| | # 1 |
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| 55 Milliarden Euro. Um diese Summe hat sich die Bande von Unfähigen unter Leitung des Erinnerungslosen Oberloosers Schäuble verrechnet. Wir erinnern uns: An die im Jahre 1994 erhaltenen 100.000 DM konnte sich Herr Schäuble nicht erinnern, was ihn natürlich zur ersten Wahl als Finanzminister machte. Jetzt muss er uns eine Fehlbuchung von 55 Milliarden Euro erklären. Man beachte 55.000.000.000 Euro -da kann man sich schon mal vertun. Welche Beweise braucht es noch, dass hier eine Bande von Stümpern und Unfähigen am Werke ist Nach meiner persönlichen Interpretation hat schon lange keiner der Politidioten und Finanzmarktdilettanten inklusive der Bänker irgend eine Ahnung davon, wer, bei wem, wieviel und vor allem warum, Schulden hat. ![]() Wer die Hintergründe nachlesen will klickt z. B. Bad Bank der HRE: Der 55-Milliarden-Rechenfehler - Wirtschaft | STERN.DE Und ihr armen Irren habt diesen Idioten auch noch eure privat finanzierte Altersversorgung anvertraut - Na bravo!!!! ![]() ![]() ![]() |
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| | # 4 | ||
| Flüchtling Registriert seit: 04.05.2011 Ort: Im Norden Eisscholle Nr.11
Beiträge: 793
| @sarazena Hier muß ich @_Macromonium_ Recht geben. Ach ja,du bist ein Finanzexperte? Zitat:
Ps Politik und Finananzwelt,das muß man verstehen. Das sieht man beim "Rettungschirm" Ach ja,die Banken haben etwa 65% in Sicherheit gebracht. Und für den Rest haftet der Steuerzahler Pps. In der Geschäftswelt nennt man so etwas Insolvenzverschleppung. Nachtrag: Zitat:
Wäre ich jünger,ich würde wieder die Kurve nehmen. m.f.G.
__________________ Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus. | ||
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| | # 5 |
| Plaudertasche Threadstarter Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Muss man Experte sein um die Idee, die HRE das Portfolio der FMS verwalten zu lassen, merkwürdig zu finden Muss man Experte sein um über die Bankenregulierung, die seit 2008 kaum stattgefunden hat, besorgt die Stirn zu runzeln Muss man Experte sein wenn man der Meinung ist, dass es nichts bringt einem Pleiteladen noch gutes Geld hinterherzuwerfen Du schreibst ja selbst von Insolvenzverschleppung - dem will ich nicht widersprechen. Und reflexartig wird der kleine Mann in die Haftung genommen - das ist in Amerika, Frankreich, Italien..... natürlich nicht anders. Das Leben nimmt gelegentlich seltsame Wendungen. Hätte es allein an mir gelegen, wäre ich schon lange fort. Ob ich dann glücklicher geworden wäre - wer will das wissen...... Heute, in meinem Alter, mit Kindern und Enkeln sieht das alles anders aus. |
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| | # 6 | |||
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.466
| Zitat:
Zitat:
Rein vom Studium her bin ich nicht zuletzt gar dazu gezwungen, mich systematisch mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Vermutlich ist das sogar der Grund, weshalb wir meist verschiedener Meinung sind Zur Verantwortung: Ich bin kein Fan davon, rein aufgrund hierarchischer Strukturen die Konsequenzen immer on top zu ziehen. Auf dem Papier mögen Leiter funktionaler Unternehmensbereiche die Verantwortung für ihre untergeordneten Mitarbeiter tragen. Aber wenn Mitarbeiter X etwas falsch macht, sollte nicht gleich pauschal dessen Vorgesetzter abgesägt werden. Ähnlich in der Politik, wo die Oppositionen absurde Rücktrittsforderungen von Bundesministern erheben, wenn ein Provinzbürgermeister Sch*** baut. Man sollte hier und da mal die Kirche im Dorf lassen. Zitat:
