Deutschland wird sich nicht an einer Irak-Friedenstruppe zusammen mit Polen und Dänemark im Irak beteiligen. Dies habe Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) am Mittwoch im Bundeskabinett bekräftigt, teilte Regierungssprecher Bela Anda in Berlin mit. Polen hatte ohne Absprache mit der Bundesregierung Deutschland als Teilnehmerland an einer Friedenstruppe im Irak ins Spiel gebracht.
Dabei ging es konkret darum, das deutsch-dänisch-polnische Korps an einer Irak-Friedenstruppe zu beteiligen. Dazu sagte Regierungssprecher Anda sagte, für eine solche Aufgabe seien "Maßstäbe" erforderlich, die das Korps nicht habe.
Ein Sprecher von Verteidigungsminister Struck ergänzte, das 1999 gegründete Korps befinde sich noch im Aufbau und benötige für Einsätze eine Nato-Zertifizierung. Die entsprechende Prüfung für das Korps beginne im September 2003 und werde erst 2005 abgeschlossen sein.
Warschau: Bestehen nicht auf Bundeswehr
Polen hatte zuvor nach Kritik aus Berlin seine Vorschläge für eine deutsche Beteiligung im Irak relativiert. Polens Außenminister Wlodzimierc Cimoszewicz sagte nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Colin Powell in Washington, sein Land bestehe nicht auf einer Beteiligung der Bundeswehr. Warschau wollte ursprünglich gemeinsam mit Dänemark und Deutschland die polnische Besatzungszone im Irak sichern. Das Kommando sollten die Polen haben.
Die Bundesregierung wollte dieses Szenario überprüfen, zeigte sich allerdings sichtlich verärgert auf den überraschenden Vorschlag. Das sei mit Berlin nicht abgestimmt gewesen, sagte Verteidigungsminister Peter Struck (SPD). Eine Entscheidung brauche eine lange Prüfphase. "Und klar ist, dass dafür ein Bundestagsmandat nötig ist", so Struck.
Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedbert Pflüger, nannte den polnischen Vorschlag "konstruktiv und interessant". Die Offerte sei geeignet, Spaltungen in Europa wie im transatlantischen Verhältnis abzubauen, sagte er in einem Interview.
In der internationalen Truppe im Irak soll neben den USA und Großbritannien das künftige EU-Mitglied Polen auf Wunsch der USA einen von drei Militärsektoren kontrollieren. Polen hatte den Irak-Krieg unterstützt. Deutschland gehört zu den Kriegsgegnern.
Powell kommt nach Berlin
Das US-Außenministerium bestätigte unterdessen, dass Colin Powell am 16.Mai Berlin besuchen wird. Es ist der erste Deutschland-Besuch des US-Außenministers nach dem Irak-Krieg, der die deutsch-amerikanischen Beziehungen immer noch schwer belastet.
Struck bezeichnete seinen Besuch in den USA, bei dem er auch mit Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zusammentraf, als Erfolg. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen seien "auf dem Weg der Normalisierung". Die Zahl der Soldaten zum Schutz der US-Einrichtungen in Deutschland werde reduziert. Rumsfeld habe auch über den geplanten Abzug von US-Truppen aus Deutschland berichtet und versichert, dass das nicht als "Strafaktion" zu verstehen sei. Grund seien Sparmaßnahmen bei US-Standorten auf der ganzen Welt.
Deutscher Kuwait-Einsatz reduziert
Nach bis zu viermonatigem Einsatz in Kuwait während des Irak-Kriegs sind am Dienstag rund 130 von 220 Bundeswehrsoldaten nach Deutschland zurückgekehrt. Sie landeten am Abend auf dem Flughafen in Hannover-Langenhagen. Die meisten stammen aus dem ostwestfälischen Höxter. Nach Ende des Irak-Krieges würden in Kuwait nicht mehr so viele Kräfte benötigt, hieß es in Berlin. Aktiv im Einsatz bleiben zwei der sechs "Fuchs"-Spürpanzer.
10.05.2003, 12:02
#
2
NullPlan
Registriert seit: 09.01.2003
Beiträge: 16
"Besatzungszone"??????? Polen????????
Wo leben die denn?????
Die Zeiten sind denk ich vorbei?????
10.05.2003, 12:23
#
3
_Macromonium_
Urgestein
Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.466
Ich glaub die Polen sind zur Zeit in einer anderen Dimension.
Naja, wer hoch hinaus will, kann ganz schnell ganz tief fallen.
