Wegen Wassersparen: Land unter in Berlin

Alt 08.11.2012, 10:06   # 1
Kuerasser
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In der "Welt" schreibt ein Autor über das unselige Wassersparen. Z.B. steigt dadiurch in Berlin und Teilen Brandenburgs, aber auch in Teilen von NRW und anderen Bundesländern der Grundwasserspiegel und gefährdet Häuser.

Zitat:
Berlin schlägt Alarm: Die Stadt säuft ab. Ende vergangener Woche sprachen die Experten Sätze aus, die schon vermuten lassen, die deutsche Hauptstadt stehe am falschen Ort: Die Situation mit dem Grundwasser sei „siedlungsunverträglich“, heißt es. Es steigt und steigt. In vielen Kellern bilden sich Wasserpfützen, mancher läuft langsam voll, die Fundamente werden feucht. Eine schleichende Naturkatastrophe zeichnet sich ab.

Dabei dürfte das Grundwasser laut Klimaforschung eigentlich gar nicht steigen, es müsste vielmehr sinken. Jedenfalls nach ihren Projektionen und Simulationen, die für den Osten Deutschlands Dürre, Austrocknung und Verwüstung vorhersagen.

Mit Fug und Recht kann man jedenfalls sagen: Endlich haben wir hier mal eine tatsächlich menschengemachte Naturkatastrophe, mitverursacht durch in Deutschland geradezu zwanghaftes Wassersparen.

Da fragt man sich schon, wie die Rede sein kann von der Austrocknung Ostdeutschlands, wenn es offenbar des Menschen bedarf, um das Grundwasser einigermaßen unten zu halten. Auch in Brandenburg steigt es schon seit Jahren. Nix Verwüstung, eher Versumpfung!
Wegen Wassersparen: Land unter in Berlin - Donner und Doria

Nunja, so haben bald viele Berliner ihren eigenen Schwimmingpool, und nicht nur die

im Keller.

Ich für meinen Teil brauche viel Wasser, kaltes Wasser. Z.B. zum Schleifen von Steinschmuck. Das Gas zum Erwärmen kann ich mir sparen.
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Alt 08.11.2012, 10:06 # --
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Alt 08.11.2012, 10:42   # 2
_Macromonium_
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Das übertriebene Wassersparen belastet auch die Abwassersysteme von Städten. Diese verdrecken und verstopfen schnell, wenn nicht genug Wasser im Spiel ist. Auch da gab es schon Appelle an Bewohner, ruhig ausgiebiger die Toilette zu spülen oder das Wasser anderweitig zu "verwenden".
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Alt 08.11.2012, 11:19   # 3
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen

Ich für meinen Teil brauche viel Wasser, kaltes Wasser. Z.B. zum Schleifen von Steinschmuck.
Dafür kann man auch Regenwasser benutzen.
Wenn ich ein solches Hobby hätte dann hätte ich schon längst eine Filteranlage gebaut.

Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Land unter in Berlin
Die Niederlande liegen teilweise unterm Meeresspiegel......aber absaufen tun die "noch" nicht.

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Alt 08.11.2012, 12:36   # 4
Kuerasser
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Zitat:
Dafür kann man auch Regenwasser benutzen.
Wenn ich ein solches Hobby hätte dann hätte ich schon längst eine Filteranlage gebaut.
Das ist es ja eben. Wir haben bei uns im Ort z.B. Trennwassersysteme. Das Regenwasser geht bei uns direkt ungeklärt in den Fluss. Und, wie @Macromonium zu Recht sagt, wird durch übertriebenes Wassersparen die Kanalisation nicht ausreichend durchgespült. Im übrigen wird bei uns auch für Regenwasser, was in den Kanal geht, Gebühr erhoben.