Mein Ziel ist es weiß Gott nicht, aktive Parteienwerbung zu betreiben. Dafür bin ich selbst von keiner (Bundes-)Partei genug überzeugt. Aber gerade in Zeiten mit hoher Politikverdrossenheit, den gefährlichen kommunistischen Tendenzen der Linken, den Taugenichtsen der Piraten und den Öko-Fundis sollte man eines nicht vergessen: Uns geht es heute nur so gut (und es GEHT uns gut!!!), weil Deutschland eine enorme Wirtschaftsmacht ist. Und dies haben wir einzig und allein einer Marktwirtschaft zu verdanken, die heute leider kurzsichtig von vielen Tagträumern immerzu aufs neue torpediert und zu untergraben versucht wird. Schön und gut, dass uns die Piraten oder die Grünen ins Gewissen reden, aber Bitte, regiert werden will ich von solchen Pantoffelhelden nicht. Ebenso brauche ich keine Anwälte der Arbeitslosen an der Regierung. Oder, seien wir ehrlich, wer will in einem Staat leben, der von Linken regiert wird? Ich würde sofort auswandern, sofern diese Chaoten nicht schon wieder eine neue Mauer gezogen haben. In meinem Vernunftsdenken bleibt nur noch ein wirtschaftsfreundliches Parteienspektrum, das zwar nicht immer das Gelbe vom Ei, aber schlechtestenfalls das kleinste Übel von allen ist. Und wenn ich das so sage, dann, nochmal, nicht, um politische Werbung zu betreiben. Ich möchte dir, sarazena, nur mal den Tipp geben, systematisch und auch langfristig zu denken. Kleine Aufreger sind schön und gut, das Wichtige jedoch passiert hinter den medialen Kulissen. Dieses ständige "die-da-oben"-Gehabe zeugt nicht gerade von thematischem Weitblick. | |||
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| | # 7 | ||||
| Plaudertasche Threadstarter Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
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| | # 8 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.173
| Bei dieser Bad - Bank hat wohl Jemand, der in der Schule bei Algebra, als die Vorzeichen erklärt wurden [+ und - ] nicht aufgepasst hat, diese Verwechselt.Frei nach dem Motto, 10 Cent haben und nicht haben macht 20 Cent. Warum regen wir uns eigentlich auf? 55.000.000.000,--€ weniger arm zu sein ist doch ein schönes Gefühl. Doch bei 2.052.000.000.000,--€ Schulden z.Zt. (2 Billionen 52 Milliarden) ist das eigentlich auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Und das haben wir alle gemeinsam verfrühstückt.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK |
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| | # 9 | ||
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.466
| Zitat:
Zitat:
Auch halte ich Griechenland-Hilfen für falsch und hätte die Griechen in der ersten erhärteten Verdachtsphase vom Euro ausgeschlossen. Die Rettungsschirme für angeschlagene Staaten wie Griechenland ist daher m.E. genauso falsch, nicht zuletzt weil die langfristigen Schuldenverstrickungen von der gesamten Politik unterschätzt werden. Vermutlich magst du es kaum glauben, wie sehr wir im Grundsatz einer Meinung sind. Aber ich betrachte das Ganze nun mal differenziert und bin kein Fan von Populismus. | ||
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| | # 10 | |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.173
| Schäuble hat die Manager von HRE und FMS zum Rapport bestellt. Zitat:
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| | # 11 | |
| Plaudertasche Threadstarter Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
Aber, wo ist die Ursache | |
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| | # 12 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.163