Früher das Land, dem geholfen werden musste, und seit sie sich bei der Weltmacht eingeschleimt haben meinen sie, sie wären die größten.
Fazit:
genau, hauptsache Schröder und CO lassen sich doch nicht noch über den Nuckel ziehn von die Amis :evil2: :evil2:
10.05.2003, 14:13
#
5
Knorpelgeier
Registriert seit: 23.02.2003
Beiträge: 477
Hallo zusammen
Ich würd nicht einen Soldaten oder einen Cent darunterschicken. Sollen die die was kaputt gemacht haben doch alles bezahlen. Wir haben da unten nichts verloren genauso wenig wie unser Geld.
10.05.2003, 14:54
#
6
shadowrunner
Registriert seit: 20.01.2003
Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
Mich stimmen die Beiträge, die ich zu diesem Thema bis jetzt gelesen habe, traurig und entsetzt.
@Knorpelgeier: Haben die Menschen im Irak den nicht das Recht in Freiheit und Frieden zu leben? Sind sie den weniger wert als wir? Wir sind von Amerika schon einmal befreit worden. Dank Amerika geht es uns heute so gut! Amerika hat sich in der Vergangenheit, in der Gegenwart und hoffentlich auch in der Zukunft für Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenrechte eingesetzt. Amerika ist die zweitälteste Demokratie in der Welt! Alle Fortschritte, die in den letzten 250 Jahren in Bezug auf Bürgerrechte, Menschenrechte, Demokratie, Gesetzte sind entweder von den Amerikanern gemacht worden oder von den Amerikaner aus der Antike wiederentdeckt worden. Den Menschen im Irak geht es jetzt besser als unter Saddam. Das ist das einzige was zählt
10.05.2003, 15:24
#
7
Knorpelgeier
Registriert seit: 23.02.2003
Beiträge: 477
Hi Shadow
Das stimmt schon das es den im Irak besser geht. Aber wie dir schon aufgefallen ist haben aber schon mächtig viel gegen die Amis demonstriert. Und ich meinte wegen kein Geld schicken weil die Amis jetzt wieder Geld wollen aber wir dafür nix an Enfluss haben. Und das ist es was mich immer sauer macht. Das ist das selbe wie in der Eu wir zahlen so ziemlich die grössten Betreige und haben doch nichts zu sagen. cu
10.05.2003, 15:32
#
8
shadowrunner
Registriert seit: 20.01.2003
Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
Die Amerikaner haben den Irakern das Recht gebracht zu demonstrieren, das ist ihr gutes Recht.
Würden wir Soldaten in den Irak schicken, hätten wir etwas zu sagen. Die USA haben 80 MILLIARDEN für den Krieg und für humanitäre Projekte ausgegeben, weiter 10 MILLIARDEN werden folgen. Amerika hat also 90 MILLIARDEN dafür ausgegeben den Irakern die Freiheit zu geben.
10.05.2003, 15:55
#
9
Knorpelgeier
Registriert seit: 23.02.2003
Beiträge: 477
Da sind gute Argumente aber soweit ich die Nachrichten verfolge sind aber bisher keine Beweise vorgelegt worden weswegen die da eigentlich einmaschiert sind. Und ich glaube das es die Amreikaner nicht von Anfang an aus Menschenliebe getan haben. Aber ich glaube nicht das die Amis ohne Grund soviel Geld da ohne Grund Reinstecken. Ich hatte gestern mitbekommen das die eine eigene Ökfirma beauftragt haben dort nach Öl zu bohren. Ich denk mir mal das Geld das sie Vorne Investiern sich hinterum über das Öl wieder zurück holen. cu
10.05.2003, 16:16
#
10
shadowrunner
Registriert seit: 20.01.2003
Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
Warum? Amerika hat schon oft bewiesen, das es nicht nur aus eigenen Interessen handlet ( z.b im Amerikanischen 1861-1865 Bürgerkrieg, wo 600000 Unionssoldaten ihr Leben für die Befreiung der Sklaven opferten, oder die Unterstützung Deutschlands nach dem 2 Weltkrieg)
@Thema Öl: Amerika kann seinen eigenen Bedarf an Erdöl leicht aus eigenen Quellen decken. Das meiste Öl aus der Region geht nach Europa und Japan.
Die Ölindustrie hat nur 0,3% Anteil am BSP der USA.
Und selbst wenn es so wäre: Die Iraker werden ja für das Öl bezahlt. Es wird ihnen nicht gestohlen.