In der RP war vor einiger Zeit ein Artikel über dieses Thema, in dem Artikel der Welt wird dieses Thema auch angesprochen. Die Kanalisation ist für einen Verbrauch von, sagen wir mal, rd 100 Liter pro Kopf und Tag ausgelegt. Ebenso die Kläranlagen, aber auch die Wasserwerke. Auf der einen Seite steigen von weniger Verbrauch die Literpreise, auf der anderen Seite fehlt der anteilige Literpreis für die Instandsetzung der Kanalisation. Also müssen beide Preise steigen. Wir sparen uns somit arm und unsere Abwassersysteme kaputt.
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Alt 09.11.2012, 00:04   # 5
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Im übrigen wird bei uns auch für Regenwasser, was in den Kanal geht, Gebühr erhoben.
Dann sollte man als Hausbesitzer dafür sorgen das das Regenwasser nicht in die Kanalisation fliesst.
Ist doch Schwachsinn "relativ" sauberes Wasser in die Kläranlage zu leiten.
Bei uns lassen Hausbesitzer Regenwasser,dort wo es möglich ist, versickern.
Die Gesplittete Abwassergebühr in Deutschland sollte ja Anreiz zur Entsiegelung sein.

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Alt 09.11.2012, 09:10   # 6
grunzer
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Zitat:
Dann sollte man als Hausbesitzer dafür sorgen das das Regenwasser nicht in die Kanalisation fliesst.
Er meint, daß er sein "Abwasser" des Steineschleifens egal ob es Regenwasser oder Leitungswasser ist in der Toilette oder Waschbecken entsorgt, was somit für den Preis das gleiche ist.

Man bezahlt übrigens immer für das Abwasser, weil Wasser so wie Luft ein Allgemeingut ist und einem einfach zusteht. Erst wenn jemand etwas daran verarbeitet (also zB aufbereitet im Klärwerk oder in Flaschen füllt oder...) kann Geld dafür verlangt werden.
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Alt 12.11.2012, 18:03   # 7
sarazena
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Zitat:
Zitat von Immorb Beitrag anzeigen
Dann sollte man als Hausbesitzer dafür sorgen das das Regenwasser nicht in die Kanalisation fliesst.
Es ist völlig egal wohin das Regenwasser fließt. Und wenn Du das Regenwasser austrinken würdest - das wird nämlich nach der versiegelten Fläche (also Dach- oder gepflasterte Wegflächen) berechnet.

Sparen kann man, wenn man das Regenwasser in einer Zisterne sammelt und dann für die Toiletten, die Waschmaschine und den Garten verwendet. Das bringt die Wasseruhr ein Stück weit zur Ruhe und wirkt sich auch auf die Abwasserkosten aus.
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Alt 12.11.2012, 18:40   # 8
Kuerasser
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Nur leider kann man das in einem Mehrfamilienmietshaus nicht realisieren. Wir hatten hier in der Siedlung früher eine leistungfähige Sammelkläranlage, die auch Regenwasser verarbeitete, unclusive mehrerer Schluckbrunnen. Da war unser Ort noch nicht an eine Kläranlage angeschlossen (1956) Erst ab 1968 wurde eine Kläranlage gebaut und die Kosten steigen seitdem ständig.

Wir haben, seitdem immer mehr Wasser gespart wird, öfter Verstopfungen im internen Rohrnetz. So alle paar Wochen ist der Reinigungsdienst Gast in der Siedlung. Die Stadt klagt, übrigens wie viele Städte, über zu wenig Durchfluss in den Kanälen.

In einem nahegelegenen Ort müssen Grundwasserpumpen betrieben werden, denn seitdem das ortseigene Wasserwerk nicht mehr läuft und die Rheinbraun mit ihren Gruben westwärts wandert und Pumpen deaktivert hat, steigt der Grundwasserspiegel. Ausserdem sind die Niederschläge in den letzten Jahren gestiegen.

Da kann man nur noch sagen: Leute verbraucht wieder mehr Wasser.

Das wird im Endeffekt billiger und schont die Abwasserleitungen.

Ich spüle alle meine Teller, Töpfe usw. kalt vor, dann kann nichts schimmeln, da ich nur 1 bis 2 mal die Woche heiss Spüle.
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Alt 12.11.2012, 18:51   # 9
sarazena
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Da kann man nur noch sagen: Leute verbraucht wieder mehr Wasser.
Es muss ja nicht sein, dass jedes bisschen Pipi mit der vollen Wucht des kompletten Tiefspülkasteninhalts in die Kanalisation geschossen wird.

