Die EU will Kinderbücher verbieten

Alt 15.11.2012, 11:39   # 1
schnippewippe
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Ein tolles Thema zum streiten

Die EU will Kinderbücher verbieten
Zitat:
Nach Klima-Wahn und vielen anderen Verordnungen und Befehlen aus EU-Absurdistan droht nun der "Genderwahn". Die EUrokraten haben seit kurzem nämlich ein neues Gebiet entdeckt, auf dem sie regulierend einwirken wollen: Kinderliteratur.

Der Gutmenschen-Junta in Brüssel ist ein Dorn im Auge, dass in vielen Kinderbüchern alte Rollenklischees verwendet werden. Beispiel: Der Vater, der arbeiten geht und die Mutter, die Heim und Herd hütet. Oder Mädchen beim Puppenspiel und Jungs, die Baumhäuser bauen.

Unter dem Titel „Jetzt hat es Brüssel auf die ,Fünf Freunde‘ abgesehen!“ berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ von dem neuen Vorhaben aus Brüssel. Demnach will die Europäische Union Unterrichtsmaterialien abschaffen, die Schülern ein traditionelles Rollenverständnis der Geschlechter vermitteln. Kinder seien bereits mit jungen Jahren durch Fernsehserien, Fernsehwerbung, Unterrichtsmaterial und Erziehungspläne mit Geschlechterstereotypen konfrontiert, heißt es in einer Handreichung des EU-Komitees für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit. Daher sei es wichtig, Kinder so früh wie möglich weitgehend dem Einfluss von Geschlechterstereotypen zu entziehen..................weiter im link
Oma wird arbeitslos.
http://indihex.de/cms/wp-content/upl...rn-1-Kopie.jpg


und wenn die Gema so weiter macht , singen die Kinder keine Lieder mehr.

Martinsumzüge müssen auf Liedgut achten - GEMA sitzt Veranstaltern im Nacken

Zitat:
Laterne angezündet und losmarschiert? Denkste! Organisatoren der traditionellen Martinsumzüge müssen sehr gut überlegen, wer als Veranstalter auftritt, welche Lieder gesungen und ob deren Texte per Handzettel verteilt werden - sonst haben sie womöglich bald die „GEMA“ am Hals. Beispiele aus der Stadt Arnsberg.

Fakt ist, die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verwertungsrechte“ hat bereits vor einiger Zeit rund 36 000 *KiTas in ganz Deutschland angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht, „dass bei der Vervielfältigung von Texten und Liedern, die in den vergangenen 70 Jahren komponiert wurden, Urheberrechte vergütet werden müssen.“...............weiter im link
Haben uns die Märchen geschadet ? Ich liebe Märchen.
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Alt 15.11.2012, 11:39 # --
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Alt 15.11.2012, 18:10   # 2
Immorb
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
Haben uns die Märchen geschadet ? Ich liebe Märchen.
? Märchen?, die gehören auf den Index.
Da geht es nur um Mord,Totschlag,Kanibalismus,Kindesmisshandlung, Gruppensex,Selbstverstümmelung,Tierquälerei,.... ..ect.

Ps.
Rapunzel eine junge Maid?? Mit solch langen Haaren müsste sie 100 + sein.

Ach ja...
Zitat:
Zitat von Link
Und auch in „Wir Kinder aus Bullerbü“ bauen schlimme Buben Baumhäuser, während die braven Mädchen mit Puppen spielen.
Es soll Jungens geben die haben Schiss um auf einen Baum zu klettern, die würden sich vermutlich eher mit den Mädchen identifizieren die mit den Puppen spielen.

Ps.
Wann verbieten die Eurokraten die Teletubbies,Krawall-TV und Sendungen mit Dieter B.?

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Alt 15.11.2012, 19:30   # 3
sarazena
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Menschen, die nichts zu tun haben, kommen eben auf so schwachsinnige Ideen.

