Streams: Nützliches System-Tool zur Definition von alternativen Datenströmen
Streams ist ein System-Tool mit dem es möglich ist, alternative Datenströme zu erstellen und auszulesen. Das NTFS-Dateisystem bietet die Möglichkeit, solche Datenströme zu erstellen. Standardmäßig werden alle Daten im unbenannten Hauptdatenstrom einer Datei gespeichert. Da aber in einem Windows Betriebssystem keine Tools installiert sind, die das Schreiben und Lesen eines alternativen Datenstroms ermöglichen, ist Streams das perfekte Tool, um diese Aufgabe zu übernehmen.
Das kann die Software
Mit alternativen Datenströmen lassen sich Daten in Dateien verbergen und sind somit nicht mehr für den Windows Explorer sichtbar. Die meisten Programme können solche alternativen Datenströme auslesen, aber nicht schreiben. Streams übernimmt diese Aufgabe. So ist es mit diesem Tool möglich, Datenströme zu erstellen und ihnen einen Namen zu geben. Mithilfe der Syntax file:stream können Sie in alternative Datenströme schreiben und daraus lesen. Aber nicht nur das: Streams kann auch angegebenen Dateien und Verzeichnisse auf alle vorhandenen Datenströme untersuchen und gibt sogar deren Namen und Größen aus.
Das Programm hat folgende Syntax: streams [-s] [-d]
Das meint die netzwelt-Redaktion
Zum Schluss lässt sich sagen, dass Streams ein einfach anzuwendendes Programm ist, mit dem Sie leicht einen alternativen Datenstrom erzeugen können und Informationen über Datenströmen in Dateien und Verzeichnissen erhalten. Ein kleines Manko bietet die Benutzeroberfläche, die nur in Englisch vorhanden ist. Der Benutzer sollte über Englischkenntnisse zur Anwendung verfügen.
Systemvoraussetzungen
Um Streams nutzen zu können, benötigen Sie einen Rechner mit einem Windows Betriebssystem ab Win XP.
Tipp: 20 Alternativen zu Streams


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