Zehnmal Antibiotika in dreimonatigem Leben

Alt 01.12.2011, 16:11   # 1
Kuerasser
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Zitat:
Eine durchschnittliche deutsche Mastpute wird zwar nur gut drei Monate alt, erfährt in ihrem Leben aber 9,8 Behandlungen mit Antibiotika. Das geht aus einer Studie des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums unter Beteiligung der Tierärztlichen Hochschule Hannover hervor. Die Pute bekommt im Durchschnitt sogar 33,1 „Gaben“ von Einzel-Wirkstoffen, da je Behandlung eines „Mastjahrgangs“ gleich mehrere Substanzen eingesetzt werden, heißt es in der Studie, die erstmals ein so umfassendes Datenmaterial zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung für den Verbraucher erfahrbar macht.

Jahrelang hatte die deutsche Geflügelindustrie den Eindruck erweckt, der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung sei eher die Ausnahme.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11546842.html

So eine Sauerei. Ich weiss schon, warum ich ein Hasser von Geflügelfleisch bin. Das ist ja nicht der erste Skandal, der durch die Geflügelmastbetriebe geht.

Mein Shweine- und Rindfleisch hole ich mir inzwischen von einem Bioschlachtbetrieb.

Ich bin hochgradiger Allergiker, habe Rheuma und Asthma, ich wiess wovon das alles ist. Das sind die Nebenwirkungen von Antibiotika, zuviel Hygienebomben wie z.B. Sagrotan und ge- und verfälschten Lebensmitteln.

An die Industrie: Jedes Lebensmittel hat, abhängig von Wetter, Standort und Pflege, einen anderen Geschmack, warum muss ich dass immer vereinheitlichen???????????????????????????????
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Alt 01.12.2011, 16:21   # 2
Swissstrike
 
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Ja das ist echt ne Sauerei, leider is es aber so das, dass nicht nur für Geflügeltes gilt heutzutage ist fast überall soviel Chemie drin, dass wir eigentlich gar nicht mer genau wissen, was wir essen.
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Alt 10.12.2011, 11:11   # 3
.:Philipp:.
 
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Die Bösen sind nicht die Hersteller sondern wir das Volk. Wir (die meisten) wollen doch alles billig, länger haltbar/frisch usw.

Wenn es bei uns Fleisch gibt, egal ob Geflügel, Schwein, Hirsch ..., dann nur von einem örtlichen Metzger.
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Alt 10.12.2011, 14:20   # 4
Kuerasser
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Äh.

Das wird immer so behauptet, meist von der Lebensmittelindustrie.

Ich gebe lieber statt 6,99 € für zwei Steaks a 2oo g bei Aldi 8,99 € für die gleiche Menge bei meinem Metzger aus und weiss wo das Fleisch herkommt. (ist auch besser abgehangen und damit zarter)

Mir ist es schon untergekommen, dass eine ältere Dame und zwei ältere Herren Hundefutter bei Aldi in grösseren Mengen kauften. Darauf angesprochen meinten sie, dass das Gulasch lecker wäre

Viele meiner Freunde und Bekannten sind inzwischen dazu übergegangen im Bioladen am Markt zu kaufen. Ist zwar etwas teurer, aber desto lecker. Im Endeffekt ist das auch nicht viel teurer, da man hier die Portionen besser abwägen kann und keine zu grossen oder zu kleinen Verpackungsgrössen hat.
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Alt 10.12.2011, 14:54   # 5
.:Philipp:.
 
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Ich gehe auch lieber auf den Markt und kaufe dort frische Lebensmittel und zahle von mir aus 30% mehr gegenüber den Billigdiscounter.

Klar die Lebensmittelindustrie jubelt uns alles unter was nur geht aber die meisten kaufen es auch. Aber wie man Hundefutter kaufen kann und denkt es wäre Gulasch ist schon lustig ^^
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Alt 10.12.2011, 15:09   # 6
_Macromonium_
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Äh.

