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Zitat von Ron Taboga Es gibt hier bei netzwelt.de auch links für Musterbriefe die man als Widerspruch je nach Fall an diese "Firmen" schicken kann. Auch das könnte man rein theoretisch als geschäftschädigend für die ******** interpretieren, da man ja durch diese Musterbriefe seine Nichtzahlungsabsichten auch noch schriftlich und formal bestätigt. |
Nein, sehe ich nicht ganz so. Die Musterbriefe enthalten ja weder einen Namen, noch eine Anschrift. Wenn jemand auf Geschäftsschädigung pocht, müßte er uns schon die Absicht nachweisen, genau seinen Laden schädigen zu wollen. Dazu aber sind die Briefe viel zu allgemein und müssen vom User erst einmal durch einbringen der Daten konkretisiert werden.
So gesehen, ist ein Musterbrief nicht viel mehr, als eine Formulierungshilfe, die genutzt werden kann, ohne die es aber genau so gut geht. Und so etwas ist wiederum durch §5 GG gedeckt.
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Ich würde mir halt einfach wünschen das diesen "Firmen" endlich gesetzlich der Riegel vorgeschoben wird genauso wie das früher mit den Internet Dialern war die es ja heutzutage zum Glück kaum noch gibt. Ich hoffe irgendwann wird es passieren.
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Die Dialer sind meines Wissens nach ausgestorben, weil kaum noch ein User mit einem "normalen" Analogmodem ins Netz geht. Unter DSL sind keine Dialer im herkömmlichen Sinn möglich.
Was hältst du denn von den "Glücksspielen" im Fernsehen, fast jede Nacht? Ein Beispiel: Da werden Modelle des Autoherstellers Ford gesucht. Capri und Mustang waren schnell gefunden. Und dann - nichts mehr. Eine halbe Stunde lang zappelte der "Moderator" (absichtlich in Anführungszeichen, denn damit stelle ich mich nicht auf eine Stufe) von einer Ecke in die andere, erhöhte ständig den Gewinn und gab dann, als sich einfach keiner melden wollte, noch die Hilfe "Esc...". Natürlich meldete sich wieder keiner, weil die (kostspieligen) Telefonleitungen im Computer endeten. Dann meldet sich eine mehr oder minder angenehme Frauenstimme, sofort nach dem ersten Klingeln: "Leider hatten sie diesesmal kein Glück, bitte rufen Sie noch einmal an." --- Piep...piep...piep... Leitung tot, aber das Geld ist weg.
Sorry aber wenn das kein "moderner Dialer" ist, was denn dann?
Und unser Gesetzgeber? Hier in Deutschland gilt immer noch Täterschutz vor Opferschutz. Wen interessiert es denn, ob gewissenlose Schmarotzer einem das Geld aus der Tasche ziehen, oder nicht? Doch nicht unsere Volksvertreter. Sie sind ja gewählt und können so schnell auch nicht wieder abgewählt werden. Die interessiert doch nur eins: wie sie noch mehr Steuergelder zocken können, für ihre löchrigen Taschen. Wenn dann ein Abo-Fuzzi oder SMS-Fuzzi ein regulär angemeldetes Gewerbe hat und schön brav seine Einkommens- und Märchensteuern zahlt, wird niemand dagegen vorgehen, egal woher das Einkommen stammt.
So, das mußte mal raus. Wer sich auf den Staat verläßt, ist verlassen. Die Proben- Hausaufgaben- Kochrezepte- Lebenserwartungs- SMS- und sonstige Anbieter bleiben, so lange sie ihre Steuern zahlen, von der Obrigkeit unbehelligt.
Für uns bleibt leider nur weiter das Prinzip: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.