ListDLLs: klein, aber fein.
Wenn es mit der Software eines Computer Probleme gibt, ist es hilfreich zu wissen, welche DLL`s (Dynamic Link Library, Dynamische Verbindungsbibliothek) gerade geladen sind. Die gelieferten Windows XP und VISTA Bordmittel helfen da nicht weiter. Windows NT hat in seinem Resource Kit ein kleines Hilfsprogramm namens "tlist", das diese Daten bereitstellt. Mark Russinovich machte sich darauf hin an die Arbeit, ein ähnliches Programm als Freeware zu schreiben. Er nannte es ListDlls.
Das kann die Software
ListDlls ist ein 50 KB Programm, das auf Kommandozeilenebene arbeitet. Es zeigt Ihnen den kompletten Pfadnamen der DLL Datei an, nicht nur den Basisnamen. Zusätzlich kennzeichnet ListDlls DLL-Dateien, die unterschiedliche Versionsnummer zu den korrespondierenden Dateien auf der Festplatte besitzen. Dies geschieht, wenn die Datei durch ein Programm nach dem Laden aktualisiert wurde. Dadurch ist es Ihnen möglich, DLL-Dateien zu erkennen, die verlagert wurden, da sie sich nicht mehr an ihren Ursprungsadressen befinden. Die Kommandozeilenversion wird kostenlos abgegeben. Eine Version mit grafischer Oberfläche wird ebenfalls unter der Bezeichnung "Process Explorer" angeboten. Die Funktionen sind identisch, nur das die Ergebnisse grafisch aufgearbeitet werden.
Das meint die netzwelt-Redaktion
Ein kleines nützliches Werkzeug ohne Schnickschnack, das bei mittleren Katastrophen im Windows Betriebssystem im Server und Client Bereich zum Einsatz kommt. Daher ist die Kommandozeilen-Version die erste Wahl, denn bei einer Fehlersuche im Betriebssystem ist eine grafische Oberfläche eher hinderlich.
Systemvoraussetzungen
Arbeitet auf Client Basis ab Windows XP oder höher,auf Server Basis ab Windows Server 2003 oder höher. Die Systemvorrausetzungen werden von dem jeweiligen Windows Betriebssystem sowie der eingesetzten Anwendungssoftware vorgegeben.
Tipp: 20 Alternativen zu ListDLLs


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