Das wird immer so behauptet, meist von der Lebensmittelindustrie.
Das IST aber so. Wäre die allgemeine Nachfrage nach hochwertigen Bio-Produkten größer, müssten auch die Billig-Anbieter mitziehen/umdenken. Aber da dem nicht so ist, wir heute gerade mal halb so viel unseres Einkommens für Lebensmittel im Vergleich zu früher ausgeben und der Otto-Normal-Bürger keinen Cent zu viel für Lebensmittel ausgeben will => keine Änderung in Sicht.
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Alt 10.12.2011, 16:37   # 7
Immorb
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Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen

Viele meiner Freunde und Bekannten sind inzwischen dazu übergegangen im Bioladen am Markt zu kaufen. Ist zwar etwas teurer, aber desto lecker.
Zu 90% ist Bio eine Mogelpackung.Bio-Gemüse, das aus dem Süden in den Norden gekarrt wird,ist für mich kein Bio.
Lächerlich....Bio-Bananen.
Da liegt der Bananen-Dampfer untätig im Hafen und die Schornsteine qualmen lustig weiter weil der dadurch erzeugte Strom billiger ist.Bio-Erdbeeren im Winter.. usw.
Zitat:
Zitat von .:Philipp:. Beitrag anzeigen
Wenn es bei uns Fleisch gibt, egal ob Geflügel, Schwein, Hirsch ..., dann nur von einem örtlichen Metzger.
Wenn man den Lieferanten kennt und wenn der Metzger selbst schlachtet,gut.Aber die Regel ist das auch er die Ware oft von einer Großschlachterei bezieht.
Zitat:
Zitat von .:Philipp:. Beitrag anzeigen
Ich gehe auch lieber auf den Markt und kaufe dort frische Lebensmittel und zahle von mir aus 30% mehr gegenüber den Billigdiscounter.
Frische Ware auf dem Markt?Aber nur wenn der Händler auch Erzeuger ist.
Ist er nur Händler dann ist die Ware,wenn man Glück hat und die Ware aus dem benachbarten Ausland kommt,auch schon 3 Tage alt.

m.f.G.
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Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus.
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Alt 10.12.2011, 17:33   # 8
Kuerasser
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Ich kaufe bei uns Freitags auf dem Markt nur von Erzeuger und nur das, was er selber, je nach Saison, herstellt.

Erdbeeren aus Chile im Dezember, Spargel aus Peru im November, was soll das. Muss nicht sein. Äpfel aus dem alten Land tuns auch.

Wenn ich frischen Spargel im Dezember haben will, friere ich ihn im Mai in meinem Schockfroster einzeln bei -40° ein und tauche ihn vor dem Verpacken kurz in Eiswasser, sodass er einen Eispanzer bekommt. Hält sich bis Januar/Februar bei -18° im Eisschrank. Grünkohl gibt es nach dem ersten Frost. Kann man auch einfrieren. Koche ihn direkt im grossen Gebinde als Grünkohleintopf mit Mettwurst und friere es dann portionsweise ein. (Rezepte in der Schlemmerecke) Geht genau so mit frischem Sauerkraut.
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Alt 10.12.2011, 18:26   # 9
grunzer
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Zitat:
Die Bösen sind nicht die Hersteller sondern wir das Volk. Wir (die meisten) wollen doch alles billig, länger haltbar/frisch usw.
Zitat:
wir heute gerade mal halb so viel unseres Einkommens für Lebensmittel im Vergleich zu früher ausgeben und der Otto-Normal-Bürger keinen Cent zu viel für Lebensmittel ausgeben will
Ja. ABER es gibt auch genügend Menschen, die nicht genug Geld haben um sich nur mit dem "guten" Zeug zu versorgen.
Wenn ich mir die unterdurchschnittlichen Gehälter (und vor allem die unglaubliche Anzahl der Menschen mit diesen) und die Preise anschaue, dann würde ich mich mit solchen Aussagen ein wenig zurückhalten. Es spielt halt alles irgendwie zusammen...

Ich blende hier absichtlich die "Erbeeren im Winter" usw Themen aus!
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Lieber eine unsichere Freiheit
als eine sichere Diktatur !
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Alt 26.05.2012, 06:57 # --
News Flash
 
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