BP und der verdreckte Ozean

Alt 23.06.2010, 19:09   # 1
King W.
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Leider ein wenig aus den Nachrichten verschwunden und durch die WM in den Hintergrund gedrängt:

Das Öl sprudelt immer noch, BP bekommt dieses verdammte Loch einfach nicht zu. Langsam habe ich den Eindruck, die wollen gar nicht.

Dabei haben sie sich erst 2006, als in Alaska eine Million Liter aus vergammelten Leitunden ausgelaufen ist, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auch die explodierte Raffinerie, bei der viele Arbeiter ums Leben kamen, hat nicht dazu geführt, daß diese Firma mehr für die Sicherheit tut.

So etwas könnte man auch mit "lernunfähig" bezeichnen.

Aber so, wie sie der Umwelt ständig die rote Karte zeigen, könnten wir es ja auch mal tun. Hier in Deutschland verkaufen sie unter den Markennamen Aral und Castrol. Nach Shell nun die zweite Mineralölfirma, die an mir nichts mehr verdienen kann.

Ein Schreiber bei WOT brachte es auf den Punkt:

Zitat:
Zitat von meks3478
one of the biggest environment destroyers on planet.

They do not really care about human, animals or environment. Anyone should stay away from this brand and his products as it harms our planet.
Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
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Alt 24.06.2010, 01:20   # 2
sarazena
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Als die Shell die Ölplattform Brent Spar im Atlantik versenkt werden sollte hatte der Protest an den Kassen von Shell einen durchschlagenden Erfolg. Die Ölplattform ist dann in Norwegen an Land entsorgt worden.

In diesem Fall wird das aber nichts nützen. Hier ist die globale Politik aufgefordert Regeln und Katastrophenpläne u. ä. zu schaffen und durchzusetzen.

Ob das selbe Konzept in diesem Fall zum Erfolg führt, bezweifle ich. Aber ein wenig pieken kann man damit sicher auch. Und der Schreiber bei WOT hat natürlich Recht. Und es ist auch so ziemlich das Einzige was wir tun können ............
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Alt 24.06.2010, 23:53   # 3
King W.
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
[...] Regeln und Katastrophenpläne u. ä. zu schaffen und durchzusetzen. [...]
Gegen die Mineralöl-Lobby? Unsere Politiker?

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr.
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Alt 25.06.2010, 01:02   # 4
sarazena
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Nein, natürlich nicht Biene Merkel und ihr Westerwilli - irgendwo auf diesem Planeten muss es doch noch Politiker geben, die nicht nur Schei**e im Hirn und warme Luft im Sack haben - und die meinte ich
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Alt 25.06.2010, 20:47   # 5
King W.
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Auf gut Deutsch: Politiker mit Rückgrat.

Woher nehmen? Ich sehe keine. Und wenn es einmal jemand wagt, die Wahrheit zu sagen, wird er geschaßt. Siehe Köhler. So einfach ist das. Firmen ab einer gewissen Größe können einfach machen, was sie wollen. Notfalls wird eben mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gedroht.

Dann doch lieber kuschen, den Kopf in den Sand und sich weiter die Taschen füllen. Ist doch einfacher. Aber das gilt nicht nur für unsere Politiker. Ob Obama wirklich durchsetzt, daß BP für die angerichtete Sauerei im Golf von Mexiko finanziell geradesteht, wage ich zu bezweifeln.
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Alt 25.06.2010, 23:16   # 6
sarazena
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Auf gut Deutsch: Politiker mit Rückgrat.
Ja, mit Rückgrad und Visionen. Ich hatte auf Barak Obama gesetzt - man wird sehen ob er nur ein überschätzter Dumpfplauderer ist
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Alt 25.06.2010, 23:40   # 7
_Macromonium_
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Zunächst mal zur Brent Spar:
Ein wenig hatte die damalige Anti-Shell-Kampagne auch vom Naturschützer-Lobbyismus (eigentlich grotesk) profitiert.

Hier ein Zitat aus der Wikipedia:
Zitat:
Am 5. September 1995 räumte Greenpeace ein, dass ihre Schätzung über die Menge giftiger Ölrückstände im Tank grob fehlerhaft war: Die genannte Zahl von 5.500 Tonnen war viel zu hoch. Laut Prüfungsbericht der norwegischen Schiffsklassifizierungsgesellschaft DNV (Det Norske Veritas) vom 18. Oktober 1995 beliefen sich z. B. die Ölrückstände auf 75 bis 100 Tonnen.
So hart es klingt, aber eigentlich sind das Peanuts; zudem haben sich Organisationen wie Greenpeace selbst in dieser Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.


Nun zu BP:
In meinen Augen ist das eine riesige, noch nie dagewesene Katastrophe, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Die Ausmaße in Form des ausströmenden Öls haben sich in den letzten zwei Monaten in keiner Weise geändert - die Berichterstattung jedoch schon. Viel mehr als eine Randerscheinung, neben "Nachrichten" wie welcher Fußballer hat wann Schnupfen, Dünnpfiff (und das 30x am Tag) und was es sonst noch an erbärmlich hochstilisierten Banalitäten zur Zeit gibt, ist die ganze Katastrophe nicht mehr. Aber ich denke, auch ohne der Fußball-WM wäre es nicht sonderlich anders.

Ich habe zufällig gestern mal den Live-Stream von diesem Ölleck angeklickt und mir lief beim diesem Anblick ein richtiger Schauer über den Rücken. Es ist ein ganz anderes Gefühl, als einen älteren Ausschnitt in einer Nachrichtensendung zu sehen. Das empfehle ich jedem mal!


Mich bringt auf die Palme, dass einem großen Konzern wie BP so etwas passieren konnte. Wir reden hier schließlich von einem Unternehmen, das zu der Handvoll der größten der Welt gehören. Dass BP die Schuld dann auf den Eigentümer der Bohrinsel schob, konnte ich auch anfangs erst gar nicht fassen; einfach nur abstoßend. Niemand verurteilt einen Autohersteller, wenn jemand einen anderen mit einem Auto tödlich verletzt.

BP hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 14 Mrd. Euro, Umsatz jenseits der 250 Mrd. Euro. Da sollte es doch möglich sein, eine Unternehmensphilosophie zu verfolgen, die sich zu einem gewissen Grad an Sicherheit orientiert. Die gesamte Ölindustrie ist ein schmutziges Geschäft und insofern sollte es auch eines der obersten Ziele sein, sich auch mit einem hohen Stellenwert der Sicherheit zu präsentieren, allein schon wegen der positiven Medien-Echos. Solche Vorfälle sind als Oligopolist, also mit überschaubarer Konkurrenz, ganz schön gravierend. Aber vermutlich wird sowas sogar billigend in Kauf genommen, mit Verweis auf die heilende Wirkung der Zeit. Und bislang halten sich die Kosten für BP auch im Rahmen.


Mir jedenfalls blutet so, gut ich auch als BWL'er das Kosten Einsparen in allen Bereichen kenne und verteidige, das Herz bei diesem noch nie dagewesenen Ausmaß dieser Ölkatastrophe. Doch es darf nicht sein, dass Unternehmen mit einem derart großen ökologischen Einfluss an den falschen Stellen sparen.
Man darf nicht nur immer an die angespülten Vögel am Strand denken - sondern auch an all die Fische und Säugetiere, die auf dem offenen Meer beheimatet sind und auch z.T. in den Tiefen des Ozeans leben. Denn dort ist das Öl genauso präsent. Aber sieht man ja nicht. Also, wen juckt's? Der Gipfel gestern in einer Nachrichtensendung: Eine US-Bürgerin wurde am ölverseuchten Strand interviewed. Sei sei traurig bei diesem Anblick. Schließlich könnten ihre "Kinder nicht baden". Noch Fragen ... ?


Meiner Meinung nach sollte man BP so richtig bluten lassen. BP kannte die Risiken, nahm sie in Kauf und sollte nun auch zahlen. Auch wenn das den britischen Rentner nicht freuen wird, schließlich wird das Geld aus dem Pensionsfonds zu 1,5% in BP-Aktien angelegt


Nachtrag:
sarazena:
Mir war von Anfang an klar, dass Obamas Versprechen, die Welt zu ändern, nichts als leere Phrasen waren. Richtige Visionäre, penetrante aber durchsetzungswillige Politiker wird es so nicht mehr geben, denke ich. Es gibt nun mal feste Strukturen in der Politik, denen sich auch (gewillt oder nicht) auch Obama fügen musste. Ich bin der festen Überzeugung, dass er selbst nicht wusste, was ihm dann im Amt blühte. Die entscheidenden Weichen werden ganz wo anders gestellt.
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Alt 26.06.2010, 22:11   # 8
King W.
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75 bis 100 Tonnen sind 75.000 - 100.000 Liter - genau 75.000 - 100.000 Liter zu viel.

Verglichen mit dem, was jetzt passiert, sicher Peanuts. Trotzdem - so viel Dreck in die Nordsee kippen, wo andere Leute Urlaub machen und baden gehen muß nicht sein. Shell wäre gut beraten gewesen, wenn sie von vorn herein auf das Versenken verzichtet hätten, und zwar aus Gründen des Naturschutzes und nicht erst, nachdem ihnen der Markt in Deutschland weggebrochen ist. Damit hat auch diese Firma letztendlich bewiesen, daß ihnen außer Geld alles andere egal ist.

Übrigens nicht nur damit - wem sagt der Name Ken Saro-Wiwa noch etwas? Bitte lesen - und wer dann noch bei Shell tankt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Problem nur: Langsam werden die Mineralölkonzerne knapp, die kein Dreck am Stecken haben.
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Alt 27.06.2010, 10:54   # 9
Quirin44
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Sommerfest des Bundespräsidenten: BP springt als Sponsor ab
Sommerfest des Bundespräsidenten: BP springt als Sponsor ab - Politik | STERN.DE

Ein WENIG Rückrad hat die Firma offenbar nocht!?
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Alt 27.06.2010, 12:42   # 10
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Zitat:
Zitat von Quirin44 Beitrag anzeigen
Ein WENIG Rückrad hat die Firma offenbar nocht!?
Oder sind jetzt nur ein paar Leute bockig Da tritt die Opposition im Bund ein wenig nach und BP ist prompt in der Schmollecke verschwunden. Das ist das Verhalten von Kindergartenkindern und hilft in der Sache kein bisschen.....
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Alt 27.06.2010, 18:58   # 11
ulrich
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Ob Obama wirklich durchsetzt, daß BP für die angerichtete Sauerei im Golf von Mexiko finanziell geradesteht, wage ich zu bezweifeln.
Das Leid und die Qualen die man den Tieren angetan hat die elendigh erstickt sind in dem Öl kann BP mit Geld gar nicht wieder gut machen. Das Gleiche kann auch in anderen Gewässern zu jeder Stunde passieren. In diesem empfindlichem öko System sollten weltweit alle Tiefsee Bohrungen sofort eingestellt werden.
Das ist nicht die erste und auch nicht die letzte Katastrophe dieser Art, wann endlich wachen die Verantwortlichen auf. Wahrscheinlich erst dann, wenn der Ast ab ist, an dem sie jeden Tag selber sägen....
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Alt 12.07.2010, 01:52   # 12
sarazena
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Zitat:
Ölpest: BP tauscht Absaugtrichter aus

11.07.2010 | 14:50 | (DiePresse.com)

Ein neuer Auffang-Trichter soll das Leck komplett abdichten. Bevor er installiert werden kann, muss die alte Konstruktion entfernt werden. Bis dahin könnten noch einmal 19 Millionen Liter Öl ausströmen.
Die Einzelheiten gibt es hier

Währenddessen:

Zitat:
Übernahmepläne
Exxon prüft angeblich Übernahme von BP

London (RPO). Der US-Energieriese Exxon erwägt einem Medienbericht zufolge die Übernahme seines durch die Ölpest im Golf von Mexiko angeschlagenen Konkurrenten BP. Wie die britische "Sunday Times" berichtete, ließ sich das Unternehmen von der US-Regierung zusichern, dass einem Kaufangebot für BP keine regulatorischen Hürden im Weg stehen würden.
Weiters gibt es hier
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Alt 27.07.2010, 01:18   # 13
Cacao_Pulva
 
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Ich habe gerade gelesen, dass BP Chef Hayward zurück treten wird.
Und dann auch noch, das dieser sehr wahrscheinlich mit 14,1 Million in der Tasche nach Hause geht. Nun mal ehrlich, irgendwo ist es doch auch einmal vorbei.

Nur das wichtigste finde ich, dass erst einmal das Leck geschlossen ist. Nun ja, ob es wirklich zu ist fragt man sich. Und wir eine einigermaßen saubere Umwelt wieder bekommen. Vor allem meine Kinder. Ich kann mir sehr gut vorstellen. Wenn wir so weiter machen wie bisher. Das unsere Kinder, so was wie einen Eisbär. Schon nicht mehr kennen lernen. Und diesen nur aus Büchern kennen oder Erzählungen.

Fest steht nur eins. Das was dort abgezogen wurde. War falsch. Auch was danach mit den Fischern, verdreckten Ozeanen (Chemikalienbehandlungen usw.) usw. passiert ist.
Alles war nicht richtig von der BP.

Nun ja. Wir werden sehen was die Zukunft bringen wird?!

Gruß an alle
Cacao_Pulva
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Alt 27.08.2010, 16:38   # 14
Fürst
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ich glaube schon langsam das ist der erste schritt zum genozit!...ich meine kann man bei dem mist den sie verzapfen überhaupt noch was anderes denken ?
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Alt 27.08.2010, 17:15   # 15
sarazena
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Zitat:
Zitat von Fürst Beitrag anzeigen
ich glaube schon langsam das ist der erste schritt zum genozit!
Häääääää???? Gehts noch? Und wenn Du mit den Fremdworten Probleme hast, nimm doch einfach die deutschen
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Alt 27.08.2010, 17:57   # 16
Bodobodenlos
 
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Häääääää???? Gehts noch? Und wenn Du mit den Fremdworten Probleme hast, nimm doch einfach die deutschen
Oh gott,da regt sich jemand wegen einem Buchstaben auf.
Wenn du Probleme mit den deutschen Wörtern hast,warum nimmste keine Fremdwörter
Und was hat dein Kommentar mit dem Problem der Ölverseuchung zu tun?

Sorry,musste sein.

LG
Bodo
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Alt 27.08.2010, 18:03   # 17
sarazena
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Ich rege mich nicht wegen eines Buchstabens auf sondern ich frage mich was das Wort "Genozid", ob nun mit "D" oder mit "T" dort zu suchen hat
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Alt 28.08.2010, 14:56   # 18
Bodobodenlos
 
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Ich rege mich nicht wegen eines Buchstabens auf sondern ich frage mich was das Wort "Genozid", ob nun mit "D" oder mit "T" dort zu suchen hat
Ich bin der Meinung sehr viel.
Wenn man hingegen Genozid nur mit direktem Massenmord assoziiert könntest du Recht haben,aber nur "könntest".
Auch die Vernichtung von Lebensraum,die massenhafte Vernichtung von Nahrungsmitteln sind Genozid.
Ach ja,man nennt es nur Massenmord/Völkermord wenn das Lebewesen Mensch betroffen ist.
Richtig,der Mensch ist die Krone der Schöpfung und das gibt ihm das Recht um anderen Lebewesen den Lebensraum zu vernichten und selbst andere Lebewesen auszurotten.

Die Mineralölkonzerne haben nur eine indirekte Schuld,der Missetäter ist der Verbraucher der die Produkte der Ölmultis haben will.
Und um mal bei dem Lebewesen Mensch zu bleiben.Öl ist ein strategischer Rohstoff,da passiert es schon mal das Bevölkerungsgruppen ausgelöscht,zumindest aber radikal dezimiert werden.
Ganz sicher aber wird sehr oft der Lebensraum dauerhaft zerstört.

Genozid an Tieren? Nimm zum Beispiel die Ausrottung der Schimpansenfamilie, welche Jane Goodall von 1974 bis 1977 beobachtete.

LG
Bodo
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Alt 08.09.2010, 13:07   # 19
Fürst
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Zitat:
Zitat von Bodobodenlos Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung sehr viel.
Wenn man hingegen Genozid nur mit direktem Massenmord assoziiert könntest du Recht haben,aber nur "könntest".
Auch die Vernichtung von Lebensraum,die massenhafte Vernichtung von Nahrungsmitteln sind Genozid.
Ach ja,man nennt es nur Massenmord/Völkermord wenn das Lebewesen Mensch betroffen ist.
Richtig,der Mensch ist die Krone der Schöpfung und das gibt ihm das Recht um anderen Lebewesen den Lebensraum zu vernichten und selbst andere Lebewesen auszurotten.

Die Mineralölkonzerne haben nur eine indirekte Schuld,der Missetäter ist der Verbraucher der die Produkte der Ölmultis haben will.
Und um mal bei dem Lebewesen Mensch zu bleiben.Öl ist ein strategischer Rohstoff,da passiert es schon mal das Bevölkerungsgruppen ausgelöscht,zumindest aber radikal dezimiert werden.
Ganz sicher aber wird sehr oft der Lebensraum dauerhaft zerstört.

Genozid an Tieren? Nimm zum Beispiel die Ausrottung der Schimpansenfamilie, welche Jane Goodall von 1974 bis 1977 beobachtete.

LG
Bodo

pass auf du könntest noch ihre blümchenwelt ins wanken bringen ...nur nochmal zum mitschreiben: totes wasser bedeutet toter mensch! 85% der luft die wir atmen kommen aus dem wasser...also doch genoziD!
...schon witzig das dich bei diesem thema meine rechtschreibung interessiert.
...aber wenn man sonst keine ahnung hat schafft man sich ja auch sein eigenes thema ...
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Alt 26.05.2012, 06:40 # --
News Flash
 
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