Andererseits sollte auch niemand versuchen, seinen 4-Pfünder mit der Superspartaste zu transportieren

Man erkennt: Sogar an der Lokusspülung muss, damit es funktionieren kann, ein gewisser Restverstand eingeschaltet bleiben
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Alt 12.11.2012, 18:58   # 10
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Es ist völlig egal wohin das Regenwasser fließt.
Wie wäre es wenn du dich mal informierst?
Das Regenwasser vom Dach muß nicht in den Kanal fliessen.Man leitet es in eine entsiegelte Fläche.
Die Zufahrt zur Garage muß nicht in total gepflastert sein,es reichen 2 Fahrspuren,dann gilt die Fläche als entsiegelt.Oder man benutzt wasserdurchlässige Pflastersteine.
Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Sparen kann man, wenn man das Regenwasser in einer Zisterne sammelt
Falsch.
Es reicht wenn ich dafür sorge das es versickert.

Wie gesagt...informier dich erst,am besten hier>> Praxisratgeber Entsiegeln und Versickern in der ... - Spangenberg (PDF)

m.f.G.

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Da kann man nur noch sagen: Leute verbraucht wieder mehr Wasser.
??
Du vergisst das die Abwassergebühren nach dem Verbrauch von Frischwasser berechnet werden.Und da ist mir der Inhalt meiner Geldbörse wichtiger als die Probleme der Wasserwerke.
Ich spare Wasser, und das tut meinem Konto gut.

m.f.G.
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Alt 12.11.2012, 19:24   # 11
sarazena
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Zitat:
Zitat von Immorb Beitrag anzeigen
Wie wäre es wenn du dich mal informierst?
Ja, das wäre für dich eine super Idee

Natürlich kann ich den Versuch unternehmen, mein Grundstück zu entsiegeln - ich könnte ja meine Garage abdecken und unten drinnen Rasen pflanzen Beim Wohnhaus wird das schon schwieriger

[Kein Bild? Bitte lesen!]

Zitat:
Zitat von Abwasserverordnung meiner Stadt
Auszug:

b) Bei Niederschlagswasser nach der bebauten oder sonst befestigten Grundstücksfläche,
von der Niederschlagswasser in die öffentliche Abwasseranlage gelangt nachfolgend
angeschlossene Grundstücksfläche genannt. Als angeschlossene Grundstücksfläche
gelten auch die befestigten Grundstücksflächen, von denen Niederschlagswasser
oberirdisch ohne Sammlung (nicht leitungsmäßige Einleitung) über öffentliche
oder private Verkehrsflächen in die öffentliche Abwasseranlage gelangt. Berechnungseinheit
ist der Quadratmeter ermittelter bebauter oder befestigter Fläche,
von der Regenwasser in den Kanal geleitet wird.
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Alt 12.11.2012, 20:12   # 12
Immorb
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Ja, das wäre für dich eine super Idee

Natürlich kann ich den Versuch unternehmen, mein Grundstück zu entsiegeln - ich könnte ja meine Garage abdecken und unten drinnen Rasen pflanzen Beim Wohnhaus wird das schon schwieriger
Es freut mich das du das Bild zeigst,Einsicht ist der 1. Weg zur Besserung.

Dach abdecken...Kann es sein das du Blond bist? Warum schwierig wenn es auch einfach geht.

Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Als angeschlossene Grundstücksfläche
gelten auch die befestigten Grundstücksflächen, von denen Niederschlagswasser
oberirdisch ohne Sammlung (nicht leitungsmäßige Einleitung) über öffentliche
oder private Verkehrsflächen in die öffentliche Abwasseranlage gelangt.
Kann es sein das der Begriff versickern für dich ein Fremdwort ist?

Ich versuche es mal auch für dich verständlich zu beschreiben.
Man nehme eine Säge,Flex ect und sägt das Fallrohr durch, befestigt dann ein Kniestück, daran kommt eine Rohrverlängerung und so leitet man das Regenwasser auf eine entsiegelte Fläche.
Will man es perfekt machen baut man eine Sickergrube,-rinne.

Wie soll das Regenwasser dann über "öffentliche " Flächen in das Kanalsystem kommen?

