Rede von Australiens Premier John Howard an die Muslime

Alt 13.03.2008, 20:59   # 1
sarazena
Plaudertasche
 
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Australien DW Berli 441655g
Zitat:
Premier John Howard, Australien In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008 Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:
EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.

Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben. Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt .... lernt unsere Sprache! Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.

Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt. Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.

Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN! Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.
Wäre es nicht schön, solche Worte auch von einem deutschen Spitzenpolitiker zu hören?
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Alt 13.03.2008, 21:33   # 2
immorb
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Zitat:
Zitat von sarazena
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt .... lernt unsere Sprache!
Da setze ich doch einige Fragezeichen.
Gibt es den Australier überhaupt?Hat ein Australier das Recht etwas zu verlangen was er vor langer Zeit selbst nicht beachtet hat?
Wo sind denn die denen das Land vor langer Zeit mal gehörte???
Es ist nicht das Land der "heutigen"Australier. Sie haben es von den Ureinwohnern geraubt.
Zitat:
Zitat von sarazena
Wäre es nicht schön, solche Worte auch von einem deutschen Spitzenpolitiker zu hören?
Die Worte sind auch nur von einem Niederländischem Politiker "gestohlen".
Geert Wilders predigt das was der Herr Premier John Howard von sich gibt schon seit Jahren.
Mit Sorge wird die Veröffentlichung des "Koranfilms" erwartet.

Deutsche Politiker?? sind Sesselpupser.
m.f.G.
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Alt 13.03.2008, 22:49   # 3
Pascal1984
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Da setze ich doch einige Fragezeichen.
Gibt es den Australier überhaupt?
Da könnte man auch fragen ob es ein Deutschland überhaupt gibt. Das Land gehörte doch mal den Franken

Aber nun zu obigem Text: Schon seit Dezember 07 ist Kevin Rodd der australische Premier. Ausserdem war das Baliatentat nicht im Februar sondern im Oktober. Ich zweifle stark an der Echtheit dieser Rede.
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Alt 13.03.2008, 23:12   # 4
andrealr
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Pascal, du hast recht: HOAX Mail: John Howard…in seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate.
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Alt 13.03.2008, 23:20   # 5
Hans Der Driver
 
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Zitat:
Zitat von Pascal1984 Beitrag anzeigen
Da könnte man auch fragen ob es ein Deutschland überhaupt gibt. Das Land gehörte doch mal den Franken

Aber nun zu obigem Text: Schon seit Dezember 07 ist Kevin Rodd der australische Premier. Ausserdem war das Baliatentat nicht im Februar sondern im Oktober. Ich zweifle stark an der Echtheit dieser Rede.
Dem würde ich mich weitgehend anschließen wollen, zu dem verlautet aus schweizer, also zuverlässiger Quelle (Klick), das ganze ist ein Fake und ein schlechter noch dazu. Wollen wir wirklich Multikulti gegen raus und weg eintauschen, alle Lutheraner raus aus Köln, alle Bayern raus aus Berlin, mir wird hier ein bisschen eng ums Herze
__________________
Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007
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Alt 13.03.2008, 23:28   # 6
Pascal1984
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Diese Version der "Rede" hat sogar noch mehr Fehler.

Zitat:
“In God We Trust” (bei uns “in Gott vertrauen wir”) ist unser nationales Motto.
Dank diversen Hollywood Filmen wissen wir wohl alle, dass es sich dabei um das Motto der USA handelt. Wie es im Link von Hans der Driver steht: Hier wurde offenbar der Lesebrief eines Amerikaners reingemixt.
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Alt 14.03.2008, 23:42   # 7
ChapaChupo
 
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nein, ich fände es nicht schön, diese worte von einem deutschen politiker zu hören. leben wir denn in gods own country?
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Alt 14.03.2008, 23:57   # 8
sarazena
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Da beschäftigt ihr euch mit so technischen Fragen ob er Mann das gesagt hat oder nicht..............

Statt dessen würde mich Interessiseren, ob solche oder ähnliche Gedanken bei uns gesellschaftsfähig sind.

Dabei, ich finde Gedanken eines Geert Wilders, wie sie @immorb hier entdecken will, absolut indiskutabel.
__________________
.
Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

2304 angela danke.......3maus1
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Alt 15.03.2008, 01:04   # 9
ChapaChupo
 
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wenn ich den text nicht falsch verstanden habe, wird hier doch im grunde von einer christlichen leitkultur gesprochen.
hatten wir diese unleidige diskussion nicht vor gar nicht allzulanger zeit?
für andersgläubige menschen bedeutet das doch: friss oder stirb.
ich finde das bedenklich.
integration ist notwendig. doch wenn wir hier ansprüche stellen, müssen wir auch angebote machen. sinnvolle angebote. nicht maßnahmen ergreifen, die eigentlich wieder dazu dienen auszugrenzen. allein schon den terminus "migrant" finde ich sehr zweifelhaft. migrant heißt doch wanderer, wir gehen also gar nicht davon aus, dass diese menschen letztendlich hier bleiben?
gesellschaftsfähig sind diese gedanken sicherlich.
aber sind sie wünschenswert?
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Alt 15.03.2008, 14:06   # 10
ChapaChupo
 