10.05.2003, 17:05
#
11
Knorpelgeier
Registriert seit: 23.02.2003
Beiträge: 477
Ja toll die Unterstützung.Und wieviel Bimben haben sie und damals dafür auf den Kopf geworfen wieviel Städte wurden fast Ausradiert. Und jetzt haben sínd wir so Multikulturell geworden das immer mehr Deutsche Wörter durch Englische oder Amerkanische Wortr ersetzt wurden und noch werden. cu
10.05.2003, 18:33
#
12
hyrican
Registriert seit: 19.10.2002
Beiträge: 3.109
Die Propagandamaschine der USA scheint gut zu funktionieren.
Wer glaubt solchen Blödsinn wie die "Uneigennützigkeit und Menschlichkeit der USA" beim Einmarsch im Irak.
Bush wurde bei den Wahlen von der Waffenindustrie gestützt und wollte seine Schuld damit bezahlen das er dieser Industrie einen Aufschwung verschafft.Ein hervorragender Vorwand waren die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak.Dann haben sie gegen den Willen der Welt eine Invasion gestartet.Weil die Massenvernichtungswaffen nicht gefunden wurden versucht man diese Invasion mit dem Argument der "Freiheit für die Iraker" zu rechtfertigen.Und so ganz nebenbei holt man sich die Macht über das Öl(Deshalb haben die auch 90Milliarden ausgegeben).Jetzt verteilt man den Kuchen äh Irak und damit es nicht so offensichtlich ist holt man sich Polen dazu.Niemand der klar im Kopf ist glaubt solche Ammenmärchen wie "das Öl gehört den Irakern".Das sieht nur so aus.Die Amerikaner werden schon mit den Irakern Verträge abschließen die die Iraker dazu verdonnern ihr Öl an die Amis abzugeben.
Es geht schließlich nicht darum den Ölbedarf der Amis jetzt zu decken sondern um die Zukunft.Schließlich baut Amerikas Industrie auf Öl als Energielieferant auf und laut den bekannten Statistiken reicht das Öl nicht mehr weit.
Die Unterstützung Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg ist auch son Ding.Uneigennützig war das mit Sicherheit nicht.Die wollten doch nur in Europa einen Fuß in der Tür haben und Deutschland mit seiner zentralen Lage hat sich angeboten.Außerdem war damals kalter Krieg und son Zeug,da gings eher darum den Kommunisten zu beweisen das man ihnen haushoch überlegen ist.
Ich hör mal lieber auf sonst wird der Post zu lang.
hyrican
10.05.2003, 20:30
#
13
shadowrunner
Registriert seit: 20.01.2003
Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
Schade wenn das deine Meinung über Amerika ist.
1. Bush ist nicht von der Waffenindustrie gestützt worden. Er hat z.b die Waffengesetzte für Handfeuerwaffen verschärft.
2.Massenvernichtungswaffen sind zwar bis jetzt noch nicht gefunden worden, doch was ist daran verwunderlich? Der Irak ist so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen. Was man sucht, hat im Endeffekt in einem Kühlschrank Platzt. Sadam hat B und C Waffen (Milzbrand, Pocken, Beulenpest; Tabun, Sarin, Senfgas VX und ZyklonD [Mit dem wir Deutschen so unsere Erfahrungen haben, damals war es aber ZyklonB]). Eingesetzt hat er diese Waffen gegen die Iraner (eine halbe Million Tote) und gegen die Kurden (50000 Tote, viel leiden noch an den Folgeschäden). 1998 haben unabhängige UNO Inspektoren Irakische Lager für Gasgranaten, Labors, Schutztanzüge, Bakterienkulturen, C-Waffen und deren Einsatzpläne gefunden, daraufhin wurden die UN Insektoren ausgewiesen.
3.Öl wie gesagt 0,3%. Das das meiste Öl aus der Golfregion kommt hast du anscheinend nicht gedacht . Das Frankreich und Russland bereits Vertäge mit dem Irak hatten und die von dem Amerikaner bestätigt worden sind weißt du auch nicht. Ach ja, die Deutsche, die Europäische Industrie braucht mindestens genausoviel Erdöl wie die Amerikanische. Wo das wohl herkommt??
Wenn die Amerikanische "Welteroberungspolitik" das Ergebniss hat, Diktatoren und Massenmörder wie Hitler, Stalin und Saddam beseitigt werden, unterdrückte Völker befreit werden und die Menschen in Demokratie leben können, bin ich den Amerikanern sehr dankbar!!!
