Musikindustrie-Klagen erfolgreich?

Alt 10.06.2004, 10:38   # 1
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Die Internationale Musikindustrie-Vereinigung IFPI veröffentlichte diese Woche Zahlen, die den Erfolg der weltweiten Klagestrategie gegen Tauschbörsen-Nutzer belegen sollen. Demnach sind heute rund 30 Prozent weniger MP3s in Tauschbörsen erhältlich als noch vor einem Jahr. Kanadische Marktforscher bestreiten diese Darstellung.

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Alt 10.06.2004, 22:42   # 2
Spunky
 
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Die Frage ist nicht, ob es weniger Files in KaZaA gibt, sondern ob durch die Klagen mehr CD's gekauft wurden - aber das wird die Musikindustrie wohl nie begreifen...

Spunky
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Alt 10.06.2004, 22:47   # 3
Arbitrio
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Zitat:
Zitat von Spunky
Die Frage ist nicht, ob es weniger Files in KaZaA gibt, sondern ob durch die Klagen mehr CD's gekauft wurden - aber das wird die Musikindustrie wohl nie begreifen...

Spunky
Es ist erfol der Musikindustrie, dass es weniger Files in Tauschenbörsen gibt.
Das liegt aber nicht etwa daran, dass die Klagen wirken/abschrecken, sondern dass das Angebot so schlecht ist, dass damit keiner mehr seinen kostbaren Speicherplatz verschwenden will...
Ein super Schachzug: so lange Scheiße anbieten bis die Tauschbörsen eh keiner mehr braucht - nur eines haben sie nicht beachtet: bis dahin sind sie selbst lang weg vom Fenster!!
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Alt 10.06.2004, 23:03   # 4
Spunky
 
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Ich denke dass mit Sicherheit ein Rückgang der Files auf Grund der Klagen zu verzeichnen sein wird. Die Frage ist nur, ob die User sich wirklich vom Sharing zurückziehen oder ob sie nur auf andere Netzwerke ausgewichen sind? Aber auch wenn das Filesharing durch die Klagen abnehmen würde, heißt das noch lange nicht, dass damit auch die CD-Verkäufe zunehmen !!!

Spunky
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Alt 10.06.2004, 23:50   # 5
seba79
 
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Zitat:
Zitat von Spunky
Ich denke dass mit Sicherheit ein Rückgang der Files auf Grund der Klagen zu verzeichnen sein wird. Die Frage ist nur, ob die User sich wirklich vom Sharing zurückziehen oder ob sie nur auf andere Netzwerke ausgewichen sind?

genau das gleiche wollte ich auch grad schreiben :wink:

Sicherlich wird es in einigen Netzen nen paar weniger Files geben, aber damit Leute mit anderen Files tauschen können, müssen die Files nicht für diese Stastik erfastbar in irgendwelchen P2P-Netzen rumschrirren. Man kann über Messenger tauschen, über Webspace, FTP, Yahoo-account, Emailfächer blabla...

Die Netzwerbindungen werden immer schneller und wenn das so weitergeht ist in ein/zwei Jahren wohl min dsl3000 standart...damit haste nen Album schneller verschickt als du gucken kannst...von daher wird sich dieses Problem für die MI wohl eher noch verschärfen, selbst wenn irgendwann vielleicht nicht mehr diese klassichen Netze mit Suchfunktion dafür genutzt werden...

Ausserdem frage ich mich, wie die überhaupt das feststellen wollen, wieviele Files online sind...alles was in geschlossenden Gruppen passiert können die doch eh nicht erfassen...



Ausserdem gibt es ja verschiedene sehr widersprüchliche Studien, ob Filesahring wirklich der MI einen Schaden verursacht.
Die einen Studien sagen, dass es sogar neue Kunden bringt, die anderen Studien (die der MI) sagen dass es schaden würde...
Wahrscheinlich liegt die Wahrhiet irgendwo dazwischen, aber Tatsache ist einfach das die meisten , die Filesharing betreiben, Musik gerne mögen und viele nutzten die Tauschbörsen eben, um an Sachen zu kommen, die es eben nicht so einfach, bzw gar nicht zu kaufen gibt...Liveauftritte usw...
Und genau diese sehr musikinterressiert Zielgruppe hat die MI durch ihr Verhalten abgeschreck, obwohl diese Studien eben mehr als widersprüchlich sind, obs nun wirklich den Umsätzen schadet.
Naja..und die Files, die bei einen Rückgang des Angebots zurückgehen werden, sind doch wahrscheinlich eben genau diese Raritäten, während die ganzen Chartsachen und alles was einigermassen kommerziell vermarktet wird und womit die MI hauotsächlich ihren Umsattz machen will, weiterhin mehr als problemlos zu kriegen sein wird....
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Alt 26.05.2012, 06:05 # --
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