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zwei fragen sind mir noch eingefallen, die ich gerne in den raumwerfen würde...
wer könnte die rede lanciert haben und was sagt eigentlich australiens premier dazu?
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Alt 15.03.2008, 14:58   # 11
Siechlinde
 
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@ alle, die hierzu bisher einen Betrag geschrieben haben:

1. nur einer hat bisher die Frage von Sara beantwortet.
2. die Diskussion läuft total neben der Spur, genau wie bei Politikern, die auch selten die gestellte Frage beantworten, sondern sich gerne auf einem Nebenschauplatz auslassen.

also hier meine Antwort: ich kann mir zur Zeit keinen deutschen Spitzenpolitiker vorstellen, der eine solche Rede halten würde.

Mein Kommentar zum Inhalt der Rede: der Text ist durchaus interessant, wobei für mich erstmal egal ist, wer ihn verfasst hat. Der Verfasser oder die Verfasserin beleidigen keinen Menschen, verhalten sich inhaltlich politisch neutral und korrekt und verstoßen nicht gegen Gebote der Menschlichkeit.

Ich finde den Text gut - was nicht die Fragestellung war - er ist neutral gehalten und könnte vom Inhalt her eine spannende Diskussion auslösen. Ich vermute aber, dass sich viele Deutsche vor einer solchen Diskussion drücken. Ich will sagen: hier trauen sich zu wenige, zu bestimmten Themen ihre Meinung zu sagen.

Das wirft eine neue Frage auf: Woran liegt das? Fehlt uns der Mut? Fürchten wir die Kritik? Fehlt uns das Hintergrundwissen, unseren Standpunkt zu begründen?

Mein Fazit: es ist sehr einfach, erstmal alles zu kritisieren, aber es ist sehr schwer, eine persönliche Stellungnahme zu formulieren und diese dann auch noch inhaltlich fundiert zu begründen.

Ich würde sehr gern in diesem Thema diskutieren, aber nicht neben der Spur, sondern auf der Spur.

Gruß an Sarazena von Siechlinde
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Alt 15.03.2008, 15:42   # 12
ChapaChupo
 
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wenn ich fragen zur herkunft des textes stelle, dann um ihn sowohl inhaltlich als hinsichtlich der gewünschten wirkung besser einordnen zu können...
denn darum geht es letztendlich. es soll eine wirkung erzielt werden und ich frage mich, welche und ob es das ist, was ich mir wünsche.
vorbehaltlos genommen hat das verlautbarte charme. aber muss ich nicht erstmal sehen, was wirklich dahintersteckt?
und meine vorbehalte habe ich an anderer stelle zumindest schon mal angedeutet...
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Alt 15.03.2008, 17:47   # 13
Siechlinde
 
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@ ChapaChupo


Ich will dir nicht zu nahe treten, aber meinst du mit deinem Beitrag, dass du ihn erst bewerten kannst, wenn du weißt, wer ihn geschrieben hat? Das genau würde ich sehr fragwürdig finden. Sagen wir mal, der Beitrag wäre völlig anonym und du müsstest dich ausschließlich mit dem Inhalt auseinander setzen - das könnte eine Aufgabe im Deutschunterricht sein - was würdest du dann sagen/schreiben?

Also nochmal: um ein solches Thema, was uns alle angeht und teilweise auch betrifft, sollten wir nicht herumeiern.

Sara, sag was dazu.

Gruß Siechlinde
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Alt 15.03.2008, 18:57   # 14
ChapaChupo
 
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hallo sieglinde, sicherlich bin ich in der lage einen text rein inhaltlich zu erfassen und mich mit ihm auseinanderzusetzen. eine andere frage ist, wie ich stellung dazu nehme.
meine meinung zum rein inhaltlichen habe ich, wie gesagt, zumindest in grundzügen dargestellt, indem ich sagte, dass die aussagen für sich genommen schon einen gewissen charme hätten, aber wird dort nicht letztendlich wieder zu sehr das ziel einer christlichen leitkultur gepredigt? denn immerhin leben wir in einem säkulären staat, es gibt hier qua grundgesetz keine staatsreligion.
ich habe auch etwas zum thema integration gesagt. auch hierauf kann ich bei näherer nachfrage gerne näher eingehen. da steck ich nämlich mitten drin.
und warum will ich wissen, aus welcher ecke etwas kommt? ich will nicht einfach die arme in die luft reißen und hurra brüllen, nur weil mir etwas auf anhieb vielleicht sympathisch erscheint. wer weiß in welches fahrwasser ich da gerate?
und was würdest du sagen, hälst du die genannten thesen für gesellschaftsfähig?
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Alt 15.03.2008, 19:59   # 15
Siechlinde
 
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Zitat:
Zitat von ChapaChupo Beitrag anzeigen
zwei fragen sind mir noch eingefallen, die ich gerne in den raumwerfen würde...
wer könnte die rede lanciert haben und was sagt eigentlich australiens premier dazu?
Hallo ChapuChupo,

genau das meine ich, neben der Spur zu diskutieren. Mit dem Thema als solchem willst du dich also nur nach Aufforderung auseinandersetzen.

Deine Meinung zum Inhaltlichen des Textes ist zu dünn. Hier von einem "gewissen Charme" zu sprechen, ist gar nichts.

Ein wichtiger Satz aus dem Text ist für mich ... sinngemäß ... "wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren und nicht infrage stellen und erwarten, dass ihr auch unseren Glauben akzeptiert und nicht infrage stellt.

Für mich geht es hier nicht um eine neue Diskussion der sogenannten christlichen Leitkultur, sondern um die Akzeptanz von Lebenstilen, die auf kulturellen und zivilatorischen Grundlagen beruhen.

Das heißt schlicht und einfach: egal, in welchem Land ich mich als Gast aufhalte, habe ich gewisse Regeln des sozialen Zusammenlebens zu akzeptieren. Ich kann mich weder in Russland, China, Indonesien, Afrika oder anderswo auf meinen gewohnten Lebenstil berufen und das als Recht einklagen und durchsetzen.

Ich sehe diesen Text eher als Aufruf, dass Menschen respektvoll miteinander umgehen, Verständnis für die jeweils andere soziale Situation aufbringen und sich bemühen sollten, trotz der Verschiedenheit der Lebenswelten einander zu akzeptieren.

Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß Siechlinde
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Alt 15.03.2008, 23:23   # 16
andrealr
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Zitat:
Ich sehe diesen Text eher als Aufruf, dass Menschen respektvoll miteinander umgehen, Verständnis für die jeweils andere soziale Situation aufbringen und sich bemühen sollten, trotz der Verschiedenheit der Lebenswelten einander zu akzeptieren.
Ja, so sollten die Menschen miteinander umgehen, aber diese "Rede" ist kein Aufruf dazu.

Ein Kommentar zu dieser "Rede" (sinngemäß): "Wenn ich einem Gast meine Wohnung überlasse, will ich ja auch nicht, dass er die Wohnung nach seinem Geschmack gestaltet..." Ich spinne diesen Gedanken mal weiter: Ich will aber, dass er sich wohlfühlt!

Die Gesellschaft wird nun mal immer "multi-kultiger", da sollten Vorteile abgebaut und nicht immer auf die Taten einiger Radikaler gezeigt werden.

Wenn die Menschheit nie "migriert" wäre, säßen wir heute noch alle in Afrika!
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Alt 15.03.2008, 23:58   # 17
immorb
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Zitat:
Zitat von Siechlinde
Ich sehe diesen Text eher als Aufruf, dass Menschen respektvoll miteinander umgehen, Verständnis für die jeweils andere soziale Situation aufbringen und sich bemühen sollten, trotz der Verschiedenheit der Lebenswelten einander zu akzeptieren.
Angeblich wohnt Allah im Himmel.
Angeblich wohnt Gott im Himmel.

Jetzt frage ich mich,fetzen die altern Oppas da oben genauso rum wie deren Schöpflinge auf der Erde?

Ich glaube nicht das ein Christlicher Prediger sich in einem arabischem Land das erlauben kann und darf was sich ein Imam hier erlaubt.
warum darf die Ditib (der deutsche Ableger der türkischen Religionsbehörde Diyanet) unkontrolliert ihre "Aufgabe" wahrnehmen?
Zitat:
Das Fach Islam soll auf den Unterrichtsplan deutscher Schulen. Islamische Religion soll ordentliches Unterrichtsfach an allen öffentlichen Schulen werden.
Und Christliche Religion wird Unterichtsfach an türkischen Schulen.
Was ist denn mit den Buddhisten,Hinduisten,Juden........,bekommt jetzt jede Religion ihr Unterrichtsfach Herr Schäuble?
>>> Hasspredigen wird Schulfach

Herr Schäuble,wenn sie dass möchten wandern sie doch aus.

m.f.G.
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Alt 16.03.2008, 00:30   # 18
Hans Der Driver
 
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen

Herr Schäuble,wenn sie dass möchten wandern sie doch aus.

m.f.G.
Irgendwie nicht sehr zielführend?! Wo soll er denn hin

Ich denke, zuerst brauchen wir alle sehr viel mehr Toleranz - und Wissen, Moslems über Christen und Christen über Moslems. Das Hauptproblem ist Unwissenheit und daraus erwachsende Dummheit, diese läßt sich wunderbar missbrauchen und zwar von denen, die ein Interesse daran haben (könnten), die Menschen aufeinander zu hetzen. Ein tiefer und langer Blick in die Geschichte, nicht nur Religionsgeschichte, täte gut.
__________________
Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007
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Alt 16.03.2008, 00:42   # 19
schnippewippe
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Da es sich nicht auf die von Sarazena gestellte Frage bezieht,
bin ich mir nicht sicher ,ob das jetzt hier noch rein passt.

