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| ...ist anders... Registriert seit: 05.10.2002
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| Microsoft fordert fairen Wettbewerb Angesichts der sich abzeichnenden Niederlage gegen Linux forderte Microsoft einen fairen Wettbewerb und verlangte eine erneute Ausschreibung für die Software-Ausstattung der Stadt München. Wie der Heise-Newsticker schreibt, hat sich der Firmensprecher von Microsoft, Hans-Jürgen Croissant, darüber beklagt, daß die Mitbewerber einseitig die Chance gehabt hätten, ihr Angebot nach Kenntnis des Microsoft-Angebots nachzubessern. Gleichzeitig hat Microsoft ein nochmals verbessertes Angebot vorgelegt. Wie die Grüne Stadtratsfraktion mitteilt, soll das Angebot nochmals um sieben Millionen Euro unter dem letzten liegen. Die Grünen haben sich aber definitiv für Linux entschieden. Grünen-Stadtrat Mühlhaus äußerte »Zweifel an der Seriosität derartiger last-minute-Angebote.« Die Entscheidung für Linux sei eine strategische, die darauf ausgelegt ist, sich langfristig für die Stadt auszuzahlen. Der Politiker machte auf die Microsoft-Geheimfonds zur Finanzierung solcher Dumping-Angebote aufmerksam und meldete Bedenken über die Art und Weise an, wie Microsoft hier ein Monopol zu verteidigen sucht. »Es könnte sich herausstellen, daß es sich hierbei um illegale Praktiken handelt«, sagte er. Eine möglichst hohe Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern sollte das Ziel der Stadt sein, und das sei nur mit Open-Source-Software möglich. (Dank an Benjamin Adler und Reiner Schischke.) Ob das neue Angebot von Microsoft die für den 28.5. geplante Entscheidung noch beeinflussen oder verzögern kann, ist unklar. Hält auch die SPD an ihrer Entscheidung fest, dann wird in der Abstimmung eine Mehrheit von mindestens 43 von 80 Stimmen für Linux herauskommen. Zugleich hat heute die Stadt Frankfurt einen Rahmenvertrag mit Microsoft unterzeichnet. Die Konditionen dieses Vertrages sind noch nicht bekannt. Information: Heise verwante news:
vielleicht sollte mal jemand denen von m$ den begriff fairheit definieren... del/FTF quelle und link: Werbung |
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| Microsoft zahlt dem Medien- und Online-Konzern AOL Time Warner als Teil eines Vergleichs zur Beilegung der Netscape-Kartellrechtsklage 750 Millionen US-Dollar (630 Millionen Euro). Dies haben die beiden Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt. Das Softwareunternehmen wird AOL Time Warner als Teil des Vergleichs auch eine kostenlose siebenjährige Lizenz für die Browsing-Technologie von Microsoft überlassen. Die Klage war im Januar 2002 von America Online für ihre Tochterfirma Netscape Communications eingereicht worden. Netscape hatte Ende der 90er Jahre seine führende Stellung bei Web-Browsern an Microsoft verloren. In der Klageschrift wird Microsoft vorgeworfen, widerrechtlich sein Betriebssystem Windows mit dem Internet Explorer verknüpft und damit versucht zu haben, das Netscape-Programm vom Markt zu verdrängen. http://www.heise.de/newsticker/data/anw-30.05.03-000/ |
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