Wahlen in Niedersachsen

Alt 25.01.2008, 19:01   # 1
linkin park 4-ever
 
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In Niedersachsen wird gewählt, ich darf zwar nicht wählen, aber ich würde die SPD wählen, weil ich für einen gesetzlichen Mindestlohn und die Lehrmittelfreiheit bin. Außerdem verspricht die CDU dieses Jahr wieder, das was sie letztes Jahr auch schon versprochen, aber nicht in die Tat umgesetzt hat!
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Alt 26.01.2008, 13:06   # 2
egomane
 
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Zitat:
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Außerdem verspricht die CDU dieses Jahr wieder, das was sie letztes Jahr auch schon versprochen, aber nicht in die Tat umgesetzt hat!
Macht das nicht jede Partei? Viel versprechen und nichts halten? Da ich nicht in Niedersachsen wohne kann ich dazu auch nicht viel sagen. Nur soviel: Die Partei, die ich aus Überzeugung wähle, gibt es leider nicht. Also wähle ich das für mich geringere Übel.
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putze
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Alt 26.01.2008, 20:48   # 3
Tommy70
 
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Hallo

Hm wählen Schwarz bedeutet noch mehr Steuern Rot die kriechen den schwarzen in den Hintern, und der rest ist lächerlich! Ich habs Ich wähle mich!

Gruß Tommy
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Alt 26.01.2008, 23:07   # 4
perdita
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allen ernstes, ich wüßte nicht, was ich wählen würde! bin mittlerweile von einigen enttäuscht, andere bieten keine alternative und nicht zu wählen, spielt denen in die hand, die ich nie wählen würde! was also würde ich tun wenn morgen in NRW wahlen wären?
ich weiß es ehrlich gesagt nicht!
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Alt 27.01.2008, 00:51   # 5
immorb
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Zitat:
Zitat von perdita
allen ernstes, ich wüßte nicht, was ich wählen würde! ..........
Das dieses Thema keine Beachtung findet zeigt doch wie interessant die Politik ist.
Warum ärgert sich niemand von den Roten über die Aussage vom Clement über die Kanditatin Ypsilanti ?
Ein SPDler sagt;O-Ton Clement: "Ich würde sie nicht wählen!“
Eine Dumpfbacke der Lobbyist von RWE ist und da im RWE-Aufsichtsrat sitzt,
und "der 2005 aus der Politik ausgeschieden war" meldet sich zu Wort??
Hier wüsste ich auch nicht was ich wáhlen würde.



m.f.G.
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Alt 27.01.2008, 07:39   # 6
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Ich darf nicht wählen, wie schon gesagt, und ihr müsst nichts dazu sagen, weil das etwas is worüber nicht spricht, um so mehr freue ich mich das manche von euch etwas dazu beitragen.
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Alt 27.01.2008, 07:48   # 7
pr777
 
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Also, welche Partei hält denn überhaupt was ein!"keine"
ich bleibe zu Hause, die machen ja doch was sie wollen.
Unter einen Demokratischen Staat stelle ich mir was anderes vor.
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Alt 27.01.2008, 07:54   # 8
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Zitat:
Zitat von pr777
Also, welche Partei hält denn überhaupt was ein!"keine"
Doch, die SPD, dann haben wir immerhin die Lehrmittelfreiheit...:grin:
Aber, sonst habt ihr recht, keine Partei hält das was sie verspricht!!!

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Alt 27.01.2008, 08:14   # 9
FreewareGuide
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Zitat:
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Doch, die SPD, dann haben wir immerhin die Lehrmittelfreiheit...:grin:
Genau, und im Bund haben sie die Studiengebühren erfolgreich verhindert. Ach nee, doch nicht, waren nur leere Worte damals.

Wenn schon SPD dann mit einem ordentlichen Regulativ von links, und damit meine ich nicht die konzeptlosen Populisten der Linken. Trotz aller Mängel, für mich das kleinste Übel ist grün.

Nicht wählen geht birgt immer die Gefahr, die falschen zu unterstützen, ich hoffe mal, dass hier Einigkeit besteht, dass das rechte Spektrum niemand möchte. Auch wenn aktuell die fünf Prozent zum Glück wohl utopisch sind, jedes Promille ist eines zuviel. (Übrigens gleich der zweite Satz auf der Homepage dieser niedersächsischen Volksverhetzer: "Noch gibt es die geheime und freie Wahl." Noch? Was soll mir das sagen? Wer außer sie selbst will diese eigentlich abschaffen?)

Tschö,
Thorsten
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...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht! smiley crystal ball
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Alt 05.02.2008, 20:34   # 10
linkin park 4-ever
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Die CDU wurde gewählt...

Übrigens als die SPD regierte gab es eine Lehrmittelfreiheit, also keine leeren Worte
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Alt 06.02.2008, 12:32   # 11
King W.
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Die Lehrmittelfreiheit ist zwar auch aus meiner Sicht wünschenswert, aber doch nicht alles.

Ich kann mich noch erinnern, als es nach der Wahl 1969 eine SPD/FDP Koalition gab und Willy Brandt Bundeskanzler wurde. Außenpolitisch war das ja gar nicht so schlecht, aber was die innen- und wirtschaftspolitisch fabriziert haben, spottet jeder Beschreibung. Einen gesunden Staatshaushalt haben sie übernommen, es gab keine Schulden und fast keine Arbeitslosen.

Und dann kam der Spruch von ihm, der mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist: "Wir müssen die Wirtschaft prüfen, wie weit sie belastbar ist".