Ps.
Und ich dachte das der Link >> Praxisratgeber Entsiegeln und Versickern in der ... - Spangenberg (PDF) auch für Frauen verständlich ist.

m.f.G.
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Alt 12.11.2012, 21:05   # 13
Kuerasser
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@ Immorb,

es hängt viel von der Ortssatzung ab, wie mit dem Regenwasser verfahren wird.

Wie Sara schon richtig sagt. Dachflächen, geplattete und gepflasterte Flächen werden als Abwasserflächen gewertet. Vorraussetzung ist, dass auf dem Grundstück Vorrichtungen vorhanden sind, die das Regenwasser direkt in den Kanal leiten.

Aber das ist doch eigentlich nicht das Problem.

Es geht doch eigentlich darum, dass in einigen Regionen zuwenig Grundwasser verbraucht wird um den Grundwasserspiegel unter einem Niveau zu halten, der nicht zu Gebäudeschäden führt. Die Wasserwerke haben bisher dafür gesorgt, weil der Wasserverbrauch hoch genug war. Inzwischen ist der Wasserverbrauch in vielen Gebieten so geschrumpft, dass der Grundwasserspiegel unaufhaltsam steigt.

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Und was bringt es für eione Lösung für das Probelm?

Jemehr Oberflächenwasser in den betroffenen Regionen versickert wird desto höher steigt doch eigentlcih das Grundwasser. Die Wasserwerke kommen mit der Förderung des Wassers nicht mehr nach und Berlin, und einige andere Regionen Deutschlands, versinkt im Grundwasser.
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Alt 12.11.2012, 21:45   # 14
sarazena
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Kann es sein, dass du diesen Auszug aus der Abwasserverordnung nicht verstehen willst

Zitat:
Als angeschlossene Grundstücksfläche
gelten auch die befestigten Grundstücksflächen, von denen Niederschlagswasser
oberirdisch ohne Sammlung (nicht leitungsmäßige Einleitung) über öffentliche
oder private Verkehrsflächen in die öffentliche Abwasseranlage gelangt.
Ich erkläre es dir gerne:

Wenn das Regenwasser ein Chance hat, ob Leitungsgebunden oder nicht, in die öffentliche Abwasseranlage zu gelangen, dann zahlst du. Das ist übrigend immer der Fall, wenn dein Grundstück an einer Straße mit Kanalisation liegt. Du kannst auch gerne das Fallrohr absägen und es dir mittels Kniestück in den Ar.... schieben. Für die Gebührenrechnung ändert das gar nichts. Und das war in meinem ersten Haus vor 35 Jahren so, und bei dem jetztigen auch.

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Alt 12.11.2012, 21:50   # 15
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen

es hängt viel von der Ortssatzung ab, wie mit dem Regenwasser verfahren wird.
Muss man nicht begreifen.
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Wie Sara schon richtig sagt. Dachflächen, geplattete und gepflasterte Flächen werden als Abwasserflächen gewertet.
O Gott, richtig, aber nur dann wenn das Fallrohr Verbindung zum Kanalsystem hat.Kappe ich diese Verbindung und lasse das Wasser im Garten versickern greifen die Verordnungen nichtt mehr.
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Jemehr Oberflächenwasser in den betroffenen Regionen versickert wird desto höher steigt doch eigentlcih das Grundwasser.
Weil man in Deutschland keine Ahnung von dem Problem hat.
Wo ich wohne gibt es schon Stellen wo das Grundwasser bei einer Tiefe von 2 meter liegt.und dort stehen Häuser.
Die neue Atobahn von Venlo nach Maastricht sollte dir ein Begriff sein,in Roermond liegt ein Tunnel,nicht sehr tief,aber im Grundwasser.
Zitat:
Erlaubnisfrei
In Wohngebieten sind folgende Formen der Versickerung von Niederschlagswasser der Dachflächen erlaubnisfrei:
»
Flächenversickerungen
»
Muldenversickerungen
»
Teichanlagen, wenn das Niederschlagswasser ausschließlich über die bewachsene Uferzone versickert wird
Quelle: rhein-kreis-neuss.de/umwelt
Ich denke das ist deine zuständige Behörde.

Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Die Wasserwerke kommen mit der Förderung des Wassers nicht mehr nach und Berlin, und einige andere Regionen Deutschlands, versinkt im Grundwasser.
Weil Städteplaner zu dumm sind soll der Bürger mehr Wasser verbrauchen und mehr Kohle abdrücken?
Sorry,ich soll mehr Wasser verbrauchen also mehr Geld bezahlen ???das musst du mir erklären.
Richtig,wenn die Ölkonzerne im Öl ersaufen weil jeder Sprit spart.... soll ich mehr Auto fahren?

Wie ich bereits erwähnte, die Niederlande liegen teilweise unterm Meeresspiegel.. unser Grundwasserspiegel ist okay.

Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen


Ich erkläre es dir gerne:

Wenn das Regenwasser ein Chance hat, ob Leitungsgebunden oder nicht, in die öffentliche Abwasseranlage zu gelangen, dann zahlst du.
Wer keine Ahnung hat kann mir nichts erklären.
Wenn ich dir eine Versickerungsanlage baue geht kein Tropfen in das öffentliche Kanalsystem.
Aber, wenn man unbelehrbar ist helfen auch keine Ratschläge.

Ps.
Ich habe bei einigen Projekten in verschiedenen Gemeinden bei dem Problem geholfen und niemand zahlt Gebühren für Regenwasser.

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Alt 12.11.2012, 22:24   # 16
Kuerasser
Helferlein
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He Du (ich hätte beinahe gesagt "Dummdödel")

willst Du das nicht kapieren?

Je weniger Grundwaser verbraucht wird und je mehr Oberflächenwasser versickert wird, um so höher steigt der Grundwaserspiegel.

Du bist auch einer Derjenigen die immer noch auf Wassersparen getrimmt ist, obwohl es mehr als schädlich für unsere Volkswirtschaft ist.

Kapier bitte mal endlich, dass nicht alles was "GEIZ IST GEIL" heisst auch gegen
"GEIZ VERBRENNT GEHIRN" ist.

Wir müssen in bad old Germany kapieren, dass es so, wie bisher nichtr mehr weitergeht. Nirgendwo in Europa.
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Alt 12.11.2012, 23:41   # 17
schnippewippe
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Hohe Grundwasserpegel wie um 1850, Mitte, Charlottenburg und Spandau unter Wasser –

Also ich habe gerade meine BK. bekommen. Wir Mieter hier waren gar nicht sparsam.

Grundwasser......
Aber vielleicht riecht es hier bei uns deshalb im Haus immer nach nasser Wand. Vor kurzen war das Amt im Haus. Im Keller sind grosse Risse in den Wänden entstanden. Was dabei raus kam ?

Wie ist das denn mit der Hebeanlage zur Abwasserentsorgung bei uns im Keller , wenn das Grundwasser steigt..Die ist für die Gewerbe im Erdgeschoss in Betrieb . Kann mir da einer was zu sagen.

Durch den oft weichen schwammige Boden in Berlin ,wurden Häuser auch auf schwimmenen Tonnen gebaut. Unser Mietshaus auch.


Zitat:
AUF WASSER GEBAUT
Der Potsdamer Platz ist Prüfstand für High-Tech-Methoden im Tiefbau. Ohne raffinierte Abdicht-Tricks stünde der Berliner Mega-Baustelle das Wasser bis zum Hals. Nirgendwo auf der Welt mußten jemals so gewaltige Baugruben wasserdicht gemacht werden. Nur High-Tech-Management kann das Prolem lösen.
Sollte das nicht zum Thema passen. Sorry. Habe mir nicht alles durchgelesen.
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Alt 13.11.2012, 06:25   # 18
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
He Du (ich hätte beinahe gesagt "Dummdödel")
Nur ein Dummdödel erkennt einen Dummdödel,willkommen im Club.
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Du bist auch einer Derjenigen die immer noch auf Wassersparen getrimmt ist, obwohl es mehr als schädlich für unsere Volkswirtschaft ist.
Ich spare Wasser und dafür gehe ich öfters ins Kino oder mal fein Essen.
Wenn du meine Wassergebühren bezahlst dann lasse ich das Wasser Tag und Nacht laufen.
Wenn ich mal in deiner Gegend bin dann darfste mal mein Auto mit Trinkwasser waschen.
Ps.
Gehe mal zu einer Autowaschanlage und sage denen das deren Wassersystem volkswirtschartlich dumm ist.Die sollen gefälligst Trinkwasser benutzen und kein aufbereitetes Wasser.