Wir leisten uns ein Heer an teuren EUrokraten, die mit unserem Geld nichts besseres vorhaben, als uns die Krümmung von Bananen zu erklären. Nun wird mit der Zensur begonnen. Und da beginnen sie bei den Kindern, damit die es mich merken, wenn es so weit ist
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„Zeig mir einen Menschen, der keine Geheimnisse vor seiner Familie, seinen Nachbarn oder seinen Kollegen hat und ich zeige Dir jemanden, der entwerder ein ungewöhnlicher Exhibitionist oder ein unglaublicher Dummkopf ist.“
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Alt 16.11.2012, 09:43   # 4
Mikesch1
 
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Menschen, die nichts zu tun haben, kommen eben auf so schwachsinnige Ideen.
dann sollen sie den ganzen Tag einfach schlafen, da machen sie wenigstens keinen Schaden man kann nur noch auswandern weg von diesem Irrenhaus
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Alt 19.11.2012, 03:47   # 5
King W.
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Es gibt tatsächlich viel zu tun, aber nicht so, wie sich diese dusseligen Bürokraten das ausdenken. Aber man sollte die Schundliteratur verbieten, mit der schon kleine Kinder gequält worden sind und immer noch werden.

Wer kennt nicht das Buch mit dem Untertitel "Lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3–6 Jahren".

Lustig? Drollig? Da werden einem kleinen Jungen, ich glaube Konrad hieß er, beide Daumen abgeschnitten, weil er daran lutscht, ein Mädchen "Paulinchen" genannt, verbrennt, weil sie mit Streichhölzern spielt usw. Das ganze, moralinsaure Buch strotzt nur vor solchen Grausamkeiten und verkörpert einen extrem autoritären Erziehungsstil, darauf angelegt, Arschkriecher und Duckmäuser zu produzieren.

Dieses Machwerk - vom "Struwwelpeter" ist die Rede, falls es jemand noch nicht gemerkt hat - gehört auf den Müll. Aber so etwas übersehen die Bürokraten geflissentlich.

Was aber gibt es gegen Bücher einzuwenden, die ein traditionelles Rollenverständnis vermitteln? Brauchen Kinder keine Orientierung mehr? Man sollte allerdings jedem Kind klarmachen, daß es nicht unbedingt auf die traditionelle Rolle fixiert ist. Solange es Ärztinnen, Polizistinnen, Mechanikerinnen, Politikerinnen, aber auch noch Köche, Bäcker, Friseure und Verkäufer bei Aldi gibt, ist mir nicht bange.
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Alt 19.11.2012, 07:54   # 6
Kuerasser
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Treffen sich zwei Beamte in Brüssel auf dem Flur. Sagt der Eine zum Anderen:"Kannst Du auch nicht schlafen? Dann lass uns eine Arbeitsgruppe bilden und uns was ausdenken."
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Alt 19.11.2012, 15:03   # 7
sarazena
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
....gehört auf den Müll. Aber so etwas übersehen die Bürokraten geflissentlich.
....und ich dachte, der Geist, der Bücherverbrennungen zulässt, wäre ausgerottet

Welches Buch ich lese und welches nich entscheide immer noch ich selber und sonst niemand
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Alt 19.11.2012, 16:02   # 8
FreewareGuide
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So eine unseriöse Berichterstattung, „Unterrichtsmaterialien abschaffen“ ist ja wohl was anderes als „Kinderbücher verbieten“. Als nächstes reden sie von „Bücherverbrennung“. Mal davon abgesehen, dass mich der Werbeoverkill der verlinkten Seiten abgrundtief nervt. All das ist so keine Diskussion wert...
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Alt 20.11.2012, 05:19   # 9
King W.
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
....und ich dachte, der Geist, der Bücherverbrennungen zulässt, wäre ausgerottet
Ich will diesen Geist ja auch gar nicht wieder heraufbeschwören - nichts liegt mir ferner.

Aber es gibt Auswüchse, Pamphlete, die wir wirklich nicht brauchen. Meist ist unsere Regierung da auch wenig zimperlich. Warum gibt es wohl "Mein Kampf" eines gewissen Adolf H. nirgends zu kaufen? Meiner Meinung nach völlig zu Recht übrigens.

