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Alt 28.01.2007, 00:20  
King W.
Team SAT-Technik
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Fachausdrücke
  • analog
    Verfahren, bei dem die (Bild- oder Ton-)informationen kontinuierlich übertragen werden. Eine Datenkompression ist ohne Verlust an Bildqualität nicht möglich, mehrere Programme auf einem Sendeplatz auch nicht. Das Verfahren ist technisch überholt und wird wohl bald aussterben. Es ist allerdings ein weit verbreiteter Irrtum, das digitale Bild sei "besser" als das analoge. Im direkten Vergleich (zwei Fernseher nebeneinander, beide empfangen das gleiche Programm, einer analog, einer digital) wird man schnell eines Besseren belehrt.
  • Azimutwinkel
    Seitenwinkel des Satelliten gegenüber der geographischen Südrichtung, abhängig von der Position des Satelliten und von Lage des Aufstellungsortes. Für das Ruhrgebiet und den ASTRA – Satelliten sind es 15° Ost.
  • digital
    Informationen (z.B. Bild, Ton oder Daten) werden in einzelne Einheiten (digits, in der Computertechnik auch bits genannt), zerlegt und in dieser Form auch übertragen. Die Digitaltechnik erlaubt es, mit Hilfe mathematischer Verfahren, nur die (Bild-)daten zu übertragen, die wirklich notwendig sind. So können die Sender eines Satelliten besser ausgenutzt werden.
  • DiSEqC
    Abkürzung von: Digital Satellite Equipment Control. Ein von Eutelsat zusammen mit anderen Firmen entwickeltes Verfahren, Komponenten von Satellitenanlagen, z.B. Motoren, Relais, Multischalter für Mehrteilnehmeranlagen usw. zu steuern.
  • Drehanlage
    Satellitenempfangsanlage, bei der die Antenne mit Hilfe eines Motors auf verschiedene Satellitenpositionen bewegt werden kann.
  • Elevationswinkel
    Zwei Bedeutungen:
    1) Winkel der Drehachse des Motors. Winkel zwischen einer Tangente, welche die Erde am Äquator berührt mit einer Tangente, welche die Erde am Aufstellungsort der Antenne berührt. Dieser entspricht dem Breitengrad des Aufstellungsortes und wird am Motor eingestellt.
    2) Der Höhenwinkel des Satelliten vom Ort der Antenne aus gesehen.
    Dieser Winkel hängt u.a. von der Lage des Aufstellungsortes ab. Für das Ruhrgebiet und den ASTRA – Satelliten gilt ein Wert von 30°.
  • EPG
    Abkürzung von: Electronic Program Guide. Elektronischer Programmführer, eine äußerst vielseitige und praktische Fernsehzeitschrift auf dem Bildschirm.
  • F-Stecker
    Ein ca. 2 cm langes metallenes Anschlußstück mit Gewinde, das so auf ein Koaxkabel aufgeschraubt wird, daß der Innenleiter des Kabels den eigentlichen Kontaktstecker und das Gehäuse des F – Steckers zusammen mit dem Abschirmgeflecht des Kabels die Masseverbindung ergibt.
  • FEC
    Abkürzung von: Forward Error Correction. Ein Verfahren, das dazu dient, die Fehlerrate bei digitalen Datenübertragungen zu senken. Die Daten werden vom Sender mit einer gewissen Redundanz (also mehr Daten, als eigentlich nötig) abgestrahlt und damit dem Receiver die Möglichkeit gegeben, Fehler selbständig zu korrigieren. Dadurch wird die Bildqualität verbessert. Eingesetzt wird dazu unter anderem der Viterbi-Algorithmus. Die FEC ist senderseitig wählbar, gängige Werte sind 3/4, 5/6 und 7/8. Dieses a/b Schema bedeutet, daß a Nutzbits bei b gesendeten Bits vorhanden sind. Je kleiner die Zahlenkombination, desto besser die Fehlerkorrektur, desto weniger Nutzdaten können allerdings auch übertragen werden.
