| Gastposter | mal weitere Musterbriefe die man verwenden könnte: Zitat:
<eigene Anschrift>
<Anschrift der Seitenbetreiber>
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Schreiben vom … machen Sie eine Forderung in Höhe von … gegen mich
geltend. Diese ist unberechtigt.
Zwar habe ich mich auf Ihrer Seite … . angemeldet, jedoch ist kein Vertrag zu den
von Ihnen behaupteten Konditionen zustande gekommen. Auf Ihrer Seite wird völlig
unscheinbar auf die Kostenfolge hingewiesen, so dass sie ohne weiteres übersehen
werden konnte und von mir auch übersehen wurde.
Hilfsweise erkläre ich die Anfechtung, weil lediglich eine Gratis-Nutzung gewollt war
und keine kostenpflichtige.
Aus den genannten Gründen werde ich keinerlei Zahlung leisten.
Ich bitte um Bestätigung, dass die Angelegenheit erledigt ist.
Mit freundlichen Grüßen
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Serviceleistung - Sittenwidrigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom .........................., in dem Sie einen Betrag von ........
Euro für eine Serviceleistung verlangen.
Ich bin jedoch nicht bereit, Ihre Forderung zu begleichen. Nach meiner Überzeugung habe
ich keinen gültigen Vertrag mit Ihnen geschlossen. Ihr Angebot zielt zudem auf eine Leistung
ab, die in der behaupteten Form überhaupt nicht erbracht werden kann. Damit nutzen Sie die
geschäftliche Unerfahrenheit Ihrer potentiellen Kunden aus. Ein solche Vereinbarung ist daher
gemäß § 138 BGB sittenwidrig und damit der von Ihnen behauptete Vertrag nichtig.
In diesem Zusammenhang verweise ich auf ein Urteil des Landgerichtes München I, AZ 30 S
10495/06. Danach ist eine Zahlung nicht zu leisten, wenn die Erbringung einer Leistung objektiv
nicht möglich ist. Das trifft auch auf Ihr Angebot zu.
Hilfsweise widerrufe und kündige ich den Ihrer Meinung nach bestehenden Vertrag und fechte
ihn zusätzlich hilfsweise wegen arglistiger Täuschung gemäß § 123 BGB an. Außerdem
erkläre ich auch vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen
Willenserklärungen.
Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit erledigt ist und bitte Sie um eine entsprechende
schriftliche Bestätigung.
Mit freundlichen Grüßen
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Strittige Forderung – Serviceleistung und Minderjährigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom .........................., in dem Sie einen Betrag von
........Euro für eine Serviceleistung verlangen.
Der angeblich bestehende Vertrag wurde von meinem minderjährigen Sohn/meiner
minderjährigen Tochter abgeschlossen. Ich habe aber nicht in den Abschluss des Ihrer
Meinung nach bestehenden Vertrages eingewilligt und würde/werde ihn auch nicht
nachträglich genehmigen.
Nach meiner Überzeugung wurde auch unabhängig davon kein rechtsgültiger Vertrag
abgeschlossen. Dennoch widerrufe ich zusätzlich vorsorglich den Ihrer Meinung nach
bestehenden Vertrag gemäß den Bestimmungen des Fernabsatzrechtes und fechte ihn auch
hilfsweise wegen arglistiger Täuschung an. Auch erkläre ich vorsorglich die Anfechtung
wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen.
Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit erledigt ist und bitte Sie um eine entsprechende
Bestätigung.
Mit freundlichen Grüßen
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Ihre Rechnung vom **.**.200*, Kunden-Nummer ** - Rücktritt vom Vertrag
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am **.*.200* haben Sie mir eine Rechnung über € *** gesendet, weil ich mich auf Ihrer Internetseite www.***.** angemeldet hätte. Die Gestaltung Ihrer Homepage ließ mich allerdings
nicht erkennen, dass es sich um einen entgeltlichen Vertrag handeln würde.
Sie haben mich auch nicht deutlich und auf einem dauerhaften Datenträger über mein Recht, vom
Vertrag zurückzutreten, informiert. Die Rücktrittsfrist ist daher nach wie vor offen.
Ich trete von einem allfällig mit ihnen geschlossenen Vertrag gemäß "§" gemäss Land einfügen sowie aus jedem
anderen tauglichen Rechtsgrund innerhalb offener Frist zurück.
Ich fordere Sie auf, Ihre Forderung vom **.*.200* auszubuchen. Sollte ich innerhalb von 14 Tagen
keine Antwort von Ihnen erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie die Forderung gegen mich
ausgebucht haben.
Freundliche Grüße
Max Muster
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Ihre Rechnung vom **.*.200*, Kunden-Nummer *** – Vertragsanfechtung/ Rücktritt vom
Vertrag
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am **.*.200* haben Sie mir eine Rechnung über € **.- gesendet, weil ich mich auf Ihrer Internetseite www.*****.** angemeldet hätte.