Der Struwwelpeter läßt sich zwar nicht direkt damit vergleichen, aber ein Buch, in dem Kinder verbrennen, verhungern, in ein Tintenfaß gesteckt werden, die Finger abgeschnitten bekommen und vom Wind weggeweht werden, gehört nicht in Kinderhand.

Kinder von 3 - 6 Jahren können noch nicht zwischen der Realität und den kranken Erziehungsvorstellungen eines durchgeknallten Autors unterscheiden. Ich möchte nicht wissen, wie viele Panikattacken die Geschichten dieses Machwerks bereits bei kleinen Kindern ausgelöst haben.

Es gibt sicher mehr als ein Kind, welches z.B. noch mit drei Jahren am Daumen lutscht. Was soll ein solches Kind denn wohl denken, wenn es per Buch, also gewissermaßen offiziell, erfährt was ihm dann blüht.

Das Buch muß ja nicht direkt verbrannt werden, aber in Kinderhände gehört das auf gar keinen Fall. Wer will schon seinem Kind eine Erziehung angedeihen lassen, die auf brutaler Gewalt beruht, wo auf mehr oder minder kleine Vergehen mit zwangsläufiger Selbstverständlichkeit drakonische Strafen folgen?
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Alt 20.11.2012, 09:47   # 10
grunzer
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Warum gibt es wohl "Mein Kampf" eines gewissen Adolf H. nirgends zu kaufen? Meiner Meinung nach völlig zu Recht übrigens.
Hier bin ich genau gegenteiliger Meinung! Ich habe es mir trotz Verbot angetan es zu lesen und erst jetzt kann ich meine Meinung dazu sagen. Vorher mußte ich mich auf Hörensagen verlassen und was davon korrekt ist kann man hoffen.
Meine Gesinnung hat es nicht geändert, dafür ist es einfach zu platt (um nicht dumm zu sagen).
Vor diesem Hintergrund ist in meinen Augen ein Verbot sogar kontraproduktiv, da es Interesse weckt bzw das Hörensagen bei Ideologen ins positive verschoben wird, ohne es überprüfen zu können.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
...
Das Buch muß ja nicht direkt verbrannt werden, aber in Kinderhände gehört das auf gar keinen Fall. Wer will schon seinem Kind eine Erziehung angedeihen lassen, die auf brutaler Gewalt beruht, wo auf mehr oder minder kleine Vergehen mit zwangsläufiger Selbstverständlichkeit drakonische Strafen folgen?
Auch das hier finde ich anmaßend. Ich bin der Meinung, daß es den Staat -oder sonst jemand- nichts angeht, welche Geschichten ich meinem Kind zumute. Das ist rein die Entscheidung der jeweiligen Eltern. Du hast natürlich recht, daß bis zu einem gewissen Alter und bei manchen Kindern durchaus diese Art der Geschichten nicht angebracht sind, aber deshalb allen den Zugriff zu untersagen ist einfach nur unmöglich und wie gesagt anmaßend.
Außerdem können Kinder durchaus differenzieren und wenn man es im richtigen Kontext einfließen läßt, dann können die auch ohne Angst Lehren daraus ziehen
(aber vielleicht hast Du recht und Deine Reaktion darauf ist eine Konsequenz aus diesen Geschichten).

Freiheit und Aufklärung zählen, alles andere führt zu einer Bevormundung oder sogar zur Diktatur!
In diesem Sinne
Grüße Grunzer
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Alt 20.11.2012, 11:07   # 11
schnippewippe
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Ich habe das Gefühl ich bin im falschen Thema gelandet.
Es geht denen doch gar nicht um Gewalt in den Büchern.



