im osten wird seit wochen in der metallbranche für die einführung der 35 stunden-woche gestreikt! nun treffen die folgen auch den westen deutschlands, bei bmw z.B: stehen die bänder bereits still! das heist bmw kann nicht produzieren und muss jeden tag 400millionen euro verlust ertragen und der staat muss 2/3 der löhne der 10000 arbeitnehmer bezahlen!
können wir uns solche streiks angesichts einer quote von fast 20% arbeitslosigkeit im osten überhaupt leisten? der osten hatr bis jetzt durch die 38 stunden woche einen wettbewerbs-vorteil und sollte diesen angesichts der konjunkturellen lage behalten! die metaller in polen freut das, wenn die arbeiter in ostdeutschland mehr geld bekommen, denn dann verlagern die automobilbauer eben ihre werke nach polen oder in die tschechei! klar verstehe ich die arbeiter, aber man muss doch heutzutage froh sein wenn man arbeiten kann oder nicht?
wie seht ihr das?
23.06.2003, 21:57
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2
NudS
andere sinnlos SCHLECHT-Bewerter
Registriert seit: 22.01.2003
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ich finde das alles ziemlich scheiße!
hab da auch diese eine reportage gesehn, echt dumm was da überall abgeht!
da werden die die arbeiten gehn, beschimpft und runter gemacht!
das ist echt nicht zurechtfertigen!
die können alle froh sein das sie arbeit haben!
ich finde die ganz IG-Metal sehr, naja ungut! mmerwieder streiks immer alles mehr immer weniger arbeiten, und das sol immer so weiter gehn? irgendwann is ja mal schluss!
in 3 jahr wollen die die 30stunden woche! echt krank!
p.s. komme aus MD!
23.06.2003, 22:10
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3
_casanova_
Threadstarter
Registriert seit: 28.11.2002
Beiträge: 733
naja 30 stunden sind übertrieben :wink: !
alle jammern sie haben keine arbeit, die welche haben wollen nichts arbeiten! schaut mal nach polen, die arbeiten für die hälfte und weniger! wenn die metaller im osten so weitermachen, dann gehen die autobauer(zurzeit der einzige gesunde und erfolgreiche industriezweig in deutschland) nach osteuropa, denn wenn ein tag streik schon so viel kostet, dann könnten sie nach 2 wochen streit glatt ein neues werk in osteuropa bauen, welche für ostdeutschland geplant war!
am schlimmsten finde ich die vorstandsvorsitzenden der gewerkschaften, die gegen die mehrheit der mitgleider einfach entscheidet! man sieht die front bröckelt imme rmehr, denn das ist ja klar, jeder hat angst vor entlassung! aber so war es schon imme rin deutschland, gerade als die lage schlecht war wurde demonstriert! typisch
23.06.2003, 22:33
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4
Zomby
FluffileinNervSpambot #2
Registriert seit: 14.11.2002
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Beiträge: 1.706
ich hab gestern Spiegel TV gesehn und musste nur noch den Kopf schütteln ... über soviel Naaivität.
Der Schlussatz war am besten. "Wenn es so weiter geht dann haben die Ost deutschen Metaller nicht nur eine 35 Stunden Woche, sondern eine 0 Stunden Woche..."
23.06.2003, 22:40
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5
_casanova_
Threadstarter
Registriert seit: 28.11.2002
Beiträge: 733
das ist wirklich zu hart und unfair, was da geäußert wurde, aber es ist nur das gesagt worden was den arbeitern droht, leider
24.06.2003, 11:11
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6
Mikesch1
Registriert seit: 13.11.2002
Beiträge: 769
@ Casa
sind nur 38 Mio bei BMW
vor allem sind im Osten nur 10.000 von 100.000 in der Gewerkschaft, eine Minderheit versucht was gegen die mehrheit durchzusetzen und ein sehr großer Teil der Streikposten wird aus dem Westen angekarrt
Die gewerkschaften gehören entmachtet, so wie es Maggie Thatcher in England gemacht hat, seitdem läuft der Laden besser
Siehe Verdi Chef Bsirske:: Sitzt bei der Lufthansa mit im Vorstand und bestreikt seine eigene Firma, was ist das für eine Doppelmoral von solchen Leuten die wollen einem was von sozialer Gerechtigkeit oder so was erzählen, die Bonzen....