Aufgrund der Gestaltung Ihrer Webseite konnte ich nicht davon ausgehen, dass für mich Kosten
anfallen würden. Ein gültiger Vertrag setzt die Einigung über die wesentlichen Vertragspunkte vorausdas
sind zumindest Ware/Dienstleistung und Preis. Mangels Einigung über diese Punkte ist daher kein
Vertrag zwischen Ihnen und mir zustande gekommen.
In eventu fechte ich einen allfällig zustande gekommenen Vertrag vorsichtshalber wegen Irrtums und
aus jedem anderen tauglichen Rechtsgrund an.
Sie haben mich außerdem nicht deutlich und auf einem dauerhaften Datenträger über mein
Rücktrittsrecht informiert. Die Rücktrittsfrist ist daher nach wie vor offen.
Ich trete von einem allfällig mit ihnen geschlossenen Vertrag daher vorsichtshalber auch gemäß § ( gemäss des Landes einfügen) sowie aus jedem anderen tauglichen Rechtsgrund innerhalb offener Frist zurück.
Ich fordere Sie auf, Ihre Forderung vom **.*.200* auszubuchen. Sollte ich innerhalb von 14 Tagen
keine Antwort von Ihnen erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie die Forderung gegen mich
ausgebucht haben.
Freundliche Grüße
Max Muster
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Ihre Rechnung vom **.*.200*, Kunden-Nr. ****, Verweigerung der Zustimmung
als gesetzlicher Vertreter
Sehr geehrte Damen und Herren!
Meine Tochter Musterline Muster, hat überraschend eine Rechnung über € ***.- von Ihnen erhalten, weil
sie sich auf Ihrer Internetseite www.***.** angemeldet hätte. Eine Anmeldung ist
ohne mein Wissen und meine Zustimmung erfolgt. Die Gestaltung Ihrer Homepage ließ meine Tochter
nicht erkennen, dass es sich um einen entgeltlichen Vertrag handeln würde.
Da meine Tochter erst 13 Jahre alt ist, ist ein allfällig abgeschlossener Vertrag ohne meine
Zustimmung als gesetzlicher Vertreter unwirksam. Ich teile Ihnen daher mit, dass ich diesen Vertrag
nicht genehmige und fordere Sie auf, Ihre Forderung vom **.*.200* auszubuchen.
Sollte ich innerhalb von 14 Tagen keine Antwort von Ihnen erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie die
Forderung gegen meine Tochter ausgebucht haben.
Mit freundlichen Grüßen
| Zitat:
(Absender)
.................................................. .... Einschreiben und Rückschein
.................................................. ....
.................................................. ....
(Firma)
.................................................. .....
.................................................. .....
.................................................. ..... (Datum)........................................... ...... Ihre Rechnung vom **.*.200*, Kunden-Nr. 123, Verweigerung der Zustimmung als gesetzlicher
Vertreter – Vertragsanfechtung und Rücktritt
Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Sohn Max I. Muster, hat überraschend eine Rechnung über € **.- von Ihnen erhalten, weil er
sich auf Ihrer Internetseite www.*****.** angemeldet hätte. Eine Anmeldung ist ohne
mein Wissen und meine Zustimmung erfolgt. Die Gestaltung Ihrer Homepage ließ meinen Sohn
nicht erkennen, dass es sich um einen entgeltlichen Vertrag handeln würde.
Da mein Sohn erst 16 Jahre alt ist und über kein eigenes Einkommen verfügt, gefährdet das
vorliegende Geschäft seinen Unterhalt und ist ohne meine Zustimmung als gesetzlicher Vertreter
unwirksam. Ich teile Ihnen daher mit, dass ich diesen Vertrag nicht genehmige.
Mangels Wissens um die Kostenpflicht und damit mangelnder Einigung über wesentliche
Vertragspunkte ist schon grundsätzlich kein gültiger Vertrag zustande gekommen.
Unabhängig davon erhielt mein Sohn keine ausreichend deutliche und auf einem dauerhaften
Datenträger speicherbare Information über das Rücktrittsrecht, so wie dies zwingend im
Fernabsatzgesetz geregelt ist.
Da somit keine ausreichende Belehrung über das Rücktrittsrecht erfolgte, ist die Rücktrittsfrist nach
wie vor offen.
Nur zur Vorsicht trete ich im Namen meines Sohnes innerhalb offener Frist von diesem Vertrag gemäß
§ (gemäss Land einfügen) zurück und fechte den Vertrag überdies aus jedem anderen tauglichen Rechtsgrund an.
Ich fordere Sie daher auf, Ihre Forderung vom **.*.200* auszubuchen. Sollte ich innerhalb von 14
Tagen keine Antwort von Ihnen erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie die Forderung gegen meinen
Sohn ausgebucht haben.
Mit freundlichen Grüßen
| M.f.G. |