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| Die "Initiative gegen die Indizierung von Computerspielen" geht mitunter ungewöhnliche Wege. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Schleswig-Holsteinischen Westerrönfeld, kam es zu einem bewussten Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz. Jan Petersen, Gründer der Initiative, verkaufte vor Vertretern der Presse eine Version des seit Februar indizierten Spiels "Unreal Tournament 2003" an eine anwesende Sechzehnjährige. Auf den Verkauf soll in Kürze eine Selbstanzeige Petersens bei der Polizei erfolgen. Durch die Aktion wollen die Veranstalter einen Verwaltungsakt in Gang bringen, in dessen Verlauf die Initiative beweisen will, das die Indizierung von "Unreal Tournament 2003" unrechtmäßig war. Unter anderem berufen sich die Macher dabei auf die erste Überprüfung der USK, die den Titel für "geeignet ab 16 Jahren" einstufte, und auf die Altersempfehlung der ELSPA, durch die "Unreal" in den meisten Teilen Europas für Jugendliche ab 15 Jahre freigegeben ist. Sollte die Aktion erfolgreich sein, müsste der Atari-Titel vom Index genommen werden. In Zukunft könnte dann mit dem Ergebnis des Musterprozesses gegen andere Indizierungen vorgegangen werden. |
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