Zitat:
EU plant Kinderbücher-Verbot
Unter dem Titel „Jetzt hat es Brüssel auf die ,Fünf Freunde‘ abgesehen!“ berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ von dem neuen Vorhaben aus Brüssel. Demnach will die Europäische Union Unterrichtsmaterialien abschaffen, die Schülern ein traditionelles Rollenverständnis der Geschlechter vermitteln. Kinder seien bereits mit jungen Jahren durch Fernsehserien, Fernsehwerbung, Unterrichtsmaterial und Erziehungspläne mit Geschlechterstereotypen konfrontiert, heißt es in einer Handreichung des EU-Komitees für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit. Daher sei es wichtig, Kinder so früh wie möglich weitgehend dem Einfluss von Geschlechterstereotypen zu entziehen.
Das die Gewalt in solchen Büchern stört, davon ist keine Rede.

Ich liebe Märchen
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Alt 20.11.2012, 19:44   # 12
King W.
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Zitat:
Zitat von grunzer Beitrag anzeigen
(aber vielleicht hast Du recht und Deine Reaktion darauf ist eine Konsequenz aus diesen Geschichten).
So ist es.
Ich bin bereits als kleines Kind mit diesem Machwerk konfrontiert worden. Ich war so ca. 5 Jahre alt und durchaus in der Lage, die Texte zu lesen, aber noch lange nicht so weit, sie als Ausgeburt der kranken Phantasie eines Irren zu erkennen.

Obwohl es nun schon über 60 Jahre her ist, kann ich mich an die Lektüre dieses Buches mit den "Lustigen Geschichten und drolligen Bildern" noch gut erinnern.

Und diese Erinnerung ist alles andere als angenehm.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung - mehr noch, ein Recht auf Schutz vor Gewalt. Wollen wir das etwa nur auf körperliche Gewalt begrenzen und geistige Gewalt durch Schundliteratur außen vor lassen? Ich denke, nicht.

Zitat:
Zitat von grunzer
Ich habe es mir trotz Verbot angetan es zu lesen
Rate mal, wer noch. Du hast Recht, es ist tatsächlich reichlich platt, auch der Bezeichnung dumm will ich nicht widersprechen. So dumm eigentlich, daß es auch von allen möglichen rechtsradikalen Einfaltspinseln gelesen und halbwegs verstanden werden kann. Und genau da sehe ich die Gefahr.

Du mußt vor diesem Pamphlet sicher nicht geschützt werden, ich auch nicht und wohl auch sonst niemand, der sich hier an der Diskussion beteiligt. Denn dazu ist ein wenig Intelligenz nötig, genug jedenfalls, um dieses Buch mit dem nötigen Abstand lesen zu können.

Einem auch nur halbwegs intelligenten Menschen bringt das Buch nichts, in den Händen von Dummköpfen aber wird es zur Gefahr. Also ist es so überflüssig wie ein Kropf.
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Alt 20.11.2012, 20:50   # 13
sarazena
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Zitat:
Zitat von grunzer Beitrag anzeigen
Ich habe es mir trotz Verbot angetan es zu lesen.....
"Mein Kampf" ist nicht verboten. Auch wenn dieser Unsinn ständig kursiert. Jeder darf das Buch besitzen, jeder der es besitzt darf es verkaufen. Lediglich der Nachdruck des Buches ist verboten - allerdings aus rein urheberrechtlichen Gründen. Die Urheberrechte liegen kurioser Weise beim Freistaat Bayern und enden 2015 - also 70 Jahre nach dem Tod des Autors.

Übrigens kann man das Machwerk ganz legal im Ausland erwerben, trotz Urheberrecht - in wie weit die zahlreichen Downloads legal sind, weiß ich nicht.

Ich selber habe den ersten Band nur bis etwa Seite 100 überstanden. Dann konnte ich den geschwurbelten, geistigen Müll nicht mehr ertragen. Ich werde den Rest aber nachholen und hoffentlich nicht vor Lachen vom Sofa fallen
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Lutz Donnerhacke
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Alt 20.11.2012, 23:57   # 14
King W.
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
... hoffentlich nicht vor Lachen vom Sofa fallen
Doch, das wirst du. Das Buch wird auch nach 100 Seiten nicht besser - im Gegenteil.

