| | # 1 |
| ...ist anders... Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.120
| Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte Dieses kurze Essay erklärt, weshalb Sie keine proprietären Dateiformate, wie z.B. Microsoft Word, Excel oder Powerpoint verwenden sollten, um Ihre Arbeit an Dritte weiter zu geben. Im Arbeitsprozess Falls Sie in einer verteilten Arbeitsgruppe arbeiten und auf die Mithilfe, Korrekturen, Zuarbeit von anderen angewiesen sind, muß man sich zuerst auf ein allgemein gültiges Datenaustauschformat verständigen, damit jedes Mitglied der Arbeitsgruppe Änderungen und Ergänzungen am gemeinschaftlichem Dokument machen kann. Jeder Mitarbeiter muß die Software besitzen, die das gewählte Format bearbeiten kann. Als Beispiel, wenn alle Mitarbeiter Microsoft Word verwenden müssen, werden Zwänge und eventuell Abhägigkeiten zu Microsoft Windows auferlegt, die oftmals in anderen Betrieben nicht gewünscht sind, oder gar eine Nötigung darstellen können. Es stellt eine klare Nötigung oder Erpressung dar, wenn ein Computernutzer oder Betrieb gezwungen wird, unter Umständen beim Wettbewerber im Markt ein Produkt, wie z.B. Microsoft Windows (98, ME, 2000, XP) und ein Office-Produkt zu erwerben. Oder möchten Sie Ihrem Wettbewerber Geld in den Rachen werfen? Dokument-Verteilung Das Distribuieren eines Dokumentes ist eine andere Seite derselben Sache. Zumeist kann man beim Verteilen eines Dokumentes nicht davon ausgehen, daß alle möglichen Empfanger eines Dokumentes dieselbe Software zum Lesen und Verwerten ihr Eigen nennen. Sollte dies wider Erwarten doch der Fall sein, dann ist auf Grund von Versionsdifferenzen der Software das übermittelte Dokument unter Umständen nicht lesbar. Gerade Microsoft ist bekannt dafür, eine Vielzahl von Änderungen des MS-Word Dateiformates in den vergangenen Versionen so gestaltet zu haben, das selbst Word-Versionen die eigenen Formate nicht mehr lesen konnten. Dies nötigte meist den Anwender zu einem teuren Update. Praktisch heißt dies, Sie nötigen den Empfänger Ihres Dokuments, entweder Microsoft Word und das dazugehörige Betriebssystem zu kaufen oder kriminell zu kopieren, um in der Lage zu sein, Ihr Dokument zu lesen. Glücklicherweise existieren freie und offene Dateiformate, die diese Implikationen nicht in sich tragen. Hier ein paar Beispiele:
Vertrauenswürdigkeit Aktuell bearbeitete MS-Word Dokumente enthalten mehr als die sichtbaren Informationen, d.h. mehr als nur Text, Formatierungen, Bilder, Zahlen oder Formeln und Berechnungen. Es sind zudem noch Änderungen, Streichungen, gelöschte Objekte oder gar ganze Speicherabzüge von schnellgespeicherten Objekten vorhanden. Es ist sicherlich nicht in Ihrem Interesse, daß Sie Daten und Dokumentpassagen, die sich absichtlich vor einem Versenden eines MS-Office Dokumentes gelöscht hatten, beim Empfänger wieder finden sollen. Es könnten ja interne Margen-/Profitberechnungen, Ihre Preisfindungen oder innerbetriebliche Informationen enthalten sein, vermeintlich gelöscht. Doch da wiegen Sie sich in falscher Sicherheit. Ist Ihnen schon aufgefallen, daß Word-Dokumente niemals "kleiner" werden? Damit meine ich den Speicherplatz, den ein Word-Dokument auf der Festplatte verwendet. Nein? Aber bitte achten Sie doch mal darauf. Der Effekt ist erstaunlich! Die Erklärung ist überraschend: In Word werden Textpassagen, Blöcke, Tabellen, die Sie löschen, nicht wirklich gelöscht. Diese Objekte werden nur als "nicht anzuzeigen" markiert und verbleiben für eine mögliche "Entlöschung" durch "Revision" oder "Undo" im Dokument. Es ist mit Aufwand verbunden, dieses nicht dokumentierte Verhalten von Word zu umgehen und solche Passagen abschliessend und endgültig zu entfernen. Prominentes Beispiel hierzu: Das Ingenieurbüro, welches die Aufgabe hatte, die Machbarkeit einer Transrapid-Strecke in Nordrhein-Westfalen zu begutachten, bediente sich der der im Internet veröffentlichten Studie aus Bayern als Vorlage für das Gutachten. Dort wurde dieselbe Studie ausgearbeitet. Der Vorgang ist einem Journalisten aufgefallen, der das originale Word-Dokument der nordrhein-westfälischen Studie aus dem Internet erhielt und die "Textrevision" aufrief. Alle geänderten und gelöschten Passagen kamen wieder zum Vorschein - mit großem Schaden für die Verfasser. Zudem können sich Makroprogramme auf der Seite des Zielrechners auch negativ auswirken. Daher sollte man tunlichst von der Veröffentlichung von Word Dokumenten Abstand nehmen, sei es noch so bequem. Verwenden Sie vielmehr: PDF, ASCII, HTML, XML oder OpenOffice XML. bericht geht noch weiter, bitte bei informationsquelle/link und der rest des artikel auf den link gehen. informationsquelle/link und der rest des artikels: http://www.pl-berichte.de/edit/apr2003a.html es werden noch weitere aspekte beschrieben, wie:
ein blick lohnt sich! und etwas zu einem anderen office hatte ich mal in dem forum hier vorgestellt.