Das ist wohl das , was wirklich geschehen ist.

Australische Regierung entschuldigt sich bei Ureinwohnern


Zitat:
Mittwoch, 13. Februar, 16:20 Uhr

Canberra (AFP) - In einer historischen Rede hat sich Kevin Rudd als erster Regierungschef Australiens bei den Ureinwohnern seines Landes entschuldigt. Zum Auftakt der neuen Legislaturperiode des Parlaments bat Rudd die Aborigines in Canberra um Verzeihung für das Unrecht, das ihnen während zwei Jahrhunderten weißer Siedlerherrschaft angetan wurde. "Wir entschuldigen uns für die Gesetze und die Politik der verschiedenen Parlamente und Regierungen, die diesen, unseren australischen Mitbürgern, tiefe Trauer, Leid und Verluste zugefügt haben", sagte Rudd, dessen Amtsvorgänger eine Entschuldigung stets abgelehnt hatten.

Rudd ging in seiner Rede weiter als erwartet. Zunächst war damit gerechnet worden, dass er lediglich die sogenannte "gestohlene Generation" um Verzeihung bitten werde. Regierungsbehörden hatten bis in die 70er Jahre Ureinwohner-Kinder aus ihren Familien gerissen, um so deren Eingliederung in die weiße Gesellschaft zu erreichen. In seiner Entschuldigung bezog sich Rudd dann aber auf "vergangene Misshandlungen" aller Aborigines und bedauerte "Demütigungen und Abwertungen" eines "stolzen Volkes und einer stolzen Kultur".

Die Rede des im November gewählten Rudd gilt als Wendepunkt der Beziehungen zwischen der australischen Regierung und den Ureinwohnern, die heute 470.000 von rund 21 Millionen Australiern ausmachen. Fernsehsender übertrugen die Sitzung live, die Besuchertribünen des Parlaments waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf einer Rasenfläche gegenüber dem Parlamentsgebäude in Canberra verfolgten etwa 3000 Menschen die Entschuldigung auf Großbildleinwänden. Auch in anderen Städten des Landes kamen Menschenmengen zusammen.

Viele Aborigines waren tausende Kilometer in die Hauptstadt gereist, einige brachen bei den Worten Rudds in Tränen aus. "Für uns ist das wie der Fall der Berliner Mauer", sagte der Aborigine Darryl Towney. "Das ist der bedeutenste Moment für unser Volk, der in meinem Leben passiert ist."

Bis auf den konservativen Ex-Premier John Howard, den Rudd nach elfjähriger Amtszeit abgelöst hatte, nahmen alle noch lebenden ehemaligen Regierungschefs an der Parlamentssitzung teil. "In diesem Parlament herrschte mehr als ein Jahrzehnt ein störrisches und versteinertes Schweigen", kritisierte Rudd seinen Vorgänger. Nun hätten sie sich versammelt, um "einen großen Schandfleck auf der Seele der Nation" zu entfernen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich damit nicht nur Freunde gemacht hat.

@ Hans Der Driver
Ich schliesse ich mich mal deinen Worten an. Spare ich mir das schreiben.
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Alt 17.03.2008, 12:24   # 20
Pascal1984
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich damit nicht nur Freunde gemacht hat.
Ich glaube die beiden Texte haben nichts miteinander zu tun. Die erste Rede stammt angeblich von John Howard und die Entschuldigung an die Aborigines ist von Kevin Rudd.

Die Forderung der "John Howard Rede" ist durchaus vernünftig, doch kann sie leicht missverstanden werden. Sowohl Nationalisten wie auch Moslems könnten sie als Angriff auf den Islam verstehen. Das Resultat wäre eine Verhärtung der Fronten.


Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Angeblich wohnt Allah im Himmel.
Angeblich wohnt Gott im Himmel.

Jetzt frage ich mich,fetzen die altern Oppas da oben genauso rum wie deren Schöpflinge auf der Erde?
Manche sagen ja, es handle sich dabei um das gleiche "Wesen"
In Indonesien nennt man den "alten Herrn" Allah - egal ob man Moslem oder Christ ist.
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Alt 26.05.2012, 10:54 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 

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