr Arbeitslose gibt, obwohl sich doch die Firma diesen "Luxus" leisten könnte!!! Das ist nur ein Beispiel aber es würde genügend andere Großfirmen geben, wo wir keine Produkte mehr kaufen dürften weil sie "Dreck am stecken" haben. Es ist gewollt vom Staat, dass wir uns darüber aufregen, das wir den Firmen die Schuld an der ganzen Misere geben, damit wir ihre Unzulänglichkeiten nicht erkennen (wollen?). Deshalb meinte ich, dass ein Arbeitnehmer Luxus für den Arbeitgeber sei! Und da führe ich nur einen winzigen Bruchteil auf, wobei der Staat noch viel mehr berücksichtigen muss außer das, was ich eben schrieb. Um sich also wirklich ein Urteil darüber bilden zu können, müsste ich viel mehr wissen, als das was ich jetzt weiß. Dieses Wissen können aber nur Insider haben, was ich nicht bin. Darf ich mir also ein (Ver)Urteil(ung) über unsere Politik erlauben? Einen schönen Tag wünsche ich Dir . |
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| | # 20 | |
| Registriert seit: 23.01.2008 Ort: Dresden
Beiträge: 271
| Zitat:
Outsourcing wird betrieben, um Kosten zu sparen/senken und im sehr großen Maße genutzt, um Arbeitnehmer "los zu werden". Es gibt Firmen, die gründen eine Zweitfirma, stellen Änderungsverträge mit ihren (unbeliebten) Arbeitnehmern aus und lassen am Ende die neugegründete Firma den Bach runterlaufen. Das ist natürlich Mist aber selbst da könnte der Staat etwas tun. Wenn die Gesetze aber so was zulassen, warum sollte dann eine Firma das nicht tun? | |
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