| | # 1 |
| studierender Saeufer :) Registriert seit: 05.06.2003 Ort: pforzheim d.c.
Beiträge: 999
| Urteil gegen deutschen Tauschbörsennutzer Im Kampf gegen illegale Musikanbieter in Internet-Tauschbörsen hat die deutsche Musikindustrie einen ersten gerichtlichen Erfolg erzielt. Wie der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft in Berlin mitteilte, wurde ein Anbieter von Musik in einer Tauschbörse vom Amtsgericht Cottbus rechtskräftig verurteilt. Die Musikbranche macht Internet-Tauschbörsen wie Kazaa für einen Großteil ihrer Einbußen verantwortlich. Der 23-jährige Auszubildende aus Cottbus habe mehrere tausend Musiktitel über die Tauschbörse Kazaa angeboten. Bei einer Hausdurchsuchung seien auf seinem Computer 6000 MP3-Dateien gefunden worden. Der Rechner sowie rund 100 gebrannte CD-Rohlinge mit weit mehr als 1000 Musiktiteln wurden beschlagnahmt. mehr dazu |
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| | # 4 |
| Mondcamper Registriert seit: 13.11.2003 Ort: Habana
Beiträge: 811
| Tja..... Das ist natürlich schlecht...... :schock: ICh habe es aber nicht so richtig verstanden...... müssen nun die Provider die Daten rausgeben oder wie????? Und welche Provider geben die Daten raus?????? Doch ich kann nur ein sagen BOYKOTTIERT DIE MUSIKINDUSTRIE!!!! Und meinene die Ernsthaft dass der jenige der verklagt wurde noch mal in seinem Leben Musik CD's kaufen wird??? |
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| | # 5 | |
| Registriert seit: 21.04.2003
Beiträge: 1.706
| Zitat:
wenn die allerdings mitloggen, dann müssen sie mit einem richterlichem Beschluss diese Daten rausgeben, wenn sie nicht mitloggen, dann können sie es weden, noch müssen sie es. Freenet loggt bei DSL definitiv nicht mit, meines Wissens QSL, bei dyn IPS auch nicht. Die einzelnen Provider geben dir Auskunft, ob und wie lange sie mitloggen, frage dort am besten nach, wenn du es näher wissen möchtest :wink: | |
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| | # 6 |
| studierender Saeufer :) Threadstarter Registriert seit: 05.06.2003 Ort: pforzheim d.c.
Beiträge: 999
| die relation der strafen ist mal wieder fragwürdig. bei ihm belaufen sich 80 tagessätze auf 400 also verdient er wirklich verdammt wenig. und dann sone hohe strafe? der kommt doch ewig nicht mehr von den schulden runter, wie soll er dann noch musik kaufen können? |
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| | # 8 |
| Registriert seit: 04.11.2003
Beiträge: 514
| ... also seid mir jetzt nicht böse, aber wenn ich mal kurz nachrechne, hat der Junge weniger oder gerade mal soviel zu zahlen (~ 1.- pro Song), als er bei aktuellen, legalen Online-Musikanbietern zahlen hätte müssen. Insofern scheint's ja fast noch nen Geschäft zu sein... ...um ehrlich zu sein, hatte ich ein drakonischeres Strafmaß erwartet, auch wenn`s jetzt in diesem Fall einen erwischt hat, der nicht gerade zu den Begüterten gehört, insofern schätze ich mich einmal mehr glücklich, nicht in Amiland zu leben. Leid tun mir die jetzt in diese Welle Geratenen deswegen, weil sie jetzt für eine Fehlentwicklung der Musikindustrie und der Urheberrechte herhalten müssen, wonach in ein paar Jahren, wahrscheinlich grade dann, wenn die Jungs ihren durch die Strafen entstandenen Schuldenberg abgezahlt haben, kein Hahn mehr nach kräht... Deswegen werde ich für meinen Teil umso sturer die MI boykottieren und keine Partei, die eine solche Gesetzgebung unterstützt, wählen... Daß die finanzielle Strafe in keiner Relation zum angegebenen Beispiel des sexuellen Mißbrauchs Jugendlicher steht, steht außer Frage, es wundert mich, daß eine solche Straftat überhaupt mit Geld gesühnt werden kann |
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| | # 9 |
| Registriert seit: 13.11.2002
Beiträge: 769
| Mal eins zur Klarstellung::: Es gibt gar kein Urteil sondern nur einen Vergleich und damit sind wir in der Sache genauso schlau wie vorher :cry: :cry: Die MI hat dem Jungen und seinen Eltern wahrscheinlcih soviel Druck gemacht, dass sie sich zu diesem Vergleich haben bewegen lassen. Mir ist bisher noch kein Urteil bekanntgeworden in dem ein Richter jemanden zu Schadenersatz oder sonstwas verurteilt hätte. Nicht umsonst versucht die MI immer solche Vergleiche aussergerichtlich hinzukriegen, denn wie ein Urteil in letzter Instanz aussehen würde ist nämlich völlig offen |
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| | # 10 | |
| studierender Saeufer :) Threadstarter Registriert seit: 05.06.2003 Ort: pforzheim d.c.
Beiträge: 999
| Zitat:
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| | # 11 | |
| Registriert seit: 18.03.2003
Beiträge: 1.423
| Zitat:
Ganz sicher bin ich mir bei den Grünen. Die haben ganz klar Stellung gegen die Musikindustrie bezogen und nicht zuletzt mit Aktionen wie Burn-Baby-Burn auf sich und ihre Meinung zu dem Thema aufmerksam gemacht. Spunky | |
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| | # 12 | ||
| Registriert seit: 21.04.2003
Beiträge: 1.706
| Ich würde auch sagen die Grünen! Die habem schon einige Kampganen gestartet in dieser Sache. Naja...ich habe nie etwas davn gehört das die SPD den Schutz der Verbaucher in dieser Sache versucht durchzusetzen und etwas versucht dagegen zu unternehmen, dass die MI anscheinend versucht einen Grossteil der Bevölkerung zu kriminalisieren...Verbraucherfreundlichkeit oder Ähnliches, merke ich bei denen schon lange nicht mehr... zu CDU und FDP kein Kommentar... ![]() Zitat:
Entweder du zahlst, oder jedes IFPI-Label verklagt dich einzelnd. Selbst wenn der Richter dann sagt, dass kein Schaden oder nur nen sehr geringen überhaupt entspandern oder nachgewiesen werden kann, darst du schon die Kosten für Anwalt und Co blechen..und das gleich für 6 einzelne Fälle... Hier noch mal nen interessanter Auszug aus einem Spiegel-Artikel: Zitat:
Sehr objektive starfrechtliche Ermittlungsarbeit, scheint das ja wohl gewesen zu sein | ||
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| | # 13 | |
| Registriert seit: 04.11.2003
Beiträge: 514
| http://www2.rz.hu-berlin.de/fpm/works/fahrenkrog.htm ich bin noch am suchen. Die Analyse ist von 2003 und seitdem hat sich ja wieder einiges geändert... Zitat:
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