| Sorry, wenn mein Beitrag jetzt etwas Off-Topic wird. Über die 55 Mrd. und die Rechenkünstler, wo auch immer, habe ich ja noch gelacht, aber was hier an Meinung vertreten wird, läßt mich nun doch nicht ganz kalt. ... dafür aber ein paar tausend Arbeitslose mehr und das in einer Stadt, die bereits durch die Nokia-Heuschrecken genug gebeutelt ist. Und den armen Säcken, die dann keine neue Arbeit mehr finden, weil es hier einfach nichts mehr gibt, gönnst du nicht mal 10€ als Inflationsausgleich zu ihrem Hartz IV. Das Ganze heißt dann "Impact", man könnte aber auch Kollateralschaden dazu sagen. Aus der Sicht eines Wirtschaftswissenschaftlers vielleicht richtig und verständlich, aber menschlich gesehen ??? Zum Thema Opel habe ich eine differenzierte Meinung. Die Firma ist von einem besonders "schlauen", will sagen völlig skrupellosen und kalten Manager namens Ignacio Lopez mit Schmackes an die Wand gefahren worden. Ich kenne mehrere aktive und ehemalige Opel-Mitarbeiter: Das was damals unter Lopez abgegangen ist, spottet jeder Beschreibung. Ziel des Lopez war es offensichtlich, mit möglichst wenig Einsatz maximal viel Geld aus dem Werk zu pressen. Wenn man dazu dann die Zulieferer gewaltig unter Druck setzt, so wie es Lopez gemacht hat, bleibt natürlich die Qualität auf der Strecke. Da war dann schon mal eine Innenverkleidung aus Pappe, weil selbst das billigste Plastik zu teuer gewesen wäre und ähnliches. Ich könnte noch andere Storys erzählen, will aber nicht weiter darauf eingehen. Die immer schlechter werdende Qualität blieb natürlich nicht lange verborgen und selbst jetzt, lange nach der Lopez-Ära, hat Opel immer noch mit einem schlechten Markenimage zu kämpfen. Auch ich würde, wenn ich ein neues Auto kaufen müßte, als zweitletztes zum Opel-Händler gehen. (der letzte wäre übrigens der Audi-Händler. Grund: Ich hatte schon mal einen Audi) Lopez hat einfach das umgesetzt, was viele geistige Tiefflieger als Dozenten ihren Schülern beigebracht haben: "Wirtschaftliches Handeln heißt mit möglichst geringem Einsatz ein möglichst hohes Ergebnis erzielen." Mit dem Geld wurden übrigens neue Werke in Billiglohnländern gegründet, wodurch GM jetzt nicht nur das schlechte Qualitäts-Image an der Backe hat sondern auch Überkapazitäten besitzt, die abgebaut werden müssen. Natürlich trifft es wieder den "kleinen Mann", der die Autos am Fließband zusammenschraubt und mit dem bißchen Geld was er verdient, seine Familie ernähren muß. Der Gangster aber, der die Situation verschuldet hat, ist längst über alle Berge und läßt sich von der spanischen Sonne den Ar... wärmen. Impact? Kollateralschaden? Ich bin sicher kein Freund unserer Regierung, und man kann auch durchaus geteilter Meinung sein, ob ein Staat in einem solchen Fall helfen darf, hier bin ich aber ganz zufrieden damit, daß er geholfen hat - ausnahmsweise, versteht sich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 13 | |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.173
| Zitat:
Das ist in meinen Augen ASOZIALund nicht der einfache Arbeiter, der mit seinen 6 Kindern gerade so über die Runden kommt und nicht ein paar hundert Euronen monatlich für Schwachsinn ausgeben kann.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK | |
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| | # 14 | |
| Plaudertasche Threadstarter Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.748
| Zitat:
Dabei hatte ich lange Zeit geglaubt, Wirtschaft und Politik seien für die Menschen da, und nicht umgekehrt. Da muss ich wohl noch viel lernen | |
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| | # 15 | |
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.466
| King W.: Opel hätte ich definitiv untergehen lassen. Gründe: Es ging in der Finanzkrise sehr, sehr vielen Unternehmen sehr, sehr schlecht. Es gab tausende Insolvenzen kleinerer/mittlerer Unternehmen und dabei waren weit mehr Arbeitsplätze betroffen als nur die von Opel. Beispiel: Ein kleiner Zulieferbetrieb aus der Gegend, 1.500 Mitarbeiter, musste 500 entlassen, um überhaupt noch bestehen zu können. Ein anderes, rund 2.000 Mitarbeiter, machte dicht. Weil die Automobilkonzerne ihre Zulieferer sowieso stets am Existenzminimum operieren lassen. Und das sind nur zwei Beispiele aus