Arbeitslosigkeit steigt weiter

Alt 05.02.2003, 22:29   # 1
Ratz
 
Registriert seit: 31.05.2002
Beiträge: 1.496
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland, hat im Januar wieder zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar unerwartet deutlich um 398.000 auf 4,623 Millionen gestiegen. Saisonbereinigt stieg die Zahl um 62.000 auf 4,274 Millionen. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesanstalt für Arbeit, Gerster, sprach von einer deutlichen Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt. Wie die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg weiter mitteilte, stieg die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat auf 11,1 Prozent nach 10,1 Prozent im Dezember.

Wie die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg weiter mitteilte, stieg die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat auf 11,1 Prozent nach 10,1 Prozent im Dezember. Der für die Jahreszeit übliche Anstieg der Arbeitslosen ist weit aus größer als erwartet. Die Arbeitslosenquote ist höher als in den vergangenen Jahre zuvor. Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl um 62.000 auf 4,274 Millionen. Experten hatten eine Zunahme von knapp 30.000 erwartet. Die saisonbereinigte Zahl ist aussagekräftiger, weil wiederkehrende jahreszeitliche Einflüsse herausgerechnet werden. So nimmt die unbereinigte Zahl im Januar regelmäßig wegen der Winterwitterung und des Quartals-Kündigungstermins Ende Dezember deutlich zu.
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Alt 05.02.2003, 22:52   # 2
SUPN103STE
 
Registriert seit: 05.01.2003
Beiträge: 221
Hi.

Was für ein Zufall!
Vieleicht liegt es daran, daß man immer mehr Arbeiten muß, um das Geld zu bekommen, welches man zum Leben braucht?

Weiter möchte ich hier noch den Vorschlag, den Kündigungsschutz zu lockern, anprangern.

Wie soll mir die sinkende Hürde, daß mich mein Chef von heut auf morgen rausschmeißen kann, helfen, einen Arbeitsplatz zu halten?
Klar, wenn mehr Leute gefeuert werden, werden auch mehr Leute wieder eingestellt. Das klingt schon logisch. Aber nicht mehr, als vorher eingestellt waren, bzw. nicht für mehr Gled (Lohn), als vorher ausbezahlt wurde. Wenn sich zwei Leute finden, die die gleiche Zeit, die gleiche Arbeit wie ich sie momentan erledige für das Geld machen, welches ich jetzt alleine einstreiche, also sich meinen Lohn teilen, dann werden wirklich mehr Leute eingestellt, als bis her.
Wie diese Leute aber die Wirtschaft (nicht die Kneipe) in Schwund halten sollen, ist mir dann aber leider nicht klar.
Wenn ich nix zu fressen hab, kaufe ich bestimmt kein Auto!

Sollte dieser Kündigungsschutz wirklich gelockert werden, wird es nicht lange dauern und JEDER kann sich morgens bei einem Arbeitgeber seiner Wahl einfinden, und, wie bei einer Auktion, wenn er früh genug zuschlägt, für diesen Arbeiten gehen. Leider wird der Stunden (Tages?) Lohn dann aber ziemlich in die Knie gehen. 50 Leute wollen arbeiten (wollen Geld zum [fr]essen kaufen), aber nur 3 Stellen für heute frei. Wer hier zu lange warten, also mehr Geld haben möchte, wird dann wohl leer ausgehen.
Ja ja, unseren Arbeitgebern geht es ja so schlecht! So schlecht, daß sie sich leider keinen vieren Zweitwagen mehr leisten können.

Es sei der Herr gelobt, seit fast einem Jahr bin ich nicht mehr Arbeitslos gewesen. (Aber was noch nicht is, kann ja noch werden)

SUPN103STE
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Alt 06.02.2003, 00:15   # 3
Pümpel
 
Registriert seit: 21.01.2003
Beiträge: 43
Halten wir doch mal ganz sachlich die Fakten fest:

Der Aussenhandel boomt wie noch nie.

Die Binnenkonjunktur kommt nicht aus der Krise heraus.

Diese Wirtschaftskrise begann genau 1998, als die CDU/FDP vom Volk demokratisch abgewählt wurde.

Angeblich liegt alles an der schlechten Rot/Grünen Politik.

Wenn die Politik wirklich schlecht wäre, müßte das auch Auswirkungen auf den Aussenhandel haben.

Das ist aber nicht der Fall, also kann es nicht an Rot/Grün liegen.

