Strings: Dateiuntersuchung auf die andere Art
Die Software Strings durchsucht Binärabbilder nach Unicode-Zeichenfolgen und stellt diese dann anschließend für den Nutzer lesbar dar. Dies ist in dem Sinne besonders, da Standard-ASCII-Texteditoren dazu nicht in der Lage sind.
Das kann die Software
Strings macht es möglich, in ausführbaren Dateien nach Unicode- oder ASCII-Zeichenfolgen zu suchen. Diese Dateien müssen lediglich mehr als drei Zeichen beinhalten. Strings wird über die Kommandozeile gesteuert bzw. bedient. Dort lassen sich verschiedene Befehle nutzen. So hat der Nutzer beispielsweise die Möglichkeit, nur nach ASCII zu scannen (-a), nur nach Unicode zu suchen (-u), Verzeichnisse rekursiv zu verarbeiten (-s) oder ganze Bytes in einer Datei zu analysieren (-b).
Die Befehle werden in der Kommandozeile mit Hilfe einer vordefinierten Syntax eingegeben. Eine Wildcard Eingabe für unbestimmte Suche unter Verwendung des Stern-Zeichens (*) ist bei dieser Software ebenfalls vorgesehen.
Das meint die netzwelt-Redaktion
Bei Strings handelt es sich um ein einfaches Suchprogramm für Unicodes. Aufgrund der fehlenden grafischen Oberfläche und dem fehlenden deutschen Sprachpaket wendet es sich jedoch hauptsächlich an fortgeschrittene Computernutzer oder Experten. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und dennoch daran interessiert ist, welche Zeichenfolgen sich hinter ausführbaren Dateien verbergen und zusätzlich den Drang verspürt, tiefer in die Materie von Binärcodes und ASCII-Zeichenfolgen einzusteigen, ist mit dieser kleinen Freeware sicherlich gut beraten.
Systemvoraussetzungen
Strings ist als Client-Version auf allen Rechnern, auf denen Windows XP oder höher installiert ist, lauffähig. Als Server-Version wird Windows Server 2003 oder höher benötigt. Besondere Hardwarevoraussetzungen, zum Beispiel an Grafikkarte oder Arbeitsspeicher, sind nicht gestellt.
Tipp: 20 Alternativen zu Strings


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