auch wenn man auf den banner klickt kommt man direkt zu startseite! del FTF [Kein Bild? Bitte lesen!] |
|
| | # -- |
| netzwelt.de | |
| | # 5 |
| FluffileinNervSpambot #2 Registriert seit: 14.11.2002 Ort: Freistaat Bayern
Beiträge: 1.706
| ich bin vor kurzem auch auf Open office umgestigen, hab aber gehört, das es nur auf Linux Rechnern wirklich besser ist, und auf Windows Rechnern nur eingeschränkt verwendet weden kann, bin aber bisher vollkommen zufrieden damit, musste es aber auch noch nicht allzuofft verwendet. *sichgradefragendobernichtdochaufLinuxumsteigensol l* |
|
| | # 6 |
| Netzweltpionier Registriert seit: 07.12.2002 Ort: Em Alde Nüss
Beiträge: 2.661
| Mal ein Hinweis zu den mit Office angelegten Dokumenten. Das Speichern der Zusatzinformationen ist nix heimliches, sondern auch beschrieben. Es geschieht beim Schnellspeichern (Symbol oder Befehl) und ermöglicht das Rückverfolgen von Fehlern, und der Dokumentation des Ursprungs. Mit dem Befehl "Speichern unter ..." werden Zusatzinfos nicht mitgespeichert. Bereits mit diesen Infos gespeicherte Dokumente kopiert man und fügt sie in ein leeres Dokument ein. Auch dann sind keine Zusatz-Infos mehr vorhanden.
__________________ |
|
| | # 7 | |
| Gastposter | Zitat:
| |
|
| | # 8 |
| Registriert seit: 19.10.2002
Beiträge: 3.109
| Was ist denn da umständlich?Man erstellt ein Projekt und wenn man fertig ist geht man auf Datei-speichern unter ,nimmt wenn man will auch noch ein anderes Format(html,asc,txt,ist alles auswählbar) und speichert. So viele alte und große Dokumente die gefährliche Löschungen oder Bearbeitungen haben kann man doch gar nicht haben,außerdem ist das eine einmalige Aktion. Ich seh keinen Grund deswegen auf MS Office zu verzichten. hyrican |
|
| | # 9 |
| Registriert seit: 28.01.2003
Beiträge: 429
| Für mich gibt es 3 wichtige Punkte: 1) Der Textsatz unter Word ist eine Zumutung. Für Briefe, kurze Texte oder Flyer mag es ja gehen. Aber einen vernünftigen Artikel oder guten Mehrspaltentext kann man Word nicht verwenden. Der Algorithmus für den Blocksatz produziert häßlichste Ergebnisse. Nur als ein Beispiel. 2) Konsistenz ist auch nicht gerade Words Stärke. Es wird zwar besser, aber ich höre immer noch beschwerden wegen 'springenden' Bildern und ähnlichen Überaschungen. So etwas läßt sich bei WYSIWYG-Programme de facto so gut wie gar nicht vermeiden. 3) Wenn Word für längere Texte geeigent wäre würde es 'Paragraph' oder 'Article' heißen. Der Speicherbedarf und die Komplexität des Programmes steigen prinzipsbedingt mit Anzahl der Seiten drastisch an. Das geht zwangsläufig auf die Stabilität. Für kürzere Sachen verwende ich OpenOffice, obwohl es zwar die gleichen Probleme aufweisen (muß), für längere LaTeX. Man findet zwar schwere Zugang, aber es braucht auch bei 100 oder mehr Seiten kaum Ressourcen, ist stabil solange es der Texteditor ist, produziert typographisch hervorrangende Ergebnisse und ist nicht um sonst absolute Empfehlung unseres Rechenzentrums zur Abgabe von Diplomen und anderen Dokumenten. |
|
| | # 10 |
| Netzweltpionier Registriert seit: 07.12.2002 Ort: Em Alde Nüss
Beiträge: 2.661
| Es wird immer Programme geben, die in Einzeldisziplinen eine besondere Qualität haben. Insofern behauptet ja auch niemand, man soll Word für DTP benutzen, oder für sonstige aufwendige Layouts. Das wär ja fast so schlimm, wie mit Paint Grafiken zu bearbeiten. Das Anwachsen des Speicherbedarfs für Office-Dokumente nach mehrfacher Bearbeitung hatten wir schon und auch wie man´s verhindert. Die Stärken liegen eindeutig in der guten Zusammenarbeit der verschiedenen Officeanwendungen. Die kann man nicht wegleugnen.