10.05.2003, 21:42
#
14
hyrican
Registriert seit: 19.10.2002
Beiträge: 3.109
Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Wenn die Amerikanische "Welteroberungspolitik" das Ergebniss hat, Diktatoren und Massenmörder wie Hitler, Stalin und Saddam beseitigt werden, unterdrückte Völker befreit werden und die Menschen in Demokratie leben können, bin ich den Amerikanern sehr dankbar!!!
Klasse!Du bist also damit einverstanden das sich die Amerikaner als Weltpolizei aufspielen,die Meinung der halben Weltbevölkerung(in vielen dieser Länder herrscht auch Demokratie)ignorieren und überall einmarschieren wo es ihnen gefällt unter dem Vorwand andere Länder befreien zu wollen.Ist natürlich auch eine Einstellung aber garantiert keine die ich teile!!!
Das sich Amerika für die Demokratie auf der Welt stark machen will finde ich gut(wenn es denn so ist) aber die Art und Weise wie sie es durchsetzen wollen ist nunmal grundverkehrt.Das hätte man auch anders schaffen können.Gewalt erzeugt IMMER Gegengewalt deshalb bin ich gegen Kriege.
Zu den innenpolitischen Geschichten der Regierung Bush sage ich nichts weiter,zukünftige Statistiken werden zeigen ob das was er getan hat gut ist oder nicht.Im übrigen glaube ich nicht das er die Waffengesetze freiwillig verschärft hat.
Ja genau,Saddam hat seine Massenvernichtungswaffen/Kühlschranke im Sand verscharrt und die Amerikaner mit ihrer ach so überlegenen Technik finden sie nicht,du gestattest das ich lache.Warscheinlich haben die amerikanischen Soldaten den Sand über den Kühlschränken beim Einmarsch noch festgetreten.
Wäre auch ziemlich frech gewesen die Ölverträge zu kündigen,dann würde man ja sofort sehen das Bush nicht der große Wohltäter ist.Außerdem geht es trotz allem um Macht.Wenn Europa sein Öl aus dem Irak bezieht hat Bush jetzt die Macht Europa wirtschaftlich unter Druck zu setzen.Ich sage nicht das er es tut aber ich bin der Meinung er wird sich eine solche Gelegenheit nicht entgehen lassen Amerikas Macht weiter auszubauen.
hyrican
10.05.2003, 22:29
#
15
shadowrunner
Registriert seit: 20.01.2003
Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
Gewalt erzeugt immer Gegengewalt? Ja ja das mag zwar bei der Kneipenschlägerei stimmen, doch in der Weltpolitik? Beispiele dafür gibt es genug. So z.b Japan, das noch dem 2 Weltkrieg (trotz Gewalt) zur führenden Industrienation Asiens, eine Starke, westliche Demokratie und ein FREUND Amerikas war. Oder Deutschland: Als Deutschland befreit wurde hat auch keiner gejubelt, trotzdem sind wir alle froh von den Nazis befreit worden zu sein. Oder Deutschland nach dem 30 Jährigen Krieg. Oder der Amerikanische Unabhängikeitskrieg.
Amerika hat sich die Rolle als Weltpolizist nicht ausgesucht (siehe Monroe Doktrin) sondern ist faktisch dazu gezwungen worden (vor allem von uns Deutschen).
Der Nahostproblematik ist sich Amerika durchaus Bewusst. 40 Jahre, seit der Gründung des Staates Israel (auch daran waren wir Deutschen beteiltig allerdings nicht so wie wir es heute gerne hätten, da wir zuvor die Juden depotierten und vergasten [Eine Sache die Sadam auch gerne gehabt hätte]) hat Amerika zusammen mit Europa versucht das Nahostproblem (auf das du wohl mit Gewalt=Gegeangewalt anspielst und recht hast) zu lösen. Das es nicht funktioniert hat, daran hatte Sadam einige Schuld. Vielleicht ist eine Lösung jetzt möglich.
Man hat noch nicht richtig begonnen , nach Waffen zu suchen, da die 3 Amerikanischen Divisonen andere Aufgaben, hauptsächlich humanitärer Art haben. Sie WERDEN gefunden werden.
