| Letzte Woche wurde ein Asien einer der größten P2P Anbieter stillgelegt. Er saß in Taiwan.
Mehr als 30.000 Users boten über 5 Mio. Musikfiles über das sog. Kuro Network an. Dies geschah auf einer Abo-Gebühr-Basis. Zwar bezahlten die meisten Mitglieder, das Geld floss zu den Anbieter, dann wurde die Kette des Geldflusses aber unterbrochen. Die Künstler und der Staat sahen kein Geld.
Nachdem die Firma aufflog wurden die Abonnenten gebeten, ihre Mitgliedschaft zu stornieren und das "Handeln" mit den erworbenen Files zu unterbinden. Die IFPI Taiwan erinnerte daran, dass trotz erworbener Musikfiles die Weitergabe nicht erlaubt sei.
In dem geschilderten Fall waren sich die Mitglieder sicher, Musikstücke rechtmäßig zu erwerben. Der Anbieter aber dachte nicht daran, die eingenommenen Gelder abzurechnen und zu verteilen. Inwieweit die Mitglieder belangt werden können steht nicht fest. Diese Praxis wirft die Frage auf, ob ein Downloaderwerb gegen Geld auch dann vor dem Gesetz bestand hat, wenn der Anbieter betrügerisch handelt. |