meiner Region. Deutschlandweit und branchenübergreifend waren die Ausmaße damals verheerend. Folglich hätte man ALLEN Unternehmen helfen sollen - aber wo kämen wir da hin? Soll ein kleineres Unternehmen einfach das Nachsehen haben, weil es aufgrund der Bekanntheit und der Arbeitnehmerzahl im Wahlkampf nicht so viel hermacht wie Opel? Wo sind da die Grenzen? Sind 100 Opel-Arbeitsplätze wichtiger als 1.000 Arbeitsplätze kleinerer Unternehmen? Weil's halt "Opel" ist? Da bin ich entschieden dagegen. Wenn ein Unternehmen zu schlecht ist für den Markt, muss es verschwinden. Das passiert täglich hundert-, wenn nicht tausendfach. Wieso dann eine Ausnahme bei Opel?! Hätten wir nicht auch die ganzen Unternehmen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende stützen sollen? Da haben doch auch genug Hausfrauenaktionäre ihr Geld verloren. Wir reden hier über Verantwortung, Gemeinwohl. Ich gehe so weit, zu behaupten, dass es gar asozial ist, bei bekannten Unternehmen einzuspringen und die kleinen dann - ignorant - kaputt gehen zu lassen. Sozialer wäre es, alle gleich zu behandeln bzw. das Geld für die Allgemeinheit herzunehmen. Bzw. erst gar kein Unternehmen zu stützen, so wie ich es befürwortet hätte. Das Prinzip "Verluste verstaatlichen, Gewinne privatisieren" ist gefährlich und widerspricht der marktwirtschaftlichen Ordnung. Solche Wettbewerbsverzerrungen sind einfach Gift für die Wirtschaft. Außer wir wünschen uns alle eine Planwirtschaft, was mich jedoch zum Auswandern bringen würde. Was ist eigentlich mit den Unternehmen, die aufgrund soliderer Finanzen und erfolgreicherer Strategien (Risikomanagement, Früherkennung, Hedging) die Krise gut überstanden haben? DIE sollen für ein anderes schlechtes, privatwirtschaftliches Unternehmen mit miserablen Management zahlen? Wie kann man so etwas nur gut heißen??? Zitat:
Es gibt zwei (betriebs-)wirtschaftliche Prinzipien: Minimal- und Maximalprinzip. Minimalprinzip = mit so wenig Mitteln wie möglich ein gegebenes Ziel erreichen. Maximalprinzip = mit gegeben Mitteln ein möglichst hohes (maximales) Ziel erreichen. Den Mix aus beiden - mit so wenig Mitteln wie möglich ein möglichst hohes Ziel zu erreichen - gibt es nicht, geht nicht und wird auch von keinem Dozenten der Welt gelehrt | |
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| | # 16 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.173
| ÄÄH hab ich da mal was falsch verstanden? Dieses Prinzip, was @King W. da publiziert nennt sich m.W. das Masseschusetts-Prinzip des Boston College Department of Economics und ist in USA recht beliebt. Vlt. sollte ich es übersetzen: Mit einem möglichst geringen Einsatz von Mitteln soviel Kohle wie möglich scheffeln. Über dieses Prinzip wird schon seit über 20 Jahren immermal wieder in Funk und Fernsehen berichtet. Das habe ich über den "netten" Herrn Lopez gefunden José Ignacio López de Arriortúa – Wikipedia Aber da kommen wir ziemlich weit vom Thema ab. Schäuble hat jedenfalls die Verantwortlichen zu sich zitiert und ganz schön zusammengefaltet. Ich finde nur den Artikel nicht mehr.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK |
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| | # 17 | ||
| Flüchtling Registriert seit: 04.05.2011 Ort: Im Norden Eisscholle Nr.11
Beiträge: 793
| Zitat:
Es ist ein Unterschied ob Zulieferer auf Grund der Firmenpolitik das Handtuch werfen,oder weil der Abnehmer dicht macht. An jedem Arbeitsplatz hängt ein Rattenschwanz von "Abhängigen". Und aus dem Grund ist es für den Staat sogar kostengünstiger um z.B. Opel zu unterstützen. Indirekt werden also auch mittelständische Betriebe unterstützt. Zitat:
Da du Zulieferer anspricht,viele sind es selbst Schuld wenn sie in Schieflage geraten.Die meisten sind abhängig von einem Abnehmer,quasi Subunternehmen. m.f.G.