Leider gibt es keine Lösung. Glaubst du nicht die Amerikaner hätte es nicht lieber gehabt, Saddam loszuwerden, ohne einzumarschieren? (Beispiel Fidel Castro, der ist immer noch an der Macht, obwohl man schon alles versucht hat ihn loszuwerden). Hätte die gesamte Welt Druck auf Sadam ausgerichtet, wäre eine gewaltfreie Lösung möglich gewesen
ES HAT AMERIKA GELD,SYMPATIEN UND TOTE GEKOSTET
Weißt du eigentlich, vieviel Geld Amerika jährlich an Staaten der 3.Welt zahlt um die dortige Bevölkerung zu Unterstützen (sofern sie eine Demokratische Regierung besitzt) Dagegen die 15 milliarden Haushaltsloch, die wir in Deutschland haben, ein WITZ.
In diesem Sinne:
GOD BLESS AMERICA
AND
11.05.2003, 00:18
#
16
THE ONE
Ehemaliger Mod
Registriert seit: 31.08.2002
Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Warum? Amerika hat schon oft bewiesen, das es nicht nur aus eigenen Interessen handlet ( z.b im Amerikanischen 1861-1865 Bürgerkrieg, wo 600000 Unionssoldaten ihr Leben für die Befreiung der Sklaven opferten, oder die Unterstützung Deutschlands nach dem 2 Weltkrieg)
Schlechtes Beispiel. Insbesondere im amerikanischen Bürgerkrieg ging es primär um die Verteidigung machtpolitische und wirtschaftliche Interessen. Es ist einfach naiv und falsch zu behaupten, dass hier 600000 Weisse ihr Leben für Schwarze geopfert hätten. http://www.first-virginia.de/Ursachen/Ursachen.htm
Zitat:
Wenn die Amerikanische "Welteroberungspolitik" das Ergebniss hat, Diktatoren und Massenmörder wie Hitler, Stalin und Saddam beseitigt werden, unterdrückte Völker befreit werden und die Menschen in Demokratie leben können, bin ich den Amerikanern sehr dankbar!!!
Die USA hat Stalin nicht beseitigt, eher sogar mit ihm kooperiert, als es um gemeinsame Interessen ging. Saddam haben sie selbst installiert.
Zitat:
Weißt du eigentlich, vieviel Geld Amerika jährlich an Staaten der 3.Welt zahlt um die dortige Bevölkerung zu Unterstützen (sofern sie eine Demokratische Regierung besitzt) Dagegen die 15 milliarden Haushaltsloch, die wir in Deutschland haben, ein WITZ.
Und wenn Du 1 Mio Euro spendest ist das nach Deiner Logik ein noch viel größerer Witz.
Merkst Du was?
BRD: 0,26 % des BSP für Entwicklungshilfe
USA: 0,11 % des BSP für Entwicklungshilfe
(199
11.05.2003, 00:24
#
17
delforcer
...ist anders...
Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.121
(diese moege wie spam wirken aber es muss raus)
welcher normal denkende mensch ist auf seiten der amis.
die rede von demokratie ist mehr als laecherlich und amerika ist der terror-brueter ueberhaupt. was soll der scheiss?
was man liebt verteidigt man?
bist du amerikanischer abstammung (auch wenns am ende eh nichts amerikanisch gibt...)
del
FTF
11.05.2003, 00:36
#
18
THE ONE
Ehemaliger Mod
Registriert seit: 31.08.2002
Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
Zitat:
Zitat von delforcer
die rede von demokratie ist mehr als laecherlich
Stimmt. Sollte eigentlich klar sein, dass eine Demokratie im Irak nicht zu mehr Menschenrechten führen würde, wenn die mehrheitsbildene Bevölkerungsgruppe der Schiiten den fundamental-religiösen Gottesstaat fordert. Demokratie kann eben auch bedeuten, dass 51% entscheiden, dass die restlichen 49% unterdrückt werden.
11.05.2003, 01:48
#
19
mercilessharnisch
Gastposter
Amerika und Demokratie, ich lach mich tot. Die haben eine Plutokratie (Vorherrschaft der Vertreter von Reichtum und Macht). Seit Bestehen der USA wurde immer wieder Krieg in andere Länder geschleppt um Demokratie zu verbreiten. In Wahrheit ging es immer nur darum anderen Ländern die Unabhängigkeit zu nehmen, deren Resourcen zu kontrollieren und die Vormachtstellung der USA mit allen Mitteln zu sichern. Ein Land nach dem anderen wird gekauft (offiziell: Hilfe), um diese Länder gefügig zu machen und bei wichtigen Entscheidungen auf ihrer Seite zu haben. Kurz vor dem Irakkieg, als bei der UN-Sicherheitsratversammlung die USA ihre angeblichen Beweise über Massenvernichtungswaffen vorgelegt haben (welche 10 Jahre alt waren aus einer Studentenarbeit), konnte man deutlich sehen wer abhängig von der USA ist oder nicht. Ich habe selten so viel Arschkriecherei gesehen wie dort. Die wirtschaftlich schwächsten Länder konnten besonders gut kriechen (Kamerun, Polen, Türkei usw. Mir ist echt schlecht gworden. Die einzigen, die den Mumm hatten voll dagegen zu halten war Syrien. Die haben auch den Terror von Israel gegen Palestina angesprochen und sollte genauso behandelt werden wie der Irakische.