Aber nun kommen wir wirklich vom Thema ab.

Ich finde es einfach nur schwachsinnig, Bücher zu verbieten, die ein gewisses Rollenverständnis vermitteln, aber andererseits Bücher, die physische Gewalt gegen Kinder propagieren, notdürftig getarnt durch ein pädagogisches Deckmäntelchen, ungeschoren lassen.

Um es noch deutlicher zu sagen: Demnächst darf in einem Kinderbuch ein Bauer nicht mehr auf seinem Trecker sitzen und pflügen, keine Mutter mehr für ihre Kinder kochen, keine Friseurin mehr die Haare schneiden. Aber ein Schneider darf mit einer übergroßen Schere ein Kind verstümmeln, ein kleines Mädchen darf verbrennen und Kinder dürfen in ein überdimensionales Tintenfaß getaucht werden. Alles nicht so schlimm.

Schöne neue Welt - ich könnte kotzen.

Zitat:
Zitat von schnippewippe
Ich liebe Märchen
Warum denn auch nicht? Damit bist du nicht allein.
Zwar geht es auch in Märchen oft richtig zur Sache, es gibt da aber einen kleinen Unterschied. Beispiel Rotkäppchen: Zwar wird die Großmutter und Rotkäppchen selbst vom "bösen Wolf" gefressen, hinterher aber befreit und der böse Wolf stirbt. Genau das ist das Kennzeichen eines guten und für kleine Kinder geeigneten Märchens, es hat ein Happy-End. Damit kann ein Kind sehr gut leben. Gewalt und Brutalität aber haben in keinem Kinderzimmer etwas zu suchen.
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Alt 21.11.2012, 03:27   # 15
Kuerasser
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Ich bin auch ein Fan von Märchen und Geschichten. Wie war das noch? Rittersagen von Ivanhoe, Arthus, den Niebelungen, Quo Vadis, Ben Hur, Der Regengott weint über Mexiko, Andersens Märchen, Gebrüder Grimm, Hetschepsut etc. Hat uns das geschadet.

Nein

Ich habe mich in diese Zeit zurückversetzt gefühlt und davon geträumt mal selber ein Ritter, König oder Pharao zu sein. Auch heute noch lese ich diese Bücher gerne.

Habe Hänsel und Gretel geliebt. Den Struwelpeter habe ich gehasst.

Aber warum dise Bücher verbieten?

Haben die sie noch alle?

Ab in die Klapse mit den Typen.

Nur meine unmassgebliche Meinung
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Alt 23.11.2012, 11:44   # 16
Immorb
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
sie als Ausgeburt der kranken Phantasie eines Irren zu erkennen.
Der Autor war Kinder-,und Nerverarzt.
Du vergisst aber eins, zu der Zeit gab es noch keine "Supernannys" die sich im Krawall-TV profilieren und die z.B. den "stillen Stuhl" als Erziehungsmethode bevorzugen.
"Gewalttaten" gegen Kinder waren zu der Zeit an der Tagesordnung.

Die Erzählungen sind aber so überzogen, dass auch Kinder ahnen, dass sie mit der Realität wenig zu tun haben. "Das Buch soll ja märchenhafte, grausige, übertriebene Vorstellungen hervorrufen", schreibt Hoffmann. Und er hat offenbar mit seiner Annahme Recht gehabt, dass gerade diese den meisten Kindern gefallen.
Quelle: Planet-Wissen.de

Ps.
Mein Krampf.>> BGH, 25.07.1979 - 3 StR 182/79

m.f.G.
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Alt 24.11.2012, 21:15   # 17
Immorb
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Kindermärchen....Das folgende ist nicht auf meinem Mist gewachsen..