Im übrigen sind die Gewerkschaften ja selber Arbeitgeber aber da wird kein Betriebsrat geduldet und andere glorreiche Errungenschaften der Arbeiterbewegung
24.06.2003, 12:53
#
7
Tomak
Registriert seit: 14.05.2003
Beiträge: 202
Ich glaube das Verdi in einer Traumwelt lebt wenn dann sollten die Deutschen mehr arbeiten. Mehr kann man ja nicht dazu sagen.
MfG Tomak
24.06.2003, 13:56
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8
delforcer
...ist anders...
Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.121
polen und ostdeutschland kann man nicht vergleichen!
arbeit ist hier sowieso wenig, also zieh den punkt nicht ein, das wir hier keine arbeit haben. und das hat auch hier nicht wirklich nen ausschlaggebenden punkt!
auch der punkt mit "die die arbeit haben wollen nicht" lass den weg. denn du hast in der hinsicht keine ahnung, denn man muss auch an die zukunft denken. beispiel ich selbst, mir wurde teilzeit angeboten, welche ich abgelehnt hatte. erstens bin ungelernt, 2ten die berechnung des arbeitslosengeldes bzw: hilfe waere dann von dem teilzeitverdientausgegangen... und und und...
mehr muss ich wohl nciht sagen...
del/FTF
24.06.2003, 14:56
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9
Arbitrio
Gastposter
Diese Gewerkschaftler (ist mittlerweile ein böses Schimpfwort! :devil3: ) sollten lieber mal zur Abwechselung arbeiten, statt zu streiken!!
In diesen Zeiten kann man keine "Mehr-Forderungen" stellen, sondern muss froh sein, wenn man nicht WENIGER kriegt!
25.06.2003, 09:22
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10
loping21021987
Registriert seit: 16.02.2003
Beiträge: 555
Gestern hat ein Wesi im fernsehn gesagt: " Was für den Westen gut ist kann auch nicht den Osten schaden!"
Was sagt ihr dazu? Das muss man sich mal überlegen ein Wesi hat die gesagt!
loping16
25.06.2003, 12:54
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11
graf duckula
studierender Saeufer :)
Registriert seit: 05.06.2003
Ort: pforzheim d.c.
Beiträge: 999
einerseits ists ja schon spaßig das sich der westen jetzt für den osten stark macht aber irgendwo hörts halt doch auf. meiner meinung war die sofortige eingliederung der ddr sowieso ein fehler, der sprung im konsumangebot und die versprchungen waren einfach zu groß!
aber die sollten sich lieber auf die arbeit konzentrieren und froh sein, dass es den standortvorteil ost gibt!
25.06.2003, 14:20
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12
delforcer
...ist anders...
Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.121
auch das sehe ich anders. denn klar wars es schnell aber hier hatte es auch ziemlich gebrodelt, sprich eine langsame eingliederung waere nicht wirklich moeglich gewesen.
und das problem war keinesfalls das konsumangebot und auch die versprechungen waren nicht zu hoch. du bist endlich raus gekommen, konntest deine restliche familie wiedersehen. und so weiter... aber ist ja egal, hier werden weniger berliner sein, die das kennen und wenige ossis sowieso.
das problem war die wegrationalisierung der arbeit und betriebe. schaut euch doch mal die ehemaligen chemi-standorte an, wie leuna/buna odfer bitterfeld/wolfen. was ist denn dort? nichts grossartiger mehr, und da ist das problem. (gut in bitterfeld/wolfen ist bayer und einige andere), aber das deckt nie das arbeitsbeduerfniss ab. aber gehen wir mal weg von der chemisache, auch andere arbeit ist hier eben kaum. und das ist das problem...
also ich sehe nicht wirklich einen vorteil ost, und wenn das merkt man das sehr gering...
zu der sache hier, ich bin gegen eine 35 stunden woche, das aendert aber nichts daran...
del/FTF
25.06.2003, 17:27
#
13
Mikesch1
Registriert seit: 13.11.2002
Beiträge: 769
und ausserdem streiken nur paar 1000 von 100.000 ,95% wollen gar nicht streiken und werden durch diese Minderheit und deren Gewerkschaftsbonzen mit reingerissen.Hoffentlich werden die dann auch als erste entlassen und im allgemeinen geht es schon wieder um Verlängerung der Arbeitszeit :eyegrazy: :eyegrazy: