"Deutschland ist der größte Schuldensünder des 20. Jahrhunderts"

Alt 22.06.2011, 22:57   # 1
504boyz
 
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Zitat:
Deutschlands Sparschwein war durch Pleiten öfter leer als sich viele erinnern

Griechenlands Pleitekarriere lässt sich nicht überbieten?


Doch - von Deutschland, sagt der Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl im Interview.
Er warnt: Die Bundesrepublik muss sich in der Euro-Krise zügeln, sonst könnte sich die Stimmung gegen das Land drehen.[..]
Das Interview führte Yasmin El-Sharif
quelle.Euro-Krise: "Deutschland ist der größte Schuldensünder des 20. Jahrhunderts" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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Alt 23.06.2011, 07:34   # 2
Schwarzfahrer
casus belli
 
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Vergessen wird aber in diesem Interview, das auch damals Bedingungen an den Verzicht auf Geld bzw. auf die Gewährung von Geldern geknüpft waren!
Nichts anderes wie heute im Falle Griechenlands!
Die sollen das Geld doch kriegen! Aber man muss doch in erster Linie dafür sorgen, dass die Griechen danach nicht postwendend wieder in die Pleite rutschen.
Insofern stehe ich voll hinter unserer Regierung!
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keinanwalt!keinanwalt!keinanwalt!keinanwalt!keinan walt!keinanwalt!
Erst lesen, dann posten!!Grundkurs!!
Gib dein Geld keinem Anwalt! Der eine mahnt ab und der Andere will dich verteten!Dein Geld wollen sie beide!ModUEund sonst nix!!
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Alt 23.06.2011, 09:18   # 3
Kuerasser
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Für einen vernünftigen Schuldenschnitt bin ich auch.

Mit der Auflage die grieschichen "Wohltaten" an Beamte, Rentner und Wohlhabende abzuschaffen.

Vor allem sollten die Steuersünder in Griechenland zur Kasse gebeten werden und eine Vermögenssteuer eingeführt werden, die sich auch so nennen kann. Damit generiert der Staat mehr Einnahmen und kommt, bei entsprechendem wirtschaften, wieder auf die Beine.
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Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung

Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK
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Alt 23.06.2011, 16:45   # 4
sarazena
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Zitat:
Der griechische Ökonom Stournaras hat kein Verständnis für die Proteste in seiner Heimat – und wirft der Regierung Fehler vor

Yannis Stournaras gilt als einer der renommiertesten Ökonomen Griechenlands. Der 53-Jährige war als Chefunterhändler maßgeblich an der Einführung des Euro in Griechenland beteiligt. Wir sprachen mit dem Leiter der Denkfabrik IOBE in Athen über wirtschaftspolitische Verfehlungen und nationale Verirrungen.

[.......]

Jedoch begehren die Griechen dagegen auf, sie sehen sich dem Diktat der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und IWF ausgeliefert.

Wir sind doch selber schuld an unserer Lage. Nein, ich habe kein Verständnis für die Proteste. Wo waren alle diese Empörten, als wir den uneffizientesten und aufgeblähtesten öffentlichen Sektor geschaffen haben, denn die westliche Welt gesehen hat. Selbst diese Regierung hat Fehler gemacht. Zum Beispiel, als sie statt zügig die Privatisierung von Staatsbetrieben anzugehen, die Steuern erhöht und damit die Wirtschaft abgewürgt hat. Das war nicht die Idee der Troika. Das war einfach nur falsch. Die EU darf nicht aufhören, vor allem im öffentlichen Sektor weitere Reformschritte von den Griechen einzufordern, die sind gut für unser Land.

[.......]

Quelle
Darum geht es, und um gar nichts anderes. Die EU-Regierungen tun gut daran ganz klare Richtlinien zu fordern und als Bedingung für die Hilfe zu formulieren.

Ob sie dabei derzeit eine gute Figur machen steht auf einem anderen Blatt. Die Konstruktion des Herrn Professor Ritschl, dass jedes EU-Land lügen, betrügen und schei**e wirtschaften darf, weil er ja ein historisch verbrieftes Recht auf deutsches Geld hat, ist einfach nur Schwachsinn.

Die Griechen brauchen Hilfe, den Griechen soll geholfen werden. Also sollen die Merkels und Schäubles der EU endlich ihre Ärs<he bewegen - bei den Banken gings ja auch.

Der Hinweis auf meine historische Schuld oder die meiner Kinder und Enkel ist einfach nur zum Kotzen. Mit dieser Logik kann ganz Europa das Geld zum Fenster rauswerfen - die doofen Deutsch müssen ja zahlen.
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Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

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Alt 23.06.2011, 21:11   # 5
504boyz
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Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Vergessen wird aber in diesem Interview, das auch damals Bedingungen an den Verzicht auf Geld bzw. auf die Gewährung von Geldern geknüpft waren!
Nichts anderes wie heute im Falle Griechenlands!
Die sollen das Geld doch kriegen! Aber man muss doch in erster Linie dafür sorgen, dass die Griechen danach nicht postwendend wieder in die Pleite rutschen.
Insofern stehe ich voll hinter unserer Regierung!
die Griechen werden wieder pleite gehen egal ob mann hilft, dort herscht andere system als in deutschland oder andere EU länder.
dort stirbt ein rentner, jermand andere wird weiter diese rente bekomen niemand erfährt das de jenige ist gestorben und und andere fälle ohne ende gibt.
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Diskutiere nie mit Idioten - sie holen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung
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Alt 23.06.2011, 21:21   # 6
sarazena
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Zitat:
Zitat von 504boyz Beitrag anzeigen
die Griechen werden wieder pleite gehen egal ob mann hilft, dort herscht andere system als in deutschland oder andere EU länder.
Deshalb ist es so wichtig nicht nur Geld dahin zu pumpen sondern gleichzeitig Regeln aufzustellen und an den Strukturen zu arbeiten.

Das bräuchte Deutschland übrigens auch.....
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Alt 16.07.2011, 14:59   # 7
sarazena
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Schäubles Waterloo – Bundesverfassungsgericht: Die Euro-Rettung steht unter dem Verdacht des Verfassungsbruchs

Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Die Szene am 5. Juli in Karlsruhe ist ebenso gespenstisch wie politisch explosiv. Da erklärt das höchste deutsche Gericht, es wolle die hunderte von Milliarden kostende Rettung der Euro-Währung rein rechtlich „unter Ausschluß ökonomischer Argumente“ (so der Präsident des Bundesverfassungsgerichts) behandeln. Da rechtfertigt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Aktionismus in dieser Sache damit, man habe im Mai 2010 vor der „Notsituation“ gestanden, eine Staatspleite Griechenlands mit unabsehbaren Folgen für das Finanzsystem und die Gemeinschaftswährung abwehren zu müssen – eine mögliche Kettenreaktion, gefährlicher als die nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

Wie viele Straftatbestände kommen hier zusammen? Der deutsche Finanzminister bekennt sich offen – wie seine bisherige französische Amtskollegin Christine Lagarde, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) – zum Bruch der EU-Verträge, die genau dieses, nämlich die Haftung von EU-Staaten für andere (No-Bailout-Klausel) ausschließen. Schäuble betreibt mit Steuergeldern, was privatrechtlich unter Strafe steht: Konkursverschleppung in Griechenland und anderen Defizitländern der Euro-Zone. Und was noch schwerer wiegt: Er geht über „das Königsrecht des Parlaments“ (so einer der Verfassungsrichter) hinweg und verpfändet eine dreistellige Milliardensumme fast in der Größenordnung des Bundeshaushaltes auf Jahre hinaus für Hilfsaktionen, von denen er noch nicht einmal darlegen kann, ob diese Reparaturen am Haus Europa überhaupt notwendig sind und wem sie nützen: Griechenland, dem Finanzsektor, der sein in Griechenland verzocktes Geld dadurch wieder erhält, oder dem Euro. Und das aus dem Munde eines Ministers, der bei Amtsantritt geschworen hat, „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren“ (Artikel 56 Grundgesetz). In jedem anderen demokratischen Land sähe sich ein solcher Finanzminister den bohrendsten Fragen von Öffentlichkeit, Medien sowie der parlamentarischen Opposition ausgesetzt. Doch diese interessiert offenbar der Frauen-Fußball mehr als die Perspektiven der Staatsfinanzen. Jetzt wäre Unruhe allererste Bürgerpflicht – denn es geht nicht nur um die Zahlungs- und Funktionsfähigkeit des Staates, sondern das Einkommen aller Bürger „nach Steuerabzug“. Dieser Staat dürfte nach Erfüllung der für Europa eingegangenen Verpflichtungen noch weniger „netto“ von „brutto“ übrig lassen als bisher. Wolfgang Schäuble weiß, warum er die Steuersenkungspläne seines FDP-Kollegen Philipp Rösler aus dem Wirtschaftsressort und seiner Kanzlerin für „Träumereien“ hält.

Kein Parlament, auch nicht das deutsche, darf unter Zeitdruck und dem Zwang einer „behaupteten, aber nicht bewiesenen Notsituation“ seine Kontrollpflichten vernachlässigen, so Dietrich Murswiek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Uni Freiburg und Prozeßvertreter des in Sachen Euro-Rettung klagenden CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler. Diese Kontrollpflichten sind unabdingbar. „Not kennt kein Gebot“, gilt nicht für den Gesetzgeber. Doch hat diese angebliche Notsituation wirklich bestanden und besteht sie noch immer?

Der Verfasser hat dem Gericht erläutert, warum erst die überstürzt und mit fragwürdiger Begründung beschlossenen „Rettungsschirme“ für Griechenland und den Euro die jetzigen Probleme geschaffen haben. Hätte man Griechenland im Mai 2010 keine Hilfe gewährt, was wäre geschehen? Das Land hätte die Euro-Zone verlassen, es hätte seine neue Währung kräftig abgewertet. Das Ausland hätte Griechenland freiwillig einen Schuldennachlaß („haircut) anbieten müssen, denn die Alternative wäre gewesen, kein Geld aus Athen zu bekommen, weil es seine Auslandstransfers eingestellt hätte. Griechenland befände sich seit einem Jahr auf Erholungskurs, denn es brauchte weder die demokratiefeindlichen noch die ökonomisch unsinnigen Auflagen von EU und IWF erfüllen. Der Euro wäre nach dem Ausscheiden der Konkursstaaten kräftiger denn je! Denn aus wie vielen Staaten eine Währungsunion besteht – aus 17, 16 oder nur 12 – kann nicht politisch beschlossen werden. Das entscheidet einzig und allein die innere Stabilität der die Währungsehe eingehenden Staaten (und ihr Wille, sie auch zu wahren).

Wie auch immer man es dreht und wendet: Ein Finanzminister, der seinen Haushalt sprengt, Deutschlands Rolle als Finanzier konkursreifer Staaten in Europa unbegrenzt festschreibt, seine Mitbürger um den Gegenwert ihrer hart verdienten und erbrachten Steuerleistungen prellt, indem er es ermöglicht, daß europäische Pleitestaaten die eigene Steuerleistung durch Kredite und Hilfszahlungen aus der EU „ersetzen“ können und diese Generation und die folgenden aufs Schwerste mit untragbaren Steuerhypotheken belastet – ein solcher Finanzminister wäre in jedem anderen Land politisch ein toter Mann. Wollte Angela Merkel wirklich Schaden vom deutschen Volk abwehren, (was auch sie geschworen hat) und ihr Überleben im Amt sichern, sie müßte diesen Minister jetzt entlassen. Denn nach dem Spruch aus Karlsruhe, wie immer er ausfällt, ist es für sie zu spät. Dann haftet auch sie für einen Minister, der mit Starrsinn, Unbelehrbarkeit oder mangelnden Fachkompetenz – man kann sich den Grund aussuchen – sie und ihr Kabinett ins politisch Aus manövriert hat.

Ihr Wilhelm Hankel

Heute per Mail
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Alt 17.07.2011, 00:37   # 8
Ernest
 
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Was für eine Panik...

Schulden zu verursachen ist doch längst normal und was ist so schlimm daran? Seltsamer Weise fällt es (zumindest mir) extrem auf, daß gerade in 2011 sehr häufig über Staatsverschuldungen gesprochen wird (z.B.: England, Griechenland, USA). Eigentlich sehr seltsam, warum z.B. USA nicht sowieso schon längst pleite ist, so wie die ihre Milliarden in Kriege pumpen. Die Krönung ist jedoch Griechenland: Rentenzahlungen an längst Verstorbene. Wie cool ist das denn?

Was soll's also, wenn auch Deutschland irgendwann pleite ist? Vielleicht ist das aber mal nötig, damit auch mal in unserer Regierung das mathematische Verständnis geschult wird.

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Schäubles Waterloo – Bundesverfassungsgericht: Die Euro-Rettung steht unter dem Verdacht des Verfassungsbruchs
Herrlich: Erst nicken alle Instanzen die Unterstützung Griechenlands ab, das Geld wird überwiesen und erst später kommen die Bedenken zu Tage.

