MPC (Musepack): Audioformat für Anspruchsvolle


Alt 13.11.2004, 13:54   # 1
News Flash
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MPC(Musepack) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Besonders bei höheren Bitraten(ab 160 kbps) stellt MPC andere Formate wie MP3 und OggVorbis klanglich in den Schatten.

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Alt 16.11.2004, 05:41   # 2
Max Marlow
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Vorbis ist der Ideengeber der variablen Bitrate. Daher zuerst einmal die nominale Bitrate von ogg-vorbis "in den Schatten zu stellen" finde ich etwas gewagt. Überhaupt ist die Formulierung "für Anspruchsvolle" eine glatte Entgleisung. Vorbis ist streamfähig und speichert 5.1 Signal. Damit ist es sehr wohl etwas für Anspruchsvolle. Das bei Vorbis glatt die GT3b1 und GT3b2 sowie andere Tunes ausgeblendet werden, finde ich fast frech. Immerhin ist dies der größte Vorteil von Vorbis, dass es auf ewig free ist. MPC hat nicht nur den Nachteil nicht streamfähig zu sein, sondern zusätzlich hat es keine Nebeninformationen, ist beim Tagging nicht annähernd flexibel und läßt sich (falls gewünscht) eben nicht FIX einstellen. Außerdem ist die Copyright-Frage noch immer nicht gelöst, die Zukunftsfähigkeit gerade für Hardwaregeräte rückt mit der Weiterentwicklung von Vorbis und der weiteren Verkäufe von zunehmend immer mehr OGG fähigen Hardwareplayern in weite Ferne.

Fakt ist, MPC ist schon etwas für FREAKS. Aber diese dürfen das weder weiterverarbeiten wollen, noch auf irgendwelche Home-Entertainments weiterleiten, oder gar streamen wollen. Internetradio ist quasi unmöglich damit. MPC ist etwas für jene, die eine 1:1 Kopie an Freunde via Internet weiterleiten wollen. That's it. Mit Anspruch würde ich etwas anderes verstehen, insofern gerät die Reihe der mp3-world.net Feeds in dunkles Licht, da OGG hier als Mittelmaß dargestellt wird. Bei Vorbis treibt man die Entwicklung in einem Team voran, zumal die Vorbis Videocontainer auch in Zukunft noch weitere Optimierungen benötigen. Genau aus diesem Grunde ist die Finanzierung aber gegeben und die Weiterentwicklung quasi garantiert. Dabei sogar sicherer als bei Fraunhofer, und zudem noch abgabenfreundlicher.

Die Basis der Frequenzunterschiede bei MPC und OGG mutiert zum Pentium-AMD-Penis-Vergleich der Audioformate, und auch wenn ich das Argument als audiophiler von MP3-Primaten in der frühen Vorbiszeit besonders von den LAME Fans (Vergleiche Joint-Stereo LAME mit 5.1 OGG auf 5.1 Systemen) nichtmehr hören konnte, so paßt es hier einfach : Wer den Unterschied zwischen einem 192er OGG-Vorbis und einem 192er MPC hört möge sich doch bitte bei mir melden. ansonsten erhöhen wir das ganze auf 256 und wenn ich dann einen Stream ins Internet sende, spätestens dann raucht bei MPC die Luft.
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