Es liegt in Wirklichkeit an den Kapitalisten!
Diese sehen ihre Macht und ihren relativen Wohlstand gefährdet durch Rot/Grün.
Was hier passiert ist die bewußte Inkaufnahme der Volksverarmung durch den Großkapitalismus vetreten u.a. durch die CDU/CSU und FDP mit dem Ziel, einen rein kapitalistischen Staat zu errichten, in dem das Volk sich für wenige Herrschende totarbeitet.
Das hatten die Menschen in Niedersachsen und Hessen leider nicht begriffen. Und die Bayern haben es noch nie begriffen.
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Alt 06.02.2003, 14:56   # 4
_casanova_
 
Registriert seit: 28.11.2002
Beiträge: 733
@pümpel des is a schmarrn was du da sagst!
der außenhandel boombt
1. weil der euro relativ niedrig ist!
2. wegen unsrer autoindustrie
und 3. weil made in germany noch was zählt!
ach pümpel du würdest dich immernoch rausreden auch wenn wir über 5 miollionen arbeitslose hätten!
der kündigungsschutz muss drastisch gelockert werden!unbedingt!
naja aber wenn man halt wie gerhard schröder mit dem DGB wahlkampf macht braucht man sich nachher nicht zu wundern wenn man druck urch die gewerkschaften bekommt wenn man was versprochenes bricht!
ich nenne sowas eigentor
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Alt 06.02.2003, 18:09   # 5
hyrican
 
Benutzerbild von hyrican
 
Registriert seit: 19.10.2002
Beiträge: 3.109
Eine völlig unerwartete Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt,jaja,sehr unerwartet.
Meiner Ansicht nach gibt es drei Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands:
1.Der Euro.Dem haben wir eine allgemeine Verteuerung zu verdanken.Den Euro verdanken wir der CDU.
2.den Grünen.Denen haben wir eine unheimliche Verteuerung der Energie zu verdanken.
3.Der SPD.48 Steuererhöhungen seit die SPD an der Macht ist.Das spricht für sich.
Mehr sag ich jetzt mal nicht,macht euch doch eigene Gedanken.

hyrican
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Alt 06.02.2003, 19:34   # 6
SUPN103STE
 
Registriert seit: 05.01.2003
Beiträge: 221
Eines könnt ihr aber glauben.

Alle, die diese Bestimmungen machen, haben ihr Schäfchen schon lange im Trockenem!
Weiter können die Ihren Verdienst so hin und her rechnen, daß Sie keinerlei Steuern mehr zahlen müssen.
Selbst wenn Sie müssen, zahlen Sie halt nicht.
Wenn's rauskommt, werden einige 100.000€ gespendet, und man ich fein raus.

Solange die Dicken (finanziell gesehen) über den kleinen BLÖDEN Menschen bestimmen, wird sich daran wohl kaum etwas ändern.
Und, solange der kleine Mann (oder Frau) so BLÖD ist, diesen Leuten nicht in den Ar...lerwertesten zu treten, ist das deutsche Volk nicht mehr zu retten.

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient

Was haben wir (als Volk) bloß falsch gemacht?

Nun denn, muß mich mal um meine Lohnsteuer kümmern *stöhn*

SUPN103STE
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Alt 08.02.2003, 13:50   # 7
_casanova_
 
Registriert seit: 28.11.2002
Beiträge: 733
den euro hat die spd genauso gewollt! und es ist gut so dass es ihn gibt!solange die regierung sich von der gewerkschaften alles sagen lässt wird sich nix ändern!
man muss den kündigungsschutz drastisch lockern und den mittelstand entlasten!solange des net geschieht seh ich deutschland für immer als kranken mann europas
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Alt 08.02.2003, 14:01   # 8
hyrican
 
Benutzerbild von hyrican
 
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Beiträge: 3.109
Den Euro wollte schon damals eigentlich niemand.Nur der Dicke wollte unbedingt in die Geschichtsbücher.Den Mittelstand entlasten,wer hat denn angefangen den kaputtzumachen?Der Mittelstand wird seit 20 Jahren kontinuierlich fertiggemacht,die SPD ist soo lange noch nicht am Ruder.Die Anfänge liegen bei der CDU,die SPD in Verbindung mit den Grünen hat das Ganze nur beschleunigt.

hyrican
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Alt 08.02.2003, 14:19   # 9
Khor
 
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Beiträge: 429
Der Euro ist bestimmt nicht Schuld. Die Entwicklung, die die Euro-Umstellung genommen hat schon eher. Mittelfristig ist der Euro aber zukunftsweisend. Wir brauchen einen europäischen Binnenmarkt mit einheitlicher Währung. Im globalen Dorf sind wir sonst nicht überlebensfähig.
Eine interessante Anmerkung dazu: Die Amerikaner haben früher die Schaffung eines solchen Binnenmarktes gefördert um ihre Absatzmärkte zu solidieren. Und jetzt versuchen sie, ihn möglichst einzuschränken. Tja, Schicksal.
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Alt 09.02.2003, 11:41   # 10
_casanova_
 
Registriert seit: 28.11.2002
Beiträge: 733
naja @hyrican ganz so stimmt des net!seit 1997 hatte die SPD unter lafontaine ne mehrheit im bundesrat und hat die mittelstandreformen blockiert!und jetzt sagt die spd die union soll sowas net machen!
wird sie auch net!
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Alt 26.05.2012, 07:03 # --
News Flash
 
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