Zitat:
Die Hexe mit ihren kannibalischen Neigungen ist eine Personifikation der destruktiv ven Aspekte des Oralen. Der Wolf ist nicht nur der männliche Verführer, er verkörpert auch alle asozialen, animalischen Tendenzen in uns. Rotkäppchens Gefährdung liegt in ihrer knospenden Sexualität, für die sie noch nicht reif ist; ihre tödliche Faszination durch den Wolf repräsentiert die ödipale Sehnsucht des Mädchens nach dem Vater. Eine Bohnenranke, die bis in den Himmel wächst, ist die magische Kraft des Phallus, sich aufzurichten. Ein Beutel Gold und goldene Eier verbildlichen anale Besitzvorstellungen. Drei Tropfen roten. Bluts im weißen Schnee sind Unschuld im Gegensatz zu sexuellem Begehren. Zwerge symbolisieren die präödipale Existenz des Kindes. Dornröschens hundertjähriger Schlaf ist die todesähnliche Passivität am Ende der Kindheit. Der Frosch mit seiner feuchtkalten Klebrigkeit und seiner Fähigkeit, sich aufzublasen, wenn er erregt ist, steht für die Geschlechtsorgane. Die Wendeltreppe bedeutet ein sexuelles Erlebnis. Ein verschlossener Raum ist die Vagina. Das Umdrehen des Schlüssels im Schloß symbolisiert den Geschlechtsakt,
Quelle: Zeit.de { Der große alte Mann der Kinderpsychologie analysiert Volksmärchen}
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Alt 24.11.2012, 22:06   # 18
Kuerasser
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Ach weisst Du, das geht mir sowas am Allerwertesten vorbei.

Märchen und Sagen haben in ihrem innersten Kern etwas Wahres und versuchen uns Lebensweiheit zu übermitteln.

OK, stammt aus dem Altertum, ohne Elektrizität, ohne Panzer und Kanonen, aber einfach so, aus dem Volke.

Die Frage heisst doch: "Können wir heute noch was aus den Märchen und Sagen lernen"

Ja oder nein.

Punkt

Für mich heisst das eindeutig "Ja"

Miteinander auskommen, gegenseitig helfen, Probleme anpacken, Probleme lösen und im Übrigen "Es gibt keinen strafenden Gott, es gibt nur einen gütigen Gott"

So sei es.

Grüsse

Klaus
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Alt 27.11.2012, 14:13   # 19
Druide
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Zitat:
Zitat von Immorb
Die Erzählungen sind aber so überzogen, dass auch Kinder ahnen, dass sie mit der Realität wenig zu tun haben. "Das Buch soll ja märchenhafte, grausige, übertriebene Vorstellungen hervorrufen", schreibt Hoffmann. Und er hat offenbar mit seiner Annahme Recht gehabt, dass gerade diese den meisten Kindern gefallen.
Sowas gefällt Erwachsenen, insbesondere in der heutigen Zeit, die an alltäglichen Gefahren oder Abenteuern eher arm sind.

Dagegen haben die Märchen wohl im Hauptsächlichen den Sinn, Kinder zum Guten zu erziehen. Denn, egal wie schrecklich die Taten im Märchen sind, egal wie verschlagen die Menschen ... Am Ende siegt immer das Gute, siegt immer die Gerechtigkeit. Den Kindern wird so von kleinauf klar gemacht, Verbrechen lohnt sich nicht, man wird immer erwischt.
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[Um das Bild zu sehen, klicken: http://www7.pic-upload.de/18.03.12/8wndhxtvgpen.gif]
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Alt 27.11.2012, 16:29   # 20
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen

und im Übrigen "Es gibt keinen strafenden Gott, es gibt nur einen gütigen Gott"
Wenn du dieser Meinung bist...dann bist du nicht bibelfest.

Wie war das? Vertreibung aus dem Paradies,Sintflut, Zerstörung Sodom & Gomorra,er lässt Lot zur Salzsüre erstarren ect. Nö; keine Strafen.

An solch eine brutale Person muß ich nicht glauben.

m.f.G.
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Alt 01.08.2014, 05:53 # --
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Alt 01.08.2014, 05:53 # --
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