Muß ich auch mal so machen: Schick anziehen, ab zum nächsten Porsche-Händler und einen Kaufvertrag für einen Porsche auf Ratenzahlung abschließen. Bevor ich dann den Vertrag unterschreibe, sage ich dem Verkäufer dann, daß ich gar kein Geld habe.
__________________
Man kann so alt sein wie eine Kuh und lernt trotzdem noch dazu.
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Alt 18.07.2011, 19:31   # 9
Unkas
 
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Zitat:
Herrlich: Erst nicken alle Instanzen die Unterstützung Griechenlands ab, das Geld wird überwiesen und erst später kommen die Bedenken zu Tage.
Es haben nicht alle Instanzen brav abgenickt. Die Regierung tat das. Es gab Bedenken und Proteste, und einige Kritiker sind mit einer Klage vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, da das Handeln der Regierung sich offensichtlich mit dem (kürzlich ebenfalls völlig undemokratisch beschlossenen) Vertrag von Lissabon beißt, wo ein Bailout ausdrücklich untersagt ist.
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Alt 18.07.2011, 19:56   # 10
Ernest
 
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Zitat:
Zitat von Unkas Beitrag anzeigen
Es haben nicht alle Instanzen brav abgenickt. Die Regierung tat das. Es gab Bedenken und Proteste, und einige Kritiker sind mit einer Klage vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, da das Handeln der Regierung sich offensichtlich mit dem (kürzlich ebenfalls völlig undemokratisch beschlossenen) Vertrag von Lissabon beißt, wo ein Bailout ausdrücklich untersagt ist.
Wem nutzt das? Die Entscheidung wurde schlußendlich durchgewunken.

Mir geht es mittlerweile irgendwo vorbei, ob Deutschland verschuldet ist.
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Alt 18.07.2011, 20:29   # 11
Burner
 
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Zitat:
Zitat von Ernest Beitrag anzeigen
Wem nutzt das?
Schonmal bemerkt das das ganze System weltweit auf Schulden aufgebaut ist?
Europa,USA völlig egal...
Wer profitiert denn?Haben die Banken jemals richtig geblutet?

Unser Wohlstand existiert doch nur auf dem Papier.Irgendwann bricht das Kartenhaus halt zusammen.Die Reichen immer reicher,alles andere ist egal.
Ich mach das beste draus solange ich da bin.
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Alt 18.07.2011, 22:53   # 12
Ernest
 
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Zitat:
Zitat von Burner Beitrag anzeigen
Schonmal bemerkt das das ganze System weltweit auf Schulden aufgebaut ist?
Europa,USA völlig egal...
Wer profitiert denn?Haben die Banken jemals richtig geblutet?

Unser Wohlstand existiert doch nur auf dem Papier.Irgendwann bricht das Kartenhaus halt zusammen.Die Reichen immer reicher,alles andere ist egal.
Ich mach das beste draus solange ich da bin.
Natürlich. Das ist doch bekannt.
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Alt 19.07.2011, 11:12   # 13
Kuerasser
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Zitat:
Wenn du mitunter traurig bist,
es mag sein vielleicht,
weil das Geld nie reicht,
dann sag' dir, daß da manches ist,
was der reichste Mann
sich nicht kaufen kann.

Es gibt: Sehnsucht! Träume!
Nachts das Rauschen der Bäume!
Es gibt: Treue! Freunde!
Jemand, der zu dir hält!
Was wirklich zählt auf dieser Welt,
bekommst du nicht für Geld!
Aus einem Lied von Udo Jürgens

Wir reden soviel über Schulden, Währungen und Bankenskandale.

Die Grossen da oben machen uns kleine Leute doch regelmässig kaputt um selber reich zu bleiben.

Dazu heisst es im Focus-Magazin
Zitat:
Die Schuldenmacher
Wie die Finanzkrise die Welt verändert
Solange es uns gut geht stöhnen wir auf hohem Niveau. Wie man in diesem Fred lesen kann wurden Deutschland im Endeffekt Billionen an Schulden vom Ausland erlassen. Dadurch ging und geht es einigen Staaten heute noch schlecht.

Ohne diesen Schuldenerlass hätten wir den Auschwung in so kurzer Zeit nicht geschafft.

Im Endeffekt stehen jetzt einige der Verzichtsländer selber vor der Situation, dass sie überschuldet sind und dringend einen Schuldenverzicht benötigen.

Für Griechenland hiesse das, dass die gesamte Korruption in Griechenland, die ganze Steuerhinterziehung, ja eigentlich das gesamte bisherige System vollkommen umgekrempelt werden muss, um Griechenland wieder auf gesunde Füsse zu stellen. Die bisherige Bakchischmentalität ist unhaltbar geworden. Der Staat, und damit seine Bürger, bluten finanziell vollkommen aus.

Aber nicht nur in Griechenland, auch in Italien muss die Korruption und die Mafia dran glauben.

Darüberhinaus müssen die Steuersysteme vereinfacht und Sondertatbestände vollkommen gestrichen werden. Nicht nur in Deutschland.

Das wärs vorerst mal.
__________________
Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung

Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK
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