Dann kamen eine Reihe Steuererhöhungen: zweimal die Mineralölsteuer rauf, jeweils um 5 Pf (war damals viel Geld!). Im Zusammenhang mit dem israelisch/arabischen Jom-Kippur-Krieg gab es 1973 eine "Ölkrise" (die eigentlich keine war, sondern nur eine Verteilungskrise) mit Sonntagsfahrverboten (Mist - warum gibt es die nicht mehr, wenigstens einmal im Monat) und weiteren deftigen Spritpreiserhöhungen mit der Folge, daß sich nur noch wenige Leute ein neues Auto kauften und die Autoindustrie ins Schleudern kam.

Es gab damals eine Abschreibungsmöglichkeit für Eigenheime nach § 10.B. Sie mußte weg, mit der Folge, daß sich eine Reihe kleiner Angestellter, die es sonst gekonnt hätten, ihr Häuschen nicht mehr leisten konnten und auch die Bauindustrie ins Schleudern kam.

Für eine ausführliche Schilderung, was sonst noch alles falsch oder total unüberlegt gemacht wurde, ist hier wohl nicht der richtige Ort. Allerdings hatte das Konsequenzen: Immer mehr Abgeordnete von SPD und vor allen Dingen FDP traten frustriert aus ihren Parteien aus und in die CDU ein. Darunter auch Erich Mende, immerhin Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und stellvertretender Bundeskanzler. Aus einer Mehrheit von 12 Abgeordneten für die Koalition wurde so eine Minderheitsregierung, die Rainer Barzel mit einem konstruktiven Mißtrauensvotum zu stürzen versucht hat. Leider hat es nicht geklappt, zwei Abgeordnete der CDU sind von der damaligen DDR bestochen worden und haben gegen Barzel gestimmt (Pfui Deibel, so etwas gab es auch damals schon).

Die "Prüfung der Wirtschaft auf Belastbarkeit" endete jedenfalls in einem ziemlichen Chaos und mit der ersten Million Arbeitsloser und den ersten Schulden.

Und hauptsächlich diese Schulden sind es jetzt, die unsere Probleme verursachen. Endlich tut jetzt mal eine Regierung was dagegen, wenn auch, wie immer, halbherzig.

Trotzdem ist die CDU für mich unwählbar. Grund ist ein gewisser Schäuble mit seinem durchgeknallten Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Die SPD aber genau so. Gegen deren Widerstand wäre das Gesetz nie verabschiedet worden. Ein Folgegesetz steht schon bereit und wird demnächst auch verabschiedet, dann bekommt die Musikindustrie Zugriff auf die gespeicherten Daten und dann geht es den Nutzern von Kazaa, Limewire & Co. an den Kragen.

Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was man noch wählen kann. CDU und SPD schon mal nicht, für Herrn Dosenpfand-Trittin kann ich mich auch nicht erwärmen und die Rechtsradikalen sind sowieso das Letzte.

Bleibt eigentlich nur noch die FDP als kleinstes Übel. Ob Westerwelle es besser kann, wenn er denn darf, muß er zwar noch beweisen, immerhin ist er wenigstens ehrlich und hält sich nach der Wahl an seine Aussagen davor.

Warten wir es ab.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 06.02.2008, 13:40   # 12
perdita
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betrachten wir das ganze doch mal ganz realistisch.

im laufe der jahrzehnte hat jede regierung mindestens einmal etwas verbockt, worüber das volk im großen und ganzen erzürnt war.
oft haben regierungen gedankengänge ihrer vorgänger in die tat umgesetzt.
kaum jemals wurden entscheidungen der vorgänger, die das volk erzürnten, von den nachfolgern zurückgenommen.

die liste wäre lang!

ich glaube auch, dass jede regierung nur das beste ihres volkes will! sein geld und sein stillhalten!

es gilt das kleinste übel zu wählen. sorry, da bin ich sehr desillusioniert! :miristsc:
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Alt 07.02.2008, 20:28   # 13
Siechlinde
 
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Und weil die Steuereinnahmen erheblich gestiegen sind (Mehrwert- und Versicherungssteuer, Verbrauchssteuern in Prozent auf Preissteigerungen usw.) wachsen auch wieder die Begehrlichkeiten, obwohl gerade jetzt die Chance wäre, Schulden abzubauen, um unseren Kindern eine adäquate Perspektive für ihre Zukunft zu hinterlassen.

Für uns als Verbraucher kommen noch die ernorm gestiegenen Energiepreise dazu und Kosten, die mit der Reduzierung von Schadstoffen (Auto, Kaminheizung usw.) zu tun haben und sich direkt negativ auf den Konsum auswirken werden. Ich für mich kann nicht sagen, welcher Partei das anzulasten ist. Inzwischen werden ja auch viele Gesetze in der EU verabschiedet, nach denen wir uns zu richten haben.

Jedoch die Höhe der Mineralölsteuer, der Ökosteuer und anderer Verbrauchs-
bzw. Konsumsteuern sind hausgemacht. Genau so wie der Soli. Soll der uns auch für den Rest unseres Lebens begleiten?

Ich habe in Niedersachsen auch das kleinere Übel gewählt, ohne mir davon allerdings etwas zu versprechen. Aber nicht zur Wahl zu gehen, kommt für mich überhaupt nicht infrage.
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Alt 22.03.2008, 23:55   # 14
Tommy70
 
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Das Proplehm mit der SPD ist das seit Gerhard Schröder weg ist ist die SPD nicht mehr das was sie mal war jeder arbetet gegen jeden ich möchte Schrödi wieder. Merkel ist ne Märchentante "Deutschland ist im Aufschwung" ihre Worte nur wo ist der Aufschwung ja bei ihren Dieten.

Gruß Tommy
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Alt 26.05.2012, 10:53 # --
News Flash
 
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