__________________ |
|
| | # 11 |
| Netzweltpionier Registriert seit: 07.12.2002 Ort: Em Alde Nüss
Beiträge: 2.661
| Was mir grad mal so auffällt, auch mit Blick auf einige andere Threads. Einen "Glaubenskrieg" MS vs OS sollte man hier bitte nicht beginnen. Beides hat seine Existensberechtigung, beides hat Vor- und Nachteile. Sehr oft wird bemängelt, dass jedes Microsoftprodukt Eigenwerbung macht. Aber welches Produkt macht das nicht ? Das ist doch wohl klar, dass fast alles was ich kaufe auch ein Werbeträger für den Hersteller ist. Bedenklich finde ich höchstens, dass MS schon fast eine Monopolstellung hat. Aber das ist eine wirtschaftliche Frage, die auch entsprechend diskutiert werden könnte. Und in dem Zusammenhang freu auch ich mich über jeden anderen Anbieter, der gute Produkte als Konkurrenz zu MS anbietet. OpenOffice ist z.B. sowas.
__________________ |
|
| | # 12 | |
| ...ist anders... Threadstarter Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.120
| Zitat:
unterschied, open office ist kostenlos, sprich du gehst auf die seite und ziehst es dir, fertig, kosten sind nur deine internetberbindung die du eh hast. also es kostet dich nichts! zum zweiten, ist auch nicht richtig. oder denkst du hans-peter der frisch einen rechner hat, weiß etwas von openoffice zum beispiel? tut er wahrscheinlich nicht, weil seine bekannten es auch nicht wissen. in dem punkt sind die meisten leute wie lemminge, sprich sie rennen dem einen hinterher, ohne wirklich zu wissen das es auch noch andere sachen gibt. daher haben die scheinbar eine monopolstellung, und na ja da kann man den leuten eben was anderes zeigen, ob sie es dann auch dann verwenden ist allein ihre sache. na ja... del FTF | |
|
| | # 13 |
| Registriert seit: 14.05.2003
Beiträge: 46
| ??? kann Eure Intention nicht ganz nachvollziehen...das erinnert mich an an eine Gruppe von "Usern", die sich meiner Meinung nach wie fundamentalistische Vereinigungen zusammen tun und lediglich ein Schild ins Internet halten, auf dem steht"DAGEGEN"... ich kann die Anfeindung monopolistischer Machenschaften nicht nachvollziehen, da MONOPOL etwas anderes bedeutet.. hmmm...ich finde dieses hat ein neues eigenständiges Thema verdient, oder???!!! :wink: |
|
| | # 14 |
| ...ist anders... Threadstarter Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.120
| monopole sind gut, auch wenn sie ihre stellung ausnutzen uns mies sind? beispiel deutsche post, da koennt ich so ausrasten, einfach nur mies. sprich der kunde ist eh dumm, kann nicht laufen und so weiter, da koennt ich so ausrasten, grade die deutsche post... es ist scheisse dass m,an dort keine auswahl hat, denn weiss man, wer briefe verschicken will muss zu mir kommen, egal wie schlecht ich bin. kundenfreundlichkeit? ha das ich nicht lache... mir wurde erst heute gesagt ich antimonopol'er und ja das bin ich wirklich. da ich die freie auswahl haben will... wer was macht, der macht es, da kann und will ich nichts gegen sagen, aber ich will meine freiheit zu einem anbieter hinzugehen und nicht das nehmen muessen was da ist, was sich im laufe der zeit als unzulaessig, schlecht und kundenunfreundlich zeigte. na ja das ist voll am thema vorbei, na ja sind nur meine gedanken auch wenn ich mal wieder eins aufm deckel bekomme :wink: del FTF |
|
| | # 15 |
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.917
| Ich hab nun auch OpenOffice ( Ich kann nicht beurteilen, ob es für Profis ist, denn da könnte das Programm ein bisschen zu wenig Funktionen haben, aber das kann mindestens genau soviel wie MS Word! Mehr habe ich da noch nicht benutzt... Achja, und Tabellenkalkulation kann es auch Ich sage euch: Der Umstieg lohnt sich!!
__________________ * Wichtige Fragen beim Notebookkauf Notebook: Was tun bei Hitzeproblem? Kein Support per PN - dafür haben wir ein Forum. |
|
| | # 16 |
| Registriert seit: 20.01.2003 Ort: #partyoncrew
Beiträge: 3.080
| @OMEN: Was ist denn dann deiner Meinung ein Monopol??? Microsoft hat eins der größten Monopole, die es je gegeben hat. Ich habe übreigens beides auf der Platte. So mag ich z.b. Excel lieber als OOo, bei Word ist es genau umgekehrt. |
|
| | # 17 |
| ...ist anders... Threadstarter Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.120
| nein m$ ist ein scheinmonopol. denn du kannst auch was anderes nehmen... del FTF PS: ich habe nur open office, es reicht und kann sogar diese m$-formate lesen, denn es gibt einfach zu viele leute die einem ihren m$-mist andrehen muessen, und auf die idee ein freies format zu nehmen, da kommt keiner... |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |
| | # -- |
| netzwelt.de | |





)