__________________ Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus. | ||
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| | # 19 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.163
| Zitat:
Damit wir uns nicht falsch verstehen, die Firma selbst geht mir am A... vorbei, ich habe weder Aktien von denen, noch fahre ich einen Opel-Wagen und beabsichtige auch nicht, daran irgend etwas zu ändern. Lediglich die Arbeiter, die am wenigsten dafür können, sind mir nicht egal. Aber Gefühle passen wohl nicht mehr in die heutige Welt. Wenn man wirklich in jedem Fall so knallhart vorgehen würde und jede Firma die - selbst verschuldet oder nicht - in Schieflage gerät, den Bach runtergehen ließe, dann muß doch die Frage gestattet sein, wieso man die Banken gerettet hat, auch deren Gewinne sind längst von den Aktionären vereinnahmt worden und die Verluste hängen nun den Steuerzahlern an den Hacken. Ach ja, die Banken sind ja wichtig fürs System und dürfen deshalb nicht sterben. Und was ist mit Griechenland? Daß die ihre Pleite selbst verschuldet haben, steht ja wohl außer Frage. Die werden jetzt gerettet, indem ein Teil der Schulden erlassen werden, dann aber müssen die armen Banken wieder gerettet werden usw. Fakt ist, die können mit ihrem Rettungsschirm tricksen, wie sie wollen, die Verluste trägt der Steuerzahler und seine Kinder und Enkel. Und die Griechen zahlen weiter Renten an Leute, die schon 10 Jahre unter der Erde liegen ... Vielen "Dank" auch. Hier hätte man den "Impact" in Kauf nehmen sollen, ja sogar müssen. Wäre zwar ein häßliches Knirschen im Getriebe geworden, aber es wäre wenigsens ehrlich gewesen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 20 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.173
| Die privaten Banken und die Landesbanken wurden schon einmal gerettet, obwohl wir auf die eigentlich verzichten können. Unser Bankensystem besteht aus 3 Säulen, den privaten, den öffentlich rechtlichen und den genossenschaftlichen Banken. Hat jemand schon mal davon gehört, dass Sparkassen (öffentlich rechtlich) oder Raiffeisenbanken, Spar- und Kreditbanken (genossenschaftlich) windige Geschäfte mit Schuldverschreibungen, Immobilienfonds Wetten auf alles mögliche und son weiteren Schrott machen und ihren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen, ausser der HaSpa (quasi Landesbank), um damit Kohle zu machen? Da behauptete doch glatt ein Deutschbankert sie würden nur das tun, was die Kunden von ihnen verlangen. ÄÄÄH. Welcher Kunde verlangt, dass er sein sauer verdientes Geld bei windigen Geschäften verliert? Bei den privaten Banken regelt doch das Angebot die Nachfrage. Wenn ich einem Kunden vorgaukle, dass, wenn er diese Papiere kauft, er 15 % Rendite bekommt und ihm nicht gleichzeitig sage, dass er aber auch sein Geld vollkommen verlieren kann, dann kriegt der doch Dollarzeichen in die Augen schaltet seinen Verstand aus und kauft den Schrott. Sowas braucht doch kein Mensch. Das Investmentbanking muss von den Banken in Töchter ausgelagert werden und somit vom eigentlichen Geschäftsbetrieb ferngehalten werden. Geht die Tochter, auf Grund windiger Spekulationen, kaputt, wen interessierts? Aber die muss dann der Steuerzahler nicht retten.
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