  • Frequenzliste
    Liste mit den Einstelldaten für die zu empfangenden Sender. Mindestens folgende Informationen müssen für jeden Sender vorhanden sein: Frequenz, Symbolrate, Polarisation und FEC. Die Listen findet man im Internet.
    Beispiele:
    1) ASTRA.LU für die ASTRA – Satelliten
    2) Eutelsat.DE für die Eutelsat – Satelliten
    3) turksat.com.tr/external/kanal_listesi.html oder ANTEN.DE für Türksat und Eurasiasat (Türksat II)
    Oder einfach bei GOOGLE “Satellitenfrequenzen” eingeben.
    Eine sehr gute Adresse ist auch Satco DX
  • Grenzwerte
    Äußerste Positionen im Osten und Westen, bis zu denen der Motor die Antenne noch bewegen darf. Beim Überschreiten der Grenzwerte könnte die Antenne irgendwo anstoßen, Beschädigungen verursachen, oder selbst beschädigt werden.
  • LNB
    Abkürzung von: Low – Noise – Block (oder LNC: Low – Noise – Converter). Elektronisches Bauteil im Brennpunkt der Antenne. Es verstärkt Satellitensignale und setzt deren Frequenz soweit (normalerweise um 9,750 oder 10,600 GHz) herab, dass sie über das Antennenkabel übertragen werden können. Beide Begriffe werden parallel verwendet und bedeuten dasselbe.
  • Menü
    Hier: Auswahl verschiedener Optionen beim Einstellen des Receivers.
  • Satellit
    künstlicher Himmelskörper mit einer bestimmten Funktion, z.B. Übertragung von Ferngesprächen, Rundfunk und Fernsehen, Wetterbeobachtung, Ortung (GPS : Global Positioning System), militärische Spionage usw.
  • Satellitenantenne
    auch: Parabolantenne, Schüssel, (engl.: dish) Empfangsvorrichtung für Satellitensignale.
  • Satellitenreceiver
    Mittler zwischen der Satellitenantenne und dem Fernseher. Wandelt das Satellitensignal in ein Fernsehbild um.
  • SATLOOK
    Ein von der schwedischen Firma Emitor AB entwickeltes und produziertes, enorm vielseitiges, aber auch sehr teures Messgerät für Satellitenanlagen. Es gibt mehrere SATLOOK-Modelle.
  • SCART
    Abkürzung von: Syndicat des Constructeurs d’Appareils Radio Récepteurs et Teléviseurs (franz.). In etwa äquivalent zum deutschen VDE.
  • Signal
    Hier: Elektrische Energie mit einem Informationsinhalt.
  • SR
    Symbolrate: Anstelle von Bit und Byte spricht man im Zusammenhang von digitalen Satellitenanlagen von "Symbolen". Die Einheit ist MSymb / s (Megasymbole pro Sekunde). Ein Transponder mit 27.500 MSymb / s (bei Astra üblicher Wert) kann ca. 8 - 10 Fernsehkanäle und noch einige Radiokanäle gleichzeitig übertragen.
  • STAB
    Firma, die zusammen mit Eutelsat einen elektronisch gesteuerten Motor entwickelt hat, um die Norm DiSEqC 1.2 zu schaffen.
  • USALS
    Abkürzung von: Universal Satellites Automatic Location System. USALS stellt eine (mehr oder minder) sinnvolle Erweiterung des Eutelsatprotokolls dar. Damit können alle DiSEqC 1.2 Motoren automatisch eingestellt werden. Die Grundeinstellung beim Aufbau der Antenne erfolgt wie beschrieben. Dann aber gibt man dem Receiver nur seinen Standort ein (geogr. Länge und Breite) und den Referenzsatelliten (normalerweise Astra). Daraufhin berechnet der Receiver alle anderen Satelliten von allein und programmiert den USALS-Motor. USALS erleichtert nur das erstmalige Einstellen, im praktischen Gebrauch der Anlage ergeben sich keine Vorteile.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!