Außerdem wurden die Komponenten für die Biowaffen von den USA geliefert, damit Saddam sie gegen den Iran einsetzt. Wenn Saddam wirklich jetzt noch solche Waffen hätte, hätte er sie auch benutzt. Er hat ja nicht einmal die Mittel für herkömmliches Militär gehabt (nur veraltete Technik). Das erste was jetzt den Amerikanern einfällt, ist das Embargo für das Öl aufzuheben. Das ist das wahre Gesicht der USA! Der selbe Spaß läuft in Afganistan ab. Da geht es um die riesigen neu entdeckten Ölvorkommen am Kaspischen Meer und dem Verlauf einer neuen gigantischen Pipeline die nicht über russisches und Schurkenstaaten Gebiet gehen soll. So eine Marionettenregierung ist schon was feines. Als nächstes ist China dran.
Deutschland wurde befreit? Wir sind immer noch eine Besatzungszone! Amerika und England kann übrigens das Ergebniss unserer Bundestagswahl annullieren, wenn es ihnen nicht gefällt. So befreit sind wir!!! Solange nicht der letzte amerikanische Soldat hier verschwunden ist, ist das noch so. Ich bin nicht auf die Straße gegangen um die russischen gegen die amerikanischen Besatzer einzutauschen. Und von amerikanischen Freunden kann auch keine Rede sein, denn Freunde akzeptieren die Meinung des anderen und kommen den anderen entgegen. Siehe Klimakonferenz. Denn Herrenmenschen haben es ja nicht nötig auf den Rest der Welt zu hören.
Wir brauchen dringend eine europäische Armee um einen militärisches Gleichgewicht zu erzeugen und dem amerikanischen Treiben ein Ende zu setzen.
Harnisch
11.05.2003, 02:36
#
20
Spunky
Registriert seit: 18.03.2003
Beiträge: 1.423
Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Amerika hat sich in der Vergangenheit, in der Gegenwart und hoffentlich auch in der Zukunft für Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenrechte eingesetzt.
Demokratie: Die USA und England haben ihre demokratische Minderheit in der UN ignoriert und sind alleine losgezogen!
Frieden: Die UN-Inspekteure haben mehrfach betont, dass ein friedliche Lösung möglich wäre und die von den Amerkanern vorgelegten Beweise teilweise falsch/gefälscht waren! Amerika wollte Krieg und nicht Frieden! (siehe wirtschafltiche Interessen).
Freiheit: Setzt Dich mal in den USA mit nem Bier auf eine Parkbank, dann weist Du, wie frei man in den USA ist!
Menschenrechte: Ähm ... ist Dir bekannt, dass es in den USA noch die Todesstrafe gibt?
Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Sadam hat B und C Waffen (Milzbrand, Pocken, Beulenpest; Tabun, Sarin, Senfgas VX und ZyklonD....
Diese Waffen wurden dem Irak von den Amis verkauft! (Quelle GEO, wenn es Dich interessiert, suche ich Dir den Artikel nochmal raus!)
Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Wenn die Amerikanische "Welteroberungspolitik" das Ergebniss hat, Diktatoren und Massenmörder wie Hitler, Stalin und Saddam beseitigt werden, unterdrückte Völker befreit werden und die Menschen in Demokratie leben können, bin ich den Amerikanern sehr dankbar!!!
Die amerikanische Regierung tut nichts, aber auch gar nichts aus purer Menschenliebe. Es geht dabei immer um die Wirtshaft. Daher geht es den Amis auch wirtschaftlich gesehen immer relativ gut...
Um zum Thema zurückzukommen:
Ich bin für den Einsatz der Deutschen im Irak, allerdings nur unter der Führung der UN!!! Solange die USA das Sagen hat, bin ich gegen eine Beteiligung.