Pps.
Wer in einem Urstromtal Häuser baut ist selbst Schuld wenn er absäuft.
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Kapier bitte mal endlich, dass nicht alles was "GEIZ IST GEIL" heisst auch gegen
"GEIZ VERBRENNT GEHIRN" ist.
Leute, die keine Argumente haben fangen an zu schreien....oder kleine Kinder.

Ppps.
Ab jetzt darfste Selbstgespräche führen.

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Alt 14.11.2012, 13:33   # 19
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von Immorb Beitrag anzeigen

Ppps.
Ab jetzt darfste Selbstgespräche führen.

m.f.G.
Ich auch ?Dann kann mir ja nichts passieren

Das Problem Grundwasser ist doch eigentlich schon alt.

Der Berliner Boden Geschichten aus dem Untergrund

Zitat:

Steigender Grundwasserspiegel wird zum Problem

Beschreibung
Vom steigenden Grundwasserspiegel in Berlin sind auch Regierungsgebäude betroffen. Der Bundesrat müsse für rund 24,4 Millionen Euro saniert werden, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Raumordnung und Bauwesen. Unter dem Gebäude des Bundesrates stieg das Grundwasser in den vergangenen elf Jahren um rund 80 Zentimeter an. Laut Kübler müssen die Keller des einstigen Preußischen Herrenhauses jetzt aufwendig saniert und mit einer wasserdichten Wanne ummantelt werden. Im Bundesbauministerium musste demnach schon vor zwei Jahren der Keller trockengelegt werden.
Zitat:

VDGN: VDGN-Journal 5/6-2012

Zwar gab es Aufträge des Landesparlaments, sich des Problems anzunehmen. Und es wurde sogar eine Grundwassersteuerungsverordnung geschaffen. Doch geändert hat sich nichts. Mit der neuen Regierungskoalition von SPD und CDU ist immerhin neue Hoffnung entstanden. Die hat – gerade auch auf Druck des VDGN – in ihrer Koalitionsvereinbarung festgelegt, Ziel sei es „siedlungsverträgliche Grundwasserstände für Gebäude zu erreichen“. Man werde einen „Runden Tisch Grundwasser“ einrichten, „um für betroffene Gebiete in Abstimmung mit den Hauseigentümern, den Berliner Wasserbetrieben und dem Senat zu effizienten Maßnahmen zur Erreichung von siedlungsverträglichen Grundwasserständen zu kommen“.
Steuer: Lompscher bricht geltendes Recht und lässt tausende Hausbesitzer absaufen
Grundwasser im Blumenviertel


Das Grundwasser steigt und der Senat lässt die Anwohner einfach im Regen stehen
Hilfe! Unsere Häuser saufen ab


19. Febr. 2008 – ... Verzweiflung. In Reinickendorf, Steglitz und anderen Bezirken laufen die Keller voll. ... Steigendes Grundwasser : Berlin säuft ab - von unten ...
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Alt 14.11.2012, 16:11   # 20
Kuerasser
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In Korschenbroich hatten wir die gleiche Problematik. Dort arbeiten inzwischen Pumpen um das Grundwasser in den Griff zu bekommen. In der Ranch meines Schwiegervaters mussten wir vor 20 Jahren noch 12 Meter tief mit einer Seilschlagnaschine bohren um 2 Meter Wasser für einen Brunnen zur Versorgung der Tiere einzurichten. Heute brauchst Du keine Seilschlagmaschine mehr. Die Feuerwehr kann ein 3 Meter langes Brunnenrohr mit ihren Pumpen in den Boden versenken, dann hast Du 2 Meter Wasser.

Deutschland ist nun mal ein ziemlich nasses Land.
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Alt 21.05.2013, 23:35 # --
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Alt 21.05.2013, 23:35 # --
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